Airlie Beach Race Week 2012 & mein Fazit von Australien

14 08 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

heute werde ich euch das letzte Mal aus Australien berichten. Die Woche war eine reine Segelwoche…hier ist der Bericht meiner Race-Week:

Freitag der 10.08.12/ Tag 1

Am Freitag machte ich mich früh morgens auf den Weg zum Hafen. Ich war mit meiner Crew fuer 9.30 Uhr verabredet und war schon etwas früher dort. Auf dem Weg zum Boot traf ich das erste Mal auf Jessica Watson! Sie war umgeben von einem Fernsehteam, also konnte ich nicht mit ihr reden. Meine Crew kam pünktlich zum Boot, wir bereiteten die Segel vor und besprachen die Segelkurse. Danach ging es aufs Wasser zum „Warmsegeln“! Insgesamt gingen 120 Boote an den Start. 12 Boote waren in unserer Klasse. Wir warteten bis unser Startsignal kam und dann wurde es ein bisschen hektisch. 5 min. bis zum Start….die Segel wurden getrimmt und es ging Richtung Startlinie. 1 min. bis zum Start…an der Linie wimmelte es von Booten, man musste die Vorfahrtsregeln beachten und es wurde immer hektischer. 10 Sekunden bis zum Start…Segel dichtholen, Fahrt aufnehmen und los! TUUUUUUT….das war das Startsignal…das Rennen hatte begonnen. Der Kurs für den ersten Tag war: Kreuzen bis zur ersten Boje, dann mit Raumwindkurs zur „Double Cone Islands“, um die Inseln herum und auf der Kreuz wieder zurück in die Ziellinie. 19 Seemeilen waren zu Segeln, 4 Stunden später waren wir als 3. im Ziel. Wir waren mehr als zufrieden! Und ich war super glücklich!! Mit Andy war ich danach noch im Segelclub, um ein Bierchen mit den anderen Seglern zu trinken. Wir redeten im typischen „Seglertalk“ über die Regatta!  Ich sagte „Mensch Jungs, was war denn los bei euch?? Ihr wart so langsam, dass ich euch schon nach einem Kaffee fragen wollte, als ich euch überholt habe!“ Und so ging das dann den ganzen Abend! 🙂

endlich geht das Race los

auf der Kreuz

Spinnaker- Segeln

overtaken

Kurs-Planung

Samstag der 11.08.12/ Tag 2:

Wieder traf ich mich um 9.30 Uhr mit meiner Crew am Boot. Wir bereiteten alles vor, besprachen wieder unsere Taktik und gingen aufs Wasser. Wir segelten uns warm und warteten wieder auf unser Startsignal. Diese Minuten vor dem Start sind die interessantesten, denn man kann 120 Boote beobachten und alles ist sehr hektisch auf dem Wasser. Dann kam unser 5 min. Signal, 1 min. und schliesslich unser Start. Wir kamen leider nicht so gut über die Startlinie wie am Vortag, deshalb mussten wir wieder ein paar Plätze aufholen. Das schafften wir auch und wir gingen wieder als 3. durchs Ziel! Lieder fielen wir (nach Abzug des Korrekturfaktors) auf Platz 6! Wir waren etwas enttäuscht, aber wir sagten uns „Die Hauptsache ist, dass wir Spass hatten! Und davon hatten wir eine Menge!!“ Der Kurs war für diesen Tag: Kreuzen zur ersten Boje, dann mit Halbwind zu den Inseln „North & South Morle Islands“, um die Inseln herum und wieder zurück, um die letzte Boje und kreuzen zur Ziellinie. Es waren 22 Seemeilen zu Segeln. Das Wetter war wie am Vortag hervoragend!! Sonnenschein, blauer Himmel und Wind zwischen 15-20 Knoten. Perfekt! Nach dem Rennen ging es zurück in den Hafen und ich habe den restlichen Abend relaxt.

auf gehts in die naechste Runde

Kathryn und Suzy

es tummelt sich vor der Startlinie

Racing-Klasse

einfach riesig

Crewfoto!!

Sonntag der 12.08.12/ Tag 3:

Müde, ein bisschen erschöpft und mit Muskelkater wachte ich an diesem Morgen auf. Ich lief zum Hafen und traf mich wieder mit der Crew. Wir besprachen die Taktik für den Tag und entschieden uns das größere Vorsegel zu nehmen, weil weniger Wind angesagt war. Wir bereiteten also alles vor und gingen aufs Wasser. Nach dem Einsegeln warteten wir wieder auf unseren Start. Dieser war an diesem Tag wieder richtig gut! Wir segelten unseren Kurs: Um die erste Boje, Raumwindkurs zu den „Armit Islands“, um die Inseln herum und auf der Kreuz zurück zur dritten Boje und schliesslich ins Ziel. Wir hatten zunächst 10 Knoten Wind und das war perfekt für unser Vorsegel. Wir hatten viel Spass und sahen sogar Schildkroeten und Delfine! Das Segelgebiet in den Whitsundays ist einfach traumhaft!! Leider nahm der Wind zu (20 Knoten) und das war gar nicht gut für uns. Es klappte zwischendurch nicht so gut und wir alle schimpften ein bisschen mit uns, aber schliesslich hatten wir doch einen Menge Spass!! Wir sind wieder als 3. durchs Ziel und nach Abzug unseres Korrekturfaktors waren wir nur noch 7.! Wir waren einerseits enttäuscht, aber andererseits auch super glücklich, denn wir haben immer eine Mege Spass auf dem Boot und Lachen sehr viel! (Watch your Head Kathy….yes, of course….BAMMM…autsch…haha…laughing!) 🙂 Nach dem Rennen sind wir zurück in den Hafen und schließlich in den Segelclub. Wir haben noch auf unseren „Erfolg“ und die gute Teamarbeit angestoßen, getanzt und uns mit den anderen Seglern unterhalten.

vor der Startlinie

nach dem Start

Warmsegeln vor dem Start

auf der Kreuz

glücklicher Segler

Montag der 13.08.12/ Tag 4:

Montag war Ruhetag! Es fand kein Rennen statt und alle Segler konnten länger schlafen, sich ausruhen und sich von der Party am Vorabend erholen. Auch ich schlief länger und danach ging ich mit Andy ein bisschen durch den Ort. Ich plante außerdem meine Weiterreise. Nachmittags fand wieder das Segeltraining für behinderte Kinder (Sailability) statt. Nur diemal mit dem Ehrengast: Jessica Watson. Sie war umgeben von vielen Leuten und Fans und als sie kurz mal „alleine“ war habe ich die Chance ergriffen und mir ihr geredet. Ich erzählte ihr, dass ich aus Deutschland komme, auch Segler bin und ihr Buch mich in meinem Vorhaben „Weltreise“ ermutigt hat. Ich bekam ein Foto mit ihr und ein Autogramm. Ich war so aufgeregt, dass ich gezittert habe. Die Presse war natürlich vor Ort und sie schnappten das Gespräch zwischen Jessica und mir auf. Resultat: Sie waren beeindruckt von meiner „Weltreisegeschichte“ und ich musste gleich noch ein Interview geben. Der Artikel kommt am Donnerstag in die australische Zeitung. Ich kann das alles noch gar nicht fassen! Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt! Nach dem „Meet and Greet“ gab Jessica noch eine Segelstunde auf dem Wasser. Ich war/bin beeindruckt von ihr!! Am Abend habe ich noch fuer Andy und mich gekocht und wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht!

Ich und Jessica Watson

Jessica Watson

mein Autogramm

Jessica gibt Segelnachhilfe

ab ins Wasser

Jessica beim Segeln

Dienstag 14.08.12/ Tag 5:

Um 9.30 Uhr habe ich mich wieder mit meiner Crew getroffen. Der letzte Race-Tag hatte für mich angefangen. Wir besprachen unsere Taktik und bereiteten das Segel vor. Wir entschieden uns für das kleinste Vorsegel, weil sehr viel Wind angesagt war. Wir segelten uns warm und warteten auf den Start. Der Wind ließ leider nach und so entschieden wir uns, dass mittlere Vorsegel zu nehmen…also bei Welle aufs Vorschiff, kleines Segel runter und großes Segel hoch. 10 Minuten später war alles erledigt. Dann nahm der Wind aber wieder zu (und das nicht wenig!). Wir hatten 20-25 Knoten Wind, also entschieden wir uns, wieder das kleine Segel zu nehmen. Also wieder aufs Vorschiff, großes Segel runter und kleines Segel rauf. Die Zeit rannte uns davon und wir kamen gerade pünklich an die Startlinie. Der Start war gut und wir segelten unseren Kurs: zur ersten Boje kreuzen, dann kreuzen bis zu den „White-Rocks“, um die Rocks herum und mit Halbwindkurs zu den „Daydream-Islands“, um die Inseln herum und mit Vorwindkurs zur letzten Boje und auf der Kreuz ins Ziel. 20 Seemeilen waren zu segeln und das bei Starkwind. Wir refften das Großsegel und kreuzten wie verrückt. Ich wurde ziemlich nass, weil die Wellen „über“ kamen. Es war eine Menge Arbeit, sehr kraftzerrend, aber wir hatten wieder viel Spaß! Wir sahen sogar ein paar Wale!! Wieder als 3., sind wir durch durch die Ziellinie. Unsere Endplatzierung (nach Abzug des Korrekturfaktors) war Platz 5! Das wars also fuer mich mit der Race Week…ich hatte sehr viel Freude daran! Als Erinnerung bleiben mir (fuer die naechsten Tage) die ueblichen blauen Flecken, Kratzer, Schnitte und kleinere Wunden! 🙂

fertig machen zum „Auslaufen“

Crew: John (ich weiß…keine Frau!), Kathryn, Ich, Suzy

in unseren Crew-T-shirts und Kappen 😉

Das Race geht noch zwei weitere Tage, aber ich muss leider abreisen. Zur Siegerehrung bin ich also nicht da.

Nach der Regatte packte ich meinen Rucksack und machte mich zur Abreise bereit. Der letzte Abend in Airlie Beach hat jetzt angefangen! Heute Nacht werde ich um 2.25 Uhr den Nachtbus nach Cairns nehmen und morgen Mittag um 13 Uhr dort ankommen. Dann muss ich sofort den Bus zum Flughafen nehmen, damit ich um 15 Uhr rechtzeitig zum Check-in dort bin. Ich fliege ueber Brisbane nach Nadi (Fiji) und werde dort (hoffentlich planmäßig) um 5.30 Uhr am Donnerstagmorgen landen.

Ich melde mich wieder, sobald ich Internet habe.

 

Hier ist aber erst mal mein Fazit von Australien:

Tja wo soll ich da nur anfangen? Australien hat mich einfach vom Hocker gehauen! 🙂 Ich hatte eine ganz wunderbare Zeit hier, die ich niemals vergessen werde!

Die Landschaft an der Ostküste ist sehr vielfältig und schön. Mir hat es wirklich gut gefallen! Nach Neuseeland war ich aber nur noch „wenig zu begeistern“, muss ich gestehen…! Neuseeland ist landschaftlich immer noch „Top 1“ und es ist ein bisschen schade, dass ich Australien erst danach besucht habe. Australien (East Coast) ist wirklich (wirklich!) schön!!! Ich habe viele Leute getroffen, die absolut begeistert waren und ich wäre es sicherlich auch gewesen, wenn ich nicht zuvor in Neuseeland gewesen wäre…. Also lasst euch nicht abhalten nach Australien zu gehen! 🙂 Hier gibt es viele unterschiedliche Strandlandschaften, Regenwälder und letztendlich das Great Barrier Reef! Und das ist absolut umwerfend!!

Die Menschen hier ins Australien, auch genannt „Aussies“, sind einfach super nett, hilfsbereit, lustig, positiv eingestellt und vor allem Lebensfroh!!! Ich habe viele echte „Aussies“ getroffen und war so begeistert von der Lebenseinstellung hier! (Vergleichbar mit Kiwis in Neuseeland!) Die Einstellung hier ist so unterschiedlich zu Deutschland. Als Beispiel: In Deutschland ist man jeden Tag pünktlich um 8 Uhr im Büro. Hier in Australien kommen die Leute auch mal erst um 10 Uhr, wenn die Wellen besonders gut waren und sie am Morgen surfen konnten. Der Chef sagt dagegen gar nichts…ehr im Gegenteil…er war wahrscheinlich selbst surfen! „No worries Mate“ (kein Problem) heißt es dann den ganzen Tag! 😉 Ich konnte gerade deshalb meinen Aufenthalt so genießen, weil ich immer freundlich aufgenommen wurde. Ich wurde auch immer unterstützt…beim Segeln und bei der Aufgabe eine Crew zu finden, oder bei der Suche von Mitfahrgelegenheiten und Unterkünften. Wenn „Aussies“ irgendwie helfen können, dann tun sie das auch! Ich habe sehr viel den Menschen hier zu verdanken! „No worries“ und „fair enough“ sind meine Wörter, die ich mit nach Hause nehmen werde.

„Couchsurfing“ …einfach geil!!! Ich habe so gute Erfahrungen gemacht!! Ich habe 30 Nächte bei Couchsurfern verbracht und damit sehr viel Geld gespart (pro Nacht 25 Dollar…ihr könnt es auch ausrechnen!) Aber das ist eigentlich nur Nebensache beim Couchsurfen. Das Beste und der Hauptbeweggrund zum Couchsurfen ist, dass man viele nette, unterschiedliche und super interessante Menschen trifft. Man kommt mit den Einheimischen in Kontakt und lebt bei ihnen. Man ist plötzlich nicht mehr ein „einfacher Backpacker Tourist“, sondern man gehört dazu. Ich wurde immer sehr freundlich aufgenommen und ich durfte das Haus oder die Wohnung immer mitbenutzen, als würde ich dort wohnen. In den meisten Fällen hatte ich sogar mein eigenes Zimmer mit großem Bett! Ich bekam einen eigenen Schlüssel und somit das vollste Vertrauen der Leute. Sie haben mir viele „Insider Tipps“ gegeben, die eben nur die Einheimischen kennen. Und sie haben für mich gekocht, mit mir Tagesausflüge gemacht,  ich durfte das Auto mitbenutzen. Am aller wichtigsten aber: Durch das Couchsurfern bin ich an die Race Week gekommen!!! Ich bin absolut begeistert vom Couchsurfen und ich möchte auf jeden Fall damit weiter machen. Ich hoffe, dass ich all das, was ich „bekommen“ habe, irgendwann wieder zurück geben kann…denn so funktioniert couchsurfing! Sobald ich meine eigene Couch (Wohnung) habe, wird sie „der Welt“ zu Verfügung stehen! DANKE / THANK YOU an Mark in Sydney, Steven in Brisbane, Justin in Noosa, Joseph in Airlie Beach, Ken in Airlie Beach, Cud & Jim in Townsvill, und ein besonders großes DANKESCHÖN/ THANK YOU VERY MUCH FOR EVERYTHING: Andy in Airlie Beach!

OZ Experience ist eine wunderbare Alternative zum Greyhound Bus! Ich kann jedem empfehlen, den OZ Bus zu nehmen…man hat unheimlich viel Spaß, erlebt viel auf dem Weg und die Busfahrer sind einfach richtig „Aussie“! Ich bin ca. 5500 Kilometer an der Ostküste hoch- und runter gefahren….mir kam es aber gar nicht lange vor!

Das Segeln in Australien war mein absolutes Highlight! Ich kam in „Airlie Beach“ an und fühlte mich wie zu Hause. Ich bin das erste Mal auf meiner Reise irgendwo „angekommen“!! Die Stadt ist wie für mich gemacht und wenn ich könnte, wäre ich noch länger geblieben. Ich gehörte dort einfach hin und sogar die Menschen haben gedacht, dass ich von dort komme. Ich wurde nicht nur einmal gefragt, aus welcher Ecke Australiens ich denn komme?!?! (Sehe ich denn schon so australisch aus?? Und rede ich schon so gut Englisch, dass man meine Herkunft nicht mehr hört?!…anscheinend JA! 😉 )

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Australien war bisher mein absolutes Highlight auf meiner Reise und ich werde diese wunderbare Zeit nie vergessen! Ich will eigentlich gar nicht mehr weg von hier, aber meine Reise muss weiter gehen…

Ich werde aber definitiv zurück kommen! Versprochen!

Wie sagt man hier so schön…. „Say never Goodbye. Say Hello again!!“

Hello -and see you soon Australia!

 

Ich melde mich bald wieder,

eure Christiane

 



„Die Ruhe vor dem Sturm“

10 08 2012

Meine lieben Daheimgebliebenen,

ich melde mich schon ein paar Tage früher als sonst, denn heute hat die „Airlie Beach Race Week“ angefangen!! (Ich hab dann erst mal keine Zeit mehr zu schreiben 🙂 !) Ich bin super aufgeregt und voller Freude. Die letzten Tage waren sehr ruhig und entspannt (die Ruhe vor dem Sturm :)) und ich konnte noch ein bisschen Kraft tanken.

Am Montag habe ich eine Regenwaldtour gemacht. Ich war bei den „Crystal Cascades“, das ist etwa eine halbe Stunde von „Cairns“ entfernt. Unser Tourguide führte uns quer durch den Regenwald und erklärte uns alles Mögliche über die verschiedenen Bäume und Pflanzen und ihre Verwendung. Das war wirklich super interessant! Danach sind wir zu einem Wasserfall gelaufen (mehr geklettert) und waren dort schwimmen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen „Walk“ zu den „Crystal Cascades“ gemacht, bevor es wieder zurück ins Hostel ging. Dort musste ich wieder meinen Rucksack packen und meine Weiterreise vorbereiten.

Tourguide führt uns durch den Regenwald

crazy Pilze

im Regenwald

Wasserfall

Ich bei den Crystal Cascades

Crystal Cascades

Am Dienstag klingelte der Wecker sehr früh, denn ich musste mich auf den Weg zurück nach „Airlie Beach“ machen. Ich hatte ein riesen Glück, dass ich nicht „hitchhiken“ musste, denn mein Busfahrer von OZ Experience hatte mir angeboten mich noch mal mitzunehmen (umsonst!). Ich war heilfroh, dass ich die 140 Dollar sparte! Ich machte also die gleiche Tour (wie am Freitag) nur rückwärts: „Fig Tree“, „Lake Echam“, „Millaa Millaa Falls“ und schließlich zurück nach Townsvill. Dort musste ich einen „Overnight-Stop“ einlegen, damit ich am nächsten Tag mit dem OZ Bus weiter fahren konnte.  In „Townsvill“ blieb ich diesmal über Nacht und ich machte mich nicht auf den Weg zu „Magnetic Island“. Ich konnte bei einem Bekannten von Andy übernachten, was mir sehr gelegen kam, denn die Hostels sind dort sehr teuer. Cud (der Bekannte von Andy) holte mich an der Busstation ab und ich verbrachte den Abend mit ihm und seinen Mitbewohner Jim. Die beiden sind „real Aussies“ und ich hatte ein Menge Spaß mit ihnen! Wir fuhren zuerst zu einem Aussichtspunkt in „Townsvill“ und genossen die Aussicht auf „Townsvill“ und „Magnetic Island“. Wir saßen auf „den Dächern“ von „Townsvill“ und redeten über das Leben, bevor wir wieder zurück in die Wohnung von den beiden gegangen sind. Dort kochten sie für mich, wir hatten ein leckeres Abendessen und danach spielte Cud auf seiner Gitarre und gab mir Unterricht.

ein Blick auf Townsvill und Magnetic Island

Townsvill

Cud und Jim

Spaß auf dem Dach

Ich mit Magnetic Island im Hintergrund

Lookout

Cud beim Gitarrespielen

Am Mittwoch hatte ich den ganzen Vormittag zur freien Verfügung. Cud und Jim brachten mich zur Busstation und ich traf mich noch mal mit Laura (sie hatte ich bei Andy in Airlie Beach kennengelernt). Wir gingen einen Kaffee trinken und hatten ein nettes Gespräch unter Frauen. Das tat mal so richtig gut! 😉 Nach dem Mittagessen ging es dann endlich wieder zurück nach „Airlie Beach“. Das Segeltraining (jeden Mittwochnachmittag) hatte ich leider verpasst, denn ich kam erst am Abend dort an. Ich war so froh, wieder „zu Hause“ zu sein! Andy und ich waren noch auf einer kleinen Party und haben getanzt und Spaß gehabt. Außerdem war ich noch bei einer „Wahrsagerin“ (Tarotkarten) und habe mir meine Zukunft „legen“ lassen. Ich war absolut begeistert, wie genau sie mein bisheriges Leben beschreiben konnte…dementsprechend glaube ich auch an meine Zukunft! Und die ist gut! 😉

auf dem Weg nach Airlie Beach

kleine Party mit Musik und Tanz

Am Donnerstag lief ich morgens in die Marina um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen. Die Regatta-Sticker mussten ans Boot geklebt und das Boot geputzt werden. Danach lief ich durch die Marina und beobachtete eine Weile die anderen Segler. Alle schrubbten ihr Boot und jeder machte ein paar Witze wie „Wir sehen uns an der Ziellinie…ich warte dort auf dich…hehe!“ 🙂 Das ist überall in der Welt gleich…die Stichelleien vor dem Race! Alle waren sie (inklusive mir) voller Vorfreude auf die bevorstehende Regatta. Mit Andy und seiner Crew bin ich dann noch segeln gegangen. Die Crew wollte den Spinaker testen, bevor das Race startete. Ich durfte also einen Nachmittag lang auf einem 80-Fuß Boot segeln! Das ist ein riesiges Cruiserboot und das Segeln war sehr komfortabel! 🙂 Ich habe mir gleich mal wieder einen Sonnenbrand geholt. Am Abend sind wir noch zu der „Eröffnungsparty“ in den Yacht-Club gegangen, bevor wir müde ins Bett gefallen sind.

ein Blick in den Mast einer 80-Fuß Yacht

Heute startete das Race…also Tag 1! Ich lief zu meinem Boot und mir kam gleich mal „Jessica Watson“ entgegen. Sie hatte ein Fernsehteam um sie herum, ich hatte also keine Gelegenheit sie anzusprechen. (Noch nicht 😉 ) Ich bekam mein Crew-Shirt und meine Crew-Kappe und dann ging es auch schon los. Mit einer „Pacific 36“ sind wir an den Start (von diesen Booten wurden nur 6 hergestellt!). 120 Boote gingen an den Start und alle wollten gewinnen. 19 Seemeilen waren zu segeln und wir sind als dritter (in unserer Klasse) durch die Ziellinie. Wir waren sehr zufrieden! Morgen früh geht es dann wieder weiter! Ich bin richtig aufgeregt und dass alles ist so spannend! Vor allem bin ich aber: einfach glücklich!!

„mein“ Boot für das Race

Start der Raceweek

120 Boote passen nicht auf ein Bild 😉

 

Ich schreibe euch am Ende der Race-Week wieder!!

 

Bis bald,

 

eure Christiane

 



Die Reise geht weiter…

5 08 2012

Hallo meine Lieben,

es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht….

Am Montag musste ich mich von Vanessa verabschieden. Sie musste wieder zurück nach Brisbane und so blieben nur noch Andy und ich. Sally, eine Freundin von Andy, brauchte unsere Hilfe, denn sie hat eine Segelfirma und wollte die Homepage neu gestalten. Sie organisierte also ein Fotoshooting für ein paar Bilder für ihre Homepage… sie hatte aber keine Models! Andy und ich sollten also 15 Männer und Frauen finden, die freiwillig als Model aushelfen. Wie verrückt bin ich also durch „Airlie Beach“ gelaufen und habe Männer „aufgegabelt“. 20 Minuten später hatte ich 7 Männer an meiner Seite und sie halfen uns beim Fotoshooting. Sally war super happy, dass ich ihr geholfen habe und ich hoffte, dass sie ein gutes Wort für mich einlegen würde (sie ist auch im Segelclub) und ich in eine Crew aufgenommen werden würde. Eine Hand wäscht schließlich die Andere! 😉

meine Männer-Models 😉

Dienstagmorgen sind Andy und ich schon früh aufgestanden, denn der Segelclub in „Airlie Beach“ bietet (alle zwei Wochen) Segelstunden für behinderte Kinder an. Sie brauchen jede Menge Hilfe mit den Kindern und beim Segeln. Ich half also wieder aus und durfte dafür ein paar Stunden segeln gehen. Wir segelten eine Spaßregatta (ich wurde zweiter) und wir hatten eine Menge Spaß! Habe mir dabei gleich mal wieder einen Sonnenbrand geholt…die Sonne hier ins Australien ist echt heftig…und das im Winter!! 🙂 Am Abend zog ich noch mit Rebecca (habe sie durch Andy kennengelernt und sie kommt aus Alaska!) um die Häuser, bevor ich müde ins Bett gefallen bin.

Spaß-Regatta

Ich endlich wieder beim Jolle- Segeln

Am nächsten Morgen kam ich erst spät aus dem Bett. Nach dem Frühstück machte ich mich fertig zum Segeln. Das Proberennen für die Race-Week stand an. Am Nachmittag traf ich die Skipperin „Kathryn“ für die Frauencrew und ich verstand mich auf Anhieb super mit ihr. Sie zeigte mir das Boot und erklärte mir ein paar Besonderheiten. Danach ging es auf Wasser und wir segelten eine „Proberegatta“. Alles ging ganz schnell…Segel setzen, Schoten fieren und wieder dich holen, 5 Minuten bis zum Start, 1 Minute bis zum Start, es wurde hektisch, letzte Vorbereitungen, 10 Sekunden…9…8…7…6…5…4…3…2…1 Start! Wir sind mit Vollgas über die Startlinie gesegelt und das Rennen hatte begonnen. Bei so einem Rennen muss alles ganz schnell gehen, die Segel müssen getrimmt und die Taktik muss ausgefeilt werden. Dabei fielen tausende englische Wörter, die ich noch nie gehört hatte. Ich kann Segeln (auf Deutsch!!), aber was ist bitte „Takking“ oder „Headsail-Halyard“ und „eas“ und „on“??? Manöver nach Manöver folgte und die Zeit verging wie im Flug. Die Sonne ging langsam unter und der Mond ging langsam auf. Ruck zuck war die Regatta um, wir im Ziel (waren echt gut!!), und danach wieder im Hafen. Kathryn sagte mir für das Race zu! Ich wurde in ihre Frauencrew aufgenommen!! Ich versprach ihr, meine Hausaufgaben zu machen und alle englischen Begriffe bis zum Race zu lernen, damit ich dann noch schneller reagieren kann. Super glücklich und erleichtert, bin ich mit Andy zurück gegangen und er hat (zur Feier des Tages?!) noch ein leckeres Abendessen für uns gekocht! Danach hat der „Unterricht“ begonnen und ich fühlte mich wie beim Vokabeln lernen in der Schule. Aber was sein muss…muss eben sein! Ich werde an der „Airlie Beach Race Week“  teilnehmen!!! 🙂

Startlinie

volle Fahrt voraus

die Sonne geht unter

der Mond geht auf

Andy und Ich

Halyard, Outhall, Shroud, Leish, Luff ????

Am Donnerstag nahm ich (nach 15 Tagen Aufenthalt) vorerst Abschied von „Airlie Beach“. Mein Bus nach „Townsvill/Magnetic Island“ fuhr schon sehr früh. Andy brachte mich noch zum Bus und mit einem „See you in a week“ verabschiedeten wir uns. Ich nutze die Reisezeit wieder um zu lernen. Ich erreichte „Townsvill“ gegen Mittag und fuhr mit der Fähre direkt weiter nach „Magnetic Island“. Das Wetter war (wie in den letzten Tagen) traumhaft schön und ich wurde mit einem Glas Willkommenssekt im Hostel empfangen! Ein Traum! Ich machte einen langen Strandspaziergang und sah mir die Gegend an. Ich traf auf einen netten  Australier, der mir ein bisschen was zur Tierwelt erzählen konnte. Ich sah wunderschöne bunte Vögel (hab den Namen leider vergessen) und eine Possum-Familie. Nach dem Strandspaziergang entschied ich mich noch spontan zum Friseur zu gehen, denn meine Haare waren durch das viele Segeln (Wind, Sonne, Salzwasser) doch ziemlich kaputt. Ich schaute mir noch den Sonnenuntergang an und verbrachte einen ruhigen Abend im Hostel.

Lernen mit allen Mitteln

Pauken!

Ich und die Schlange von Ayr

Willkommen auf Magnetic Island

Ich auf Magnetic Island

Beachhostel

relaxen am Pool

ein langer Strandspaziergang

alte Bäume

Ich in der Natur von Magnetic Island

bunte Tierwelt

einfach bunt

Possums

die Sonne ist weg, im Hintergrund ist Townsvill

Um 6 Uhr klingelte wieder der Wecker. Ich packte meine Sachen, frühstückte und machte mich auf dem Weg zur Fähre. Für heute stand die Tour nach Cairns an. Unterwegs hatten wir eine Menge Zwischenstopps und somit war es ein wunderschöner Reisetag. Wir waren im „Wooroonooran Nationalpark“, bei den „Millaa Millaa Falls“, bei dem Vulkansee „Lake Eacham“ und bei dem berühmten „Fig Tree“. (Der ist echt riesig!!) Am Abend kamen wir in „Cairns“ an, checkten in unser Hostel ein und machten uns fertig für die „OZ Experience End-of-the-Trip Party“!! Von Sydney bis Cairns waren es ca. 3600 Kilometer und wir (Busfahrer und Passagiere) waren mehr oder weniger immer die gleichen Leute. Wir verbrachten also noch einen schönen Abend zusammen und tanzten bis in die Nacht hinein.

eine letzte OZ-Busfahrt

Wooroonooran Nationalpark

Millaa Millaa Falls

Lake Eacham

Wasserchildkröten im Lake Eacham

Wasserschildkröten

Ich am See

big Fig Tree

End-of-the-Trip-Party

Abschiedsfeier

my favourite Busdriver and me 😉

 

auf gehts zur Tanzfläche 😉

Am Samstag bin ich früh aufgestanden, denn ich musste einiges planen: Bleibe ich noch länger in dem Hostel oder such ich mir ein billigeres oder hat vielleicht ein Couchsurfer geantwortet?? Was ist der beste und günstigste Trip zum Great Barrier Reef? Kann ich noch einen Trip zum Regenwald buchen…usw…! Gegen Mittag hatte ich meine Reise fertig geplant, die Ausflüge waren gebucht und ich hatte Zeit mir die Stadt anzusehen. Ich machte einen langen Spaziergang durch „Cairns“ und genoss die Sonne. Da ich in der letzten Nacht viel zu wenig Schlaf bekommen hatte und ich sehr müde war, beschloss ich einen ruhigen Abend im Hostel zu verbringen und früh ins Bett zu gehen.

Cairns City Lagoon

Hafen in Cairns

in Cairns

Heute Morgen ging es für mich schon früh los. Ich hatte einen Ausflug zum „Great Barrier Reef“ gebucht und machte mich auf den Weg- Richtung Hafen. Mit dem Boot ging es dann 70km nördlich, zu einem der besten Schnorchel- und Tauchgegenden. In etwa auf der Höhe von „Port Douglas“ haben wir also angehalten und uns in unsere Neoprenanzüge gequetscht. Ich musste noch allerlei Formulare ausfüllen und unterschreiben (Tauchen ist Lebensgefährlich usw.!), bevor es endlich los ging. Wir bekamen eine kurze Einführung in die „Tauchkunst“ z.B. wie man die Brille unter Wasser reinigt und wie man sich verständigt. Danach bekamen wir unsere schweren Bleigürtel angelegt und watschelten (mit unseren Flossen) zum Ende des Bootes. Die ganze Tauchausrüstung war schwerer als mein Backpack, also war mir klar, dass ich sofort sinken würde. Ich war richtig aufgeregt!! Ich steckte das Mundstück in den Mund und probierte ein paar Atemzüge. Dann…1…2…3…Platsch! Ich war im Wasser! Ich musste unter Wasser ein paar Übungen bewältigen (Brille entleeren, Mundstück verlieren und wieder finden), bevor es nach unten ging. Meter für Meter ging es abwärts! Immer wieder einen Druckausgleich machen,  immer wieder das Zeichen für O.K. geben und den Atem kontrollieren. 10 Meter ging es abwärts und das hat man in den Ohren ganz schön gemerkt! Danach war man aber im Paradies! Die Unterwasserwelt ist einfach traumhaft dort!!  Nach dem Tauchgang bekam ich noch ein Zertifikat und danach durfte ich den restlichen Tag schnorcheln gehen. Ich habe Haie, Korallen und Nemos gesehen! Wahnsinn! (War auch nur ein kleiner Riffhai!) Ich hatte einen richtig schönen Tag unter Wasser! Am Abend war noch ein „Free BBQ“ in meinem Hostel. Jetzt werde ich gleich schlafen gehen, denn so ein aufregender Tag macht müde! 😉

mit dem Boot zum Reef…Cairns im Hintergrund

das Reef von oben

fertig machen zum Tauchen

get ready 😉

erster Tauchgang…10 Meter tief

First Dive!

schnorcheln

Great Barrier Reef

Ich im Reef

bunte Korallen

Ich

paddeln

schnorcheln

Nemo´s

Hampelmann im Wasser 😉

YES!!! I am O.K.! (more than that! 😉 )

 

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane



Eine verrückte Segelwoche (in Airlie Beach)

29 07 2012

Hallo meine Lieben,

nun war ich also eine ganze Woche lang an einem Ort….das ist schon sehr ungewöhnlich für meine Weltreise. Trotzdem war es ganz und gar nicht langweilig und ich kann euch viel erzählen.

Am Montag bin ich früh aufgestanden, denn ich hatte eine Menge zu tun. Ich musste endlich mal wieder meine Wäsche waschen, meinen Blog schreiben, Emails beantworten, Vorräte einkaufen und so weiter. Gegen Nachmittag war ich damit fertig und dachte mir, dass ich den nächsten Couchsurfer (wegen dem Segeln) ja mal kontaktieren könnte. Ich hab ihn also angerufen und er meinte „Ach ich bin grad in deiner Nähe, warte mal…“! Zwei Minuten später stand er neben mir. Ich kam mit zu ihm nach Hause und ich sah sofort, dass ich in der Wohnung von einem echten Segler gelandet bin. Überall waren Bilder und Poster an der Wand und er hatte auch ein altes Segel an der Decke hängen. Wir unterhielten uns ewig und es stellte sich heraus, dass ich nun einen sehr wichtigen Kontakt geknüpft hatte. Andy segelt nämlich die wichtigste und größte Regatta (hier in Airlie Beach) mit, die „Airlie Beach Race Week“. Wow!

http://www.airliebeachraceweek.com.au/

Für Mittwoch verabredeten wir uns zum Segeln, denn er wollte meine Fähigkeiten testen und mich für eine Frauencrew vorschlagen. Mit ihm und einer anderen Couchsurferin bin ich noch zu einem „Lookout“  gelaufen und wir haben uns „Airlie Beach“ von oben angesehen. Unterwegs begegnete uns eine der giftigsten Schlangen von Australien. Ich war ziemlich beeindruckt. Am Abend fuhr ich zu Ken (Couchsurfer) zurück und zusammen mit den anderen deutschen Mädels und seiner Familie haben wir ein BBQ gemacht. Nach dem Abendessen hatten wir noch einen gemütlichen Abend!

Bush-Walk mit Andy und Laura

eine der giftigsten Schlagen der Welt

ein Blick von oben

BBQ mit Ken´s Familie

Am nächsten Morgen machte ich noch einen Spaziergang zu dem „Privatstrand“ von Ken und seiner Familie, bevor ich meinen Backpack gepackt habe und zu Andy gefahren bin. Ich wechselte also den Couchsurfer, weil ich sowieso mit Andy am Mittwoch segeln gehen wollte. Wir verbrachten den ganzen Tag mit „Segelthemen“ wie Knoten lernen, Segelvideos schauen und so weiter. Ich war bei einem richtigen Segelfreak gelandet (und er merkte schnell, dass ich genauso bin!) und fühlte mich sofort wohl. Laura und Vanessa, (zwei andere Couchsurfer bei ihm) Andy und ich verbrachten einen lustigen Abend mit ein paar Gesellschaftsspielen.

Privatstrand von Ken

Andy´s „Haus“tier

Ich bei der „Fütterung“ 😉

Am Mittwochmorgen weckte mich Andy sehr früh! „I got a call and I need your help”!! Ok….”What happened”?? Er erklärte mir, dass er einen guten Freund auf „Magnetic Island“ hat, der sein Boot nach „Airlie Beach“ segeln muss, damit es rechtzeitig zum „Race“ hier ist. Ok…und was hab ich damit zu tun? Andy erklärte mir, dass er leider keine Zeit hat um mit seinem Freund das Boot nach „Airlie Beach“ zu segeln und bat mich, seinem Freund zu helfen. Ich sollte also nach „Townsvill“ fahren, die Fähre nach „Magnetic Island“ nehmen und mit einem wildfremden Mann, ein wildfremdes Boot nach „Airlie Beach“ segeln. Ok! „Aber dann verpasse ich doch das Segeltraining für die Frauencrew für das Race“, sagte ich. „Glaub mir….die Chance, die du jetzt hast, ist noch viel besser“, gab er mir zur Antwort! Ich konnte gar nicht lange überlegen, denn der Bus fuhr schon eine halbe Stunde später. Ich packte also meine Sachen, die ich zum Segeln brauchte, lies alles Andere bei Andy zurück und machte mich auf dem Weg zu einem wildfremden Mann. (Sagt nicht, dass das leichtsinnig ist…ich hatte ein wirklich gutes Gefühl dabei!!) Vanessa und Laura begleiteten mich und somit waren wir drei Mädels auf dem Weg nach „Magnetic Island“. Am Nachmittag erreichten wir „Townsvill“ und wir saßen gerade im Wartebereich von der Fähre, da stand Andy plötzlich hinter uns. „Was machst du denn jetzt hier“, fragten wir ihn. „Ok Mädels, ich musste doch kommen, denn ich bekam einen zweiten Anruf, dass heute auch noch ein „Race“ ist, bevor wir das Boot nach „Airlie Beach“ segeln. Oh  mein Gott….es wurde also immer spannender!! Alle zusammen machten wir uns also auf den Weg nach „Magnetic Island“, trafen uns mit seinem Freund Rupred und segelten die „Twilight-Regatta“. Eine „Twilight-Regatta“ beginnt mit dem Sonnenuntergang und ist daher im Dunkeln. Ich stand am Steuerrad und war so aufgeregt, dass ich am ganzen Körper gezittert habe. Überall kamen grüne und rote Lichter (grün ist Steuerbord und rot ist Backbord) auf einen zu und ich musste gut aufpassen, um zu wissen, wann ich ausweichen muss. Es war echt dunkel und ich hatte Angst, dass ich ein Boot übersehe und ramme. Ist aber nichts passiert und es hat echt gut geklappt. 🙂 Nach dem Race haben wir uns noch mit den anderen Seglern im Yacht Club ausgetauscht, bevor wir in unsere Kojen gekrochen sind, um ein paar Stunden zu schlafen.

Laura, Vanessa und Ich auf der Fähre zu Magnetic Island

aufregender Trip….nach Magnetic Island

Andy und Ich vor dem Racing-Trimaran

die Sonne geht unter…das Rennen startet

Ich am Steuerrad

Regatta

Um 6 Uhr morgens liefen wir aus dem Hafen aus und machten uns auf den Weg nach „Airlie Beach“. 130 Seemeilen (also min. 22 Stunden) lagen vor uns. Wir segelten in den Sonnenaufgang hinein und danach sahen wir einige Wale. Es war ein richtig schöner Segeltag und zum Mittagessen gab es ein BBQ! (Ja, beim Segeln und auf dem Boot!) Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang und in der Nacht sahen wir wahnsinnig viele Sterne! Und Sternschnuppen! Man braucht schon ganz schön viele Wünsche in einer Nacht wie dieser….ich hab mindestens 15 Sternschnuppen gesehen!! (Ich musste aber feststellen, dass ich gar keine Wünsche für mich habe…ich bin wunschlos glücklich!! Aber ich habe mir eine Menge für euch gewünscht! :)) In der Segelnacht bekam ich nur wenig Schlaf, denn ich hatte eine lange Zeit „Nachtwache“ und segelte das Boot mit dem Skipper Rupred zusammen. Dabei hatten wir die Gelegenheit uns zu unterhalten und ich wusste sehr schnell, warum Andy wollte, dass ich dieses Boot nach „Airlie Beach“ segle. Rupred startet nämlich auch an der „Airlie Beach Race Week“ und er hat eine „Berühmtheit“ in seiner Crew. Andy wollte also, dass ich diesen wichtigen Kontakt knüpfe! Jessica Watson wird mit ihm die Regatta starten und sie suchen noch jemanden für die Crew!!!!! Wer Jessica Watson ist?? Jessica segelte mit 16 Jahren alleine um die Welt und ist damit die jüngste Weltumseglerin! Sie ist ein „Idol“ für mich und nun werde ich die Möglichkeit haben sie kennenzulernen! Wow! Ich konnte es nicht fassen! (Ich kann es immer noch nicht fassen!!!)

http://www.jessicawatson.com.au/

Wale am Morgen

Segeln!

Skipper und Ich

Würstchen braten beim Segeln 😉

Die Sonne verabschiedet sich von uns und geht rüber zu euch!

Nachtsegeln!

Um 4 Uhr morgens (22 Stunden später) erreichten wir „Airlie Beach“. Ich nahm allen Mut zusammen und fragte Rupred, ob er mich für seine Crew haben möchte und sagte ihm, dass ich sehr gerne mit ihm das Race starten möchte. Er sagte nicht JA und nicht NEIN…er müsste das erst mit seiner Crew klären. Ich muss also noch abwarten. So oder so werde ich eine Crew haben (meint Andy) und so oder so werde ich Jessica Watson sehen (meint Andy)…aber ich hoffe soooooo sehr, dass ich in Jessica´s Crew bin! Also drückt mir bitte die Daumen! Ein Traum würde wahr werden!! Letztes Jahr habe ich noch ihr Buch gelesen und dieses Jahr segle ich mit ihr?!!? Oh man…das ist zu viel für mich! 🙂

die „Overdrive“ wieder sicher im Hafen

Nach einer heißen Dusche habe ich mich um 6 Uhr morgens endlich ins Bett gelegt. Wir alle haben sehr lange geschlafen und den Freitag nur genutzt, um zu relaxen. Wir kochten alle zusammen und verbrachten einen gemütlichen Abend bei Andy zu Hause. Ich plante meine gesamte Reise (Australien) um, denn ich wollte auf jeden Fall beim Race dabei sein. Ich werde noch eine Woche länger hier in „Airlie Beach“ bleiben, bevor ich am Donnerstag mit meinen Trip weiter mache und bis Cairns gehe. Vom 9.8.-14.8. komme ich noch mal zu „Airlie Beach“ zurück, um das Race zu segeln. Ich muss das einfach machen, auch wenn dadurch die anderen Orte zu kurz kommen. Aber so eine Chance werde ich schließlich so schnell nicht wieder haben! 🙂

Am Samstag bekam ich das offizielle T-Shirt zur Regatta und mein Crew-T-Shirt von Andy. Er schenkte es mir schon jetzt, um mich noch mehr anzuspornen! (Wäre gar nicht nötig….bin so schon Feuer und Flamme!) Danach machten Vanessa, Andy und ich noch einen langen Spaziergang in Airlie Beach und wir waren ein bisschen shoppen, um passende Segelschuhe für mich zu finden. Wir hatten eine Menge Spaß beim „shoppen“! 🙂 Am Abend waren wir bei Andys Freund (Mark) zum BBQ eingeladen. Wir spielten Jenga (mit verschärften Regeln) und relaxten im Pool und im Hot Spa von Mark. Es war ein richtig schöner Abend und wir sind erst spät ins Bett gefallen.

stolze Seglerin

offizielles Segel T-Shirt

Vanessa, Andy und Ich

Andy, Vanessa und Ich

Sonnenuntergang in Airlie Beach

eine lustige Shoppingtour

BBQ mit Freunden

Jenga mit verschärften Regeln

Jenga….was soll ich wohl darstellen? 🙂

eine verrückte Woche geht zu Ende….entspannen im Pool

Heute Morgen haben wir alle etwas länger geschlafen. Danach hat mir Andy ein bisschen Unterricht im „Diving“ (Tauchen) gegeben, denn ich möchte ja bald im Great Barrier Reef tauchen gehen. Vielleicht gehen wir später noch auf ein Boot und segeln ein bisschen…aber das wird sich zeigen! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

bis bald

Drückt mir die Daumen, dass ich in der Crew von Jessica bin!

eure Christiane



Kroombit Outback Experience & ein Traum geht in Erfüllung!!

23 07 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

die Zeit vergeht wie im Flug und somit gibt es wieder eine Menge zu berichten!

Am Samstagabend kamen Rick und ich in Emu Park an. Schon im Bus haben wir eine Deutsche getroffen, mit der wir uns super verstanden haben. Wir hatten ein leckeres Abendessen zusammen und spielten danach noch ein paar Gesellschaftsspiele.

Am Sonntag hatte es leider wieder den ganzen Tag geregnet. Wir kamen nur schwer aus den Betten und frühstückten spät. Der Regen stoppte für ein paar Stunden und somit haben wir uns noch die Stadt angesehen. Emu Park ist ein kleines verschlafenes Örtchen und es gibt nicht viel zu sehen. Trotzdem hat es einen gewissen Charme, weil sich nur wenige Touristen dort hin verirren. Nachdem es wieder zu Regnen begann, beschlossen wir einkaufen zu gehen und uns ein gesundes Abendessen zu kochen….wir hatten ja alle Zeit der Welt. Es gab also zur Abwechslung mal Gemüse und Fisch und danach haben wir noch eine DVD geguckt und Gesellschaftsspiele gespielt.

ein Regentag in Emu Park

Am Montag war das Wetter (endlich mal wieder!) traumhaft schön! Wir hatten Sonnenschein und blauen Himmel! Wir machten einen sehr langen Strandspaziergang und schauten uns die Stadt nochmal bei gutem Wetter an. Wir besuchten die zwei Denkmale in Emu Park (ein Segelschiff und ein Anker) und liefen durch den Park. Am Nachmittag genossen wir die Sonne am Hostel-Pool, während Rick mir Englisch – und ich ihm Deutschunterricht gab. Wir hatten eine Menge Spaß dabei! (Habt ihr schon mal einen Irländer „Streichholzschächtelchen“ sagen hören? Ich hätte mich vor Lachen fast in den Pool geworfen! :))Am Abend kamen die anderen Teilnehmer von unserer „Outback Experience“ an und wir unterhielten uns noch lange, bevor wir unsere Backpacks wieder packen mussten.

Emu Park Strand

Strandspaziergang

 

unser Hostel-Pool

Emu Park Denkmal

Ich am Denkmal

Ich am Anker

ein letzter Blick auf Emu Park

Am Dienstag ging es schon früh los nach „Kroombit“ der Cattel Station. Schon unterwegs merkten wir, dass wir wirklich ins „Nirgendwo“ fahren. Kroombit ist eine große Farm und ansonsten gibt es dort gar nichts. Wir machten einen „Bush-Walk“  am Nachmittag und dabei kamen uns gleich mal ein paar Kühe entgegen. (Hatte ein bisschen Angst, als sie ziemlich schnell auf mich zugerannt kamen…Gott sei Dank stoppten sie noch vor mir!) Wir haben Kangaroos, Schlangen und andere Kriechtiere gesehen. Danach haben wir das „Lassowerfen“ geübt! Wir mussten ein paar Ziegen damit einfangen und es stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß dabei! 🙂 Am Abend hatten wir ein Lagerfeuer und wir übten das „Peitschen“ und andere typische Farmsachen. Außerdem haben wir einen Bush-Tanz einstudiert und jeder „Cowboy“  und jedes „Cowgirl“ musste sich mit dem „Bull-Ride“ beweisen. Irgendwann nach Mitternacht sind wir müde ins Bett gefallen.

Begegnungen beim „Bush-Walk“

Baby-Kangaroo

auf der Farm

Kochen auf der Farm

„Komm hol das Lasso raus“ 🙂

Ziegen einfangen

Lagerfeuer am Abend

Bush- Dance

Cowgirl 😉

Ich beim „Bull-Ride“

Noch vor Sonnenaufgang mussten wir am nächsten Tag wieder weiter. Wir hatten eine lange Busfahrt von 11 Stunden vor uns. Am Abend erreichten wir „Airlie Beach“ und nach einer warmen Dusche und nach einem warmen Abendessen bin ich auch gleich ins Bett gefallen.

Ankunft in Airlie Beach

Airlie Beach

Am Donnerstagmorgen packten wir wieder unsere Sachen zusammen und schleppten sie quer durch die Stadt in die Marina. Dort trafen wir uns mit Joe (einem Couchsurfer) auf seinem Segelboot. Bei ihm konnten wir für eine Nacht schlafen! Es war so schön, wieder „Wasser unter den Füßen“ zu haben und das Schaukeln zu spüren! 🙂 Nach dem „einchecken“ haben wir einen langen Stadtspaziergang gemacht und uns Airlie Beach genau angesehen! Airlie Beach ist eine Seglerstadt und ich liebe es!! Nach Sonnenuntergang haben wir noch zusammen mit Joe (auf seinem Boot) gekocht und einen netten Abend verbracht, bevor wir in unsere Kojen gekrochen sind.

der Hafen von Airlie Beach

der Strand von Airlie Beach

Willkommen auf Joe´s Boot!

Der Hafen nach Sonnenuntergang

Am Freitag wurden wir von den quietschenden Stegen und Leinen (typische Hafengeräusche) geweckt. Nach dem Frühstück sind wir mit Joe´s Auto zu den „Cedar Creek Falls“ gefahren. Das Wetter war wieder traumhaft und wir verbrachten viel Zeit am Wasserfall. Nach unserer kleinen Spritztour brachten wir Joe sein Auto wieder und verabschiedeten uns von ihm. Wir zogen um…in ein Hostel. Nach dem Einchecken haben wir uns noch ein bisschen an den Strand von Airlie Beach gelegt und die Sonne genossen.  Danach waren wir Einkaufen und kochten uns ein leckeres Abendessen. Leider das Abschiedsessen für Rick, denn er musste am nächsten Tag wieder weiterziehen.

Joe´s Campervan

„Roadtrip“

Cedar Creek Falls

Ich am Wasserfall

Rick und ich beim Sonnenbaden 🙂

…und ein bisschen Plantschen 😉

Ein bisschen traurig, weil ich wieder alleine weiterreisen musste, machte ich mich am Samstagmorgen schon sehr früh auf den Weg zum Hafen. Rick brachte mich noch zu meinem Segelboot, denn ich hatte einen 2-Tages-Segeltrip zu den Whitsundays gebucht. Nach dem Abschied von Rick ging es also endlich wieder aufs Wasser!! Damit habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt…Segeln in Australien!! Richtig glücklich saß ich an Deck und habe mir den Wind um die Nase wehen lassen. Die Maxi- Yacht „Siska“ ist mit 26 Metern Länge und 100 Fuß Mastlänge ein sehr großes Boot. Wir waren 25 Leute, davon 3 Crewmitglieder. Mit einer frischen Brise von 20-25 Konten Wind sind wir um die „Whitsundays“ gesegelt. Kaum waren die Segel gesetzt, habe ich den Skipper gefragt, ob ich ans Steuer darf. Die Antwort war „Nein…es ist zu viel Wind und im Moment ist es zu gefährlich“. Ich sagte, dass ich schon 13 Jahre segle und dass das nicht mein erstes Mal am Steuer wäre. Da wurde er hellhörig und fragte mich alles Mögliche über meine Segelkenntnisse aus…und ob ich schon mal so ein großes Boot gesegelt wäre und ob ich navigieren kann usw…. Nach einer Weile sagte er endlich „Ok, jump behind the wheel!“! Ich war der überglücklichste Mensch auf Erden. (An dieser Stelle muss ich mal ein großes DANKE loswerden! Das DANKE gilt meiner lieben Mama…hättest du nicht immer wieder gesagt „Geh ans Steuer!!“, hätte ich nie so viel gelernt und ich hätte dieses Boot niemals steuern können!!) Der Skipper ernannte mich zum „neuen Skipper“ und von da an lief es nach meinem Komando. Ich segelte und segelte und steuerte nahezu jede Welle aus und „meine Crew“ von 25 Leuten hatte eine Menge Spaß dabei. Zwischendurch wurden die Mädels auf dem Vorschiff ganz schön nass, aber Segeln ist ja auch ein Wassersport! 😉 Nach 10 Minuten war der Skipper mehr als begeistert von mir und wollte noch mehr über meine Segelerfahrungen wissen. Ich erzählte ihm alles (was ich schon alles kann) und das ich noch Seemeilen für meinen nächsten Segelschein sammle. „Gar kein Problem“, sagte er dann. „Du bekommst ein Zertifikat von mir – für dein Meilenbuch“! Wie geil ist das denn? Ich bekam am Ende meines Trips also tatsächlich ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, dass ich 70 Seemeilen (als Crewmitglied!!) auf der „Siska“ im Whitsundays-Segelrevier war. Was soll ich sagen?…Ich bin stolz wie Oskar! 🙂 Die „Siska“ war das größte Boot, was ich je gesegelt bin und es war ganz schön anstrengend! Ich habe mir gleich mal wieder dicke Blasen an den Händen gerieben und ich habe höllischen Muskelkater! Aber das hat sich gelohnt!! (Mama…in Gedanken war ich bei dir!)

endlich wieder auf einem Segelboot

Siska ist 26 Meter lang und hat einen 100 Fuß- Mast!

viel Platz und viele Kojen

Mama…das ist für dich!

Am ersten Segeltag sind wir zu „Hook Island“ gesegelt und dort waren wir im „Vor-Great Barrier Reef“ schnorcheln. Das war soooo schön! Leider hat man auch viele tote Korallen gesehen! 🙁 Nach dem Schnorchel sind wir unter Motor zu unserer Ankerbucht gefahren. Dort haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und es gab ein leckeres Abendessen. Der Sternenhimmel in dieser Nacht war überwältigend!! Auf dem Wasser und so weit weg vom Licht, sieht man unheimlich viele Sterne!! Ich habe mich noch sehr lange mit 3 deutschen Mädels unterhalten, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe. Danach bin ich in meine Koje gekrochen.

segeln

glücklicher Segler

Tauchgang im Reef

erster Sonnenbrand im Gesicht

Sonnenuntergang in den Whitsundays

meine Koje

Am zweiten Segeltag ging es schon kurz nach Sonnenaufgang los. Wir sind zu den berühmten „Whithaven Beach“ gefahren. Dort waren wir für einen kleinen Bush-Walk und ein paar Strandstunden an Land. „Whithaven Beach“  ist das schönste, was ich hier in Australien gesehen habe!! Wow….es ist wie aus dem Reisekatalog….weißer Sandstrand und türkis-blaues Wasser. Unbeschreiblich! Ich musste fast weinen, weil mich seit langem mal wieder etwas richtig begeistert hat (auf meiner Reise!). Nach dem Mittagessen segelte wir (ich) wieder zurück nach Airlie Beach. 30 Knoten Wind und das auf dem „Am-Wind-Kurs“…ich hatte ganz schön zu arbeiten (Segler…ja wir hatten ein Reff…und trotzdem!). Der Skipper sagte mir, dass das Boot nicht schneller als 12 Knoten laufen kann und damit war mein Ehrgeiz geweckt. Auf mein Komando wurden die Segel auf- und zu gemacht und dann packte ich den „Highscore“ von 13 Knoten Fahrt!!!! Ab jetzt lies mich der Skipper ganz alleine machen und vertraute mir voll…ich hatte mir meinen Respekt ersegelt! Am späten Nachmittag kamen wir im Hafen von Airlie Beach an und ich musste die „Siska“ leider wieder verlassen. Ich hatte einen wunderschönen Segeltrip!! Den Skipper werde ich am Mittwoch noch mal wiedersehen, denn er hat mich eingeladen, mit dem Segelclub segeln zu gehen!

Paradies auf Erden….Whithaven Beach

Ist das echt oder träume ich?

zurück nach Airlie Beach

der Wind nimmt zu…es wird sportlich 😉

dicke Blasen an den Händen…Segeln ist eben Sport

Am Abend fuhr ich zu meinem nächsten Couchsurfer (10 min. außerhalb von Airlie Beach) und wurde dort wieder ganz herzlich empfangen. Ich hatte 4 Couchsurfer zu Auswahl und habe mich (keine Ahnung warum!) für „Ken“ entschieden. Und wisst ihr was passiert ist?? Ich war umgeben von Seglern und somit im Segelhimmel! Ich habe tatsächlich einen Mann kennengelernt, der die Welt umsegelt hat. Und er hat die Welt mit dem Motorrad umrundet (dazu gibt es sogar ein Buch!).Wir haben uns gleich angefreundet und er hat mich eingeladen mit ihm segeln zu gehen. Wahrscheinlich werde ich also hier in „Airlie Beach“ ein paar Tage (Wochen?) länger bleiben, denn ich kann ein paar Mal aufs Wasser gehen und ich kann auf einem Boot schlafen! Wunderbar!

Ich bin also im Seglerparadies angekommen….und werde hier ein Weilchen bleiben.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Eurer Wirbelwind

Christiane



Ganz viel Surfen & Besuch aus Neuseeland!

14 07 2012

Meine lieben Daheimgebliebenen,

wie angekündigt, bin ich am Montag weiter nach Agnes Water gefahren. Unterwegs habe ich einen Stopp in Bundaberg gemacht, um die „Rum Factory“ zu besuchen. Dort war ich im Museum und habe viel über die Rum-Geschichte und über die Herstellung gelernt. Danach gab es noch eine Verköstigung mit mehreren Rum-Proben! 🙂 Lustig beschwipst sind wir mit dem Bus weiter nach Agnes Water, auch die Stadt 1770 genannt, gefahren. Dort musste ich erst mal meine Wäsche waschen und den ganzen Sand von Fraser Island loswerden. Danach gab es noch ein FREE BBQ und einen gemütlichen Abend.

Eingang zur Rum-Factory

im Rum- Museum

im Museum

die Geschmacksprobe 😉

Am Dienstag bin ich gleich nach dem Frühstück surfen gegangen. Ich hatte das Glück, dass mein Hostel eine FREE Surfinglesson angeboten hat. Bei schlechtem Wetter (viel Regen und Wind) habe ich mich also in die Wellen gestürzt. Diese 2 Surfstunden waren die anstrengensten Surfstunden überhaupt!! Wir hatten sehr schlechte Bedingungen…schnell kommende und zu hohe Wellen. Alleine um ins Wasser zu kommen, hat man viel Kraft gebraucht. Man ging zwei Schritte vor und die Welle hat einen mindestens 5 Schritte zurück geworfen. Ich habe viel Salzwasser geschluckt, weil mich die Wellen immer wieder „verschlungen“ haben. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und schließlich habe ich viel gelernt. Müde und erschöpft lag ich den restlichen Tag auf dem Sofa und habe ich Buch gelesen.

Ich habe leider keine Bilder von dem „Sturmsurfen“, aber dafür bekommt ihr die „Schönwetterbilder“ 🙂

catch the wave

stand up

laaaangsam aufstehen

surfing

Gleichgewicht halten ist nicht so einfach 😉

Am Mittwoch wachte ich wieder mit einem höllischen Muskelkater und einigen blauen Flecken auf. Es regnete wieder und somit beschloss ich, dass es Zeit ist, sich um die „wichtigen Sachen“ zu kümmern: Ich aktualisierte meinen Lebenslauf und kümmerte mich um die Bewerbungen in meiner alten Firma. Den Rest muss jetzt die Personalabteilung für mich machen! 😉 Am Nachmittag war ich noch am Strand spazieren und schließlich habe ich meinen Besuch aus Neuseeland empfangen! Rick (erinnert ihr euch?) ist nun für 10 Tage hier und wir werden zusammen reisen. Außerdem war es der letzte gemeinsame Abend mit meinem Reisepartner Jonathan und somit haben wir es uns noch mal richtig gutgehen lassen: BBQ und Eiscreme!

Agnes Water Beach

ein Spaziergang durch den Regenwald

unser letzter gemeinsamer Abend

Eiscreme oder Eismatsch?

Am  nächsten Morgen ging es für Rick und mich, gleich nach dem Frühstück wieder zum Surfen. Nur Übung macht den Meister!! Die Bedingungen waren um einiges besser, als bei der Surfstunde davor. Trotzdem waren es sehr hohe Wellen und es war sehr anstrengend gegen sie zu kämpfen. Ich stand ein paar Mal auf dem Board und ich lag ein paar Mal unter den Wellen „begraben“. Immer wieder habe ich Salzwasser geschluckt und immer wieder bin ich ins Wasser und (wie man mich kennt) wollte ich einfach nicht aufgeben. Das hat sich schließlich gelohnt und ich bekam noch ein paar gute Wellen ab! Nach zwei Stunden im Wasser wollten meine Muskeln aber doch nicht mehr! Ich habe immer wieder das Signal „du musst paddeln“ gesendet, aber meine Arme wollten einfach nicht darauf reagieren. Zitternd und erschöpf habe ich mich unter die heiße Dusche geschleppt und mir danach ein leckeres Mittagessen gegönnt. Dann musste ich von Jonathan Abschied nehmen und nach 19 Tagen gemeinsamen Reisen fiel der Abschied doch nicht so leicht.  Den restlichen Tag verbrachten Rick und ich mit unserer Reiseplanung.

Am Freitag waren wir „Scooterroo“ fahren. Das sind kleine Motorräder in „Rock-style“! Wir hatten soooo viel Spaß! Zuerst bekamen wir unsere Lederjacken und Helme, bevor wir mit unseren „Fake-Tattoos“ ausgestattet wurden. So richtig rockig und mit ACDC- Musik sind wir dann durch die Straßen von Agnes Water gefahren. Wir waren eine Gruppe von 20 Leuten und somit haben wir überall für „große Augen“ gesorgt. Die Leute guckten uns immer hinterher und jedes vorbeifahrende Auto hat gehupt! Ich hatte sehr viel Spaß und es war ein tolles Gefühl mal wieder durch die Straßen zu düsen (hab mich ja mittlerweile an den Linksverkehr gewöhnt!)! Am Abend haben wir noch eine DVD geguckt, bevor wir müde ins Bett gefallen sind.

ausgestattet mit Lederjacke, Helm und Tattoo

Rick und Ich mit den Scooterroos

let´s rock 🙂

Heute Morgen mussten wir unsere Backpacks wieder packen und auschecken. Wir erledigten noch den Einkauf für die nächsten Tage, bevor wir mit dem Bus weiter nach Emu Park gefahren sind. Emu Park ist die Ausgangsstation für unseren „Outbacktrip“ nach Krombit. Ansonsten ist dort nicht sehr viel zu sehen. Wir sind uns noch nicht sicher, wie lange wir dort bleiben werden.

Ich halte euch auf dem Laufenden! 🙂

Bis bald,

eure Christiane

 

 



Nationalparks, Feueralarm und Fraser Island!!

8 07 2012

Meine Lieben,

wieder ist eine Woche vergangen und es ist viel passiert.

Am Sonntag sind Jonathan und ich weiter nach Noosa gefahren. Unterwegs waren wir bei den „Glass House Mountains“, einem Nationalpark. Dort haben wir sogar einen Wallaby gesehen. Gegen Nachmittag kamen wir in Nossa an und wurden gleich von unserem Couchsurfer „Justin“ in Empfang genommen. Justin ist Neuseeländer und wie ich sie alle kennengelernt habe….sehr hilfsbereit!!! Er kam zur Bushaltestelle und hat uns abgeholt, damit wir nicht noch weiter Bus fahren mussten. Mit ihm zusammen sind wir zu einem Musikfestival gefahren und haben dort seine Freunde getroffen. Alle zusammen hatten wir einen wunderschönen Nachmittag. Er brachte uns zu seinem Haus und hat für uns gekocht. Ich durfte noch seine Waschmaschine benutzen und endlich meine viele Wäsche waschen, bevor ich mich mit meinem neuen Buch (hat er mir geschenkt!) ins Bett verkrochen habe.

Glass House Mountains

Ich im Nationalpark

Jonathan und Ich

ein Wallaby

Willkommen in Noosa…Musikfestival!

Ich auf dem Festival

Am Montag sind Jonathan und ich etwas früher aufgestanden, weil wir zum „Noosa Nationalpark“ wollten. Justin war bereits bei der Arbeit und somit waren wir alleine in seinem Haus. Ich frühstückte gemütlich und plötzlich ging ein höllisch lauter Alarm los. Der Feueralarm! Ich blickte in die Küche und sah nur noch RAUCH! Es stank und plötzlich erkannte ich die Ursache: Mein Toast brannte!!! Oh nein…wie konnte ich den nur vergessen??? Wir versuchten den Alarm auszuschalten,  den Toast hatten wir bereits gelöscht. Fehlanzeige….die Rauchkonzentration war noch zu hoch! Es stank im ganzen Haus!! Ich öffnete alle Fenster und Türen und wedelte mit einem Handtuch den Rauch nach draußen. Nach 5 Minuten stoppte der Alarm. Stille. Mist….wie sollte ich das nur Justin erklären?? Ich fand noch einen Raumerfrischer, den ich überall in den Räumen versprühte. Wir entschieden uns einfach noch ein bisschen zu lüften und somit kamen wir zwei Stunden später los. Schließlich roch man kaum noch etwas.  Nach diesem spannenden Frühstück sind wir zum Nationalpark gefahren, haben dort noch einen Franzosen (den wir vom Surfers Paradise kannten) eingesammelt und sind wandern gegangen. Wir hatten wieder das beste Wetter und somit sind wir nach dem Wandern noch an den Strand. Nach einem kleinen Sonnenbad hat uns Justin wieder abgeholt und zu seinem Haus gefahren. Unterwegs beichtete ich mein kleines Missgeschick. Er lachte nur und sagte: “No worries, that happens all the time, when I have blond, german Couchsurfers in my House“! Mit einem Zwinkern und einem Lächeln war die Sache also erledigt. Am Abend kochten wir alle zusammen und unterhielten uns lange (Justin hat eine wunderbare Lebenseinstellung!!), bevor wir ins Bett gefallen sind.

Noosa Nationalpark- Wanderkarte

Costal-Walkway…..tolle Aussicht auf den Main Beach

Wandern an der Küste….mit Sonnenschein!

Shame, Jonathan und Ich

ein Sonnenbad am Main Beach

Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh raus. Wir hatten eine Tour zum berühmten „Australian Zoo“ gebucht. Über 6 Stunden sind wir durch den riesigen Zoo gelaufen. Wir haben alle australischen „Wildlife-Tiere“ gesehen…von giftigen Schlangen bis hin zu den verschiedenen Vögeln. Wir konnten Koalas und Kangaroos streicheln und wir waren bei einer Krokodilshow. Es war ein richtig schöner Tag!! Am Abend hat uns Justin wieder abgeholt und uns zu einem Aussichtspunkt gefahren, damit wir den schönen Vollmond betrachten konnten. Danach hat er wieder für uns gekocht!! Also mal ehrlich…das war kein Couchsurfen, sondern ein 5***** Sterne Resort mit „All Inklusive“!! (Thank you so much Justin!!!) Nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir müde ins Bett gefallen.

Im Zoo konnte man alle Tiere hautnah erleben!

Ich und das Kangaroo

Kangaroo

Krokodilshow

Koalas zum Anfassen nahe…

Koala

(Ich erspare euch jetzt die Fotos von jedem Tier….sonst müsste ich noch 400 Bilder hochladen,…und ihr wisst ja wie eine Schlange aussieht!) 🙂

Vollmond in Noosa

Am Mittwoch hatten wir noch bis zum Nachmittag Zeit in Noosa. Ich bin zum Strand gelaufen und habe mich ein bisschen gesonnt, bevor ich meinen „Backpack“ wieder packen musste. Unser Bus fuhr pünktlich zu Rainbow Beach. Dort kamen wir am Abend an und nach dem Abendessen haben wir noch ein Rugby- Spiel gesehen.

Am Donnerstag bin ich nach dem Frühstück zum Strand gelaufen. Ich wollte die verschiedenen Farben im Sand sehen (der Grund warum Rainbow Beach so benannt wurde). Ich bin lange am Strand gelaufen und habe die Aussicht genossen. Gegen Mittag hatten wir unsere Fraser Island- Besprechung. Dort wurden unsere Führerscheine geprüft und wir bekamen ein paar Infos, wie wir uns auf der Insel verhalten müssen (z.B. geht auf gar keinen Fall in den Ozean…da sind viele Haie, lasst kein Essen neben euren Zelten liegen, sonst kommen die Dingos…usw.)! Nach der Besprechung sind wir noch zu den Sanddünen gelaufen, waren dort Sandborden und wir haben das Werfen von einem Boomerang gelernt. Zu guter Letzt hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang!

Rainbow Beach

Sanddünen in Rainbow Beach

Rainbow Sand

Ich auf der Sanddüne 😉

Guide erklärt die Boomerang-Technik

Ich probiere das gleich aus…

...und hatte nicht so viel Erfolg! Ich musste ihn wieder einsammeln, weil er nicht zurück kam! ;)

…und hatte nicht so viel Erfolg! Ich musste ihn wieder einsammeln, weil er nicht zurück kam! 😉

Sonnenuntergang auf den Sanddünen

Ich werfe den Boomerang noch mal

Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen, auschecken und unsere Allrad-Jeeps mit unserem Campingzubehör beladen. Wir bekamen eine kurze Einweisung, wie wir mit den Autos im tiefen Sand fahren sollen und wie man sich nach dem Steckenbleiben wieder befreit. Danach sind wir mit der Fähre nach Fraser Island gafahren.

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und gehört zu den wenigen (3!) Inseln,  auf denen ein Regenwald auf Sand wächst! Fraser Island hat viele Frischwasserseen und bietet dadurch eine wunderbare Natur-und Tierwelt.

Das Wetter war das ganze Wochenende sehr durchwachsen. Wir hatten Sonne und Regen…also von allem etwas. Da hatte ich diesmal nicht so viel Glück. Trotzdem haben wir (eine lustige Gruppe von 14 Leuten und der Tourguide) das Beste draus gemacht. Auf Fraser Island angekommen haben wir uns gleich den See „Wabby“ angesehen. Wir mussten über eine Sanddüne laufen, um den See zu erreichen, denn für den Jeep war der Sand auch zu tief. Danach haben wir unser Nachtlager aufgeschlagen. Nur wenige Meter vom Strand entfernt, warm eingehüllt in unsere Schlafsäck, sind wir nach einer kleinen Party und einem leckeren Abendessen, eingeschlafen.

Mit der Fähre nach Fraser Island!

mit den Allrad-Jeeps über die „Sandautobahn“

Lake Wabby

Gruppenbild

Dingos bei unserem Nachtlager

Der Tourguide hat uns am nächsten Morgen schon sehr früh aufgeweckt. „Good morning guys! Get up and let´s explore Fraser Island”! Nach dem Frühstück (was schon lange gedauert hat, weil wir unser Wasser mit dem Gaskocher heiß machen mussten!) sind wir also mit den Jeeps wieder los, um die Insel zu erkunden. Wir waren bei den „Pinnacles“ (Sandberge aus verschieden Farben), bei den „Champagne Pools“, bei einem toten Wahl 🙁 (da zeig ich kein Bild!) und im Regenwald. Unser Tourguide hat dabei viel über die Geschichte von Fraser Island und über die Natur geredet. Somit haben wir sehr viel gelernt. Danach sind wir bis zum Ende der Insel gefahren. Dort waren wir bei dem „Indian Head“, einem Aussichtspunkt. Wir sind also den ganzen Tag auf der Sandpiste gefahren und kleine Wanderwege gelaufen, bevor wir wieder zurück zu unserem Nachtlager gefahren sind. Das Abendessen mussten wir uns wieder über den Campingkochern zubereiten, bevor wir in unsere Schlafsäcke gekrochen sind.

The Pinnacles

Champagne Pools

Klettern an den Champagne Pools

Regenwald auf Sand

uralte Bäume

80 km auf der „Sandautobahn“

Steinküsten auf Fraser Island

Ich am „Indian Head“

Aussichtspunkt Indian Head…man sieht den Sand UND den Regenwald

Heute wurden wir wieder früh geweckt! Noch vor Sonnenaufgang sind wir zum Strand gefahren, um dort das Schiffswrack „Maheno“ zu betrachten. Dabei haben wir den Sonnenaufgang beobachtet. Nach dem Frühstück mussten wir unser Nachtlager räumen und unsere Sachen packen. Mit dem Jeep bin ich (diesmal war ich an der Reihe) quer über die Insel, zum „Lake McKenzie“ gefahren. Das Fahren auf der rechten Seite und dabei das Schalten auf der linken Seite, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig! Es hat aber (bis auf die üblichen paar Mal im Sand steckenbleiben) gut geklappt. Der „Lake McKenzie“ ist der berühmteste See auf der Insel, weil es so schönes blaues Wasser hat. Schwimmen ist dort ein Muss!! Leider war bei uns das Wetter nicht ganz so gut und es war ziemlich (richtig!!) kalt! Trotzdem sind wir ins Wasser und haben das Schwimmen genossen. Nach dem sehr erfrischenden Bad sind wir wieder an der Sandküste entlang, zurück zur Fähre gefahren. Mit der Fähre ging es wieder nach Rainbow Beach. Dort werde ich heute noch eine letzte Nacht verbringen, bevor ich morgen früh weiter nach „Bundaberg“ und schließlich nach „Agnes Water“ weiter fahre.

Sonnenaufgang Fraser Island

Schiffswrack Maheno

die „Maheno“

das erste Mal rechts fahren, links schalten und 4WD fahren

Lake McKenzie

Kalt aber gut!

Jetzt freue ich mich aber erst mal auf eine heiße Dusche (beim Campen nicht möglich!) und einem nicht sandigen Bett! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

eure Christiane



Surfen und Kangaroos!

30 06 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

da ich gerade mal kostenlos Internet habe, schreibe ich euch schon etwas früher als sonst! 🙂

Am Dienstag habe ich (wie angekündigt) das Surfen geübt. Leider war mein Board viel zu kurz für die kleinen Wellen und deshalb hatte ich wenig Erfolg dabei! Jonathan (der Irländer aus meinem Bus) und ich hatten aber trotzdem unseren Spaß dabei. Am Abend sind wir alle (die perfekte Reisegruppe!) noch mal zusammen ins „Cheeky Monkey“ gegangen, um einen letzten gemeinsamen Abend zu verbringen. Leider haben wir unterschiedliche Reisepläne und mussten uns deshalb trennen. Jonathan und ich werden aber noch bis Rainbow Beach zusammen reisen, weil wir beide die gleichen Reisepläne haben.

Früh morgens fuhr der Bus weiter nach „Surfers Paradise“. Schon vormittags kamen wir dort an und es hat den ganzen Tag geregnet…nein geschüttet!! Wir konnten also gar nichts unternehmen und haben deshalb einen „Ruhetag“ eingeschoben. Wir beide hatten etwas Schnupfen und Halsweh, also war ein Ruhetag genau das Richtige! Ich habe meinen Trip geplant, ein Buch gelesen und Tagebuch geschrieben. Ansonsten ist an diesem Tag gar nichts passiert! 🙂

ein gemütlicher Tag auf der Couch...mit zwei Iren! 😉

Am Donnerstag regnete es wieder. Zwischendurch kam aber mal die Sonne raus und das haben wir genutzt, um durch die Stadt zu laufen. Surfers Paradise ist berühmt für das Nachtleben und somit haben wir außer Bars, Restaurants und Casinos nicht viel gesehen. Wir waren noch kurz am Strand, aber auch da war (wegen dem Wetter) nicht viel los. Es hatte wieder angefangen zu regnen, also sind wir zurück ins Hostel und haben uns ein leckeres Abendessen gekocht. Es gab: Kangaroo-Burger!!! Mhm war das lecker! Und typisch australisch!! 🙂

Surfers Paradise Skyline

High Five!

Regenwolken am Surfers Paradise Beach

Skyline mit Beach

ein Sturm zieht auf und es ist richtig windig...

die Sonne kommt raus...

Surfers Paradise von der sonnigen Seite...

australische Spezialität: Kangaroo!

australische Spezialität: Kangaroo!

Zutaten für den "Aussi Burger"

an die Pfanne, fertig, los...

Fertig ist der Aussi Burger!

Am Freitag fuhren Jonathan und ich weiter nach Brisbane. Dort war das Wetter richtig schön und wir haben die Sonne genossen. Wir hatten einen Couchsurfer gefunden, der uns für zwei Tage in seinem Heim aufnehmen wollte. Leider war er aber noch bei der Arbeit und somit mussten wir den ganzen Tag mit unserem Gepäck durch die Stadt laufen, bevor wir „einchecken“ konnten. Wir sind in den botanischen Garten gegangen und haben dort ein Picknick gemacht und eine Runde in der Sonne relaxt. Abends sind wir dann zu Steven (unserem Couchsurfer) gefahren und dort wartete ein leckeres Essen auf uns. Steven hatte nämlich für uns gekocht. Super glücklich über unsere tolle Unterkunft, (und darüber, dass wir das Geld für ein Hostel sparen konnten) sind wir ins Bett gefallen.

Picknick im Park

Brisbane River

Segelboote auf den Brisbane River

relaxen im botanischen Garten

Nach dem Frühstück, heute Morgen, sind wir in die Stadt gegangen. Dort haben wir „Sightseeing“ gemacht und die typischen Sehenswürdigkeiten gesehen: King George Square, City Botanic Gardens, Old Government House, Parliament House, Brisbane Museum…usw.! Danach sind wir (bei 24°C) zum „Winter Festival“ gegangen. (Das ist der australische Wintermarkt mit einer Eisbahn und heißen Getränken…wie unser Weihnachtsmarkt!) Hier in Australien ist Winter, aber für mich fühlte es sich ziemlich komisch an, in T-Shirt, auf einem Wintermarkt zu stehen! 🙂 Hehe…

Welcome to Brisbane City!

City Hall

Parliaments House

Old Governments House

Botanic Garden with Skyline

Winter????

Schlittschuhlaufen im "Winter"

in T-Shirt!!! 😉

"Deutsche Bratwurst"

echte Schneemänner gibt es hier nicht

Danach sind wir zurück zu Stevens Haus. Mit ihm zusammen sind wir in den umliegenden „Busch“ gefahren, um Kangaroos zu sehen. Dort kommt man nämlich nur mit dem Auto hin. Nach ein paar schönen Fotos sind wir nun wieder zurück und werden uns noch einen gemütlichen Abend machen. 🙂

Baby-Kangaroo

im Sprung

Kangaroo-Familie

Mutter mit Kind 😉

voller Beutel

Morgen fahren wir dann weiter nach Noosa. Dort werden wir von einem weiteren Couchsurfer empfangen und sicherlich ein paar schöne Tage haben.

Ich melde mich bald wieder!

Cheers!

Eure Christiane



Sonne, Wellen, Surfen!!!

26 06 2012

Meine Lieben,
hier ist wieder ein Bericht voller Erlebnisse:
Am Mittwoch war ich stundenlang im Darling Harbour spazieren. Ich habe mich zur Mittagszeit auf eine Bank gelegt, gesonnt und ein Buch gelesen. Danach bin ich zurück in die Stadt gelaufen und dort war ich noch ein bisschen bummeln. Außerdem war ich in „Chinatown“ und habe den „Padys Market“ besucht. Auf dem Markt habe ich mich auch noch sehr lange aufgehalten, bevor ich wieder zu Mark (Couchsurfer!) zurück gefahren bin. Ich verbrachte einen letzten Abend mit den Couchsurfermädels und ich musste mal wieder meinen Rucksack packen und meine Weiterreise vorbereiten.

Darling Harbour

Am Donnerstag musste ich mit meinem ganzen Kram quer durch die Stadt fahren und ein „billiges“ Hostel in der Nähe von der „Central Station“ suchen. Die Preise in Sydney fangen bei 43 Dollar (pro Nacht!!) an. Ich hab ein super- super- super „Schnäppchen“ für 29 Dollar (die Nacht) gemacht.  Ich war ein zweites Mal froh, dass ich mir durch das Couchsurfen 5 Nächte gespart hatte. Nach dem Einchecken bin ich in die Stadt und habe mir Essen und Vorräte für die nächsten paar Tage gekauft.  Außerdem habe ich den Koala im Hafen besucht und danach habe ich mir das Opera House noch mal von innen und im dunkeln angesehen…wegen der Beleuchtung! 😉 Am Abend gab es dann ein „Free BBQ“ im Hostel und somit hatte ich mir das Kochen  auch noch gespart. Ich verbrachte den Abend mit zwei netten Mädels  aus Amerika in der Hostelbar!

Koalas schlafen 20 Stunden am Tag!!

Opera House by Night

der Mond geht auf

City-Skyline by Night

Harbour Bridge by Night

am Eingang zum Opera House

Am Freitag fuhr der Bus schon um 6.15 Uhr in Richtung „Spot X“ ab. Spot X ist das Surfcamp an der Ostküste. Ich traf im Bus auf einen Irländer, ein Mädchen aus Dänemark, ein Pärchen aus Holland und ein Mädchen aus Kanada. Wir 6 sind alle im selben Alter und waren sofort „die perfekte Reisegruppe“. Wir verstanden uns blind und es war so, als würde man sich schon ewig kennen. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Unterwegs haben wir bei der „Big Banana“ gehalten und das berühmte Foto gemacht.  Gegen Abend kamen wir im Surfcamp an und wurden super nett empfangen. Es gab gleich ein bisschen Theorieunterricht und danach ein Abendessen. Nach einer Flasche Wein sind wir früh ins Bett.

Big Banana in Coffs Harbour

Willkommen in der Surfschule!

im Surfcamp

im Surfcamp

Morgens um 6 Uhr klingelte wieder unser Wecker. Wir sind zum Strand gelaufen, um eine Runde joggen zu gehen. Wir hatte einen wunderschönen Sonnenaufgang und richtig viel Spaß beim Laufen. Nach dem Frühstück hatten wir unseren Surfunterricht! Das hat sooooooooo viel Spaß gemacht und wir haben dabei Delfine gesehen! Ich glaube ich bin ein Surftalent :)….die erste Welle kam und ich stand sofort auf meinem Board! Ich erwischte fast jede Welle und hatte richtig viel Spaß!!! Das Wetter war traumhaft und ich hatte außerdem ein Fotoshooting….die Surfbilder kommen bald! (Ich bekomme sie erst in 1-2 Wochen!) 🙂 Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus weiter zum „Byron Bay“. Gegen Abend kamen wir an, suchten uns ein Hostel und danach sind wir ins „Cheeky Monkey“ (eine Bar) gegangen. Dort war Ladies Night und wir waren als „OZ-V.I.P.“ dort… somit gab es den ganzen Abend freie Getränke für uns!! Es war ein langer und lustiger Abend!

Joggen vor Sonnenaufgang

die Sonne geht auf

Surfcamp Sonnenaufgang

Jipie!

ein toller Tag beginnt

Let's Go!!

erst mal "Trockenuebungen"

unsere Surfgruppe

links: Surflehrer : rechts: ich!!!

Surflehrer liegt im Wasser....ich stehe immer noch!! 🙂

und ich stehe...

und stehe.....

...und liege im Wasser!

Gluecklich nach der ersten Surflesson!

Am Sonntag wachte ich mit einem höllischen Muskelkater auf. Oh mein Gott….welche Muskeln man alle beim Surfen braucht! Wahnsinn! Ich kam nur mit viel Mühe aus dem Bett und nach dem Frühstück sind wir zum Strand gelaufen. Wir hatten wieder das beste Wetter und somit entschieden wir uns den Walkway zum berühmten Byron Bay Leuchtturm zu laufen. Ich hatte viel Mühe mit meinem Muskelkater die vielen Stufen hoch zu „krabbeln“, aber ich habe es geschafft! Die Aussicht war atemberaubend!! Der Byron Beach ist ewig lang und wir sind den ganzen Weg wieder zurück gelaufen. Wir haben uns noch den Sonnenuntergang angesehen, bevor wir  zurück zu unserem Hostel gelaufen sind, um uns ein Abendessen zu kochen. Danach sind wir müde ins Bett gefallen!!

auf dem Weg zum Leuchtturm

auf dem Leuchtturm...im Hintergrund Byron Bay Beach

die perfekte Reisegruppe 🙂

Australia 2012!!!

Sunset am Byron Bay Beach

Am Montag haben wir einen Tagesausflug in die Hippie-Stadt „Nimbin“ gemacht. Das Wetter war wieder super und somit konnten wir dort gut „abhängen“! 🙂 Auch ohne die „Special Cookies“ bekamen wir viel von dem „Hippie-Feeling“ mit. Ein alter Hippie erklärte uns (gefühlte) stundenlang, dass wir das Leben genießen sollen und das Leben Freiheit ist….usw…! 🙂 Es war ein richtig schöner Tag und auf dem Rückweg hatten wir noch ein BBQ, bevor wir uns einen Wasserfall in der Nähe von Byron Bay angeguckt haben. Am Abend waren wir zurück in unserem Hostel und gönnten uns noch einen „Free Drink“ an der Bar.

mit dem Hipiebus nach Nimbin

Willkommen in Nimbin!

Lebe und liebe das Leben!

typisch Nimbin!

im Hippie- Museum

Wegweiser zur inneren Ruhe....

wieder mal ein Wasserfall 🙂

Heute werde ich noch mal surfen gehen und ein bisschen die „Wellentechnik“ trainieren.
Morgen fahre ich dann weiter nach „Surfers Paradise“!
Ich melde mich bald wieder,
Cheers!
Eure Christiane



HALBZEIT!!!!

24 06 2012

Meine Lieben!

Heute ist Tag 113! Das heißt, dass ich bereits „Halbzeit“ habe. Wahnsinn….ist das denn möglich? Wo ist die Zeit geblieben? Am Anfang meiner Reise hat sich die Zeit noch gezogen wie Kaugummi und mittlerweile rennt sie mindestens dreimal so schnell!!

Ob ich nach Hause möchte? Klar!!!

Aber noch nicht jetzt! Ich bin froh, dass ich noch weitere 113 Tage, voller neuer Erfahrungen, vor mir habe. Ich habe schon so viel erlebt und ich bin mir sicher, dass die zweite Hälfte meiner Reise genauso aufregend wird!

Indien war die „harte“ Zeit meiner Reise…es war gewöhnungsbedürftige ein Backpacker zu sein und somit mit wenigen Dingen klar zu kommen. Außerdem fiel mir der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden schwer. Dazu kam der Kulturschock, denn es war dreckig, laut und „anders“. Am meisten bewegt haben mich aber die Menschen. So viel Armut, so viele hungernde Kinder und so viel Leid!

Thailand war die „anstrengende“ Zeit meiner Reise….jeden Tag 40°C und trotzdem wurde gewandert und trotzdem musste ich auf dem Feld arbeiten. Dann auch noch mit den Waisenkindern konfrontiert zu werden, war sehr bewegend. Ich blickte in die Augen von Kindern, die bald sterben würden oder kaum eine Zukunft haben. Wenn ich heute an Indien und Thailand denke, dann sehe ich viele Bilder in meinen Kopf! Bilder, die ich nie vergessen werde und die mich noch lange beschäftigen werden.

Neuseeland war die „abenteuerliche“ Zeit meiner Reise. Ich bin mit dem Fallschirm aus 4000 Metern gesprungen und ich habe eine Gletschertour gemacht. Die vielen Wanderungen, Erlebnisse und vor allem die Begegnungen werde ich noch lange vermissen. (Wie gesagt…ich habe mich in dieses Land verliebt!)

Und nun bin ich also schon in Australien. Wie wird diese Zeit wohl für mich werden?

Wie auch immer….es wird mich auf jeden Fall weiter bringen, denn ich lerne jeden Tag dazu, auf meiner Reise!

Also es bleibt spannend und natürlich halte ich euch weiterhin über meinen Blog auf dem Laufenden.

Nicht mehr lange, (ihr könnt jetzt schon runter zählen!) dann bin ich wieder zu Hause und dann gibt es die ganzen Berichte noch mal im Detail und persönlich! 😉

Bis bald,

eure Christiane



Meine ersten Eindrücke aus „Down Under“!

19 06 2012

Hallo meine Lieben,

nun bin ich schon in Australien und somit hat die vierte Etappe begonnen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit rennt. In meinen ersten paar Tagen, hier in Sydney, habe ich schon eine Menge erlebt:

Angefangen hat es am Samstag in Christchurch. Ich musste Abschied nehmen, von dem wundervollen Land und von meiner Freundin Anna-Lena. Der Abschied war nicht leicht, denn jetzt reise ich wieder alleine durch die Welt. Neuseeland hat sich mit einem wunderbaren Ausblick (vom Flugzeug aus) von mir verabschiedet! Ich habe den kurzen Flug von vier Stunden sehr genossen.

ein letzter Blick auf Neuseeland

Am Abend kam ich in Sydney an und es hat leider geregnet. So musste ich mit meinem ganzen Gepäck durch den Regen rennen und den richtigen Bus in die Stadt finden. Eine Stunde später saß ich endlich im richtigen Bus und musste sehr aufpassen, dass ich an der richtigen Haltestelle aussteige und umsteige. Als ich auch den letzten richtigen Bus gefunden hatte, war ich schon sehr beruhigt. Der Busfahrer war so lieb und hat mir zum richtigen Zeitpunkt gesagt, dass ich jetzt aussteigen muss. Ich lief (wieder durch den Regen) mit meinem ganzen Gepäck durch die Straßen und suchte die „Cobar Street“. Meine Schultern und meine Knie schmerzten immer mehr (25 kg Gepäck!) und es regnete immer mehr. Die „Cobar Street“ war aber nicht zu finden. Ich fragte alle Leute und Taxifahrer und sie waren sehr hilfsbereit, aber die richtige Straße kannte keiner. Ich bin (gefühlt) ewig durch den Regen und die Dunkelheit gelaufen, bis ich plötzlich vor dem Straßenschild stand: „Cobar Street“! Wunderbar…ich hatte es gefunden!! Dort wollte ich also ein paar Nächte bei einem „Couchsurfer“ schlafen. Für alle, die noch nichts vom Couchsurfing gehört haben:

CouchSurfing ist ein kostenloses, internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen.

Kurz gesagt: Man schläft und lebt bei wildfremden Leuten- ganz umsonst! Das hat viele Vorteile, denn man lernt Leute kennen und spart auch noch Geld. Etwas komisch war mir aber schon dabei, zu einem wildfremden Kerl nach Hause zu gehen. Meine Bedenken waren aber völlig umsonst! Ich kam dort an und sein Schlüssel lag (wie vereinbart) im Briefkasten für mich bereit, weil er noch arbeiten musste. Ich traf dort direkt auf vier andere, deutsche Mädels, die dort auch „couchsurfing“ machten. (Sein Haus ist groß genug!) Ich bekam ein kleines Zimmer mit einem großen Doppelbett für mich alleine und machte es mir bequem. Die Mädels nahmen mich direkt mit in die Stadt und dort sahen wir uns das große Feuerwerk über den Darling Harbour an. Das nenne ich mal eine Begrüßung!!! Schon hatte ich den Regen vergessen und mich auf meine Zeit in dieser wundervollen Stadt gefreut! Gegen Mitternacht bin ich müde ins Bett gefallen.

"Darling Harbour" bei meiner Ankunft!

großes Feuerwerk im Darling Harbour

trotz Nieselregen sehr schön...

Ein gelungener Willkommensgruß!

mein Zimmerchen beim Couchsurfing

Am Sonntag war ich den ganzen Tag auf Sightseeingtour. Das Wetter war traumhaft schön (blauer Himmel und Sonnenschein) und ich bin am Hafen entlang gelaufen und habe mir das „Opera House“ angesehen. Außerdem bin ich über die berühmte „Harbour Bridge“ gelaufen und habe dabei die vielen Segler beobachtet. Den ganzen Tag war ich zu Fuß in der Stadt unterwegs und am Abend haben wir fünf Mädels für unseren Gastgeber gekocht. Ein „kleines Dankeschön“ musste schon sein! Es gab typisch deutsche Schnitzel, Kartoffelbrei und Gemüse.

am Hafen von Sydney

das "Opera House"

...und von der anderen Seite

die "Harbour Bridge"

"Americas Cup" Sailing Yacht

Segeln unter der Harbour Bridge

Cityview von der Harbour Bridge

wir Mädels beim Kochen für unseren Gastgeber

Am nächsten Morgen bin ich früh los Richtung Stadt! Von den Mädels wusste ich, dass am Vormittag eine „Free City Tour“ angeboten wird. Ich machte also eine geführte Sightseeingtour durch die ganze Stadt, bekam alle Sehenswürdigkeiten zu sehen – und das wieder ganz umsonst. Der nette Tourguide hat lediglich ein Trinkgeld von jedem bekommen. Auf der Tour habe ich viel über die Geschichte von Sydney erfahren und wir hatten super Wetter! Danach bin ich durch den botanischen Garten gelaufen, um einen Blick auf die Brücke UND das Opern Haus zu werfen (ist nämlich ein berühmtes Postkartenfoto!). Außerdem war ich in „Kings Cross“ (etwa wie die Reeperbahn!) und im „Hyde Park“. Nach vielen Stunden quer durch die Stadt laufen war ich ziemlich erschöpft.

im botanischen Garten

"Das" Postkartenfoto 😉

City-Skyline

Sightseeingtour "St. Marys Cathedral"

botanic gardens

the government house

Da die zwei Tage Sightseeing in der Stadt sehr „stressig“ waren, bin ich heute mit dem Bus aus der Stadt raus gefahren. Ich wollte wieder mehr Natur sehen und bin zum „Bondi Beach“. Dort  bin ich den „Costal Walk“ (an der Küste entlang) gelaufen und hab das gute Wetter genossen. Ich konnte mich sogar ein bisschen Sonnen und dabei stundenlang den Surfern im Wasser zugucken. Ich hatte einen richtig schönen Tag!

"Bondi Beach"

auf dem Costal Walkway

Sonne tanken...

Ich am Bondi Beach

Surfer am Beach

Morgen werde ich noch mal den „Darling Harbour“ bei Tag angucken und zu „Chinatown“ gehen. Am Donnerstag werde ich beim Couchsurfer ausziehen und in Hostel gehen, damit ich am Freitag den Bus (pünktlich um 6 Uhr morgens!) bekomme. Dann geht es die Ostküste hoch! Am Samstag werde ich dann selbst auf einem Surfbrett stehen (oder zumindest liegen 😉 ).

Ich melde mich bald wieder,

Cheers!

eure Christiane



Surfen in Australien…

28 10 2011

…ich kanns kaum noch erwarten!

Video:

Real Gap – Surf in Australia