!!Countdown- Update!!

28 08 2012

Hallo meine Lieben,

langsam aber sicher muss ich wieder an das „Zurückkehren“ denken! Nicht mehr lange und ihr habt mich wieder!! 🙂

Jetzt mache ich es mal offiziell….ich komme am 15.Oktober um 12.50 Uhr in Frankfurt an! Der Countdown ist neu installiert und die Kategorie „zurück in Deutschland“ eröffnet! 😉

Ich freue mich über Jeden, der mich gleich am Flughafen begrüßen möchte. Aber: Macht euch keinen Stress…ist ja ein Montag! Meldet euch einfach bei mir, wenn ihr Zeit für ein Treffen habt! 🙂

Freue mich auf euch!

Bis bald,

eure Christiane

P.S: @Anna-Lena….ich erwarte einen Flashmob! :p



„Fiji-Experience Woche“

26 08 2012

Hallo meine Lieben,

meine Woche war sehr aufregend und ich habe viel erlebt!! Hier ist meine Zusammenfassung:

Am Sonntag habe ich wirklich nur relaxt, meinen Blog geschrieben und meinen Rucksack für den anstehenden Trip gepackt.

Montags musste ich früh aufstehen, denn mein Trip um die Hauptinsel sollte um 8 Uhr in „Nadi“ starten. Ich machte mich also auf den Weg zum „Pickup-Point“ und wartete. Der Bus war schon 10 Minuten zu spät und ich wurde langsam unruhig (war ich wirklich am richtigen Ort?). Schließlich kam der Bus doch noch und der Tourguide meinte nur „Sorry, I´m to late…Welcome to Fiji-Time!!“  Hier dauert eben alles „ein bisschen“ länger! Mit mir zusammen starteten noch 7 andere Mädels die Tour und wir machten uns auf den Weg zu „Mango Bay“. Unterwegs machten wir Halt bei den Märkten in „Nadi“ und unsere Mittagspause war am Strand! Wir gingen baden und genossen die Sonne. Danach waren wir noch „Sandboarden“ und schließlich kamen wir am Abend im „Mango Bay Resort“ an. Dort checkten wir ein und genossen den Sonnenuntergang am Strand. Wir wurden mit einer Kava-Zeremonie empfangen, genossen ein gemeinsames Abendessen und danach gab es noch ein Krabben-Wettrennen in der Bar. Das war echt witzig! Schließlich sind wir alle müde ins Bett gefallen!

Mittagspause am Strand….klares Wasser…das ist Fiji!

das größte Resort auf der Hauptinsel

mal eben an der Flasche anlehnen 😉

auf den Sanddünen….ganz schön hoch

von oben sah das ganz schön gefährlich aus

unten angekommen…Gruppenfoto

im Resort

ein bisschen abhängen 😉

Sonnenuntergang

einfach schön

Kava-Zeremonie am Lagerfeuer

internationales Krabbenrennen…gewonnen hat Fiji (oh Wunder!) 😉

Am Dienstag ging es schon sehr früh weiter. Wir packten unsere Rucksäcke und bereiteten uns auf die Trekkingtour vor. Die Tourguides holten uns ab und wir fuhren in den Dschungel, denn da sollte unsere Trekkingtour anfangen. „Nehmt nichts mit, was nicht nass werden darf“, hieß es. Wir wussten auch schnell, warum er das sagte! Wir liefen durch Schlamm (Kniehoch!), durch sechs Flüsse (Brusthoch!) und durch den „Bush“. Ich habe schon viele Trekkingtouren gemacht, aber das war mit Abstand die Härteste! Ich steckte so tief im Schlamm, dass ich einen Schuh verloren habe!  Man war komplett schlammig und nass, als man am Ziel (den Wasserfall) ankam. Wir sprangen mit unseren Klamotten ins Wasser, um sie zu säubern. Wir verbrachten eine Weile am und im Wasserfall, bevor es mit dem Boot zurück ging. Mit dem Bus fuhren wir weiter bis „Pacific Harbour“ und wir checkten in das „Uprising Beach Resort“ ein. Dort gönnte ich mir eine Ganzkörpermassage (Fiji-Style) direkt am Strand! Richtig relaxt und mit einem Cocktail in der Hand genoss ich den Abend mit den anderen Mädels am Strand. Müde und erschöpft bin ich ins Bett gefallen!!

ab in den Dschungel

es wird langsam matschig

nach 5 Minuten!!!

Aussicht

Halbzeit

im Wasserfall schwimmen

wieder sauber 😉

am Ziel

mit dem Boot zurück

ab durch den Busch

auf dem Boot relaxen…Trekkingtour ist geschafft

unser Schlafzimmer im Resort

Am nächsten Morgen ging es schon früh weiter. Wir fuhren nach „Suva“, der Hauptstadt von Fiji. Dort machten wir eine Sightseeingtour und sahen das „Government House“ mit den Wachen und das Hibiskus-Festival, welches einmal im Jahr gefeiert wird. Danach fuhren wir weiter zu einem kleinen Dorf im Hinterland (Wailotua Village). Dort wurden wir traditionell mit Blumen und einer Kava-Zeremonie empfangen. Wir haben sehr viel über die Fiji-Kultur gelernt und sie haben uns ihr Bräuche näher gebracht und mit uns „traditionell“ getanzt! Dieser Nachmittag (in einem richtigen Fiji-Dorf) bleibt eine unvergessliche Erfahrung! Wir wurden so herzlich aufgenommen und sie haben sogar für uns gekocht! (Man muss essen so viel man kann, um ihnen seine Dankbarkeit zu zeigen!!) Richtig vollgefuttert sind wir danach zum Bamboo-Rafting gegangen. Das war wieder sehr nass, aber lustig!! 🙂 Am Abend kamen wir im „Volivoli Resort“ an und hatten noch ein letztes gemeinsames Abendessen mit der gesamten Gruppe.

die Wachen vor dem Government House

Hibiskus-Festival

Ankunft im Dorf

traditioneller Willkommensgruß

Kava-Zeremonie

Ich trinke Kava

essen so viel man kann…

Bula-Dance

Tanz und Gesang

Abendessen mit Fiji Experience

Am Donnerstag konnten wir endlich mal ausschlafen! Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit um am Pool oder am Strand zu relaxen. Ich habe mich ein bisschen gesonnt und ein Buch gelesen, bevor es gegen Mittag weiter ging. Wir sind zurück nach „Nadi“ gefahren und waren dort in den „Mud Pools“ und den „Hot Springs“! (Schon wieder Schlamm!!!) Nach der Schlammparty haben wir uns in den heißen Quellen gewaschen und sind weiter zum einheimischen Waisenhaus gefahren. Dort trafen wir auf 29 Waisenkinder in jedem Alter. Sie haben uns ihre Geschichten erzählt und für uns gesungen. BAMM…plötzlich der Schlag für mich! Ich erinnerte mich an Indien und Thailand zurück: „Wie geht es wohl Simran und Afsana?“ und  „Leben die Aidskranken Kinder in Thailand noch?“ usw.! Ich konnte nicht mehr an mich halten und habe einfach nur noch geweint…! Nach dem „Schock“ hieß es auch noch „Goodbye“ sagen, denn meine Tour um die Hauptinsel war vorbei und somit trennte sich die Gruppe wieder. Etwas müde und traurig verbrachte ich den Abend im Hostel in „Nadi“. Ich ging früh schlafen, denn mein Bus sollte am nächsten Morgen schon um 7 Uhr abfahren.

die Morgenstunden am Pool

Schlammbad

40°C heiße Quellen

im Waisenhaus

alle Kinder brauchen das Gleiche: Kuscheleinheiten!!

und ein bisschen lachen…

Pünktlich nach Fiji-Time (also 15 min. zu spät) fuhr der Bus am nächsten Morgen ab. Er brachte mich zum Fähre-Terminal. Ich hatte in meinem Fiji-Experience Busticket eine Nacht auf der „Beachcomber Island“ inklusive und somit reihte ich mich zum Check-In an der Fähre ein. Ich (mal wieder total beladen mit meinem Gepäck) rammte ein Mädchen hinter mir, als ich mich umdrehen wollte. „Oh, I´m so sorry!“, sagte ich und drehte mich um. Ich traute meinen Augen nicht: Das Mädchen hinter mir war Valentina! Ich traf sie in Australien und wir machten den Fraser-Island Trip zusammen. Wir unterhielten uns kurz über die Zeit in Australien und dann musste sie auch schon weg. So klein ist die Welt…ich habe mich so gefreut, sie noch mal zu sehen!! Ich gab mein Gepäck auf und reihte mich beim Check-In ein. Ich hatte noch 20 Minuten, bis meine Fähre losfahren würde. Die Frau am Check-In meinte, als sie meine Reservierung gesehen hat, dass ich die Reservierung erst gegen ein anderes Ticket umtauschen müsste. Direkt gegenüber war der Schalter dafür. Der Schalter war aber nicht besetzt! Ich suchte überall die zuständige Person und musste feststellen, dass diese in der überzogenen Frühstückspause war (Fiji-Time!). 10 Minuten bis zu meiner Abfahrt! Ich wartete und 5 Minuten vor meiner Abfahrt kam auch endlich eine Frau aus der Frühstückspause. Sie sagte mir, dass ich ein falsches Ticket habe und somit mit der 10 Uhr Fähre fahren muss! WAS??? „Aber mein Gepäck ist bereits auf dieser Fähre!“, sagte ich und zeigte auf das Boot. 2 Minuten bis zur Abfahrt! Sie ging mit mir zum Check-In Terminal und erklärte die Situation: „Diese junge Frau hat ihr Gepäck auf eurem Boot und es ist bereits zu spät, das Gepäck wieder auszuschleusen…kann sie bitte auf euer Boot einchecken?“ 1 Minute bis zur Abfahrt….ALLE PASSAGIERE WERDEN GEBETEN ZUR FÄHRE ZU KOMMEN…LETZTER AUFRUF…ALLE PASSAGIERE WERDEN GEBETEN ZUR FÄHRE ZU KOMMEN!!! Die zuständige Frau bequemte sich endlich mir ein Ticket auszustellen (in Zeitlupe…Fiji-Time!!)! und ich sagte mehrmals „Mein Boot fährt ab…mein Gepäck ist drauf…bitte beeilen sie sich!!!“ Nichts zu machen…Fiji-Time ist Fiji-Time!! Ich bekam mein Ticket endlich und rannte zu Fähre! Zu spät! Die Fähre ist bereits abgefahren…ich war eine Minute zu spät! „HALTET DAS BOOT AUF!!!!“ „HALTET DAS VERDAMMTE BOOT AUF!!!“, schrie ich immer wieder und rannte auf dem Steg!!! Ich sah mein Gepäck schon einsam auf einer Insel…weit weit weg von mir (ich hatte keine Ahnung, auf welcher Insel sie mein Gepäck ausladen würden)…ankommen! Ich war kurz vorm Durchdrehen!! Dann hörte ich meinen Namen rufen: „Chriiiisssiii, we are here!!!“ Ich drehte mich um und sah die Mädels von meinem Fiji-Experience Trip! Sie sagten mir, dass sie auch ein anderes Ticket haben und dass wir alle auf einer anderen Fähre fahren würden! „Aber mein Gepäck ist doch dort auf dem Boot, was abgelegt hat!“, erklärte ich. „Nein, nein…da haben wir uns schon drum gekümmert…wir haben dich am Check-In gesehen und den Beamten beauftragt dein Gepäck zu holen…siehst du da…da drüben ist dein Rucksack!“, sagte Sabrina. Ich schaute mich um und sah mein Gepäck…ich wusste nicht, ob ich jetzt heulen oder lachen sollte!?! Auf dieser Reise ist mein Rucksack alles was ich habe…wenn ich diesen verlieren würde, dann hätte ich nichts mehr. Zu guter Letzt sind wir (und unser Gepäck) endlich auf der richtigen Fähre gelandet. Wir fuhren zu „Beachcomer Island“ und verbrachten dort den Tag am Strand! Wir gingen in den Riffen schnorcheln und genossen die bunte Farbenpracht unter Wasser! Das ist gigantisch! Am Abend genossen wir noch unser „All Inclusive Buffet“ und einen Cocktail!

endlich auf der richtigen Fähre

Beachcomber Island

den Abend genießen

Am nächsten Morgen wurde ich vom Meeresrauschen geweckt. Nach dem Frühstück legte ich mich wieder an den Strand und genoss die Sonne. Ich entschied mich, einen kleinen Inselrundgang zu machen und es hat mich ganze 10 Minuten (zu Fuß!) gekostet, die Insel zu umrunden. Die Insel ist einfach winzig! (Aber schön!) Außerdem war das große Schwimmrennen zwischen den Inseln und ich beobachtete eine Weile die Sportler! Ich relaxte und machte mich schließlich zur Abreise bereit! Ich checkte aus und plötzlich das nächste „Problem“. „Kann ich ihren Boarding-Pass für  die Fähre sehen?“, fragte mich die Frau an der Rezeption! Blöderweise hatte ich keinen Boarding-Pass, denn am Vortag musste alles so schnell gehen (ihr erinnert euch…ich bekam mein Ticket in letzter Sekunde!!), dass sie mein Rückfahrticket vergessen hatten. Und jetzt??? Ich erklärte ihnen alles haarklein, aber sie wollten es nicht so recht verstehen. „Irgendwie muss ich aber wieder von dieser Insel kommen…und außerdem habe ich dafür bezahlt!“, sagte ich. Sie bekamen Mitleid und boten mir an, mich mit einem kleineren Boot zur Hauptinsel zu fahren. Das würde eine Stunde länger dauern, als mit der Schnellfähre…aber immerhin! Ich brachte also mein Gepäck und mich zum Strand. Als ich das Boot sah, wurde ich nervös. Mit einem kleinen Fischerboot brachten sie mich über den Pazifik zurück zu „Nadi“. Die Wellen waren 1-2 Meter hoch und ich wurde nass – richtig nass! Ich schütze mein Gepäck (viele Elektroniksachen und Papiere!) mit meiner Regenjacke und hoffe nur noch das Beste! Die Wellen waren so hoch und das Boot war ein winziges Spielzeug für den Ozean. Ich hatte echt Angst, dass ich diese Fahrt nicht überleben würde. Mit jeder Salzwasserdusche wurde ich wütender und wütender. Ich musste mir immer wieder „Leitfaden Nummer 2“ (aus dem Regelwerk „Wie überstehe ich meine Weltreise möglichst unbeschwert“) aufsagen: „This all is part of the experience!“ Ich sagte diesen Satz mindesten 50 Mal, bis ich fast schon über die Situation lachen konnte. Ich war eh schon komplett nass und ich konnte nichts ändern….also musste ich es hinnehmen! Schließlich habe ich die Überfahrt überlebt…und all mein Gepäck, meine Wertsachen und Papiere auch! Ich nahm ein Taxi bis zu Diana´s Haus und war heilfroh, als ich dort endlich ankam. Ich machte mir einen gemütlichen Abend und erzählte Diana von meinen Erlebnissen! Sie lachte nur und sagte: „You wanted a real Fiji experience…!” Ich lachte auch wieder….Recht hatte sie!! 🙂

ein großes Rennen zwischen den Inseln

die Schwimmer werden im Ziel gefeiert

Heute war ich ein paar Sachen einkaufen, denn ich möchte für Diana „Pasta“ kochen. Die nächsten Tage werde ich einfach nur relaxen, bevor es für mich (16 Tage lang) auf die Inseln geht!

Auf den Inseln habe ich wohl kein Internet zu Verfügung (und wenn, dann übertrieben teuer!!).

Ich melde mich wieder, sobald ich kann!

Moce

Eure Christiane



„Bula“ and Welcome to Fiji-Time!!!

19 08 2012

Bula (Hallo) meine Lieben,

nun hat die fünfte Etappe meiner Weltreise begonnen! Ich bin in Fiji angekommen!

Am Donnerstagmorgen (5 Uhr) bin ich nach 30 Stunden Reisezeit in „Nadi“ gelandet. Es war bereits richtig heiß und schwül, als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin. Ich holte meinen Rucksack ab und wurde mit Musik und Fiji-Blumen empfangen. Mein Couchsurfer (Diana) wartete schon auf mich am Ausgang. Ich hatte das Gefühl wieder in Indien angekommen zu sein: Die Straßen waren schlecht, die Taxis die Selben und ca. die Hälfte der Bewohner sind Inder! Alles ist nicht so sauber und unheimlich heiß! Ich fuhr mit Diana zu ihrem Haus, in einem kleinen Fiji-Dorf. Sie zeigte mir das Haus und stellte mir die anderen Mitbewohner vor. „Fühl dich wie zu Hause und vor allem…relax…du bist in Fiji!“, sagte sie. Da ich ziemlich müde war, legte ich mich erst mal schlafen. Nach ein paar Stunden wachte ich auf und nach einer kalten Dusche unterhielt ich mich ein bisschen mit den Mitbewohnern. Ich war immer noch müde (vielleicht auch von der Hitze), also machte ich noch einen Mittagsschlaf! Ich wurde von Miriam (Mitbewohner) geweckt: „Ich muss zur Arbeit und wir haben dort eine Feuershow und traditionellen Tanz…möchtest du mitkommen??“ „Klar…geb mir fünf Minuten, dann bin ich fertig“, antwortete ich! „Oh…kein Stress…es ist Fiji-Time…du hast also 15 Minuten“, sagte sie lachend. Ich fuhr also mit ihr in die Stadt (selbst die Busse sind wie in Indien!) und aß erst mal ein Fiji-Abendessen (auch indisch!). Danach war die Show mit Feuertanz, Messertanz und Fiji-Tanz. Ich war begeistert. Ich habe auch gleich einen Fijianer kennengelernt, der mir den ganzen Abend nicht mehr von der Seite geweicht ist (auch das ist wie in Indien…ich bin eine weiße Frau!). Nach der Show fuhr ich mit Miriam zurück und legte mich schlafen!

Dorf vor Nadi

Dorf vor Nadi

der erste Blick auf die Hauptinsel

Hier wurde ich herzlich aufgenommen!

Welcome to Fiji!

Feuershow

traditioneller Tanz

es geht „heiß“ her

beeindruckend schnell

Nein, ich will dich nicht heiraten!! 😉

Am nächsten Morgen wachte ich erst spät auf! (Oh man…ich hatte echt Schlaf nachzuholen!) Ich machte den ganzen Tag: gar nix! Ich bin hier in Fiji um Urlaub zu machen! Es klingt komisch, wenn ich das sage, denn die meisten von euch denken ja, dass ich das ganze Jahr Urlaub habe?!  🙂 Das ist aber nicht so!! Meine Reise ist sehr anstrengend…ich sehe viele unterschiedliche Dinge…gute und schlechte,  jeden Tag Abendteuer und neue Erlebnisse, alle paar Tage an einem anderen Ort sein, mit dem Bus reisen, schweres Gepäck, dreckige Hostelbetten mit Bettwanzen, billiges Fastfood, den Schlafraum mit vielen anderen Reisenden und Schnarchern teilen, die Volunteerarbeit, fremde Kulturen, immer wieder Abschiede und Neubeginne usw.! Ich habe so viel in so kurzer Zeit erlebt, dass ich das gar nicht mehr alles verarbeiten kann! Ich bin müde…Reisemüde! Ich brauche ein bisschen Zeit für mich…Urlaub! Ich relaxte also den ganzen Tag in Dianas Haus, schaute DVD´s und las ein Buch. Ich machte noch einen kleinen Spaziergang zum Nadi-River und nicht mehr! Das war also mein Tag!

Nadi River

Spaziergang zum Fluss

Fiji-Flower-Power

Am Samstag plante ich meinen Trip für die nächsten Wochen: Ich werde am Montag den 20. mit meiner Tour um die Hauptinsel „Viti Levu“ beginnen. Nach der Tour (6 Tage später) werde ich noch mal zu Diana gehen und dort 4 Nächte verbringen, bevor ich das „Inselhopping“ in den „Mamanuca Inseln“ und in den „Yasawa Inseln“ beginne. Die Hauptinsel ist die größte Insel (man ist in 6 Stunden auf der anderen Seite) und es gibt noch weitere 330 kleine Inseln in den Fijis! Während auf der Hauptinsel die Einheimischen leben, sind die kleinen Inseln nur von Resorts und Hotels besiedelt. Ich werde mir deshalb beides ansehen, um mir ein Urteil über „Fiji“ erlauben zu können. Also 1 Woche Hauptinsel, 1 Woche „Nichtstun“ bei Diana und 2 Wochen 6 kleine Inseln : Beachcomber Island, Bounty Island, Nacula Island, Naviti Island, Waya Island und Mana Island! Danach komme ich für die letzen Nächte zurück zu Diana, bevor ich weiter nach America fliege! Das ist also mein Plan! 🙂 Nach meiner Planung machte ich mich noch mit Miriam auf den Weg zur Stadt. Dort bummelten wir ein bisschen und schauten uns die Märkte an. „Nadi“ ist nicht besonders groß! Ich besichtigte noch einen indischen Tempel (hatte ich ja jetzt lange nicht mehr!) und danach fuhr ich wieder zurück. Es wurde gekocht und ich aß mit der gesamten Fiji-Familie. Danach wurde ich in die „Kava-Tradition“  eingeweiht! „Kava“ ist das Nationalgetränk hier und genau genommen eine Droge (aber ganz legal!)! Man muss „Kava“ probiert haben, um sagen zu können, dass man in Fiji war…man sollte davon aber nicht so viel trinken! 😉 Man trinkt es nicht so einfach, sondern es ist eine richtige Zeremonie. Ich fand es sehr spannend in diese Kultur eingeweiht zu werden. Das war auch quasi meine offizielle Begrüßung: „Bula and Welcome to Fiji Christiane!“, begrüßte mich jeder Einzelne der Familie.

indischer Tempel in Nadi

Ich im Tempel

bunte Farbenpracht

indische Götter

Götter

Kava-Pflanze (getrocknet)

Kava als Pulver

Kava-Mixtur

Bula Vikka!

ganz ehrlich: schmeckt wie Dreckwasser! bäh! 🙂

Hier in Fiji ist Internet (vor allem schnelles Internet) nicht „normal“ und alltäglich!

Ich weiß nicht, wann ich mich wieder melden kann!

Ich melde mich sobald wie möglich!

Moce (Goodbye)

Eure Christiane



Airlie Beach Race Week 2012 & mein Fazit von Australien

14 08 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

heute werde ich euch das letzte Mal aus Australien berichten. Die Woche war eine reine Segelwoche…hier ist der Bericht meiner Race-Week:

Freitag der 10.08.12/ Tag 1

Am Freitag machte ich mich früh morgens auf den Weg zum Hafen. Ich war mit meiner Crew fuer 9.30 Uhr verabredet und war schon etwas früher dort. Auf dem Weg zum Boot traf ich das erste Mal auf Jessica Watson! Sie war umgeben von einem Fernsehteam, also konnte ich nicht mit ihr reden. Meine Crew kam pünktlich zum Boot, wir bereiteten die Segel vor und besprachen die Segelkurse. Danach ging es aufs Wasser zum „Warmsegeln“! Insgesamt gingen 120 Boote an den Start. 12 Boote waren in unserer Klasse. Wir warteten bis unser Startsignal kam und dann wurde es ein bisschen hektisch. 5 min. bis zum Start….die Segel wurden getrimmt und es ging Richtung Startlinie. 1 min. bis zum Start…an der Linie wimmelte es von Booten, man musste die Vorfahrtsregeln beachten und es wurde immer hektischer. 10 Sekunden bis zum Start…Segel dichtholen, Fahrt aufnehmen und los! TUUUUUUT….das war das Startsignal…das Rennen hatte begonnen. Der Kurs für den ersten Tag war: Kreuzen bis zur ersten Boje, dann mit Raumwindkurs zur „Double Cone Islands“, um die Inseln herum und auf der Kreuz wieder zurück in die Ziellinie. 19 Seemeilen waren zu Segeln, 4 Stunden später waren wir als 3. im Ziel. Wir waren mehr als zufrieden! Und ich war super glücklich!! Mit Andy war ich danach noch im Segelclub, um ein Bierchen mit den anderen Seglern zu trinken. Wir redeten im typischen „Seglertalk“ über die Regatta!  Ich sagte „Mensch Jungs, was war denn los bei euch?? Ihr wart so langsam, dass ich euch schon nach einem Kaffee fragen wollte, als ich euch überholt habe!“ Und so ging das dann den ganzen Abend! 🙂

endlich geht das Race los

auf der Kreuz

Spinnaker- Segeln

overtaken

Kurs-Planung

Samstag der 11.08.12/ Tag 2:

Wieder traf ich mich um 9.30 Uhr mit meiner Crew am Boot. Wir bereiteten alles vor, besprachen wieder unsere Taktik und gingen aufs Wasser. Wir segelten uns warm und warteten wieder auf unser Startsignal. Diese Minuten vor dem Start sind die interessantesten, denn man kann 120 Boote beobachten und alles ist sehr hektisch auf dem Wasser. Dann kam unser 5 min. Signal, 1 min. und schliesslich unser Start. Wir kamen leider nicht so gut über die Startlinie wie am Vortag, deshalb mussten wir wieder ein paar Plätze aufholen. Das schafften wir auch und wir gingen wieder als 3. durchs Ziel! Lieder fielen wir (nach Abzug des Korrekturfaktors) auf Platz 6! Wir waren etwas enttäuscht, aber wir sagten uns „Die Hauptsache ist, dass wir Spass hatten! Und davon hatten wir eine Menge!!“ Der Kurs war für diesen Tag: Kreuzen zur ersten Boje, dann mit Halbwind zu den Inseln „North & South Morle Islands“, um die Inseln herum und wieder zurück, um die letzte Boje und kreuzen zur Ziellinie. Es waren 22 Seemeilen zu Segeln. Das Wetter war wie am Vortag hervoragend!! Sonnenschein, blauer Himmel und Wind zwischen 15-20 Knoten. Perfekt! Nach dem Rennen ging es zurück in den Hafen und ich habe den restlichen Abend relaxt.

auf gehts in die naechste Runde

Kathryn und Suzy

es tummelt sich vor der Startlinie

Racing-Klasse

einfach riesig

Crewfoto!!

Sonntag der 12.08.12/ Tag 3:

Müde, ein bisschen erschöpft und mit Muskelkater wachte ich an diesem Morgen auf. Ich lief zum Hafen und traf mich wieder mit der Crew. Wir besprachen die Taktik für den Tag und entschieden uns das größere Vorsegel zu nehmen, weil weniger Wind angesagt war. Wir bereiteten also alles vor und gingen aufs Wasser. Nach dem Einsegeln warteten wir wieder auf unseren Start. Dieser war an diesem Tag wieder richtig gut! Wir segelten unseren Kurs: Um die erste Boje, Raumwindkurs zu den „Armit Islands“, um die Inseln herum und auf der Kreuz zurück zur dritten Boje und schliesslich ins Ziel. Wir hatten zunächst 10 Knoten Wind und das war perfekt für unser Vorsegel. Wir hatten viel Spass und sahen sogar Schildkroeten und Delfine! Das Segelgebiet in den Whitsundays ist einfach traumhaft!! Leider nahm der Wind zu (20 Knoten) und das war gar nicht gut für uns. Es klappte zwischendurch nicht so gut und wir alle schimpften ein bisschen mit uns, aber schliesslich hatten wir doch einen Menge Spass!! Wir sind wieder als 3. durchs Ziel und nach Abzug unseres Korrekturfaktors waren wir nur noch 7.! Wir waren einerseits enttäuscht, aber andererseits auch super glücklich, denn wir haben immer eine Mege Spass auf dem Boot und Lachen sehr viel! (Watch your Head Kathy….yes, of course….BAMMM…autsch…haha…laughing!) 🙂 Nach dem Rennen sind wir zurück in den Hafen und schließlich in den Segelclub. Wir haben noch auf unseren „Erfolg“ und die gute Teamarbeit angestoßen, getanzt und uns mit den anderen Seglern unterhalten.

vor der Startlinie

nach dem Start

Warmsegeln vor dem Start

auf der Kreuz

glücklicher Segler

Montag der 13.08.12/ Tag 4:

Montag war Ruhetag! Es fand kein Rennen statt und alle Segler konnten länger schlafen, sich ausruhen und sich von der Party am Vorabend erholen. Auch ich schlief länger und danach ging ich mit Andy ein bisschen durch den Ort. Ich plante außerdem meine Weiterreise. Nachmittags fand wieder das Segeltraining für behinderte Kinder (Sailability) statt. Nur diemal mit dem Ehrengast: Jessica Watson. Sie war umgeben von vielen Leuten und Fans und als sie kurz mal „alleine“ war habe ich die Chance ergriffen und mir ihr geredet. Ich erzählte ihr, dass ich aus Deutschland komme, auch Segler bin und ihr Buch mich in meinem Vorhaben „Weltreise“ ermutigt hat. Ich bekam ein Foto mit ihr und ein Autogramm. Ich war so aufgeregt, dass ich gezittert habe. Die Presse war natürlich vor Ort und sie schnappten das Gespräch zwischen Jessica und mir auf. Resultat: Sie waren beeindruckt von meiner „Weltreisegeschichte“ und ich musste gleich noch ein Interview geben. Der Artikel kommt am Donnerstag in die australische Zeitung. Ich kann das alles noch gar nicht fassen! Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt! Nach dem „Meet and Greet“ gab Jessica noch eine Segelstunde auf dem Wasser. Ich war/bin beeindruckt von ihr!! Am Abend habe ich noch fuer Andy und mich gekocht und wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht!

Ich und Jessica Watson

Jessica Watson

mein Autogramm

Jessica gibt Segelnachhilfe

ab ins Wasser

Jessica beim Segeln

Dienstag 14.08.12/ Tag 5:

Um 9.30 Uhr habe ich mich wieder mit meiner Crew getroffen. Der letzte Race-Tag hatte für mich angefangen. Wir besprachen unsere Taktik und bereiteten das Segel vor. Wir entschieden uns für das kleinste Vorsegel, weil sehr viel Wind angesagt war. Wir segelten uns warm und warteten auf den Start. Der Wind ließ leider nach und so entschieden wir uns, dass mittlere Vorsegel zu nehmen…also bei Welle aufs Vorschiff, kleines Segel runter und großes Segel hoch. 10 Minuten später war alles erledigt. Dann nahm der Wind aber wieder zu (und das nicht wenig!). Wir hatten 20-25 Knoten Wind, also entschieden wir uns, wieder das kleine Segel zu nehmen. Also wieder aufs Vorschiff, großes Segel runter und kleines Segel rauf. Die Zeit rannte uns davon und wir kamen gerade pünklich an die Startlinie. Der Start war gut und wir segelten unseren Kurs: zur ersten Boje kreuzen, dann kreuzen bis zu den „White-Rocks“, um die Rocks herum und mit Halbwindkurs zu den „Daydream-Islands“, um die Inseln herum und mit Vorwindkurs zur letzten Boje und auf der Kreuz ins Ziel. 20 Seemeilen waren zu segeln und das bei Starkwind. Wir refften das Großsegel und kreuzten wie verrückt. Ich wurde ziemlich nass, weil die Wellen „über“ kamen. Es war eine Menge Arbeit, sehr kraftzerrend, aber wir hatten wieder viel Spaß! Wir sahen sogar ein paar Wale!! Wieder als 3., sind wir durch durch die Ziellinie. Unsere Endplatzierung (nach Abzug des Korrekturfaktors) war Platz 5! Das wars also fuer mich mit der Race Week…ich hatte sehr viel Freude daran! Als Erinnerung bleiben mir (fuer die naechsten Tage) die ueblichen blauen Flecken, Kratzer, Schnitte und kleinere Wunden! 🙂

fertig machen zum „Auslaufen“

Crew: John (ich weiß…keine Frau!), Kathryn, Ich, Suzy

in unseren Crew-T-shirts und Kappen 😉

Das Race geht noch zwei weitere Tage, aber ich muss leider abreisen. Zur Siegerehrung bin ich also nicht da.

Nach der Regatte packte ich meinen Rucksack und machte mich zur Abreise bereit. Der letzte Abend in Airlie Beach hat jetzt angefangen! Heute Nacht werde ich um 2.25 Uhr den Nachtbus nach Cairns nehmen und morgen Mittag um 13 Uhr dort ankommen. Dann muss ich sofort den Bus zum Flughafen nehmen, damit ich um 15 Uhr rechtzeitig zum Check-in dort bin. Ich fliege ueber Brisbane nach Nadi (Fiji) und werde dort (hoffentlich planmäßig) um 5.30 Uhr am Donnerstagmorgen landen.

Ich melde mich wieder, sobald ich Internet habe.

 

Hier ist aber erst mal mein Fazit von Australien:

Tja wo soll ich da nur anfangen? Australien hat mich einfach vom Hocker gehauen! 🙂 Ich hatte eine ganz wunderbare Zeit hier, die ich niemals vergessen werde!

Die Landschaft an der Ostküste ist sehr vielfältig und schön. Mir hat es wirklich gut gefallen! Nach Neuseeland war ich aber nur noch „wenig zu begeistern“, muss ich gestehen…! Neuseeland ist landschaftlich immer noch „Top 1“ und es ist ein bisschen schade, dass ich Australien erst danach besucht habe. Australien (East Coast) ist wirklich (wirklich!) schön!!! Ich habe viele Leute getroffen, die absolut begeistert waren und ich wäre es sicherlich auch gewesen, wenn ich nicht zuvor in Neuseeland gewesen wäre…. Also lasst euch nicht abhalten nach Australien zu gehen! 🙂 Hier gibt es viele unterschiedliche Strandlandschaften, Regenwälder und letztendlich das Great Barrier Reef! Und das ist absolut umwerfend!!

Die Menschen hier ins Australien, auch genannt „Aussies“, sind einfach super nett, hilfsbereit, lustig, positiv eingestellt und vor allem Lebensfroh!!! Ich habe viele echte „Aussies“ getroffen und war so begeistert von der Lebenseinstellung hier! (Vergleichbar mit Kiwis in Neuseeland!) Die Einstellung hier ist so unterschiedlich zu Deutschland. Als Beispiel: In Deutschland ist man jeden Tag pünktlich um 8 Uhr im Büro. Hier in Australien kommen die Leute auch mal erst um 10 Uhr, wenn die Wellen besonders gut waren und sie am Morgen surfen konnten. Der Chef sagt dagegen gar nichts…ehr im Gegenteil…er war wahrscheinlich selbst surfen! „No worries Mate“ (kein Problem) heißt es dann den ganzen Tag! 😉 Ich konnte gerade deshalb meinen Aufenthalt so genießen, weil ich immer freundlich aufgenommen wurde. Ich wurde auch immer unterstützt…beim Segeln und bei der Aufgabe eine Crew zu finden, oder bei der Suche von Mitfahrgelegenheiten und Unterkünften. Wenn „Aussies“ irgendwie helfen können, dann tun sie das auch! Ich habe sehr viel den Menschen hier zu verdanken! „No worries“ und „fair enough“ sind meine Wörter, die ich mit nach Hause nehmen werde.

„Couchsurfing“ …einfach geil!!! Ich habe so gute Erfahrungen gemacht!! Ich habe 30 Nächte bei Couchsurfern verbracht und damit sehr viel Geld gespart (pro Nacht 25 Dollar…ihr könnt es auch ausrechnen!) Aber das ist eigentlich nur Nebensache beim Couchsurfen. Das Beste und der Hauptbeweggrund zum Couchsurfen ist, dass man viele nette, unterschiedliche und super interessante Menschen trifft. Man kommt mit den Einheimischen in Kontakt und lebt bei ihnen. Man ist plötzlich nicht mehr ein „einfacher Backpacker Tourist“, sondern man gehört dazu. Ich wurde immer sehr freundlich aufgenommen und ich durfte das Haus oder die Wohnung immer mitbenutzen, als würde ich dort wohnen. In den meisten Fällen hatte ich sogar mein eigenes Zimmer mit großem Bett! Ich bekam einen eigenen Schlüssel und somit das vollste Vertrauen der Leute. Sie haben mir viele „Insider Tipps“ gegeben, die eben nur die Einheimischen kennen. Und sie haben für mich gekocht, mit mir Tagesausflüge gemacht,  ich durfte das Auto mitbenutzen. Am aller wichtigsten aber: Durch das Couchsurfern bin ich an die Race Week gekommen!!! Ich bin absolut begeistert vom Couchsurfen und ich möchte auf jeden Fall damit weiter machen. Ich hoffe, dass ich all das, was ich „bekommen“ habe, irgendwann wieder zurück geben kann…denn so funktioniert couchsurfing! Sobald ich meine eigene Couch (Wohnung) habe, wird sie „der Welt“ zu Verfügung stehen! DANKE / THANK YOU an Mark in Sydney, Steven in Brisbane, Justin in Noosa, Joseph in Airlie Beach, Ken in Airlie Beach, Cud & Jim in Townsvill, und ein besonders großes DANKESCHÖN/ THANK YOU VERY MUCH FOR EVERYTHING: Andy in Airlie Beach!

OZ Experience ist eine wunderbare Alternative zum Greyhound Bus! Ich kann jedem empfehlen, den OZ Bus zu nehmen…man hat unheimlich viel Spaß, erlebt viel auf dem Weg und die Busfahrer sind einfach richtig „Aussie“! Ich bin ca. 5500 Kilometer an der Ostküste hoch- und runter gefahren….mir kam es aber gar nicht lange vor!

Das Segeln in Australien war mein absolutes Highlight! Ich kam in „Airlie Beach“ an und fühlte mich wie zu Hause. Ich bin das erste Mal auf meiner Reise irgendwo „angekommen“!! Die Stadt ist wie für mich gemacht und wenn ich könnte, wäre ich noch länger geblieben. Ich gehörte dort einfach hin und sogar die Menschen haben gedacht, dass ich von dort komme. Ich wurde nicht nur einmal gefragt, aus welcher Ecke Australiens ich denn komme?!?! (Sehe ich denn schon so australisch aus?? Und rede ich schon so gut Englisch, dass man meine Herkunft nicht mehr hört?!…anscheinend JA! 😉 )

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Australien war bisher mein absolutes Highlight auf meiner Reise und ich werde diese wunderbare Zeit nie vergessen! Ich will eigentlich gar nicht mehr weg von hier, aber meine Reise muss weiter gehen…

Ich werde aber definitiv zurück kommen! Versprochen!

Wie sagt man hier so schön…. „Say never Goodbye. Say Hello again!!“

Hello -and see you soon Australia!

 

Ich melde mich bald wieder,

eure Christiane

 



„Die Ruhe vor dem Sturm“

10 08 2012

Meine lieben Daheimgebliebenen,

ich melde mich schon ein paar Tage früher als sonst, denn heute hat die „Airlie Beach Race Week“ angefangen!! (Ich hab dann erst mal keine Zeit mehr zu schreiben 🙂 !) Ich bin super aufgeregt und voller Freude. Die letzten Tage waren sehr ruhig und entspannt (die Ruhe vor dem Sturm :)) und ich konnte noch ein bisschen Kraft tanken.

Am Montag habe ich eine Regenwaldtour gemacht. Ich war bei den „Crystal Cascades“, das ist etwa eine halbe Stunde von „Cairns“ entfernt. Unser Tourguide führte uns quer durch den Regenwald und erklärte uns alles Mögliche über die verschiedenen Bäume und Pflanzen und ihre Verwendung. Das war wirklich super interessant! Danach sind wir zu einem Wasserfall gelaufen (mehr geklettert) und waren dort schwimmen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen „Walk“ zu den „Crystal Cascades“ gemacht, bevor es wieder zurück ins Hostel ging. Dort musste ich wieder meinen Rucksack packen und meine Weiterreise vorbereiten.

Tourguide führt uns durch den Regenwald

crazy Pilze

im Regenwald

Wasserfall

Ich bei den Crystal Cascades

Crystal Cascades

Am Dienstag klingelte der Wecker sehr früh, denn ich musste mich auf den Weg zurück nach „Airlie Beach“ machen. Ich hatte ein riesen Glück, dass ich nicht „hitchhiken“ musste, denn mein Busfahrer von OZ Experience hatte mir angeboten mich noch mal mitzunehmen (umsonst!). Ich war heilfroh, dass ich die 140 Dollar sparte! Ich machte also die gleiche Tour (wie am Freitag) nur rückwärts: „Fig Tree“, „Lake Echam“, „Millaa Millaa Falls“ und schließlich zurück nach Townsvill. Dort musste ich einen „Overnight-Stop“ einlegen, damit ich am nächsten Tag mit dem OZ Bus weiter fahren konnte.  In „Townsvill“ blieb ich diesmal über Nacht und ich machte mich nicht auf den Weg zu „Magnetic Island“. Ich konnte bei einem Bekannten von Andy übernachten, was mir sehr gelegen kam, denn die Hostels sind dort sehr teuer. Cud (der Bekannte von Andy) holte mich an der Busstation ab und ich verbrachte den Abend mit ihm und seinen Mitbewohner Jim. Die beiden sind „real Aussies“ und ich hatte ein Menge Spaß mit ihnen! Wir fuhren zuerst zu einem Aussichtspunkt in „Townsvill“ und genossen die Aussicht auf „Townsvill“ und „Magnetic Island“. Wir saßen auf „den Dächern“ von „Townsvill“ und redeten über das Leben, bevor wir wieder zurück in die Wohnung von den beiden gegangen sind. Dort kochten sie für mich, wir hatten ein leckeres Abendessen und danach spielte Cud auf seiner Gitarre und gab mir Unterricht.

ein Blick auf Townsvill und Magnetic Island

Townsvill

Cud und Jim

Spaß auf dem Dach

Ich mit Magnetic Island im Hintergrund

Lookout

Cud beim Gitarrespielen

Am Mittwoch hatte ich den ganzen Vormittag zur freien Verfügung. Cud und Jim brachten mich zur Busstation und ich traf mich noch mal mit Laura (sie hatte ich bei Andy in Airlie Beach kennengelernt). Wir gingen einen Kaffee trinken und hatten ein nettes Gespräch unter Frauen. Das tat mal so richtig gut! 😉 Nach dem Mittagessen ging es dann endlich wieder zurück nach „Airlie Beach“. Das Segeltraining (jeden Mittwochnachmittag) hatte ich leider verpasst, denn ich kam erst am Abend dort an. Ich war so froh, wieder „zu Hause“ zu sein! Andy und ich waren noch auf einer kleinen Party und haben getanzt und Spaß gehabt. Außerdem war ich noch bei einer „Wahrsagerin“ (Tarotkarten) und habe mir meine Zukunft „legen“ lassen. Ich war absolut begeistert, wie genau sie mein bisheriges Leben beschreiben konnte…dementsprechend glaube ich auch an meine Zukunft! Und die ist gut! 😉

auf dem Weg nach Airlie Beach

kleine Party mit Musik und Tanz

Am Donnerstag lief ich morgens in die Marina um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen. Die Regatta-Sticker mussten ans Boot geklebt und das Boot geputzt werden. Danach lief ich durch die Marina und beobachtete eine Weile die anderen Segler. Alle schrubbten ihr Boot und jeder machte ein paar Witze wie „Wir sehen uns an der Ziellinie…ich warte dort auf dich…hehe!“ 🙂 Das ist überall in der Welt gleich…die Stichelleien vor dem Race! Alle waren sie (inklusive mir) voller Vorfreude auf die bevorstehende Regatta. Mit Andy und seiner Crew bin ich dann noch segeln gegangen. Die Crew wollte den Spinaker testen, bevor das Race startete. Ich durfte also einen Nachmittag lang auf einem 80-Fuß Boot segeln! Das ist ein riesiges Cruiserboot und das Segeln war sehr komfortabel! 🙂 Ich habe mir gleich mal wieder einen Sonnenbrand geholt. Am Abend sind wir noch zu der „Eröffnungsparty“ in den Yacht-Club gegangen, bevor wir müde ins Bett gefallen sind.

ein Blick in den Mast einer 80-Fuß Yacht

Heute startete das Race…also Tag 1! Ich lief zu meinem Boot und mir kam gleich mal „Jessica Watson“ entgegen. Sie hatte ein Fernsehteam um sie herum, ich hatte also keine Gelegenheit sie anzusprechen. (Noch nicht 😉 ) Ich bekam mein Crew-Shirt und meine Crew-Kappe und dann ging es auch schon los. Mit einer „Pacific 36“ sind wir an den Start (von diesen Booten wurden nur 6 hergestellt!). 120 Boote gingen an den Start und alle wollten gewinnen. 19 Seemeilen waren zu segeln und wir sind als dritter (in unserer Klasse) durch die Ziellinie. Wir waren sehr zufrieden! Morgen früh geht es dann wieder weiter! Ich bin richtig aufgeregt und dass alles ist so spannend! Vor allem bin ich aber: einfach glücklich!!

„mein“ Boot für das Race

Start der Raceweek

120 Boote passen nicht auf ein Bild 😉

 

Ich schreibe euch am Ende der Race-Week wieder!!

 

Bis bald,

 

eure Christiane

 



Die Reise geht weiter…

5 08 2012

Hallo meine Lieben,

es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht….

Am Montag musste ich mich von Vanessa verabschieden. Sie musste wieder zurück nach Brisbane und so blieben nur noch Andy und ich. Sally, eine Freundin von Andy, brauchte unsere Hilfe, denn sie hat eine Segelfirma und wollte die Homepage neu gestalten. Sie organisierte also ein Fotoshooting für ein paar Bilder für ihre Homepage… sie hatte aber keine Models! Andy und ich sollten also 15 Männer und Frauen finden, die freiwillig als Model aushelfen. Wie verrückt bin ich also durch „Airlie Beach“ gelaufen und habe Männer „aufgegabelt“. 20 Minuten später hatte ich 7 Männer an meiner Seite und sie halfen uns beim Fotoshooting. Sally war super happy, dass ich ihr geholfen habe und ich hoffte, dass sie ein gutes Wort für mich einlegen würde (sie ist auch im Segelclub) und ich in eine Crew aufgenommen werden würde. Eine Hand wäscht schließlich die Andere! 😉

meine Männer-Models 😉

Dienstagmorgen sind Andy und ich schon früh aufgestanden, denn der Segelclub in „Airlie Beach“ bietet (alle zwei Wochen) Segelstunden für behinderte Kinder an. Sie brauchen jede Menge Hilfe mit den Kindern und beim Segeln. Ich half also wieder aus und durfte dafür ein paar Stunden segeln gehen. Wir segelten eine Spaßregatta (ich wurde zweiter) und wir hatten eine Menge Spaß! Habe mir dabei gleich mal wieder einen Sonnenbrand geholt…die Sonne hier ins Australien ist echt heftig…und das im Winter!! 🙂 Am Abend zog ich noch mit Rebecca (habe sie durch Andy kennengelernt und sie kommt aus Alaska!) um die Häuser, bevor ich müde ins Bett gefallen bin.

Spaß-Regatta

Ich endlich wieder beim Jolle- Segeln

Am nächsten Morgen kam ich erst spät aus dem Bett. Nach dem Frühstück machte ich mich fertig zum Segeln. Das Proberennen für die Race-Week stand an. Am Nachmittag traf ich die Skipperin „Kathryn“ für die Frauencrew und ich verstand mich auf Anhieb super mit ihr. Sie zeigte mir das Boot und erklärte mir ein paar Besonderheiten. Danach ging es auf Wasser und wir segelten eine „Proberegatta“. Alles ging ganz schnell…Segel setzen, Schoten fieren und wieder dich holen, 5 Minuten bis zum Start, 1 Minute bis zum Start, es wurde hektisch, letzte Vorbereitungen, 10 Sekunden…9…8…7…6…5…4…3…2…1 Start! Wir sind mit Vollgas über die Startlinie gesegelt und das Rennen hatte begonnen. Bei so einem Rennen muss alles ganz schnell gehen, die Segel müssen getrimmt und die Taktik muss ausgefeilt werden. Dabei fielen tausende englische Wörter, die ich noch nie gehört hatte. Ich kann Segeln (auf Deutsch!!), aber was ist bitte „Takking“ oder „Headsail-Halyard“ und „eas“ und „on“??? Manöver nach Manöver folgte und die Zeit verging wie im Flug. Die Sonne ging langsam unter und der Mond ging langsam auf. Ruck zuck war die Regatta um, wir im Ziel (waren echt gut!!), und danach wieder im Hafen. Kathryn sagte mir für das Race zu! Ich wurde in ihre Frauencrew aufgenommen!! Ich versprach ihr, meine Hausaufgaben zu machen und alle englischen Begriffe bis zum Race zu lernen, damit ich dann noch schneller reagieren kann. Super glücklich und erleichtert, bin ich mit Andy zurück gegangen und er hat (zur Feier des Tages?!) noch ein leckeres Abendessen für uns gekocht! Danach hat der „Unterricht“ begonnen und ich fühlte mich wie beim Vokabeln lernen in der Schule. Aber was sein muss…muss eben sein! Ich werde an der „Airlie Beach Race Week“  teilnehmen!!! 🙂

Startlinie

volle Fahrt voraus

die Sonne geht unter

der Mond geht auf

Andy und Ich

Halyard, Outhall, Shroud, Leish, Luff ????

Am Donnerstag nahm ich (nach 15 Tagen Aufenthalt) vorerst Abschied von „Airlie Beach“. Mein Bus nach „Townsvill/Magnetic Island“ fuhr schon sehr früh. Andy brachte mich noch zum Bus und mit einem „See you in a week“ verabschiedeten wir uns. Ich nutze die Reisezeit wieder um zu lernen. Ich erreichte „Townsvill“ gegen Mittag und fuhr mit der Fähre direkt weiter nach „Magnetic Island“. Das Wetter war (wie in den letzten Tagen) traumhaft schön und ich wurde mit einem Glas Willkommenssekt im Hostel empfangen! Ein Traum! Ich machte einen langen Strandspaziergang und sah mir die Gegend an. Ich traf auf einen netten  Australier, der mir ein bisschen was zur Tierwelt erzählen konnte. Ich sah wunderschöne bunte Vögel (hab den Namen leider vergessen) und eine Possum-Familie. Nach dem Strandspaziergang entschied ich mich noch spontan zum Friseur zu gehen, denn meine Haare waren durch das viele Segeln (Wind, Sonne, Salzwasser) doch ziemlich kaputt. Ich schaute mir noch den Sonnenuntergang an und verbrachte einen ruhigen Abend im Hostel.

Lernen mit allen Mitteln

Pauken!

Ich und die Schlange von Ayr

Willkommen auf Magnetic Island

Ich auf Magnetic Island

Beachhostel

relaxen am Pool

ein langer Strandspaziergang

alte Bäume

Ich in der Natur von Magnetic Island

bunte Tierwelt

einfach bunt

Possums

die Sonne ist weg, im Hintergrund ist Townsvill

Um 6 Uhr klingelte wieder der Wecker. Ich packte meine Sachen, frühstückte und machte mich auf dem Weg zur Fähre. Für heute stand die Tour nach Cairns an. Unterwegs hatten wir eine Menge Zwischenstopps und somit war es ein wunderschöner Reisetag. Wir waren im „Wooroonooran Nationalpark“, bei den „Millaa Millaa Falls“, bei dem Vulkansee „Lake Eacham“ und bei dem berühmten „Fig Tree“. (Der ist echt riesig!!) Am Abend kamen wir in „Cairns“ an, checkten in unser Hostel ein und machten uns fertig für die „OZ Experience End-of-the-Trip Party“!! Von Sydney bis Cairns waren es ca. 3600 Kilometer und wir (Busfahrer und Passagiere) waren mehr oder weniger immer die gleichen Leute. Wir verbrachten also noch einen schönen Abend zusammen und tanzten bis in die Nacht hinein.

eine letzte OZ-Busfahrt

Wooroonooran Nationalpark

Millaa Millaa Falls

Lake Eacham

Wasserchildkröten im Lake Eacham

Wasserschildkröten

Ich am See

big Fig Tree

End-of-the-Trip-Party

Abschiedsfeier

my favourite Busdriver and me 😉

 

auf gehts zur Tanzfläche 😉

Am Samstag bin ich früh aufgestanden, denn ich musste einiges planen: Bleibe ich noch länger in dem Hostel oder such ich mir ein billigeres oder hat vielleicht ein Couchsurfer geantwortet?? Was ist der beste und günstigste Trip zum Great Barrier Reef? Kann ich noch einen Trip zum Regenwald buchen…usw…! Gegen Mittag hatte ich meine Reise fertig geplant, die Ausflüge waren gebucht und ich hatte Zeit mir die Stadt anzusehen. Ich machte einen langen Spaziergang durch „Cairns“ und genoss die Sonne. Da ich in der letzten Nacht viel zu wenig Schlaf bekommen hatte und ich sehr müde war, beschloss ich einen ruhigen Abend im Hostel zu verbringen und früh ins Bett zu gehen.

Cairns City Lagoon

Hafen in Cairns

in Cairns

Heute Morgen ging es für mich schon früh los. Ich hatte einen Ausflug zum „Great Barrier Reef“ gebucht und machte mich auf den Weg- Richtung Hafen. Mit dem Boot ging es dann 70km nördlich, zu einem der besten Schnorchel- und Tauchgegenden. In etwa auf der Höhe von „Port Douglas“ haben wir also angehalten und uns in unsere Neoprenanzüge gequetscht. Ich musste noch allerlei Formulare ausfüllen und unterschreiben (Tauchen ist Lebensgefährlich usw.!), bevor es endlich los ging. Wir bekamen eine kurze Einführung in die „Tauchkunst“ z.B. wie man die Brille unter Wasser reinigt und wie man sich verständigt. Danach bekamen wir unsere schweren Bleigürtel angelegt und watschelten (mit unseren Flossen) zum Ende des Bootes. Die ganze Tauchausrüstung war schwerer als mein Backpack, also war mir klar, dass ich sofort sinken würde. Ich war richtig aufgeregt!! Ich steckte das Mundstück in den Mund und probierte ein paar Atemzüge. Dann…1…2…3…Platsch! Ich war im Wasser! Ich musste unter Wasser ein paar Übungen bewältigen (Brille entleeren, Mundstück verlieren und wieder finden), bevor es nach unten ging. Meter für Meter ging es abwärts! Immer wieder einen Druckausgleich machen,  immer wieder das Zeichen für O.K. geben und den Atem kontrollieren. 10 Meter ging es abwärts und das hat man in den Ohren ganz schön gemerkt! Danach war man aber im Paradies! Die Unterwasserwelt ist einfach traumhaft dort!!  Nach dem Tauchgang bekam ich noch ein Zertifikat und danach durfte ich den restlichen Tag schnorcheln gehen. Ich habe Haie, Korallen und Nemos gesehen! Wahnsinn! (War auch nur ein kleiner Riffhai!) Ich hatte einen richtig schönen Tag unter Wasser! Am Abend war noch ein „Free BBQ“ in meinem Hostel. Jetzt werde ich gleich schlafen gehen, denn so ein aufregender Tag macht müde! 😉

mit dem Boot zum Reef…Cairns im Hintergrund

das Reef von oben

fertig machen zum Tauchen

get ready 😉

erster Tauchgang…10 Meter tief

First Dive!

schnorcheln

Great Barrier Reef

Ich im Reef

bunte Korallen

Ich

paddeln

schnorcheln

Nemo´s

Hampelmann im Wasser 😉

YES!!! I am O.K.! (more than that! 😉 )

 

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane