Eine Woche auf Kho Phangan & mein Fazit von Thailand

5 05 2012

 

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

wieder ist eine Woche vergangen! Die Zeit rennt so schnell und ich bin schon zwei Monate unterwegs. Zwei Etappen habe ich jetzt hinter mir und noch weitere vier Länder folgen.

Meine letzte Woche in Thailand habe ich auf der wunderschönen Insel Kho Phangan verbracht. Mit weißen Sandstränden, klarem Wasser und einer grünen Dschungellandschaft hat mich die Insel verzaubert! Wir wohnten in einem schönen Resort, mit Pool und Meerblick, in einer einfachen Strandhütte und waren so glücklich über den schönen Anblick!

Am Samstag, also an meinem zweiten Tag auf der Insel, war ich gleich mal im Notfallkrankenhaus. Aber keine Sorge…mir geht es schon wieder super!!
Ich war im Meer schwimmen und plötzlich hat mein ganzer Arm gebrannt und war feuerrot. Ich hatte also meine erste (nicht so schöne) Begegnung mit einer giftigen Qualle. Mein Arm tat sofort weh und ich wusste gar nicht, was passiert ist, bis ich etwas an mir vorbeischwimmen sah…eine rot-braune Qualle! Ich bin also schnell zurückgeschwommen und zeigte den Anderen aus meiner Gruppe meinen Arm. Steffi kommt aus Australien und sie hat schon so viele Unfälle mit Quallen erlebt, dass sie mich sofort zum Arzt geschickt hat! Das Notfallkrankenhaus war direkt am Strand (die wissen warum!) und so bin ich komplett nass und sandig und nur im Bikini in die Klinik gestapft. Das war mir ziemlich unangenehm. Naja sie haben sich sofort um mich gekümmert und ich habe eine Antigift -Injektion bekommen! Nie in meinem Leben wollte ich in Asien ins Krankenhaus!! Nun ist es doch passiert und ich muss sagen, dass die Standards hier kein bisschen schlechter sind. Nach der Injektion war ich etwas schläfrig, aber die Rötung am Arm und das Brennen war sofort weniger.

 

der wunderschoene Beach mit den doofen Quallen

der wunderschoene Beach mit den doofen Quallen

Nach ein paar Stunden Schlaf war ich „fit“ für die berühmte Halfmoonparty. Und die war einfach spitzenklasse! Die Halfmoonparty ist viel „besser“ als die Fullmoonparty (das hatte ich davor ein paar Mal gehört!), da es ein bisschen „gesitteter“ zugeht. Zur Fullmoonparty kommen bis zu 40 000 Leute und die Location ist ein winziger Strandabschnitt. So treten sich die Leute quasi tot. Die Halfmoonparty dagegen steigt im Dschungel, es passieren weniger Unfälle und es kommen auch „nur“ die Hälfte der Leute. Sicherlich gibt es auch da viele Drogen und man sollte sich kein offenes Getränk kaufen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich in Gefahr war. Alle Leute waren mit bunten Neonfarben angemalt und in lustigen Neonfarben bekleidet, sodass man im Schwarzlicht eine bunte „Landschaft“ gesehen hat. Es gab Feuerspiele und laute Musik und man war die ganze Nacht (bis zum Morgengrauen) am Feiern! Also eine wirklich gute Party und nun weiß ich auch, warum die Moonpartys so berühmt sind. 🙂

mit dem "Quallenarm" zur Halfmoon-Party

mit dem "Quallenarm" zur Halfmoon-Party

mit bunten Neonfarben bemalt

mit bunten Neonfarben bemalt

eine bunte Gruppe

eine bunte Gruppe

"unsere" Boys

"unsere" Boys

Halfmoonparty

Halfmoonparty

Am nächsten Tag habe ich am Strand relaxt und mich von der Nacht „erholt“. Abends hatten wir ein schönes Lagerfeuer am Strand, mit leckerem Essen und ein paar kühlen Getränken.

Lagerfeuerstimmung

Lagerfeuerstimmung

Strandfeuer

Strandfeuer

"heisser" Hund

"heisser" Hund

Am Dienstag habe ich eine Bootstour um die gesamte Insel gemacht. Wir wurden am Hotel abgeholt und zum Boot gebracht. Danach hatten wir den ganzen Tag eine Privattour (zu fünft!) um die Insel und wir haben die schönsten Strände gesehen und erlebt. Außerdem haben wir einen Wasserfall besichtigt, hatten ein leckeres Mittagessen am Strand und wir konnten schnorcheln gehen. Das war einfach genial!! Schade, dass ich keine Unterwasserkamera habe! Die Bilder wären sicherlich so super geworden! Lauter Fische und Korallen! Einfach wunderschön! Dieser Tag war mein schönster Tag in Thailand und ich werde ihn noch lange in Erinnerung behalten!

Blick ueber die Insel (mit dem Auto zum Boot)

Blick ueber die Insel (mit dem Auto zum Boot)

aufs Boot und los

aufs Boot und los

Start Beach

Start Beach

Bootstour

Bootstour

green Kho Phangan

green Kho Phangan

Wasserfall

Wasserfall

Beach

Beach

wie aus dem Bilderbuch...

wie aus dem Bilderbuch...

Mittagessen am Strand

Mittagessen am Strand

erst mal Fische anlocken :)

erst mal Fische anlocken 🙂

Schnorcheln

Schnorcheln

Sonne und Mee(h)r...

Sonne und Mee(h)r...

Inseln

Inseln

zu Sonnenuntergang zurueck

zu Sonnenuntergang zurueck

Am Mittwoch ging es dann zur Elefantentrekkingtour. Diese „Riesen“ waren noch viel größer, als ich es mir vorgestellt hatte. Wir saßen also total hoch und die Tour war sehr wackelig! Ich habe es aber sehr genossen und ich hatte sehr viel Spaß. 🙂

erst mal anfreunden

erst mal anfreunden

grins

grins

der Blick von oben

der Blick von oben

wackelig....

wackelig....

Jipie!

Jipie!

ich auf dem Elefanten

ich auf dem Elefanten

Am Donnerstag war unser letzter Tag auf der Insel. Wir haben am Pool relaxt und den Blick aufs Meer genossen. Außerdem war wieder „Backpack packen“ angesagt und ich musste ein bisschen was für meine nächste Etappe vorbereiten. Am Abend hatten wir eine schöne Abschiedsparty am berühmten Fullmoon-Strand und danach hieß es „Gooodbye“!!

Morgens mussten wir schon sehr früh (6 Uhr) los zur Fähre. Mit dem Reisebus ging es wieder (17 Stunden!) zurück nach Bangkok. Dort sind wir ins Hotel und haben uns alle verabschiedet. Fast stündlich ist jemand abgereist und unsere Gruppe wurde immer kleiner. Ein paar von der Gruppe (auch ich) bleiben bis Sonntag!

Am Sonntag um 21 Uhr werde ich meine Reise nach Neuseeland antreten und ich werde wieder nicht alleine fliegen, denn zumindest bis Australien wird mich Maria (aus meiner Gruppe) begleiten. Sie fliegt nämlich weiter nach Sydney. Am Montag (abends) werde ich dann in Auckland ankommen und zwei Freunde aus Deutschland treffen. So schnell ging also die Zeit in Thailand vorbei und hier ist erst mal mein Fazit:

Fazit von Thailand:

Nach Indien war Thailand ein Paradies auf Erden! Ich habe es genossen, dass die Hygienestandards etwas „westlicher“ waren und es viele Dinge gab, die es auch zu Hause gibt. Ich hatte eine richtige Dusche und ich konnte meine Wäsche in der Wäscherei waschen lassen. Solche einfachen Dinge haben mich sehr glücklich gemacht! Die Menschen sind super freundlich und man fühlt sich überall willkommen. Außerdem trifft man viele Touristen, mit denen man sich austauschen kann. Das war ein Indien eine Seltenheit. Der Buddhismus ist eine schöne und wahnsinnig interessante Religion und ich habe sehr viele Bräuche miterlebt, die ich sehr schön finde. Die Thailänder lächeln einfach immer und somit stimmt auch die Theorie, dass Thailand „das Land der tausend Lächeln“ ist. Und es ist das Land der tausend Sonnen….es gibt nur „heiß“ und „noch heißer“ als Wetter. Nach zwei Monaten (abartiger) Hitze freue ich mich jetzt auf kältere Temperaturen. Ich möchte endlich nicht mehr schwitzen müssen! 🙂

Ich bin außerdem froh, dass ich auch hier helfen konnte und etwas für die Entwicklung der armen Dörfer getan habe. Thailand ist auch ein sehr armes Land, obwohl man durch den Tourismus wenig davon mitbekommt. Man muss nur die Augen etwas offen halten, dann sieht man auch die „Slums“ und die armen Menschen, die gar nichts besitzen. Die harte Arbeit auf dem Feld und der Tag im Waisenheim bleiben für mich eine unvergessliche Erfahrung.

Ich kann jeden „Urlaubsreifen“ empfehlen in Thailand (speziell auf den Inseln) Urlaub zu machen. Kho Phangan ist mehr als „nur eine Partyhochburg“!! Sicherlich gibt es dort jeden Abend eine Strandparty und schließlich auch die berühmten Moon-Partys mit tausenden Menschen und (leider) sehr vielen Drogen! Aber Kho Phangan ist außerdem ein Erholungsparadies mit schönen, weißen Sandstränden und klarem, blauem Wasser. Man hat außerdem Berge, Felsen und eine Dschungellandschaft. Und für die Wasser- und Unterwassersportler ist es ein Paradies! Man lernt viele nette Leute kennen und alle sind so gut gelaunt und immer hilfsbereit! Also meine Empfehlung: Der nächste Urlaub sollte in Thailand sein! (Vielleicht korrigiere ich das nach Fidji 🙂 )

Wassersportparadies

Wassersportparadies

Ich habe mich in den fünf Wochen rundum wohl gefühlt! Ich freue mich jetzt aber auch auf mein nächstes Reiseziel!

Ich melde mich wieder, wenn ich in Neuseeland bin!

Bis bald,

eure Christiane



„Adventure Week“

28 04 2012

Hallo meine Lieben,

nun sind schon wieder ein paar Tage vergangen und es gibt wieder so viel zu berichten:

Am Freitag (20.4.) war unser letzter Arbeitstag auf dem Feld. (Wir haben in den 5 Tagen wirklich sehr viel geschafft!) Einerseits ist es schade, dass wir nur so kurz an diesem Projekt gearbeitet haben, aber andererseits brauchten unsere Körper auch endlich Erholung. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie die Sonne, die Hitze und die Luftfeuchtigkeit unsere Arbeit erschwert haben! Einige von uns sind krank geworden…ich leider auch! Also musste ich mich vier Tage lang mit einer Erkältung durchschleppen. Gott sei Dank gibt es hier überall frischen Ingwer. Das hat geholfen. 🙂

unser letzter Arbeitstag

unser letzter Arbeitstag

Am Samstag hatten wir unseren freien Tag und wir waren im „Nature Club“, einem Park in der Nähe von Sangkhlaburi. Dort konnten wir den ganzen Tag relaxen, lesen, schwimmen, Kajak fahren oder gegen einen Aufpreis auch Seilrutschen rutschen, Quad fahren usw….Da ich noch ziemlich erkältet war, habe ich es beim Relaxen am See und Kajak fahren belassen. Das war aber sehr schön!!

"Nature Park"

"Nature Park"

ein Tag Erholung

ein Tag Erholung

Am Sonntag haben wir dann die Waisenkinder von unserem Projekt kennengelernt. Wir haben sie im „Dream House“ (dem Waisenhaus von der Organisation „Starfish“) besucht und mit ihnen den Tag verbracht. Insgesamt leben dort ca. 30 Waisenkinder mit nur einer Betreuerin. Das jüngste Kind ist gerade mal 2 Jahre alt, fünf Kinder haben Aids und ein Kind hat einen Herzfehler. Die (nur eine!) Betreuerin ist also für alle Kinder eine Mutter, eine Freundin, eine Lehrerin, eine Köchin oder eine Arzthelferin. Sie macht einfach alles für die Kinder und schafft es dabei sogar auf jedes Kind speziell einzugehen. Sie sagte uns, dass ihr Wort „everything“ ist. Sie macht einfach alles und ist einfach alles für die Kinder. Die Älteren helfen ihr natürlich dabei. Ich war fasziniert von den Kids! Da sind unheimliche Talente dabei….ein Junge zum Beispiel ist ein sehr guter Künstler. Er malt wunderschöne Bilder und er lernte innerhalb einer Stunde vier neue Lieder auf der Gitarre….nur vom Zuhören! Ich war beeindruckt! Ein paar Bilder haben wir ihm abgekauft. Er hat wahrscheinlich noch nie so viel Geld in seinem Leben verdient. Das Geld verdient er aber nicht für sich alleine. Im Waisenhaus wird immer und alles geteilt. „Mein ist Dein“ und es gibt kein „das ist aber meins“ oder „das gehört aber mir“. Es gehört immer allen. Von „seinem“ Geld wird wieder etwas für alle gekauft. Ich war so gerührt, als ich gesehen habe, dass sogar ein ganz kleiner Schokokeks in noch mehr kleine „Krümel“ geteilt wurde. Ich war einfach sprachlos.

Wir haben also mit den Kindern gespielt, mit ihnen geredet und für sie gekocht. Es war ein wunderschöner Nachmittag. Der Abschied war dafür umso schwerer….gerade die Leute, die eine Woche im „Kinderprojekt“  waren, konnten die Tränen nicht zurückhalten. Zum Abschied gab es noch ein „Ständchen“ von den Kindern und viele innige Umarmungen. Sie waren so dankbar für unsere Hilfe…ein Mädchen sagte zu mir: „Ich habe kein Geld für dich, aber ich werde für dich beten“.

Es gibt kein besseres Dankeschön auf dieser Welt.

im Waisenhaus

im Waisenhaus

kochen fuer die Kinder

kochen fuer die Kinder

"Friseur" spielen...

"Friseur" spielen...

Resultat

Resultat

Waisenkind und ich

Waisenkind und ich

Abschied von den Kindern

Abschied von den Kindern

Am Montag und Dienstag waren wir für unsere Trekkingtour im Dschungel. Am ersten Tag ging es mit einer 16 km Tour los. Wir hatten sechs Guids dabei und zwei waren sogar bewaffnet (für den Fall, dass wir größeren Tieren begegnet wären). Man konnte sich also absolut sicher fühlen und sie haben einem auch immer geholfen, wenn die Tour etwas schwieriger wurde. Wir sind bei einer unglaublichen Hitze und Luftfeuchtigkeit gelaufen, mussten Bäche überqueren, bergauf und bergab gehen und sogar durch eine Höhle wandern. Die Tour hat viel Spaß gemacht, aber die Hitze war unerträglich. Normalerweise schwitze ich so sehr nur in der Sauna! Wir mussten immer wieder Pausen machen, haben es aber alle geschafft und wir sind im „Camp“ angekommen. Dort gab es ein leckeres Abendessen von den Einheimischen und wir konnten uns mit einer „Eimerdusche“ frisch machen. Die Dorfleute haben sich über unseren Besuch gefreut und es gab den ganzen Abend Musik und Thaiwhisky oder Thaicocktails. Schon nach einem Thaicocktail war ich so müde, dass ich in mein Zelt gekrochen bin. Die Zelte standen aber nicht im Dschungel, sondern im Wohnzimmer vom Dorfoberhaupt. (Im Dschungel wäre es zu gefährlich!) Na gut…es war auf jeden Fall ein schönes Erlebnis!

unsere Guids

unsere Guids

los gehts...

los gehts...

ueber Stock und Stein...

ueber Stock und Stein...

am Fluss entlang....

am Fluss entlang....

durch die Hoehle...

durch die Hoehle...

"ein Licht am Ende des Tunnels"

"ein Licht am Ende des Tunnels"

endlich wieder Licht

endlich wieder Licht

immer wieder Pausen

immer wieder Pausen

endlich da!

endlich da!

Wandern macht hungrig! :)

Wandern macht hungrig! 🙂

"spicy"

"spicy"

Thaicocktails...mhm!

Thaicocktails...mhm!

unser Nachtlager

unser Nachtlager

der Blick in den Dschungel

der Blick in den Dschungel

Am zweiten Tag ging es gleich nach dem Frühstück weiter und wir mussten nur noch 4 km wandern. Zuerst haben wir uns einen „Tempel“ im Wald angesehen…eigentlich ist es mehr ein Felsen, aber wieder ein heiliger und schöner Ort. Danach sind wir weiter durch den Dschungel gelaufen und haben uns einen Wasserfall angesehen. Der Wasserfall ist im Moment sehr klein und hat nur wenig Wasser, weil Trockenzeit ist. Trotzdem fand ich ihn sehr schön. Nach der Wasserfallbesichtigung liefen wir zu unserer Endstation und wir bekamen unser Mittagessen von den Dorfleuten gebracht. Endlich konnten wir im Schatten sitzen und uns ausruhen!! Mit mehreren Trucks wurden wir dann wieder zurück ins Hotel gebracht. Den Rest des Tages haben wir beim „cool down“ am See verbracht.

der Tempelfelsen

der Tempelfelsen

Buddha im Dschungel

Buddha im Dschungel

Richtung Wasserfall

Richtung Wasserfall

am Wasserfall

am Wasserfall

mein Mittagssnack: Erinnerung an die Arbeit im Labor! :)

mein Mittagssnack: Erinnerung an die Arbeit im Labor! 🙂

das Ende der Trekkingtour...

das Ende der Trekkingtour...

Am Mittwoch ging es dann (wieder zu Fuß!) durch Sangkhlaburi und wir haben uns die berühmte Holzbrücke angesehen. Das ist die größte Holzbrücke in Thailand und sogar die zweitgrößte Holzbrücke in der Welt! Zusammen sind wir über die Brücke auf die andere Seite der Stadt gelaufen, um uns (wieder) zwei Tempel anzusehen. Wieder waren es sehr schöne Tempel, aber nach so vielen Tempeln, kann ich nicht mehr sagen, welcher mir besser gefallen hat. Ich glaube ich habe die Nase voll von Tempeln! 🙂 Nach unserer Tempeltour wurden wir für unsere Raftingtour zum Fluss gefahren. Ich hatte mich auf „richtiges Wildwasserrafting“ gefreut, aber daraus wurde leider nichts. Der Fluss hatte zu wenig Wasser, weil wir in der Trockenzeit sind. Schade!! Aber dafür hatten wir ein Bambusfloß-Rafting mit einer Wasserschlacht. Das war mindestens genauso witzig!! Und wo kann man das schon mal erleben??

Ich auf der laengsten Holzbruecke in Thailand!

Ich auf der laengsten Holzbruecke in Thailand!

nach den Tempeln hatte ich Durst: Cola aud der Tuete...typisch Thailand!

nach den Tempeln hatte ich Durst: Cola aud der Tuete...typisch Thailand!

Bambussrafting

Bambusrafting

erfrischend...

erfrischend...

Wasserschlacht im Fluss

Wasserschlacht im Fluss

Das Rafting endete fuer alle im Wasser!

Das Rafting endete fuer alle im Wasser!

Am Abend hatten wir ein nettes Abschlussessen und eine kleine Abschiedsfeier mit den anderen Volunteers.

Am Donnerstagmorgen hieß es dann „Goodbye Sangkhlaburi“ und mit einem großen Reisebus haben wir uns auf den Weg (24 Stunden Tour!) nach Kho Phangan gemacht. Endlich ging es los zur „Trauminsel“! Auf dem Weg haben wir uns die heißen Quellen angesehen und einen Zwischenstopp in Kanchanaburi gemacht, wo wir noch mal in „unseren“ Pool springen konnten.

heisse Quellen

heisse Quellen

heisse Quellen

heisse Quellen

Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Süden. In den frühen Morgenstunden erreichten wir die Fähren und konnten zu der Insel übersetzen. Gegen Mittag waren wir dann endlich in unserem Resort und konnten unsere Strandhütten beziehen. Danach hieß es erst mal ankommen und „genießen“!

in den Morgenstunden...warten auf die Faehre!

in den Morgenstunden...warten auf die Faehre!

los gehts...

los gehts...

der erste Blick auf Kho Phangan

der erste Blick auf Kho Phangan

unsere Beach-hut

unsere Beach-hut

der Blick von unsere Terrasse

der Blick von unsere Terrasse

im Paradies

im Paradies

Die nächsten Tage werden auf jeden Fall ruhiger. Wir machen noch eine Elefantentrekkingtour und zum Schnorcheln werde ich mich auch anmelden. Ansonsten haben wir hier „Freizeit“ und jeder kann seine Woche gestalten, wie er möchte. Am Sonntag steigt hier auf der Insel die berühmte Moon-Party! Ich bin zur Half-Moon-Party da…..aber darüber werde ich euch dann später berichten! 🙂

Bis bald,

eure Christiane



Happy New Year & Volunteering!

19 04 2012

Hallo meine Lieben!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues (thai) Jahr!! Am Freitag den 13. hat das große Neujahrsfest in Thailand begonnen. Insgesamt geht es 3 Tage lang und wird auch das „Wasserfestival“ genannt, weil man sich aus Tradition gegenseitig nass macht. Da der April der heißeste Monat in Thailand ist, bietet sich das auch sehr gut als kleine Erfrischung an! Das Wasser bringt Glück für das neue Jahr, also kann man sich sehr glücklich schätzen, wenn man immerzu nass gemacht wird. Ich war den ganzen Tag bis auf die Unterwäsche nass (und das 3 Tage lang!), also kann nichts mehr schief gehen mit meinem Glück! 🙂 Mit Eimern und Wasserpistolen gab es eine lustige Wasserschlacht. Überall wo man war, hat man erst mal eine Ladung Wasser abbekommen. Auf Dauer war das ganz schön anstrengend!

noch "fast" trocken...

noch "fast" trocken...

komplett nass...

komplett nass...

unsere "Waffen"

unsere "Waffen"

Wir haben an diesem Tag eine Tempeltour gemacht und uns insgesamt 3 Tempel angeguckt! Hier ist jeder Tempel so beeindruckend! Beim dritten Tempel durften wir mit den Mönchen meditieren und danach zur Zeremonie gehen. Jeder von uns bekam eine große Tüte mit kleinen Fischen, die man in den See freilassen sollte. Diese Tradition besagt, dass man alle seine Sorgen, Ängste, Krankheiten und schlechten Sachen in das Wasser freigibt und somit im neuen Jahr nur noch „gute Dinge“ hat. Ich fand die Zeremonie sehr schön und ich freue mich, dass ich daran teilhaben durfte!

Drachentempel

Drachentempel

Nina und ich im Drachentempel

Nina und ich im Drachentempel

Zeremonie

Zeremonie

meditieren....

meditieren....

...mit den "Monks"

...mit den "Monks"

"komplett nass" lasse ich meine Fische frei...

"komplett nass" lasse ich meine Fische frei...

wieder ein Buddha <)

wieder ein Buddha 🙂

Am Abend wurde dann noch kräftig „Happy New Year“ gefeiert! (Leider gibt es von diesem Abend keine Bilder…meine Kamera wäre gleich nass geworden!)

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Bus nach Sangkhlaburi weitergefahren. Auf dem Weg haben wir uns den „Hellfire-Pass“ angesehen, welcher den Ursprung im zweiten Weltkrieg hat. Wir waren im Museum und haben viel über den Krieg und die Schlucht erfahren…ich war tief berührt, als ich an diesem Ort stand!

ein kleiner Teil vom "Hellfire Pass"

ein kleiner Teil vom "Hellfire Pass"

"Wir" im Hellfire Pass

"Wir" im Hellfire Pass

Gegen Abend sind wir in Sangkhlaburi angekommen und hatten eine kleine Stadtführung. Da die Stadt hier winzig ist (in etwa so groß wie Schwarzbach…naja ein bisschen größer vielleicht), waren wir schnell fertig! Hier ist einfach nichts los und der Hotelstandard ist auch lange nicht mehr so gut, wie in den größeren Touristenorten. Ich fühlte mich ein bisschen an Indien erinnert (nur ist es lange nicht so schlimm!)! Aber ich bin hier ja auch zum Arbeiten und nicht nur zum Urlaub machen! 🙂

Welcome in Sangkhlaburi

Welcome in Sangkhlaburi

Nach der Stadtführung sind wir noch an den See gegangen und waren schwimmen. Bei dieser Hitze hier braucht man einfach regelmäßig eine Abkühlung!! Im Anschluss haben wir uns noch unsere Arbeitskleidung (Handschuhe und billige Hosen) gekauft und wurden dabei von einem heftigen Gewitter überrascht! Ich habe noch nie einen so heftigen Regen erlebt…

Regen!

Regen!

platsch nass...

platsch nass...

eine improviesierte Waescheleine in unserem Zimmer :)

eine improvisierte Waescheleine in unserem Zimmer 🙂

"unser" See in Sangkhlaburi

"unser" See in Sangkhlaburi

-grins-

-grins-

Am Montag war dann unser erster Arbeitstag. Wir bauen ein neues Waisenhaus, weil das alte Haus beim letzten Monsun kaputt gegangen ist. Jetzt haben viele Kinder kein zu Hause mehr. Das Projekt wird 1-2 Jahre dauern und wir stehen erst ganz am Anfang! Unsere Aufgabe ist es, einen großen Graben um das gesamte Grundstück zu graben, damit das Regenwasser beim nächsten Monsun abfließen kann. Wir stehen also bei 37°C in der prallen Sonne auf dem Feld und graben. Das ist so anstrengend!! Mir tut jetzt schon alles weh! Wir stehen morgens um 6 Uhr auf und fangen um 7 Uhr an, damit wir bis zur Mittagssonne fertig sind. Um 13 Uhr machen wir immer Feierabend, weil die Hitze dann unerträglich wird und wir auch keine Energie mehr haben. Wir haben aber schon ziemlich viel geschafft!

los gehts...

los gehts...

graben...

graben...

...graben...

...graben...

...noch mehr graben...

...noch mehr graben...

Mittagspause... k.o. von der Sonne!

Mittagspause... k.o. von der Sonne!

nach den ersten paar Stunden

nach den ersten paar Stunden

Mir macht die Arbeit Spaß, weil ich weiß, dass es das zu Hause von vielen Kindern wird, die sonst nichts haben. Wir haben eigentlich soooo viel, da ist es nur fair etwas abzugeben! Am Sonntag werden wir die Kinder kennenlernen und ich bin mir sicher, dass sie uns durch ihr Lächeln auch ganz viel „zurück“ geben werden.

Außerdem ist diese Art von Arbeit wieder eine gute Erfahrung für mich. In Indien bin ich „mental“ an meine Grenzen gekommen, weil ich viel Armut, Leid und Dreck gesehen habe. Hier in Thailand komme ich auch körperlich an meine Grenzen und ich weiß wieder mal mehr mein Leben in Deutschland zu schätzen. Diese Erfahrungen möchte ich nicht mehr missen.

Der Rest der Woche lief immer nach dem gleichen Programm: aufstehen, arbeiten und danach erholen (am See oder bei der Thaimassage). So viel gibt es darüber also gar nicht zu berichten! 🙂

Morgen müssen wir auch noch mal Arbeiten und am Samstag haben wir unseren freien Tag. Da werde ich wahrscheinlich mit den Anderen zum National Park fahren.

In den nächsten Tagen startet dann auch unsere Trekkingtour und das Wildwasserrafting….im nächsten Blog werdet ihr also wieder viel zu lesen haben! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

bis bald

Eure Christiane



„Happy Birthday“ in Bangkok und meine erste Woche…

12 04 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen!

Nun bin ich also 23 Jahre alt/jung! Mein Geburtstag war dieses Jahr auf jeden Fall mal „anders“, aber trotzdem sehr schön! Am 7.4. war ich erst mal ein schönes Kleid für mich kaufen, nachdem mich Chanti gefragt hatte „Ja was willst du eigentlich anziehen?“ und meine Antwort war „Naja ich hab ja nur Outdoorsachen“… Also hab ich das erste Mal auf meiner Weltreise ein Kleid angezogen, mir die Fußnägel lackiert und mich ein bisschen geschminkt. Danach sind wir mit der gesamten Gruppe los und haben etwas getrunken, aber weil 30 Leute einfach zu viele waren, haben wir uns relativ schnell von der Gruppe getrennt und sind zu viert losgezogen. Chanti, Nina, Susi und ich….wir vier Mädels aus Deutschland. Zuerst haben wir uns eine schöne „Fisch-Fuß-Massage“ gegönnt. Das war so witzig und tat so gut! Die Fische hatten ganz schön viel zu tun mit uns!

Fish-Spa

Fish-Spa

Fish-Spa

Fish-Spa

Danach sind wir an einen coolen Cocktail-Bus gegangen und haben uns ein paar Cocktails gegönnt, denn wir wollten in meinen Geburtstag rein feiern.

Kurz vor 23 Uhr ist mir aufgefallen, dass ich ja noch gar keinen Geburtstagskuchen habe und zum Glück haben die Geschäfte hier die ganze Nacht offen. Also habe ich zwei kleine Schokokuchen und 23 Geburtstagskerzen gekauft. Dabei habe ich auch gleich noch einen netten Kerl aus Kanada kennengelernt, den ich dann ganz spontan zu meiner „Party“ eingeladen habe. Mit dem Kuchen in der Tasche bin ich dann zurück in die Cocktailbar und dort haben wir dann auf 0 Uhr gewartet. Dabei haben wir gleich noch jemanden aus Belgien kennengelernt, der dann auch gleich noch mitgefeiert hat. Wir waren also zum Schluss eine nette Runde mit 6 Leuten.

mein Geburtstagskuchen

mein Geburtstagskuchen

Punkt 0 Uhr durfte ich meine Kerzen auspusten und den Kuchen anschneiden. Mhm war der lecker!

puste die Kerzen aus....

puste die Kerzen aus....

Dann haben mir alle gratuliert und wir sind noch in eine andere Bar weitergezogen.

Happy Birthday!

Happy Birthday!

Bis 3 Uhr haben wir meinen Geburtstag gefeiert und dann war es wirklich Zeit ins Bett zu gehen, denn wir mussten am nächsten Tag früh raus.

Geburtstagsfeier

Geburtstagsfeier

Am 8.4. sind wir also gleich nach dem Frühstück losgezogen und haben uns Bangkok angesehen. Wir hatten eine zweistündige Bootsfahrt, wir haben uns Wat Arun angesehen und wir waren beim Wat Pho, den großen liegenden Buddha. Das war soooo beeindruckend!!

Wat Arun

Wat Arun

Bootsfahrt

Bootsfahrt

Wat Pho

Wat Pho

Wat Pho

Wat Pho

67 Meter lang und 15 Meter hoch....beeindruckend!

67 Meter lang und 15 Meter hoch....beeindruckend!

Erschöpft von der Sightseeingtour und immer noch müde von der kurzen Nacht, sind wir gegen Abend wieder zurück zum Hotel. Abends gab es noch ein leckeres Thai-Menü als Willkommensessen und wir waren alle sehr froh, dass wir nicht im Freien essen mussten! Es hat soooo sehr geregnet, dass das Wasser 10cm hoch auf der Straße stand. Das haben wir nach dem Essen gleich noch als kleine Abkühlung genutzt und eine kleine Wasserschlacht gemacht.

Regen!

Regen!

Das war also mein Geburtstag auf meiner Weltreise.

Am Montag sind wir dann mit dem Bus weiter nach Kanchanaburi gefahren. Dort wohnten wir jetzt eine Woche lang in einem Resort….mit schönen Zimmern, direkt am Kwai Fluss, mit heißen Duschen, WIFI und sogar einem Pool! Natürlich sind wir gleich schwimmen gegangen! Das erste Mal seit meiner Weltreise fühlte ich mich wie im „Urlaub“!

Blick aus meinem Zimmer...

Blick aus unserem Zimmer...

unser Zimmer

unser Zimmer

schnell in den Pool

schnell in den Pool

Am Abend hatten wir dann das Willkommensessen am Kwai Fluss. Wir alle konnten ein leckeres Thaigericht essen und uns näher kennenlernen.

Willkommen am Kwai Fluss!

Willkommen am Kwai Fluss!

Am Dienstag sind wir zu den berühmten Erwan Wasserfällen gefahren. Dort mussten wir die 1,52 km nach oben laufen, krabbeln und klettern. Bei der Hitze war das super anstrengend und wir haben alle so gekämpft! (Obwohl es ja nicht weit ist, aber es ging nur nach oben!)

mit dem Bus zum Wasserfall

mit dem Bus zum Wasserfall

Busfahrt

Busfahrt

sehr lustige Busfahrt

sehr lustige Busfahrt

noch voller Energie....los gehts!

noch voller Energie....los gehts!

Gruppenfoto

Gruppenfoto...wer findet mich? 🙂

einer der Wasserfaelle....

wunderbar!

anstrengender Aufstieg!

anstrengender Aufstieg!

Der Weg hat sich aber gelohnt, denn wir konnten im kühlen Wasserfallwasser schwimmen gehen und wir haben es so genossen!

ins Wasser rutschen...

ins Wasser rutschen...

endlich Abkuehlung

endlich Abkuehlung

Gleichzeitig hatten wir ein Fish-Spa, denn in dem Wasserfallwasser leben die gleichen Fische, wie im Spa am Sonntag! Das war vielleicht witzig!

Am Abend sind wir wieder zurück in unser Resort und wir konnten uns noch ein bisschen die Stadt ansehen.

Am Mittwoch hatten wir dann unseren Kochkurs. Zuerst waren wir morgens auf dem Markt und haben die Zutaten gekauft. Dann ging es gegen Mittag an die Pfannen und wir haben 3 Gerichte gelernt: Pat Thai, Fried Chicken und Hot & Spicy Soup mit Garnelen. Zwischendurch durfte man sich immer mal wieder am Pool abkühlen.

Markt

Markt

Zutaten einkaufen

Zutaten einkaufen

an die Toepfe, fertig, los...

an die Toepfe, fertig, los...

jetzt kanns losgehen...

jetzt kanns losgehen...

mein erstes Pat Thai

mein erstes Pat Thai

bruzel....

bruzel....

unsere uebersichtlichen Rezepte :)

unsere uebersichtlichen Rezepte 🙂

Pause am Pool

Pause am Pool

da musste ich unbedingt mal hoch...

da musste ich unbedingt mal hoch...

Der Kochkurs hat sooo viel Spaß gemacht! Jetzt kann ich euch ein paar indische und ein paar thailändische Gerichte kochen, wenn ich zu Hause bin.

Nach dem Kochkurs haben wir noch eine Speedboottour auf dem Kwai Fluss gemacht. Die Aussicht war atemberaubend schön!! Wir haben auch die berühmte Kwai River Bridge gesehen!

mit dem Speedboot auf dem Kwai

mit dem Speedboot auf dem Kwai

atemberaubend

atemberaubend

Kwai River Bridge

Kwai River Bridge

Am Abend waren wir auf einer Mottoparty in der Stadt! Das Thema war „Armee“ (was fürn blödes Thema!)….naja Grün ist nicht so unsere Farbe, aber trotzdem hatten wir viiiiel Spaß! Mit Wasserpistolen haben wir gekämpft….das war sehr erfrischend!

der "Kampf" beginnt

der "Kampf" beginnt

mittendrin... :)

mittendrin... 🙂

Heute ist unser freier Tag und wir können „machen was wir wollen“! Ich habe die Zeit gleich mal wieder für meinen Blog genutzt!

Morgen beginnt dann das große Neujahrsfest in Thailand. Das sind die „wichtigsten“ Feiertage hier und zur Zeremonie gehört, dass man sich gegenseitig mit Wasser nass macht und damit Glück wünscht. Unser Guide hat uns schon vorgewarnt, dass man IMMER bis auf die Haut nass ist und keine Chance hat davonzukommen….es wird also sicherlich eine lustige Wasserschlacht. Außerdem werden wir eine Tempeltour machen und bei den Zeremonien zugucken können. Am Samstag ist dann mein „Urlaub“ vorbei, denn wir fahren weiter und es geht zum Volunteerprojekt. Ich habe mich entschieden (trotz Hitze) einer Gemeinde beim Häuserbauen zu helfen. Ich werde euch berichten…

Ich melde mich bald wieder!
Liebe Grüße

Eure Christiane



„Alleine“ unterwegs in Bangkok!

6 04 2012

Meine Lieben!

Meine zweite Etappe (Thailand) hat begonnen und ich bin nun seit 5 Tagen in Bangkok. Ich habe eine Woche „zur freien Verfügung“, da mein Volunteer/Adventure Programm erst am Samstag den 7.4. losgeht. Also bin ich gerade mehr oder weniger alleine unterwegs und warte auf die anderen Programmteilnehmer, die am Samstag kommen werden. Bangkok gefällt mir richtig gut! Es ist nicht so dreckig und laut wie in Mumbai und ich habe auch nicht so viel Müll und Armut gesehen. Außerdem sind hier mehr Touristen unterwegs und man lernt schnell auch andere Reisende kennen.

saubere Stadt und Gruenanlagen

saubere Stadt und Gruenanlagen

Am Montag wurde ich von Klaus am Flughafen abgeholt. Gleich nach dem Frühstück sind wir (Klaus, seine Tochter Jenny und ich) zum berühmten „Grand Palace“ gelaufen. Dort haben wir eine zweistündige Führung mitgemacht und ganz viel über die thailändische Geschichte gelernt. Der Grand Palace ist 2,6 Quadratkilometer groß und beinhaltet das Königshaus, die Thronhalle, den Buddha- Tempel und viele kleinere Gebäude und Gemälde.  Als Rama der Erste 1782 zum König gekrönt wurde, wurde der Grand Palace gebaut. Er ist von einer langen, weißen Mauer (insgesamt 1900 Meter) umgeben und fast alles ist aus Gold. Ich war ganz schön fasziniert von diesem glitzernden Anblick!

the Grand Palace

the Grand Palace

in den Grand Palace kommt man nur mit bedeckten Schultern und Beinen

in den Grand Palace kommt man nur mit bedeckten Schultern und Beinen

alles Gold...

alles Gold...

und ganz viele Figuren....

und ganz viele Figuren....

comp_P1010064

die "Wachen"

die "Wachen"

"Opfergabe"

"Opfergabe"

kleine Tempelanlage

Koenigshaus

Am Abend sind wir dann noch auf die Khao San Road und haben uns einfach  von der Menge mitziehen lassen. Dort ist so viel los…es gibt überall Einkaufsmöglichkeiten, kleine Essensstände, Bars, Restaurants und Discotheken. Diese Straße schläft einfach nie!! Danach sind wir noch zur Thaimassage gegangen. Hier kann man sich für 4,50 Euro eine Stunde lang durchkneten lassen! Das ist der Wahnsinn! Unter vollem Körpereinsatz wird man mit Händen, Füßen und Ellenbogen durchgeknetet und es ist schon sehr nahe an der Schmerzgrenze! 🙂  Aber ich hatte die Massage dringend nötig. Ich schleppe mittlerweile 22 kg Rucksackgepäck mit mir umher und die Betten in Indien waren sooo hart. Seit der Massage geht es meinem Rücken schon viel besser!

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Boot über den Chao Phraya Fluss gefahren und in „China Town“ ausgestiegen. China Town ist sozusagen ein Stadtteil für sich und richtig groß. Man kann den ganzen Tag damit verbringen durch die Gassen und Märkte zu schlendern und einfach zu gucken. Man sieht so viele komische Dinge, die man gar nicht kennt….Gewürze, Fischsorten, Obstsorten usw. Ich war wieder total fasziniert!

Bootsfahrt

Bootsfahrt

auf dem Speedboot muss man sich gut festhalten :)

auf dem Speedboot muss man sich gut festhalten 🙂

China Town

China Town

China Town Markt

China Town Markt

mit dem Tuk Tuk wieder zur Khao San Road

mit dem Tuk Tuk wieder zur Khao San Road

Abends haben sich dann Klaus und Jenny von mir verabschiedet, denn sie wollten noch auf die Insel Koh Samet weiter. Ich wollte mich am nächsten Tag mit einem Arbeitskollegen im Lumphini Park treffen, und bin deshalb nicht mit.

Am Mittwoch bin ich also früh aufgestanden und habe mich nach einem Busfahrplan erkundet. Ich habe leider keinen bekommen, aber immerhin konnte mir die Touristeninformation sagen, dass ich den Bus 15 oder 47 nehmen muss. Nur in welche Richtung? Es ist schwierig, wenn man die Schilder nicht lesen kann, weil man die Schriftzeichen nicht kennt. Ich habe mich also bei den Thailändern durchgefragt und musste schnell feststellen, dass ich so nicht weiterkommen würde. Die Thais sagen niemals „nein“ oder „das weiß ich nicht“…das ist für sie unhöflich. Also sagen sie immer IRGENDWAS, nur damit sie eine Auskunft gegeben haben. Ich hatte also 10 verschiedene Informationen und keine davon war richtig. Ich habe in den Stadtplan geguckt und kannte in etwa die Richtung in die ich musste und bin dann einfach in den nächsten Bus (Nummer 15) eingestiegen. Ich fragte den Busfahrer, ob er mir sagen könnte, wenn wir an der Bushaltestelle „Lumphini Park“ sind, weil ich die Schriftzeichen nicht lesen kann… Er sagte mit einem breiten Lächeln „Ja, ich sage dir Bescheid“ und mir war sofort klar, dass er einfach nicht „Nein“ sagen wollte. Also nahm ich mir den Stadtplan und verfolgte die gesamte Busfahrt mit….rechts, links, geradeaus….ich versuchte immer zu verfolgen, wo ich gerade war. Ein Kreisel, eine Bahnschiene oder ein Fluss ist ganz toll, denn man findet sie ganz leicht in der Karte und ich habe mich jedes Mal total gefreut, wenn ich wieder wusste, wo ich war. Und ich bin angekommen. 🙂 Im Park habe ich mich dann mit Hans, seiner Frau und seinem Sohn getroffen. Wir haben sehr lange über meine Erlebnisse in Indien geredet und sich dann schließlich noch indisch Essen gegangen. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Treffen mit Hans geklappt hat und ich wieder ein bekanntes Gesicht gesehen habe.

Lumphini Park

Lumphini Park

Lumphini Park mit Bangkok Skyline

Lumphini Park mit Bangkok Skyline

ein Treffen mit Hans :)

ein Treffen mit Hans 🙂

Am Abend habe ich dann noch einen anderen Alleinreisenden getroffen, mit dem ich lange auf der Khao San Road unterwegs war. Ich war also wieder nicht „alleine“. 🙂

Wir wollten uns am nächsten Tag zusammen den Wat Pho ansehen, dass hat aber leider nicht geklappt. Aber ich musste sowieso ein paar Dinge erledigen…Wäsche waschen, Einkaufen, die Löcher in meiner Tasche zunähen, mein Hotelzimmer verlängern, Bilder sichern usw….das hat mich einen ganzen Tag gekostet. Und zum Abendessen habe ich mich noch mal mit Hans und seiner Familie getroffen. Mit Simon (dem Sohn von Hans) bin ich dann noch auf die Khao San losgezogen. Dort gibt es überall die Delikatesse „Insekten“ zu kaufen. Ich hätte mich da eigentlich nicht dran gewagt, aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat?? 🙂 Simon bestellte sich „eine Portion Maden“ und ich habe gleich mal probiert. Schmeckt ein bisschen wie Maronen, aber mein Fall ist es nicht!

mhm lecker Insekten....

mhm lecker Insekten....

Ich esse eine Made....

Ich esse eine Made....

und noch mehr leckere Maden :)

und noch mehr leckere Maden 🙂

Danach haben wir den Abend mit einem Cocktail „Around the World“ ausklingen lassen. Ich fand den Cocktailnamen so passend! 🙂

Around the World

Around the World

Am Samstag kommen dann die anderen Programmteilnehmer, deshalb musste ich heute schon in das 3-Bett-Zimmer umziehen. Danach war ich am „Buddha“ und habe für euch ganz viele Räucherstäbchen als „Opfergabe“ angezündet.

Buddha

Buddha

Meine "Opfergabe" mit den besten Wuenschen an meine Daheimgebliebenen

Meine "Opfergabe" mit den besten Wuenschen an meine Daheimgebliebenen

Den Rest des Tages werde ich noch mit Sightseeing füllen und am Abend treffe ich mich noch mal mit Klaus und Jenny. Morgen kommen dann die anderen Programmteilnehmer und wir werden noch zwei Tage in Bangkok bleiben. Meinen Geburtstag werde ich also bei der „Welcome Party“ in Bangkok feiern können.  Am Montag geht es dann weiter nach Kanchanaburi und nach einigen Tagen dann wieder weiter nach Sangkhlaburi. Dort wartet dann die Arbeit als Volunteer auf mich. Ich bin schon sehr gespannt darauf! Ich halte euch auf dem Laufenden…sobald ich wieder Internetzugang habe!

Bis bald,

eure Christiane

P.S: Da ich immer wieder gefragt werde, wie man mich am 8.4. erreichen kann….ihr erreicht mich vorübergehend unter der 0066884946613…das ist eine thailändische Prepaidnummer und wahrscheinlich ist es auch nicht ganz billig. Ich freue mich also genauso über Emails. 🙂



12 Stunden in Bangkok!

2 04 2012

Meine Lieben,

ich bin gut in Thailand angekommen! Heute Morgen um 5 Uhr bin ich in Bangkok gelandet und wurde von einem lieben Segelfreund (Klaus) empfangen. Ich habe mich so gefreut ein bekanntes Gesicht zu sehen, dass ich vor Freude kurz weinen musste. Das ist mein erster Besuch auf meiner Weltreise!! 🙂

Klaus und ich in Bangkok

Klaus und ich in Bangkok

Seit heute morgen bin ich nur unterwegs gewesen und es gibt schon wieder sooooo viele neue Eindruecke!!

Kurz gesagt: Bangkok ist sooo super! Mir gefaellt es schon jetzt sehr gut!! Ich habe fuer die ersten 5 Tage ein Zimmer fuer mich alleine. Ich habe eine warme Dusche, ein weiches Doppelbett, es ist sauber, es stinkt nicht, es gibt High-Speed- Internet und ich wohne sogar in der bekanntesten Strasse von Bangkok. Hier ist richtig was los und es sind super viele Touristen unterwegs!! (Inga…genauso, wie es der Spanier am Strand vorausgesagt hat! Dir wuerde es hier sehr gut gefallen!! 🙂 )

mein Zimmer

mein Zimmer

Khaosan Road "noch am Schlafen"

Khaosan Road "noch am Schlafen"

Ich melde mich sicherlich bald wieder mit dem ersten „Wochenbericht“ aus Thailand.

Jetzt muss ich aber erstmal ankommen und ein bisschen Schlaf nachholen!

Bis bald

eure Christiane



Bangkok unter Wasser

28 10 2011

Wie schrecklich die Lage momentan in Thailand ist! 🙁 Ich hoffe für alle Menschen in Thailand, dass sie bald wieder „trockene Füße“ haben!