Ganz viel Surfen & Besuch aus Neuseeland!
14 07 2012Meine lieben Daheimgebliebenen,
wie angekündigt, bin ich am Montag weiter nach Agnes Water gefahren. Unterwegs habe ich einen Stopp in Bundaberg gemacht, um die „Rum Factory“ zu besuchen. Dort war ich im Museum und habe viel über die Rum-Geschichte und über die Herstellung gelernt. Danach gab es noch eine Verköstigung mit mehreren Rum-Proben! 🙂 Lustig beschwipst sind wir mit dem Bus weiter nach Agnes Water, auch die Stadt 1770 genannt, gefahren. Dort musste ich erst mal meine Wäsche waschen und den ganzen Sand von Fraser Island loswerden. Danach gab es noch ein FREE BBQ und einen gemütlichen Abend.
Am Dienstag bin ich gleich nach dem Frühstück surfen gegangen. Ich hatte das Glück, dass mein Hostel eine FREE Surfinglesson angeboten hat. Bei schlechtem Wetter (viel Regen und Wind) habe ich mich also in die Wellen gestürzt. Diese 2 Surfstunden waren die anstrengensten Surfstunden überhaupt!! Wir hatten sehr schlechte Bedingungen…schnell kommende und zu hohe Wellen. Alleine um ins Wasser zu kommen, hat man viel Kraft gebraucht. Man ging zwei Schritte vor und die Welle hat einen mindestens 5 Schritte zurück geworfen. Ich habe viel Salzwasser geschluckt, weil mich die Wellen immer wieder „verschlungen“ haben. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und schließlich habe ich viel gelernt. Müde und erschöpft lag ich den restlichen Tag auf dem Sofa und habe ich Buch gelesen.
Ich habe leider keine Bilder von dem „Sturmsurfen“, aber dafür bekommt ihr die „Schönwetterbilder“ 🙂
Am Mittwoch wachte ich wieder mit einem höllischen Muskelkater und einigen blauen Flecken auf. Es regnete wieder und somit beschloss ich, dass es Zeit ist, sich um die „wichtigen Sachen“ zu kümmern: Ich aktualisierte meinen Lebenslauf und kümmerte mich um die Bewerbungen in meiner alten Firma. Den Rest muss jetzt die Personalabteilung für mich machen! 😉 Am Nachmittag war ich noch am Strand spazieren und schließlich habe ich meinen Besuch aus Neuseeland empfangen! Rick (erinnert ihr euch?) ist nun für 10 Tage hier und wir werden zusammen reisen. Außerdem war es der letzte gemeinsame Abend mit meinem Reisepartner Jonathan und somit haben wir es uns noch mal richtig gutgehen lassen: BBQ und Eiscreme!
Am nächsten Morgen ging es für Rick und mich, gleich nach dem Frühstück wieder zum Surfen. Nur Übung macht den Meister!! Die Bedingungen waren um einiges besser, als bei der Surfstunde davor. Trotzdem waren es sehr hohe Wellen und es war sehr anstrengend gegen sie zu kämpfen. Ich stand ein paar Mal auf dem Board und ich lag ein paar Mal unter den Wellen „begraben“. Immer wieder habe ich Salzwasser geschluckt und immer wieder bin ich ins Wasser und (wie man mich kennt) wollte ich einfach nicht aufgeben. Das hat sich schließlich gelohnt und ich bekam noch ein paar gute Wellen ab! Nach zwei Stunden im Wasser wollten meine Muskeln aber doch nicht mehr! Ich habe immer wieder das Signal „du musst paddeln“ gesendet, aber meine Arme wollten einfach nicht darauf reagieren. Zitternd und erschöpf habe ich mich unter die heiße Dusche geschleppt und mir danach ein leckeres Mittagessen gegönnt. Dann musste ich von Jonathan Abschied nehmen und nach 19 Tagen gemeinsamen Reisen fiel der Abschied doch nicht so leicht. Den restlichen Tag verbrachten Rick und ich mit unserer Reiseplanung.
Am Freitag waren wir „Scooterroo“ fahren. Das sind kleine Motorräder in „Rock-style“! Wir hatten soooo viel Spaß! Zuerst bekamen wir unsere Lederjacken und Helme, bevor wir mit unseren „Fake-Tattoos“ ausgestattet wurden. So richtig rockig und mit ACDC- Musik sind wir dann durch die Straßen von Agnes Water gefahren. Wir waren eine Gruppe von 20 Leuten und somit haben wir überall für „große Augen“ gesorgt. Die Leute guckten uns immer hinterher und jedes vorbeifahrende Auto hat gehupt! Ich hatte sehr viel Spaß und es war ein tolles Gefühl mal wieder durch die Straßen zu düsen (hab mich ja mittlerweile an den Linksverkehr gewöhnt!)! Am Abend haben wir noch eine DVD geguckt, bevor wir müde ins Bett gefallen sind.
Heute Morgen mussten wir unsere Backpacks wieder packen und auschecken. Wir erledigten noch den Einkauf für die nächsten Tage, bevor wir mit dem Bus weiter nach Emu Park gefahren sind. Emu Park ist die Ausgangsstation für unseren „Outbacktrip“ nach Krombit. Ansonsten ist dort nicht sehr viel zu sehen. Wir sind uns noch nicht sicher, wie lange wir dort bleiben werden.
Ich halte euch auf dem Laufenden! 🙂
Bis bald,
eure Christiane















