Monument Valley, New Mexico, Aliens in Roswell und Texas

30 09 2012

Hallo meine Lieben,

wieder sind ein paar Tage vergangen und ich saß sehr viel im Auto!!! Das ist eben so, wenn man knapp 7000 Kilometer in 21 Tagen zurücklegen will! 🙂 Trotzdem habe ich wieder so viel erlebt! Hier ist eine (diesmal wirklich kleine) Zusammenfassung:

Wie angekündigt haben wir uns am Montagabend  den Sonnenuntergang im „Grand Canyon“ angesehen. Dazu gab es Pizza und  Champagne! Ein perfekter Tag ging zu Ende!

Der Abschluss eines perfekten Tages im Grand Canyon!!

Am nächsten Morgen mussten wir wieder früh aufstehen, denn es ging weiter nach Monument Valley. Also Zelte abbauen, Trailer laden, frühstücken und los…! Wir fuhren über die nächste Zeitgrenze und somit haben wir eine Stunde verloren. Wir lernten eine Menge über die „Navajos“ (ich nenne sie Indianer!) und über das Leben der „Ureinwohner“. Die Landschaft wurde immer felsiger und schließlich kamen wir in „Monument Valley“ an. Habt ihr alle den Film „Forest Gump“ gesehen? Forest rennt und rennt und rennt….und plötzlich stoppt er an einer Stelle!!? Das war genau hier – an dieser Straße!! Wir hielten noch an den „Elefantenfüßen“ und schließlich kamen wir am Abend im „Camp“ an. Zelte aufbauen, kochen und das übliche Lagerfeuer…und schließlich sind wir alle müde „ins Bett“ (auf die Isomatte!) gefallen.

Hier stoppt „Forest Gump“ seinen Lauf!

…und wir waren da…

…und hatten Spaß….

10 Elefanten und 2 Elefantenfüße

Monument Valley

Monument Valley…die Indianerlandschaft aus allen Indianer-Filmen

Am Mittwoch hieß es –sehr- früh aufstehen, denn die nächsten 600km standen uns bevor. Wir bauten unsere Zelte ab und machten uns fertig für die Abreise. Schließlich ging es weiter nach „Santa Fe – New Mexico“! Unterwegs machten wir mehrere Stopps, denn wir mussten wieder Lebensmittel einkaufen und schließlich ein paar Fotos schießen! 🙂 Wir fuhren über die berühmte „Route 66“ und schließlich kamen wir spät am Abend in „Santa Fe“ an! Wieder bauten wir unsere Zelte auf und danach machten uns auf den Weg zu einem „New Mexico Restaurant“. Es gab scharfe Tortillias, Tacos und Enchiladas….mhm war das „spicy“…aber lecker! 🙂 Um Mitternacht feierten wir den Geburtstag von Jamie (er ist in meiner Reisegruppe) und schließlich krochen wir in unsere Schlafsäcke, um noch ein paar Stunden Schlaf zu haben.

die berühmte Route 66

Yeah…wir sind in New Mexico!

Am nächsten Morgen schauten wir uns die Stadt „Santa Fe“ noch etwas genauer an. Wir liefen über die „Plaza“ und durch die Geschäfte. „Santa Fe“ ist eine kleine verschlafene Künstlerstadt mit vielen kleinen Läden, handgemachten Gegenständen, Schmuck, Musik und kleinen Cafes! Ich genoss das „ruhige Treiben“ und die vielen neuen Eindrücke. „New Mexico“ ist eine Mischung aus Mexico, Spanien und den „Navajos“, und das sieht man der Stadt auch an. Ich mag besonders den Einfluss von Mexico….die Kleidung und das Essen ist einfach klasse! Danach ging es weiter mit unserem „Road Trip“….nächstes Ziel: Roswell! Gegen Mittag kamen wir dort an und wir machten uns auf die Suche nach Aliens. Wir besuchten das Roswell- UFO-Museum und erfuhren allerhand über „Alien Spotting“ in der Stadt. Wir schützten unsere Köpfe mit Alu-Hüten, denn es hieß, dass die Aliens einem das Gehirn aussaugen! 🙂 (Man macht ja jeden Spaß mit!!) Mit den Hüten ging es also los zur Stadtbesichtigung und wir haben sogar ein paar Aliens gesehen! Wir hatten eine Menge Spaß und schließlich fuhren wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel: „Carlsbad Nationalpark“. Am Abend kamen wir dort an, bauten unsere Zelte auf und machten uns auf den Weg zum Nationalpark. Jeden Abend, zur gleichen Zeit, kommen die Fledermäuse aus den Höhlen geflogen und gehen auf Jagd. Dieses Naturschauspiel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Tausende von Fledermäusen kamen aus den Höhlen geflogen und es war einfach wunderbar! Danach ging es zurück zum Campingplatz und ich kochte das Essen für alle (ich hatte Kochdienst!). Wir feierten den Geburtstag von Jamie und nach einer gemütlichen Lagerfeuerrunde kroch ich schließlich in mein Zelt.

Künstlerstadt Santa Fe und ihre Straßenmusiker

geschützt und bewaffnet geht es in den Alien-Kampf

Oh mein Gott…Aliens gesichtigt!! 😉

besiegt 😉

Nach dem Alien-Kampf 😉

Im Museum

Am Freitagmorgen konnten wir etwas länger schlafen, bevor wir uns noch mal auf den Weg zum „Carlsbad Nationalpark“ gemacht haben. Carlsbad ist berühmt für seine Höhlen und wir machten eine Wandertour durch die Dunkelheit. Gegen Mittag kamen wir wieder ans Tageslicht. Wir machten unsere Mittagspause, erledigten unseren Lebensmitteleinkauf und danach ging es schließlich weiter zu unserem nächsten Stopp „Fort Stockton“. Es regnete ununterbrochen und der Campingplatz stand unter Wasser, deshalb mussten wir spontan in ein Motel ausweichen. Endlich wieder warme Duschen und einen richtigen Raum mit Betten…diesen teilten wir mit vier Personen. Da wir „Day 10“ und damit Halbzeit unserer Tour hatten, feierten wir eine „kleine“ Party…die ganze Nacht!

es geht in die Höhlen von Carlsbad

Chrissi als Ranger

in den Höhlen

Heute kamen wir alle nur schwer in die Gänge, aber wir mussten trotzdem früh aufstehen und weiter, denn ein langer Weg stand uns bevor. Wir saßen den ganzen Tag im Auto und kamen am späten Nachmittag schließlich in „San Antonio“ (Texas) an. Ich schwamm eine Runde im Campingplatzpool und nach dem Abendessen nutze ich endlich mal wieder das Internet (um euch zu schreiben!). 🙂

Morgen haben wir einen freien Tag, hier in „San Antonio“! Ich werde mir die Satdt ansehen und den berühmten „Riverwalk“ laufen. Am Momtag geht es dann wieder weiter mit unserem Road Trip!

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane

 

 

 

 

 



Stars und Sternchen, Las Vegas, Zion und Grand Canyon!

24 09 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

ich habe meinen Kulturschock „Amerika“ überwunden und bin nun voll und ganz (auch mental) in den USA angekommen. Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell, weil ich jeden Tag so viele unterschiedliche Dinge erlebe und an verschiedenen Orten bin. Hier ist eine kleine Zusammenfassung meiner ersten Woche:

Am Dienstag ging es schon früh morgens los. Ich machte mich mit meinen Backpacks auf den Weg zum Startpunkt meiner Amerikatour. Unterwegs haben mich ganz viele Leute angegafft, denn in L.A. sind Backpacker mit Wanderschuhen und Outdoorhosen ehr eine Seltenheit. Los Angeles ist die Stadt der Stars und Sternchen…es ist Hollywood!!! Ich war pünktlich am vereinbarten Treffpunkt und lernte auch gleich meine Reisebegleiter kennen. Ich bin in einer netten Gruppe von 11 Leuten: eine amerikanische Tourleiterin namens Whitney, sechs Engländer, drei aus Korea und ich als einzige Deutsche! Alle sind super lieb und es hat von Anfang an gut gepasst! Perfekt für unsere 21-Tages-Tour durch Amerika! Nach dem ganzen organisatorischen Kram ging es auch endlich los! Wir haben uns Los Angeles angesehen, waren in Beverly Hills und in Hollywood! Dort trifft man auf ganz viele „Stars“ wie Spiderman, Shrek und Jonny Depp als Pirat. Die Straßen sind voll, überall hängen große bunte Werbeplakate und es geht hier nur um eins: sehen und gesehen werden! Ich habe den Ausflug nach Hollywood sehr genossen, war aber auch froh, als es dann weiter ging. Unsere Ziel: Las Vegas!! Wir fuhren 500km durch „Nichts“, denn dort ist echt nur Wüste!! Mitten in der Wüste taucht dann plötzlich eine bunte, verrückte Stadt namens „Las Vegas“ auf!! „Welcome to Las Vegas, Baby!! What happened in Las Vegas… stays in Las Vegas!!” Wir wurden begrüßt und checkten in unser Resort ein. Jeweils zu zweit teilten wir uns ein Zimmer, oder besser gesagt eine kleine Suite. Eine Nacht kostet hier 750 Dollar…wir bekamen sie für 25 Dollar!! Wow…so viel Luxus kenne ich gar nicht mehr! Ich duschte lange und ausgiebig in unserer Massagedusche, zog mir ein Kleid an und machte mich fertig zum Ausgehen! Nach dem Abendessen wartete unsere Partylimosine auf uns und wir wurden quer durch Las Vegas gefahren. Las Vegas ist der Hammer!! Alles ist knallbunt erleuchtet und strahlt! Es ist wie ein Kinderspieleparadies….nur eben für Erwachsene!! „Die kleine Christiane möchte bitte an der Hüpfburg abgeholt werden“, gibt es hier nicht! Wenn man in Amerika über 21 Jahre ist, dann darf man alles machen, alles spielen und alles trinken. Die Stadt hatte mich in ihrem Bann und wir sind über den „Strip“ gelaufen , haben uns die berühmten Shows angeguckt und sind in die Casinos gegangen! JA, ich habe mich ausgetobt!! Aber keine Angst…ich habe kein Tattoo und ich bin auch nicht verheiratet!! (Das hätte nur 34 Dollar gekostet, aber die Scheidung war mir mit 340 Dollar zu teuer!!) Man sieht überall Elvis oder Michael Jacksons und es ist einfach nur verrückt! Irgendwann bin ich mit dem Taxi zurück ins Hotel gefahren und in einen tiefen Schlaf (Koma!) gefallen.

Willkommen in Beverly Hills!

sieht so klein aus…ist aber 15 Meter hoch und 150 Meter lang…

…und hier noch mal in groß! 😉

der Roadtrip beginnt

durch die Wüste

der erste Blick auf Las Vegas!

unsere Partylimosine

und von innen 🙂

 

Endlich in Las Vegas!!!

Ich bin in Vegas!!!

Am nächsten Morgen (eigentlich schon Mittag!) konnte ich nur mit Sonnenbrille durch meine Augen gucken. Wow….Las Vegas mit Hangover also! Ist ja fast wie im Film! 😛 Ich kam nur langsam in die Gänge, aber den Anderen ging es genauso! Wir machten uns langsam auf dem Weg in die Stadt! An Frühstück wollte ich eigentlich gar nicht denken, aber ich musste ja irgendwas essen. Einen „Bagel“ später ging es mir auch tatsächlich besser! Die Sonne knallte schon wieder mit ihren 37°C auf uns ein und ich entschied mich (wegen meiner Kopfschmerzen!) wieder zurück zum Hotel zu gehen und den Tag am Pool zu verbringen!! Las Vegas ist bei Tageslicht nämlich ziemlich uninteressant! Nach einer Runde im Pool und einer Massagedusche später war ich auch tatsächlich wieder fit und machte mich mit den anderen auf den Weg zum „Strip“. Wir schauten uns andere Shows (die Piratenshow und die Vulkanshow war der Hammer…danke für den Tipp!!) an und ließen Las Vegas noch mal so richtig auf uns wirken!! Ich bin nicht ganz so spät zurück ins Hotel und habe mich schlafen gelegt.

alles leuchtet

Der Eifelturm in Las Vegas!

Die Fontänenshow vor dem Bellagio…da fühlt man sich wie in „Ocean 11“ 😉

Piratenshow in Las Vegas

Cesars Palace

Am Freitagmorgen machten wir uns früh auf den Weg zum „Zion-Nationalpark“. Jetzt ist die Hotelzeit vorbei…jetzt wird gecampt!! Wir erledigten unseren Lebensmitteleinkauf auf dem Weg und schließlich waren wir 4 Stunden später (und eine Zeitzone weiter!) endlich im Zion-Nationalpark!! Wir machten unsere Mittagspause und bauten unsere Zelte auf! Wow…ich war schockiert, wie viele junge Erwachsene (fast alle!) keine Ahnung vom Zelten haben!! Sie wussten nicht, wie man ein Zelt aufbaut und schon gar nicht, wie „einfach“ das Campingleben ist…also das man kein Licht hat und nur 6-Minuten-Duschen! Ein Mädchen fragte mich doch tatsächlich (im vollen Ernst!!), wie man mit nur 6 Minuten duschen kann? HALLO?? Im Ernst?? Nach diesem „Schock“ ging es aber auch endlich in den Nationalpark! Und das war super super schön! Ich war beeindruckt von den riesigen roten Felsen um mich herum! Wir sind einen wunderbaren „Track“ gelaufen, der uns mitten durch einen Bergfluss geführt hat! Das Wasser war eiskalt und mit einem “Kneip-Tretbad“ zu vergleichen! Aber das soll ja gesund sein! 😉 Ich habe den Wanderweg sehr genossen und wir waren erst zum späten Abendessen (schon nach Sonnenuntergang) zurück! Gegen 22 Uhr waren wir endlich fertig (ich hatte Spüldienst!) und nach meiner 6-Minuten-Dusche, fiel ich auch endlich auf meine Isomatte. Ich kuschelte mich in meinen Schlafsack (danke Stephanus…der ist super!!) und schlief gleich ein.

Ich beim „Riverwalk“

atemberaubende Farben in der Schlucht

Camping

Um 5.30 Uhr klingelte schon der Wecker! Oder besser gesagt um 6.30 Uhr, denn ich hatte vergessen die Uhr umzustellen! Mist…ich hatte eine Stunde verschlafen! So hatte ich nur 10 Minuten um mich anzuziehen, zu frühstücken und mich für die Wanderung fertig zu machen! Es war immer noch dunkel, aber nach diesem Stress war ich wenigstens hellwach. Wir fuhren mit dem Zion-Shuttel durch den Nationalpark, um an unseren Ausgangspunkt zu kommen. Es stand die „Angels Landing Wanderung“ an. Nur 10 km, aber steil auf und mit klettern und anderen kleinen (großen!) Herausforderungen! „Angels Landing“ heißt so, weil der Aussichtpunkt so hoch liegt (2500 Meter) und er so schwierig zu erreichen ist, dass angeblich nur Engel hier landen können….so die Geschichte. Ich wanderte also mutig mit allen Anderen los und schon nach 2 km drehte die Hälfte um! „Ich kann nicht mehr…das ist viel zu anstrengend!“, hieß es und sie drehten alle nach der Reihe um und liefen wieder nach unten. Ich bin weiter und immer weiter….und dann waren wir nur noch zu zweit! Es war wirklich steil, aber das schlimmste kam erst noch: wir mussten in 2000 Meter Höhe klettern und das auf einem 0.5 Meter breitem Weg! Nach unten gucken hat man lieber sein lassen, denn es war einfach zu angsteinflößend!! 6 Menschen sind auf diesem Weg schon gestorben, denn wenn man fällt oder ausrutscht….dann fällt man 2000 Meter! Ich hatte Angst! Das erste Mal auf meiner Reise kam ich so richtig an meine Grenzen!!! Ich habe sehr viel über mich gelernt (in den letzten 7 Monaten)…aber was mir absolut neu war ist, wie sehr ich doch Höhenangst habe!!! Ich stand also an einem Abgrund von 2000 Meter und es ging gar nichts mehr…nicht vor und nicht zurück! Ich stand wie angewurzelt da und mir war schlecht! Ich wollte nicht mehr weiter! Ja, ich hatte Panik!!! Mein Wanderpartner Oliver (man darf diesen Track nicht alleine laufen!) hat mich immer wieder ermutigt und sogar meine Tasche getragen! Aber auch das hatte mir in diesem Moment nicht viel geholfen! Ich atmete mehrmals tief ein und aus und wieder tief ein und aus. Ich war den Tränen nahe und ich zitterte! Nach 2 Minuten konnte ich wieder logisch denken und ich kam zu folgendem Schluss: ich habe zwei Optionen: 1. Ich kann stehen bleiben und nach ein paar Tagen erfrieren oder verdursten und sterben….oder 2. Ich kann weiter gehen und nur evtl. stolpern und sterben. Ich entschied, dass die zweite Variante immer noch die Bessere war. Ich ging weiter. Nach 2,5 Stunden Anstieg hatte ich es geschafft! Ich stand auf „Angels Landing“…..und somit bin ich ein Engel!! Ich war so stolz auf mich, dass ich das gemeistert hatte! Der Weg nach unten war noch mal doppelt so schlimm, aber auch das habe ich überlebt! Ich hatte den ganzen Tag Adrenalin im Blut….und das mehr, als nach meinem Fallschirmsprung! Man bin ich stolz auf mich!! Ich hatte seit langen kein solchen einprägendes Erlebnis mehr! Es scheint, als hätte Amerika doch noch ganz schön viel zu bieten! Gegen Mittag waren wir zurück auf dem Campingplatz, packten alles zusammen und fuhren weiter nach „Lake Powell“! Dort verbrachten wir nur eine Nacht auf einer Cowboy-Range und wir hatten eine lustige Kostümparty, bevor wir in unsere Schlafsäcke gekrochen sind!

Ihr seht den großen Felsen in der Mitte? Das ist Angels Landing! Da gehts hoch!

schmale Wege und man muss klettern….ihr seht den Weg im Hintergrund

oben angekommen….wie glücklich ich war sieht man mir glaub ich an….

Die Aussicht…..einfach geil! Jetzt bin ich ein Engel!

der Abstieg

Bad Taste Party

Am Sonntagmorgen mussten wir unsere Zelte wieder abbauen und es ging weiter zum Grand Canyon Nationalpark!! Unterwegs haben wir noch einen Blick auf den „Lake Powell Staudamm“ geworfen und einen Halt am „Glen Canyon Aussichtspunkt“ gemacht. Am „Glen Canyon“ fließt der „Colorado River“ und man sieht die Schluchten und den Fluss von einem hohen Aussichtspunkt! Das sieht soooo geil aus! Leider können alle meine Bilder nicht das wiedergeben, was es wirklich ist….umwerfend!!! Nach der kleinen Wanderung sind wir dann endlich am späten Nachmittag im „Grand Canyon Nationalpark“ angekommen! Unsere liebe Whitey (Guide!) hat uns mit verbundenen Augen zu einem  Aussichtspunkt geführt, denn unser erster Blick sollte fantastisch werden. Blind sind wir also durch die Gegend gelaufen, schließlich stehen geblieben und dann….3…2…1…Augen auf! WOW!! Geil! Amerika bringt mich jeden Tag wieder zum Staunen!! Einfach Hammer! Wir machten ein paar erste Bilder von dem Canyon und sind dann schließlich zu unserem Campingplatz gefahren. Wir bauten unsere Zelte auf, kochten und putzen das Auto (ich hatte Putzdienst!). Der Abend war kurz, denn wir gingen früh schlafen. Wir wollten am nächsten Tag nämlich früh aufstehen und den Sonnenaufgang im Canyon sehen!

Lake Powell Damm

Glen Canyon mit Colorado River

Ich genieße die Aussicht

Ich am Canyon

der erste Blick auf Grand Canyon

nicht das beste Wetter, aber trotzdem schön: Grand Canyon

Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker, aber man konnte eh nicht mehr schlafen, denn es war eiskalt! Der „Grand Canyon“ gehört zu den Wüsten in den USA und damit gibt es alle Extreme! Es ist „ultra heiß“ am Tag und richtig kalt in der Nacht! Wir machten uns fertig, frühstückten und fuhren los zu einem schönen Aussichtspunkt! Eingehüllt in ein paar Schlafsäcke warteten wir bis es losging. Und dann -Stück für Stück- kam die Sonne! Es war fantastisch! Der Canyon war in allen Farben gehüllt und minütlich hat sich das Bild geändert! Wahnsinn! Nach dem wunderschönen Sonnenaufgang haben wir uns auch gleich auf eine Wanderung gemacht! Wach waren wir sowieso und morgens ist es noch nicht so heiß! Wir sind einen 10km langen Wanderweg gegangen, bei dem man est 5 km nach unten in den Canyon geht und später wieder hoch laufen muss. Wir haben 800 Höhenmeter gemacht und es war tierisch anstrengend! Die Sonne knallte nach einer Weile wieder mit aller Gewalt und ich dachte, dass ich trotz meiner 3 Liter Wasser im Gepäck, verdursten muss! Aber es hat sich gelohnt! Die Aussicht war atemberaubend!! Ich bin so begeistert von diesem Naturwunder….Wow! Gegen Mittag kamen wir erschöpft am Zeltlager an und hatten Zeit für eine Dusche und zum Relaxen! Endlich Zeit um meinen Blog hochzuladen! 😉

am Canyon sitzen und auf die Sonne warten

es beginnt

Ich beim Sonnenaufgang

einfach unbeschreiblich

auf unserer Canyon-Wanderung

Grand Canyon….ein Naturwunder

Wandern bei extremen Bedingungen!

man wird belohnt mit der Aussicht

Heute Abend werden wir uns Pizza bestellen und diese mit zum Canyon nehmen! Dort werden wir uns zu guter Letzt noch den Sonnenuntergang angucken, bevor es morgen wieder weiter geht!

Die Reise durch Amerika geht schnell voran und ich habe viel Spaß hier! 😉

Ich melde mich wieder, wenn ich kann…..(Internet habe!)

Bis bald,

eure Christiane



Der längste Tag meines Lebens!

19 09 2012

Hallo meine Lieben!

Ich bin gut in Los Angeles angekommen! Mein Flug ging am 18.09.12 um 22 Uhr in Fiji los und ich bin nach 11 Stunden Flug am 18.09.12 um 13 Uhr in L.A. gelandet! Ich bin also über die Datumsgrenze und somit in die Vergangenheit geflogen! Es ist für mich immer noch der 18.09.12!! Es ist verrückt! Meine Lieben in Deutschland sind mir jetzt 9 Stunden voraus und meine Freunde in Australien sind mir sogar 17 Stunden voraus! 🙂 Und ich habe den längsten Tag meines Lebens!!!

Der Flug ging recht schnell um, denn ich konnte gut schlafen! Ich habe also wieder keinen Jetlag (hatte ich zum Glück noch nie!!) und ich kann gleich auf eine Erkundigungstour gehen!!

Mein erster Eindruck von Los Angeles ist: die Stadt ist riesig, laut, voll und bunt! Alles geht hektisch zu und es ist ein für alle mal vorbei mit der Fiji-Time! Man könnte sagen, dass ich einen Kulturschock habe…mal wieder!!! Aber auch daran werde ich mich wieder gewöhnen!

Heute habe ich für eine Nacht ein Zimmer (mit großem Doppelbett) ganz für mich alleine!! Solchen Luxus hatte ich auf der ganzen Reise noch nicht!!

gleich mal ausbreiten….solchen Luxus kenne ich gar nicht mehr

Ab morgen geht es dann „stressig“ zu, denn ich starte meine Tour quer durch Amerika bis New York!! Da es eine Campingtour ist, weiß ich nicht, wann ich wieder Internet habe, um euch zu schreiben!! Damit ihr aber trotzdem in etwa einen Eindruck habt, wo ich mich aufhalte…..hier ist mein Reiseplan:

Startdatum 19.09.2012/ 7.30 Uhr

Tag 1: Los Angeles

Tag 2 & 3: Las Vegas

Tag 4 & 5: Lake Powell & Zion National Park

Day 6 & 7: Grand Canyon National Park

Day 8: Monument Valley

Tag 9: Arizona / Roswell, New Mexico

Tag 10-11: Texas & Carlsbad Caverns National Park

Tag 12-13: San Antonio

Tag 14: Louisiana / Texas

Tag 15 & 16: New Orleans

Tag 17: Alabama / Mississippi

Tag 18 & 19: Virginia & Tennessee

Tag 20 & 21: Washington DC & New York Area   (Ankunft in NYC  am 09.10.12 ca. 17 Uhr)

Unterkunft: 16 Nächte Campen & 4 Nächte Hotel

ab morgen wirds stressig….ich fahre durch 3 Zeitzonen

Die letzten paar Tage werde ich dann mit einem Freund in New York verbringen und schließlich fliege ich am 14.10. wieder nach Hause!

Ihr seht also….ich habe einen straffen Zeitplan!

Ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten, kann aber nicht versprechen, dass ich regelmäßig an Internet komme!

Bis bald!

eure Christiane



Meine letzte Insel & mein Fazit von Fiji

16 09 2012

Bula meine Lieben,

heute melde ich mich das letzte Mal aus Fiji. Ruck zuck waren die 34 Tage auf den Fiji-Inseln um und jetzt bin ich noch mal bei Diana. Am Dienstag geht es dann über die Datumsgrenze nach America!! Hier ist aber erst mal mein Wochenbericht:

Am Dienstag wanderte ich wieder über die Insel „Mana“ und lief zu einem Aussichtspunkt. Die Aussicht war wunderschön und man konnte bis „Castaway“ gucken. Dort wurde der berühmte Film „Castaway“ mit Tom Hanks (im Jahr 2001) gedreht. Nach der Wanderung gab es das Mittagessen und danach ging ich mit Peter, Kira und Jonas (drei Deutschen) zum „Sunset Beach“ zum Schnorcheln. Ein paar Stunden verbrachten wir unter Wasser, weil die Korallen und die Fische einfach atemberaubend schön waren. Auf dem Rückweg traf ich wieder auf Stephanus, den ich jetzt schon auf 3 verschiedenen Inseln immer wieder getroffen habe. Ich habe mich richtig sehr über die vierte Begegnung gefreut, denn wir verstanden uns immer super gut. Zusammen  ließen wir den Abend  an der Bar ausklingen.

ein Blick auf die Insel

Castaway-Island (links), Honeymoon-Island (rechts)

Ich am Aussichtspunkt

Schnorcheln

Unterwasserwelt

Nemo

Ich mit einem blauen Seestern

Mantarochen

Am Mittwoch mieteten wir uns gleich nach dem Frühstück zwei Kajaks. Stephanus und ich planten einmal um die Insel zu fahren, aber schon nach ein paar Metern stellten wir fest, dass die Strömung zu stark war. Es war also viel zu anstrengend (für mich!) und so ließen wir uns einfach ein bisschen treiben und paddelten zu den Segelbooten, die vor Anker lagen. Wir unterhielten uns mit den Seglern und Weltumseglern und genossen einfach ein paar Stunden auf dem Wasser. Am Nachmittag liefen wir noch auf die andere Seite von der Insel. Dort ist ein kleiner Berg mit einer richtig guten Aussicht und wir genossen den Blick auf die Insel. Am Abend fand das „International Crab Race“ statt. Für 5 Dollar konnte man sich eine Krabbe kaufen, die das eigene Land vertritt. Das Rennen ging los und wir feuerten unsere „Deutschland-Krabbe“ an. Und siehe da…..wir kamen ins Finale! 😉 Nach der deutschen Nationalhymne startete unsere Krabbe im Final (gegen Australien) und letztendlich haben wir sogar gewonnen! Ein witziger Abend ging (an der Bar) zu Ende.

auf dem Kajak

Stephanus und Ich

ein Blick auf die Insel Mana

Am nächsten Morgen regnete es wieder ein bisschen und somit habe ich den Tag mehr oder weniger „verbummelt“. Ich las in meinem Buch und hörte ein bisschen Musik. Danach musste ich wieder von meinen neuen Freunden Abschied nehmen. Stephanus, Kira und Jonas machten sich zur Abreise bereit. Ich verbrachte den Tag in der Hängematte und am Strand und am Abend ging ich endlich mal wieder früh schlafen! 🙂

Am Freitag musste ich mich um ein paar wichtige Dinge kümmern (organisatorisch). Ich habe mir ein Hotel für L.A. gebucht, meinen Flug bestätigt und lauter solche Dinge erledigt! Das hatte mich den ganzen Vormittag gekostet. Meinen letzten Nachmittag auf der Insel genoss ich noch mal in der Sonne und ich habe mir die „Coconut Demonstration“ angesehen und Kokosnüsse gegessen. Am Abend habe ich mir ein letztes Mal den Sonnenuntergang angesehen und mir einen Cocktail an der Bar gegönnt.

lecker Kokosnuss

lernen, wie man eine Kokosnuss öffnet (like Castaway) 🙂

Sonnenuntergang

Letzter Abend: Ich (braun gebrannt) beim Cocktail genießen!

Am Samstag musste ich packen und mit dem Boot wieder zurück nach Nadi fahren. Dort angekommen unterhielt ich mich eine Weile mit Diana. Die letzten Tage (bis Dienstag) werden sehr ruhig. Ich muss viel Wäsche waschen und mich auf meine Weiterreise vorbereiten! Ein schöner „Urlaub“ auf Fiji geht zu Ende. 🙂

Hier aber erst mal mein Fazit:

Die Menschen in Fiji sind sehr arm, aber einfach glücklich! Sie strahlen einem mit ihren großen „Bula-Lächeln“ an und meinen es auch tatsächlich so. Wenn Fijianer lachen, dann zeigen sie auch richtig ihre Zähne! Ehrlich…ich habe noch nie ein „so großes“ Lächeln gesehen. Sie sind sehr entspannt und sie kennen das Wort „Stress“ auch gar nicht. Außerdem sind sie sehr hilfsbereit und haben ein sehr großes Vertrauen zu fremden Menschen. Das Materielle oder das Geld spielt keine große Rolle, es ist wichtiger, dass eine Familie zusammenhält und es allen gut geht.

Das Land ist einfach traumhaft schön! Das tropische Klima sorgt für grüne Wälder, Dschungellandschaften und eine Pflanzenvielfalt. Das Wetter ist das ganze Jahr über sehr ähnlich…es ist heiß und feucht (und einmal im Jahr gibt es einen großen Sturm!!) die Die Hauptinsel ist leider sehr verdreckt und man sieht viele Müllberge. Wie auch in Indien, haben sie ihr kein Müll-Recycling. Der Müll wird alle paar Tage im Garten verbrannt und dementsprechend stinkt es und sieht es auch aus. Die kleineren Inseln sind dafür aber ein Traum. Jede Insel sieht anderes aus und hat andere Merkmale. Was aber jede Insel hat, sind die traumhaften Strände….weißer Sand und das kristallklare Wasser. Schnorcheln, Tauchen oder einfach nur Schwimmen ist ein Höhepunkt auf den Fiji´s. Die Fische und die Korallen sind so bunt und alles erscheint einem unwirklich schön.

Die Fijianer sind sehr stolz auf ihre Kultur. Trotz Tourismus kriegt man noch sehr viel von den Ursprüngen mit. Die Tänze, die Sprache, die Art und Weise mit der Natur umzugehen, die Kleidung und auch die Kava-Zeremonie ist in jeder Familie bekannt. Eine Familie lebt auch (meistens) unter einem Dach und arbeitet zusammen. „Einer für Alle“ und „Alle für Einen“….es wird einfach alles geteilt. In Fiji lebt man mit der Natur…man nutzt alles zum Essen, zum Heilen oder zum Dekorieren, so dass kaum Abfälle bleiben.

„Fiji Time“ ist eine ganz eigene Zeitzone. Die Zeit hat keinen Maßstab mehr:  5 Minuten können 20 Minuten oder auch eine Stunde sein. Wenn man aus Europa kommt, ist es sehr schwer dafür Verständnis zu haben….man möchte, dass das Essen pünktlich kommt und der Bus pünktlich abfährt. Man kann schon ganz schön „sauer“ werden, wenn man eine Stunde lang auf irgendetwas warten muss (oder wenn man fast seinen Backpack verliert…!)Wenn man sich allerdings anpasst und einfach gar keine Uhr mehr trägt, dann ist das Leben hier ganz einfach. Man steht mit der Sonne auf, man isst, wenn man Hunger hat, man geht schwimmen, wenn keine Ebbe ist und man ist einfach entspannt. Ich habe hier gelernt zu entspannen…also voll und ganz zu entspannen. Ich kann mehrere Stunden gar nichts machen und habe kein schlechtes Gewissen oder das Gefühl „etwas zu verpassen“. Ich bin wirklich „ruhiger“ geworden und am Ende voll und ganz in der „Fiji Time“ angekommen.

„Fiji“ ist ein absolut schönes Reiseziel. Man sieht viele Pärchen in den Flitterwochen, aber auch einfache Backpacker aus aller Welt. Es gibt 5 Sterne Resorts oder einfache Hostels, also ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Das Klima, das Wasser und die Strände sind wunderschön und ich möchte gerne noch mal hierher zurück kommen!!! Solltet ihr also irgendwann mal in der Nähe sein (Australien oder Neuseeland), dann nehmt die Fiji´s unbedingt mit!! Weiterempfehlungsrate: sehr hoch!! 🙂

Jetzt geht es weiter mit meiner sechsten (und letzten) Etappe und somit mit der nächsten Kultur. Ich fliege nach Amerika und freue mich schon darauf, euch von meinem nächsten Abendteuer zu berichten.

mit meinen „7 Sachen“ ziehe ich weiter

Bis bald,

eure Christiane



Inselhopping „Teil 2“

10 09 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

wieder ist eine Woche aufregende Woche vergangen:

Am Dienstag musste ich mich von den zwei deutschen Mädels und dem Amerikaner verabschieden. Sie fuhren weiter zur nächsten Insel und ich blieb auf „Naviti“ zurück. Dafür habe ich aber überraschenderweise noch mal Stephanus (auch aus Deutschland) getroffen, der an diesem Tag auf „Naviti“ ankam. Es fing an zu regnen und wir unterhielten uns und schauten einen Film. Am Abend war „Internationaler Abend“ und jeder musste etwas aus seinem Land vortragen. Wir haben also unsere Nationalhymne gesungen und den Anderen bei ihren Vorträgen zugesehen. Es gab ein Lagerfeuer und ich habe mich noch lange mit Stephanus (über das Leben und das Reisen) unterhalten.

Am Mittwoch hat es immer noch geregnet. Meine Laune war dementsprechend nicht so gut, denn auf den Inseln ist es echt langweilig, wenn es regnet. Man kann einfach nichts machen!! Ich habe also mal wieder Tagebuch geschrieben und an meinem Blog gearbeitet. Danach musste ich meinen Backpack packen und mich für meine Abreise vorbereiten. Nach dem Mittagessen musste ich Abschied nehmen und es ging weiter nach „Wayalailai“. Es blieb nicht nur beim Regen…ein Sturm zog auf! Ich war auf der Fähre Richtung „Waya Island“ und die Wellen wurden immer größer. 5 Meter Welle, 7-8 Windstärken und jeder Zweite wurde Seekrank und hat sich übergeben! Es hat gestunken und ich wollte einfach nur noch raus, weil mir schon ganz schlecht wurde. Zum Ausgang laufen war aber nicht mehr möglich, denn die Fahrt war wie auf einem „Freefall Tower“! Stand man, ist man auch gleich einen halben Meter nach unten gefallen, wenn der Bug des Schiffes von der nächsten Welle gefallen ist. Die Fahrt war der reinste Horror und ich dachte bis dahin noch nicht, dass es noch schlimmer werden würde. Zwischen den Inseln „Waya“ und „Wayalailai“ haben sich die Wellen so richtig aufgetürmt. Dann die Durchsage: „Alle Passagiere für Wayalailai müssen jetzt aussteigen!“ Ich lief zum Ausgang und ich wollte alles….nur nicht vom Boot! Die Wellen waren 5-6 Meter hoch, es hat geschüttet und das Zubringerboot war (mal wieder) ein kleines Fischerboot! „I stay here!“, sagte ich und wollte mich nicht rühren! Aber ich hatte keine Wahl…ich hatte nur bis zu diesem Stopp bezahlt! Ich stand am Heck des Bootes und wartete auf mein Zubringerboot. Da war es auch….und schon wieder weg….nämlich 5 Meter weiter unten! Mit der nächsten Welle war es wieder da und dann auch gleich wieder weg. Ich musste den richtigen Moment abpassen (wenn das Boot auf der Welle ist) und dann springen. Ich stand wie angewurzelt und konnte mich nicht rühren, bis mich zwei Hände gepackt haben und ich 5 Meter tief gefallen bin. Ich war im kleinen Fischerboot angekommen und schon nach einer halben Minute durchnässt! Mein Backpack wurde hinterher geworfen und landete sogar im Boot! Das hat aber nicht viel gebracht, denn die Wellen „kamen über“ und haben das Boot zur Badewanne verwandelt! Ich schrie: „Schützt meinen Rucksack, dass er nicht nass wird!!“, aber es war schon zu spät. Eine Megawelle kam und hat unser Boot auf die Kante gelegt. Alles…ALLES ist im Wasser gelandet! SCHEIßE!!!! Ich schrie und war stinksauer! Alle meine Sachen (wirklich alles, was ich im Moment besitze!) war nass! Ich kam (oh Wunder!) sicher am Land an und wurde in Empfang genommen! Diesmal nicht mit Musik und Tanz, aber das hätte man im Sturmwind eh nicht gehört. Ich wurde in mein Zimmer gebracht und erst mal alleine gelassen. Erst da habe ich realisiert, was passiert ist. Ich schaute meinen Rucksack an und stellte fest, dass er komplett durchnässt war. Ich hatte NICHTS Trockenes mehr. Kein Handtuch, keine Klamotten….einfach nichts. Ich hätte fast geheult, aber ich kam gar nicht dazu, weil ich mit Zittern und Frieren zu tun hatte. Ich traf auf 3 andere Deutsche in meinem Zimmer, die ganz hilfsbereit  waren und so konnte ich mich nach einer kalten Dusche immerhin abtrocknen. Ich wurde den ganzen Abend nicht mehr warm und so bin ich gleich nach dem Abendessen ins Bett. Es hat die ganze Nacht weitergestürmt und es hat in unsere Zimmer rein geregnet. Es wurde einfach nichts trocken…alles war nass und kalt!! Ich hatte einen richtigen Hass auf „Fiji“!! Der Traum „Fiji“ kann eben auch zum Alptraum werden….ungefähr einmal im Jahr gibt es einen großen Sturm! Warum muss ich ausgerechnet in hier sein, wenn der Sturm ist??? WARUM? Immerhin konnte ich meine Papiere, Dokumente und Elektronik sichern, denn ich hatte einen „Kotzbeutel“ von der Fähre gesichert und ihn als Wasserschutz für meinen kleinen Rucksack genommen! Ein bisschen feucht wurde alles, aber immerhin funktioniert es noch! (Danke Kotzbeutel!!)

Am nächsten Morgen regnete es immer noch! Ich hatte absolut keinen Bock mehr und wollte einfach nur noch nach Hause…irgendwohin wo es trocken ist und ich ein paar trockene Sachen habe! Die Fijianer waren aber immer noch die Fröhlichkeit in Person! (Wie machen die das??) Zum Frühstück haben sie mich angegrinst und sie meinten, dass es bestimmt irgendwann wieder schön wird. (Wann ist irgendwann??) Einen Wetterbericht hatte aber niemand gehört. Ich vermute, dass es der Sonnentanz am Vorabend war, oder vielleicht, weil ich meinen Teller aufgegessen hatte, auf jeden Fall kam tatsächlich wieder die Sonne raus! DANKE! Ich war einfach nur noch Dankbar! Ich hing alles (auch meinen Rucksack) auf eine Wäscheleine oder legte es ins Gras und ließ es trocknen! Es ist immer noch alles salzig, aber immerhin habe ich wieder ein paar trockene Sachen zum Anziehen! Ich freute mich wie ein kleines Kind über ein trockenes T-Shirt! Den restlichen Tag habe ich ein bisschen Sonne getankt und mich auf eine Erkundungstour begeben. „Wayalailai“ ist ja doch ganz schön, wenn das Wetter passt. Ich traf auf eine Autorin und unterhielt mich noch lange mit ihr. Sie schrieb schon drei Bücher und sie sagte zu mir: „Ach weißt du, wenn man ein Buch schreiben will, dann braucht man genau solche Erlebnisse wie du gestern hattest!! Sonst ist das Buch ja langweilig, wenn nichts Aufregendes passiert!“ Recht hatte sie! Also habe ich schon wieder lachen können und meine Fijireise weiter genossen. Nach dem Nachmittagstee ging ich noch „hiken“. Die Wandertour führte zum „Giant Wobbling Rock“ und zum „White Big Rock“, also nur bergauf. Es war richtig anstrengend und durch die Hitze wurde es nicht besser. 1 ½ Stunden nur nach oben, aber es hatte sich gelohnt! Wir hatten einen atemberaubenden Ausblick!! Wir sahen unsere Hostelanlage von oben und die nächste Insel „Kuarta“. Wir genossen die Sicht eine Weile und wagten uns dann schließlich an den rutschigen Abstieg! Pünktlich zum Abendessen waren wir zurück und den Abend haben wir mit einem schönen Unterhaltungsprogramm (Fiji-Tanz und Gesang) ausklingen lassen.

alles nass….

Trockenaction Teil 1

Mit diesem Boot ist das Unglück passiert….bei 6 Meter Welle!

der Regen zieht weg…man sieht das Wayalailai Hostel

bei schönem Wetter am Strand

Hikingtour!!! Die letzten Meter waren nur noch barfuß zu bewältigen!

geschafft!!!- oben angekommen!

Aussicht auf Kuarta

Hostel von oben

Aussicht genießen

steiler Abstieg

Am Freitag wachte ich mit Vorfreude auf, denn ich hatte einen Schnorchelausflug gebucht! Auf dem Programm stand: „Chrissi geht mit Haien schwimmen!“ Ich machte mich also fertig, frühstückte und fuhr mit dem Boot in das nächste Riff! Ich sprang ins Wasser und sah schon vor dem ersten Atemzug einen Hai! Wow….ich war umgeben von einem wunderschönen Riff, bunten Fischen und mindestens 6 Haien! Ich schwamm mit den Haien und unser Tourguide fing sogar einen Hai für uns ein. Ich konnte ihn also anfassen und streicheln! Ich fühlte mich wie im Streichelzoo….nur eben unter Wasser und mit Fischen! 🙂 (Eine Haihaut fühlt sich an wie Leder!) Nach dem Schnorcheltrip fuhren wir wieder zurück und ich verbrachte den Tag am Strand und im Wasser. Ich konnte nicht genug vom Schnorcheln und den vielen bunten Farben bekommen und so zog es mich immer wieder ins Wasser. Am Abend war ich dementsprechend müde und nach dem Abendessen und Unterhaltungsprogramm ging es für mich ins Bett!

auf gehts zu dein Haien

gestern noch auf dem Berg…heute von unten

Ich beim Schnorcheln

zwei kleine Riffhaie unter mir

Am nächsten Morgen packte ich meine (endlich trockenen Sachen) zusammen und machte mich zur Abreise bereit. Ich verbrachte den Tag am Strand und wartete auf mein Boot. Es ging nach „Bounty Island“ einem „2 Kokosnussresort“! (In Fiji gibt es 1 Kokosnuss = Hostel, 2 Kokosnüsse= Resort, 3 Kokosnüsse= für die ganz reichen Leute!!) Ich schlafe normal immer nur in einer Kokosnuss, weil ich mir nicht mehr leisten kann, aber für eine Nacht bin ich dann mal auf „Bounty Island“ gegangen, damit ich das günstigere Boot für den nächsten Tag erwischte. Ich ließ es mir also am Pool gutgehen und genoss einen Cocktail. Am Abend schaute ich mir den Sonnenuntergang an und unterhielt mich mit einer Deutschen in meinem Zimmer.

Ich beim „abhängen“

am Bounty-Pool

Sonnenuntergang auf Bounty

Am nächsten Morgen genoss ich ein wunderbares „Resort-Frühstücks-Buffet“ und machte mich danach auf eine kleine Erkundungstour. Ich lief um die Insel herum und das hat mich ganze 20 Minuten gekostet!! Also immerhin 10 Minuten mehr, als auf „Beachcomber Island“!! 🙂 Die Insel ist also auch echt winzig!! Danach wartete ich am Pool auf mein nächstes Boot, welches mich später zu „Mana Island“ brachte. Am Nachmittag kam ich dort an und genoss die Sonne, den Strand und das Meer. Ich war eine Weile schnorcheln und lief schließlich ein bisschen am Strand entlang. Ich traf zwei Amerikanerinnen mit denen ich mich gut verstand. Wir liefen zusammen zum „Sunset Beach“ und genossen den Sonnenuntergang! Danach ließen wir den Abend mit einem Glas Wein an der Strandbar ausklingen!

erster Blick auf Mana Island

Ich am Sunset Beach

natürlich mit Sunset….

Heute war wieder ein ganz wunderbarer Tag! Die Sonne scheint in den letzten Tagen ununterbrochen und somit ist es richtig heiß! (So wie Fiji sein soll!!) Ich lief mit meinen Zimmergenossen um die gesamte Insel „Mana“ herum! Dieser Spaziergang hat uns über zwei Stunden, viel Energie und Klettervermögen gekostet! „Mana Island“ ist nämlich etwas größer!! 🙂 Wir hatten aber viel Spaß und viel Zeit zum Unterhalten. (Ich treffe auf meiner Reise immer sehr interessante Menschen!) Auf dem Rückweg sind wir an einem „3 Kokosnussresort“ vorbeigekommen. Dort habe ich drei Segelboote liegen sehen und konnte natürlich nicht anders…ich musste herausfinden, ob man die mieten kann! Ich fragte im Resort und bekam die Antwort: „Nein, die Boote sind nur für unsere hauseigenen Gäste…mieten ist nicht möglich!“ Mist, dachte ich mir!! Ich bittete und bettelte und gab einfach alles….der Fijianer bekam mein süßestes Lächeln und wurde schließlich doch ganz weich! (Yes!!!) Schließlich sagte er: „Ok, aber das ist ein Geheimnis zwischen dir und mir!!“ Ich bekam ein Boot für eine halbe Stunde und segelte ein bisschen durch die Gegend! Ich hatte richtig viel Spaß!!! Jetzt bin ich aber auch k.o. (zu viel Sport und zu heiß hier!!). Ich werde mir gleich einen kühles Getränk gönnen und mich in die Hängematte legen!

um die Insel laufen und andere Inseln ansehen…

Ich gehe Segeln- und das auf Fiji!! 🙂

Ich melde mich wieder, wenn ich auf dem Festland bin!

Bis bald,

eure Christiane



Inselhopping Teil 1

4 09 2012

Hallo meine Lieben,

ich melde mich doch schon etwas früher als gedacht! Es kommt sonst einfach zu viel zusammen und ich will euch nicht so lange warten lassen.

Am Montag (vor einer Woche) habe ich eine Fahrradtour mit Iliesa (gehört zu Diana´s Familie) gemacht. Es war wolkig und nicht zu heiß, also sind wir bis nach „Nadi City“ gefahren. Wir haben eine Stunde gebraucht und in der Stadt waren wir dann ein bisschen bummeln. Die Straßen, hier in Fiji, sind genauso schlecht wie in Indien! Fahrradfahrer sind hier echt in Lebensgefahr!! Die Schlaglöcher sind riesig und die Autofahrer nehmen keine Rücksicht! Sie fahren nur haarscharf an einem vorbei oder sie hupen vorher, damit man vor Schreck noch vom Fahrrad fällt. Spaß macht das gar nicht!! Aber wir mussten ja auch wieder zurück! Die Wolken verzogen sich und die Sonne kam raus…es wurde richtig heiß!! Ich bin bei gefühlten 50°C und ohne Sonnencreme auf der Haut wieder eine Stunde zurück gefahren. Ich habe die Rückfahrt nur noch mit Fluchen überlebt! Nach einer kalten Dusche und einem Eis ging es mir aber wieder besser und ich habe den restlichen Tag noch im Garten verbracht. Am Abend haben wir gegrillt und Kokosnuss-Cocktails getrunken!

Fahrradtour mit Iliesa

Ich im Garten

Kokosnuss-Ernte

Kokosnussmilch….

mhm lecker…

BBQ

„Bula“ Cocktail

Am Dienstag habe ich meine Wäsche gewaschen. Das hat mich den halben Tag gekostet, denn alle meine Sachen waren von meinem Trip schlammig!!! Ich musste meine Sachen teilweise zweimal waschen, bis der Dreck raus war. Es war so heiß an diesem Tag, dass ich den restlichen Tag nur noch mit relaxen (und schwitzen) verbracht habe. Ich habe in meinem Buch gelesen und Musik gehört!

Mittwochs war es zum Glück wieder ein paar Grad kühler. Ich habe meinen Rucksack gepackt, meine Akkus (Kamera, Handy, Laptop…) aufgeladen und ich war einkaufen (was man halt so für die Inseln braucht). Kurz gesagt: Ich habe mich auf meinen 16-Tages-Trip vorbereitet. Ich war mit Diana in „Lautoka“, einer Stadt ca. 30 min. von „Nadi“ entfernt. Dort waren wir bummeln und haben unsere Einkäufe erledigt. Auf dem Rückweg ist mein Handy (nun ganz!!) kaputt gegangen. Es ging überhaupt nicht mehr an und somit fuhr ich noch nach „Nadi“ um mein neues (altes) Handy (welches mir Andy in Australien gegeben hatte) freischalten zu lassen. 30 Dollar später hatte ich immerhin wieder ein Handy und meine Kontakte! Jetzt brauche ich nur noch einen Adapter, damit ich es auch in der USA verwenden kann. Vier Couchsurfer-Mädels kamen am Abend bei Diana an und wir haben uns lange unterhalten und Reiseerfahrungen ausgetauscht, bevor ich früh ins Bett bin.

Um 5 Uhr morgens klingelte mein Wecker. Ich machte mich auf den Weg zum Flughafen und checkte beim „Awesome Adventure Office“ ein. Sie gaben mir mein Bootsticket und mit dem Transfer-Bus haben sie mich zum Fähren-Terminal gebracht. Dort gab ich mein Gepäck ab und landete (diesmal ohne Probleme) auf der richtigen Fähre. Ich traf gleich auf eine Engländerin, mit der ich mich super verstanden habe. Mit „Jenny“  konnte ich mich vier Stunden lang unterhalten, bis ich dann auf „Nacula Island“ angekommen war. Ich traf zwei deutsche Mädels die das gleiche Hostel gebucht hatten und zusammen machten wir uns auf den Weg. Wir wurden mit Musik, Tanz und einem herzlichen „Bula“ am Strand empfangen! „Welcome to Nabua Lodge“, hieß es und wir wurden gleich allen Anderen vorgestellt. Das Hotel ist ein Familienunternehmen und alle sind sehr herzlich dort! Jeder kennt Jeden und auch wir waren gleich „Teil der Familie“. Nach dem Mittagessen machte ich mich mit den Mädels auf eine kleine Erkundungstour, denn das Wetter war (ausnahmsweise!!) mal gar nicht gut und wir konnten uns nicht an den Strand legen. Wir machten eine kleine Trekkingtour über die Insel und genossen die Aussicht. Am Abend traf ich noch auf John und Sandra, die ich bei meiner Fiji-Experience Tour kennengelernt hatte. Sie kamen von einem Tagesausflug und es stellte sich heraus, dass sie im gleichen Hostel sind und sogar die Betten neben mir haben. Ich war also mal wieder nicht alleine! 😉 Nach dem Abendessen (Wow….die Küche ist hier soooooo gut!!) gab es noch ein paar Spiele und einen Bulatanz-Wettbewerb an der Bar.

Willkommen in der Nabua Lodge

Erkundungstour Nacula Island

Ich beim Insel-Trekking

am Strand

Am Freitagmorgen wurde ich von den Wellen (sind ja nur 30 Meter zum Strand!) geweckt. Nach dem Frühstück machte ich mich mit den Anderen auf den Weg zur „Blue Lagoon“, dem berühmten Spot hier in den Fiji´s. Hier wurde 1979 der Film „die blaue Lagune“ gedreht und es ist genauso paradiesisch wie im Film!! Das Wasser ist so kristallklar, dass man mindestens  10 Meter weit sehen kann. Es schwimmen hunderte verschiedene Fische in den Korallen, der Sand am Strand ist wunderbar weiß und alles erscheint so unwirklich und einfach nur schön. Wir verbrachten den ganzen Tag in der „Blue Lagoon“, wir waren schnorcheln und haben die Sonne genossen. Das Schnorcheln war einfach der Hammer…ich habe so viele schöne Fische und Farben gesehen und ich war mitten in einem Fischschwarm!!  Es war so richtig heiß und das Wetter wieder perfekt! Am Abend wurden wir mit dem Boot abgeholt und zu unserem Hostel zurück gebracht. Ich habe mir den Sonnenuntergang angesehen und danach aßen wir  zu Abend und es gab wieder ein paar Spiele an der Bar. Ich war so müde von der Sonne und dem Schnorcheln, dass ich früh ins Bett gefallen bin.

mit dem Boot zur Blue Lagoon

Korallen in der Lagune

Fische füttern

ich in der Blue Lagoon

Unterwasserwelt

im Fischschwarm schwimmen

die Blue Lagoon

Lebensgefahr!!

Fiji…..ein Traum!

Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen ließ ich es ganz ruhig angehen. Nach dem Frühstück legte ich mich in die Hängematte und las für ein paar Stunden in meinem Buch. Ich spazierte ein bisschen am Strand und relaxte den ganzen Tag. Die Sonne und die Hitze hier macht echt müde und so hielt ich am Nachmittag noch einen kleinen Mittagsschlaf. Am Abend war „Fiji-Abend“ angesagt und so hatten wir ein Buffet mit vielen einheimischen Leckereien und einem wunderbaren Unterhaltungsprogramm. Die Familie tanzte und sang für uns, bevor es wieder eine Runde Kava gab.

Fiji Abend

Am Sonntag genoss ich den Vormittag in der Hängematte, bevor ich meinen Rucksack gepackt und mich auf die Abreise vorbereitet habe. Die Familie sang noch ein Abschiedslied am Strand und sie schauten meinem Boot noch lange hinterher. Der Abschied war wirklich nicht leicht, aber ich freute mich schon auf meine nächste Insel. Zusammen mit den beiden deutschen Mädels und einem Amerikaner machte ich mich auf den Weg zur „Naviti Island“. Dort checkten wir in das „White Sandy Beach Resort“ ein und auch da wurden wir wieder mit Musik und Tanz empfangen. Es gab einen Begrüßungscocktail  und danach machte ich einen langen Strandspaziergang! Am Abend gab es ein 3-Gänge Menu Abendessen und ein Unterhaltungsprogramm. Wir ließen den Abend mit einem Lagerfeuer am Strand ausklingen und gingen danach schließlich schlafen…unser Zimmer hier ist 5 Meter vom Strand entfernt! Mit den Wellengeräuschen bin ich also eingeschlafen.

ein letzter Blick auf Nacula Island

Begrüßung auf Naviti Island

Willkommen!

der Blick aus dem Fenster

Ich am Felsen

Abendprogramm

Am Montagmorgen sind wir um 6 Uhr aufgestanden, denn wir wollten mit den Mantarochen schnorcheln. Diese Fische schwimmen hier um die Insel herum und wenn man Glück hat, sieht man sie am Morgen. Wir hatten Glück und sahen 6 Stück. Wir sprangen ins Wasser und schnorchelten mit ihnen. Ein Rochen (von etwa 2 Meter) kam mit aufgesperrtem Maul auf mich zu….das war schon ganz schön unheimlich. Ich genoss diesen außergewöhnlichen Schnorcheltrip, auch wenn das Schwimmen ganz schön anstrengend war! Die Strömung war so stark, dass wir mit dem Boot immer wieder zurückgezogen werden mussten. Nach diesem Frühsport genossen wir unser Frühstück aber umso mehr und danach haben wir uns an den Strand gelegt. Den restlichen Tag verbrachten wir mit lesen, quatschen und Musik hören. Am Abend gab es wieder ein bisschen Bula-Dance!! 🙂

Mantarochen

Frühsport

Honeymoon Beach

hab mich gewundert, warum die gesammelten Muscheln wieder aus meiner Tasche krabbeln…

meine Lieblingsbeschäftigung

Heute verbringe ich den Tag wieder mit waschen und Blog schreiben. Mein Lieblingsplatz ist die Hängematte und ich glaube da wird man mich die meiste Zeit auch finden! 🙂

Ich melde mich wieder, sobald ich kann!

eure Christiane