New York City und mein Fazit von Amerika

14 10 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

heute schreibe ich euch das das letzte Mal (zumindest während meiner Reise!). Ich war in den letzten Tagen in New York und habe viel erlebt:

Am Dienstag war mein letzer Tour-Tag und somit mussten wir unsere Campingausrüstung putzen und sortieren. Der Campingkocher wurde geschrubbt, die Töpfe gezählt und die Zelte getrocknet. Als der Van wieder beladen war, hieß es „auf Richtung New York“! Wir sind um 11 Uhr losgefahren und es lagen nur 300km vor uns. Leider hat uns das (mit allen Stopps) knapp 7 Stunden gekostet, denn wir standen 3 Stunden im Stau. Vor uns war ein Unfall und der Highway war gesperrt. Es ging absolut gar nichts mehr. Um 18 Uhr kamen wir endlich in „New Jersey“ an und dann hieß es auch -Abschied nehmen! Viele Tränen sind gekullert (auch bei mir), denn wir sind in den 3 Wochen als kleine „Familie“ zusammengewachsen. Wir haben zusammen gelacht und viel Spaß gehabt…! Nach dem -doch ziemlich schweren- Abschied, bin ich weiter nach New York City gefahren. Ich habe mir ein Taxi mit den anderen geteilt und somit wurde ich direkt an meinem Hotel raus gelassen. Ich stieg aus und dachte: „Mhm, ich glaube ich bin hier falsch, dieses 4****Hotel kann unmöglich das Richtige sein. Aber…es war das Richtige. Ein Freund- Florian- kam mich in New York besuchen und er hatte das Hotel gebucht. Er wartete bereits, als ich ankam. Wow…ich war wirklich baff von dem Hotel…ich glaube einen Backpacker haben die hier noch nicht gesehen! 🙂 So ging es also von der Isomatte zum 4**** Hotel!! DANKE Flo!!!!! Zusammen machten wir uns auf den Weg, um die ersten Eindrücke von New York zu sammeln. Wir liefen zum „Timesquare“ und ließen die Lichter auf uns wirken, bevor wir den M&M- Store, den Disney-Store und den Mega-Toy´s „R“us (Riesenrad inside!!) unsicher gemacht haben. Nach den ersten –wunderbaren- Eindrücken liefen wir zurück zum Hotel und erzählten noch ein bisschen.

Abschied nehmen war nicht leicht!

in Manhattan angekommen

am Timesquare

Flo und ich am Timesquare

Ich im M&M Store

Am Mittwochmorgen konnte ich seit langem mal wieder ausschlafen. Wir fuhren mit der U-Bahn nach „Chinatown“ und „Little Italy“. Wie man es sich vorstellt gab es überall chinesische Schriftzeichen oder -in Little Italy- kleine Restaurants und Cafes. Nach unserem Ausflug in die „anderen Welten“ liefen wir weiter zur „Brooklyn Bridge“, um die Aussicht auf „Manhattan“ zu genießen. Das Wetter wurde immer besser und so kam die Sonne raus und wir hatten blauen Himmel. Wir sind in das Museum „Bodies“ (man kennt es in Deutschland unter Körperwelten) gegangen und danach haben wir uns die berühmte „Wall-Street“ angeguckt. Am späten Nachmittag sind wir zum Hafen gelaufen, um dort einen Segeltrip zu buchen. Wir waren auf einem „Clipper“ und hatten eine „Manhattan- Rundfahrt“. Wir sahen die Freiheitsstatur, die Skyline von „Manhattan“ und den Sonnenuntergang. Und das Beste dabei….alles von einem Segelboot aus! 😉 Nach der Rundfahrt fuhren wir zum „Timesquare“ und schließlich zum Hotel.

in Chinatown

in little Italy

auf der Brooklyn Bridge

Wall- Street

Flo und Ich mit Skyline

Segeln in Manhattan

New York Skyline

Freiheitsstatur

Sonnenuntergang mit Freiheitsstatur

Am nächsten Tag kamen wir nur schwer aus den Federn…wir waren immer noch k.o. vom Sightseeing am Vortag! Dementsprechend sind wir erst ein bisschen später los und haben uns zuerst das „Empire State Building“ angeguckt. Es hat uns 45 min. „anstehen und warten“ gekostet, aber schließlich hatten wir von dem 86. Stock (des höchsten Gebäudes von NY) einen super Ausblick. Das Wetter war perfekt -blauer Himmel und Sonnenschein- und somit konnten wir richtig weit sehen. Ein atemberaubender Ausblick! Danach haben wir den „New York Skyride“ mitgemacht. Das ist eine „3D-Achterbahn“, die „über New York fliegt“ und man erfährt dabei einiges über die Stadt. Nice to see….aber ganz ehrlich: weiterempfehlen würde ich das nicht! Nach unserem „Skyride“ fuhren wir mit der U-Bahn zum „9/11 Memorial“. Dort haben wir uns die „St. Pauls Church“, das Museum vom 11. September und natürlich das 9/11-Denkmal angesehen! Die Bilder und die Geschichte geht wirklich unter die Haut und es ist nach wie vor unvorstellbar, was vor 11 Jahren hier passiert ist! Zu guter Letzt haben wir uns die „Tinity Church“ angesehen, bevor wir zurück zum Hotel gefahren sind. Wir machten uns fertig, denn wir waren mit zwei Mädels (aus meiner USA-Reisegruppe) zum Abendessen verabredet! Wir trafen uns mit ihnen, verbrachten noch einen netten Abend und trafen auch gleich noch auf M.C. aus meiner Reisegruppe. (New York ist eben ein „Kuhkaff“! ;)) Ich habe mich so gefreut, dass ich die Mädelsund auch M.C. noch mal sehen konnte, bevor sie (und auch ich) abreisen. Müde (und mit müden Füßen) sind wir zurück ins Hotel!

Empire State Building (höchstes Gebäude in NY!)

ein Blick vom Empire State Building

Flo und ich „ganz oben“

Manhattan von oben

St. Paul Church

Wo die Twin-Towers standen….heute ein Denkmal!

neues NY-Projekt…die Türme werden wieder aufgebaut

Tinity Church

Tinity Church

Am Freitagmorgen machten wir uns gleich auf den Weg zum „Madame Tussauds“. Ohne lange anzustehen, kamen wir in das Museum und wir haben uns die Stars unter die Lupe genommen. Nach Einstein und Co. sind wir weiter in das „Believe it or not – Museum“ gegangen. An jeder Ecke wartet dort ein kleines „Wunder“ oder eine Sinnestäuschung! 😉 Schließlich nahmen wir die U-Bahn zum „National Museum of Natural History“, um die Naturwelt zu bestaunen. Vom Urknall -über Dinosaurier- bis hin zum heutigen Mensch, erfährt man dort alles. Wir hielten uns eine Weile dort auf, bevor wir zum späten Mittagessen (es war bereits 16Uhr!) gekommen sind. Nach unserer „Mittagspause“ sind wir noch in die „St. Pauls Cathedral“ und zu guter Letzt zum „Rockefeller Center“. Dort haben wir den Ausblick vom 67. Stock genossen….erst bei Tageslicht und nach dem Sonnenuntergang mit den Lichtern der Stadt! Der Ausblick war einfach Wahnsinn. Wir hatten drei volle Tage mit Sightseeing zugebracht, dementsprechend sind wir müde zurück zum Hotel gefahren und dort ins Bett gefallen.

Jonny Depp und Ich

Ich hab da mal eine Idee…..

Believe it….or Not! 😉

Museum of Natural History

Museum of Natural History

St. Paul Cathedral

vor dem Rockefeller Center

Ausblick auf das Empire State Building

Flo und Ich auf dem Rockefeller Center

Sonnenuntergang

Skyline bei Nacht

Am Samstag hatten wir vom Sightseeing erst mal genug. Wir nahmen den Bus Richtung „New Jersey“, denn dort ist eine riesen Shopping-/Outlet- Mall! Wir waren ein paar Stunden shoppen (ich habe nur zwei Sachen gekauft, Flo ein bisschen mehr! 😉 ) und am Nachmittag ging es für uns wieder zurück nach „Manhattan“. Dort packte ich meinen Rucksack ein letztes Mal und wir machten uns für den Abend fertig. Ich zog mein Kleid an (und sogar hohe Schuhe!) und somit stand mein letzter Abend meiner Weltreise auch schon vor der Tür. Flo und ich liefen zur 51. Street und schauten uns dort (im zweitgrößten Theater von New York) das Musical „Wicked“ an. Es war ein wunderschönes Musical und ein wunderschöner letzter Abend in New York.

neue Klamotten auf dem Bett ausgebreitet 😉

Flo und ich vor dem Theater

und im Theater

vom Wanderschuh zum „Ausgehschuh“…..nach knapp 8 Monaten das erste Mal 🙂

Jetzt hat mein letzter Tag auf Reisen angefangen…..wir werden uns heute noch den „Central Park“ angucken und dort die Zeit verbringen, bevor wir uns gegen 17 Uhr auf den Weg zum Flughafen machen müssen. Flo und ich haben verschiedene Flüge nach Hause und somit lande ich erst morgen Mittag (etwa 2 Stunden nach ihm).

Nicht mehr lange und ich bin wieder daheim…..jetzt gibt es aber erst mal mein Fazit von Amerika:

 

Mein Fazit von Amerika

Das wunderschöne und vielfältige Land Amerika – es ist schwer die Eindrücke in Worte zu fassen, die ich hier gesammelt habe. Ein Wort, welches zum Land passt?? Definitiv das Wort „Groß“!! Alles ist einfach riesig! Aber es ist nicht nur riesig, sondern auch vielfältig. Am besten hat mir definitiv der Westen gefallen, mit den Bergen, den Nationalparks und der atemberaubenden Landschaft. Hier bin ich wieder ins Staunen gekommen und seit langem hatte mich wieder etwas so richtig begeistert. Aber auch der Süden, mit dem mexikanischen Einfluss,  ist einfach wunderbar. Das Essen ist scharf und die Menschen sind anders. Der Osten hat dafür die schöneren Städte: New Orleans, Nashville, Washington DC und New York waren der Hammer!! Es ist einfach für jeden Typ Mensch und für jeden Geschmack etwas dabei. Man hat alle Möglichkeiten der Welt, wenn man durch Amerika reist. Die „Outdoorliebhaber“ (wie auch ich) sind im Westen super aufgehoben und die „Fashionfreaks“ finden in New York ihr Glück. In Amerika ist einfach alles Möglich und ich bin begeistert von der Vielfältigkeit. Es ist ein Land der „Extreme“!! Alles ist entweder super groß, fett, süß, salzig, ungesund, lang, hoch, breit….ODER….klein, low fat, low calorien, zero, super gesund, sportlich, Fitness und Lifestyle. Die Spannbreite ist einfach riesig und somit gibt es beide Extreme. Im Supermarkt gibt es eine super große Abteilung nur mit „Zero“ und „Low Fat“ und gegenüber ist das Süßigkeitenregal mit einer Auswahl, die ist einfach Wahnsinn. Penutbutter-Schockoladen-Toffee-M&M´s -das gibt’s echt nur in Amerika! Auf der Straße trifft man auf viele Sportler beim Joggen und auf der anderen Straßenseite zieht man einen fettleibigen Amerikaner in einem Rollstuhl, weil er alleine nicht mehr laufen kann. In Amerika gibt es alles und es ist alles Möglich!

Genauso ist es mit dem Wetter und dem Klima. Der Westen und der Süden sind wunderbar warm oder sogar heiß, während der Osten kühler und der Norden sogar richtig kalt ist. Während ich nahezu überall in kurzen Hosen und Flip Flops umhergelaufen bin, erzählten mir die Einheimischen vom Norden, dass es bei ihnen gerade schneien würde.

Amerika ist groß und somit bin ich von West nach Ost durch 4 Zeitzonen gefahren. Man verliert 3 Stunden von Los Angeles bis New York und das innerhalb von einem Land! (Schwer vorzustellen, gell??!!)

Die Leute- also die Amerikaner- sind super liebe, hilfsbreite und aufgeschlossene Menschen. Wie in Australien oder Neuseeland wird man überall (auch in den Supermärkten) super freundlich begrüßt und man hat „Smalltalks“ den ganzen Tag lang. Es gibt „weiße“ und „schwarze“ Amerikaner, aber bis auf das das Aussehen, konnte ich keine Unterschiede feststellen. „Beide“ sind super liebe Menschen! 😉 Leider konnte ich hier nicht „Couchsurfen“, aber ich habe ein paar Amerikaner kennengelernt, die „Couchsurfer“ sind und diese waren super lieb. Ich bin mir sicher, dass ich hier auch wieder sehr gute Erfahrungen gemacht hätte. Definitiv sind sie alle sehr aufgeschlossen, freundlich, positiv und lustig.

„TrekAmerica“ heißt die Organisation, die die Touren durch Amerika, Kanada oder Südamerika anbietet. Mit meiner Tour habe ich einen absoluten Glücksgriff gemacht und ich bin begeistert! Das Konzept ist einfach super: eine kleine Reisegruppe, ein Tourguide, campen, ein paar Hotelnächte und der Mix zwischen „Outdoor, hiken, Natur“  und „Städten, Party, Fashion“. Die Tour ist geplant und organisiert, aber trotzdem muss man noch genug selbst machen (kochen, Zelte aufbauen, einkaufen usw.), sodass keine Langeweile aufkommt. Man hat eine feste Reiseroute, aber an den jeweiligen Orten hat man die absolute Freiheit den Tag zu planen, wie man möchte. Ich hatte eine super Gruppe mit super netten Leuten aus verschiedenen Ländern. Wir alle haben uns gut verstanden, uns gegenseitig geholfen und (das wichtigste!) voneinander gelernt! So gab es mal „Korea-Kochunterricht“,  „Englisch Nachhilfe“ und wir haben den „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert! Und das alles, während wir durch Amerika gereist sind und 6850km zurück gelegt haben. Jeder musste mal kochen, jeder musste man den Abwasch erledigen oder den Van reinigen. Es hatte einfach immer jeder eine Aufgabe und zusammen funktionierten wir wie eine Familie. Unsere Tourguide (Whitney) war/ist einfach die Beste. Sie war die „Mama“ unserer kleinen Familie, aber trotzdem mehr eine Freundin für uns. Mit ihren jungen 25 Jahren passte sie einfach super in unsere Gruppe, sie wusste alle Infos zu den Orten und Sehenswürdigkeiten und erledigte somit einen super „Guide- Job“! Und dabei war sie trotzdem super locker und für jeden Spaß zu haben. DANKE Whitney….du hast diesen Road Trip zu einem unvergesslichen Abendteuer gemacht. Ich hoffe, dass ich ein zweites Mal nach Amerika kommen kann und du mich dann wieder fragst: „Wanna surf my Couch??“ 😉 Ich kann diesen Trip und diese Organisation nur absolut empfehlen, wenn ihr mal eine Reise in die Staaten plant!

Zusammenfassend kann ich also sagen: JA, Amerika ist wieder eine Reise wert! Ich habe lange noch nicht alles gesehen und ich bin begeistert von diesem Land der Extreme. Es war ein wunderbarer Abschluss von meiner Weltreise und ich bin froh, dass ich noch mal so viele neue Eindrücke sammeln konnte.

Jetzt ist es also tatsächlich vorbei, ich bin am Ende meiner Reise, ich bin einmal um die Welt gereist!!! Es ist wortwörtlich „unfassbar“ für mich, was ich in diesem Jahr alles erlebt habe. Ich werde noch lange brauchen um das alles zu begreifen! Ich bin dankbar, für alle diese Erlebnisse (ob gut oder schlecht) und für alle netten und interessanten Begegnungen, die ich machen durfte. Ich hatte die beste Zeit meines Lebens und –natürlich-bin ich jetzt traurig, dass mein Abendteuer vorbei ist. Ich freue mich auf meine Familie und auf meine Freunde, die ich schon in wenigen Stunden in die Arme schließen kann….! Die Reise geht weiter – es geht nach Hause-  und ich komme definitiv reifer, erwachsener und verändert zurück.

In der Kategorie „Zurück in Deutschland“ werdet ihr in den nächsten Tagen/Wochen noch einen weiteren Blogeintrag lesen können. Ich werde auf jeden Fall noch ein „Fazit von meiner Weltreise“ verfassen, bevor ich tatsächlich meinen Blog „schließe“ und meine Weltreise somit beende.

Ich melde mich bald wieder.

Bis bald,

eure Weltenbummlerin



Birmingham, Nashville, Lansing und Washington DC

9 10 2012

What´s up there?! 🙂

^^Mal eine typisch amerikanische Begrüßung an meine lieben Daheimgebliebenen!

Heute melde ich mich (wahrscheinlich das vorletzte Mal auf meiner Reise) aus Washington DC! Wieder ist eine Woche vergangen und ich habe viel gesehen und viel erlebt. Es ist immer schwer alles in Worte zu fassen, denn ich könnte stundenlang darüber erzählen. Leider ist das nicht möglich und ich muss mich immer sehr kurz fassen. Hier ist meine kleine Zusammenfassung für euch:

Am Mittwochabend habe ich die letzten Stunden in New Orleans genossen. Ich lief durch die Stadt und lauschte der Musik an jeder Straßenecke. Schließlich traf ich mich mit meiner Reisegruppe zum Abendessen und wir verbrachten einen netten –Jazz- Abend in New Orleans. Ich genoss eine letzte Nacht im bequemen Hotelbett, bevor es am nächsten Morgen mit unserer Campingtour weiter ging.

Gegen Mittag haben wir uns auf den Weg nach „Birmingham“ gemacht. Unterwegs stoppten wir ein paar Mal um die kreative „Helloween“-Dekoration in den Vorgärten zu bestaunen. „Helloween“ ist in Amerika DAS Fest überhaupt und es wird überall ganz groß gefeiert. Anfang Oktober fangen die Leute an „verrückt“ zu werden und es wird dekoriert und an den Kostümen gearbeitet. Es ist ein richtiger Wahn und jeder will das beste Kostüm oder die beste Hausdekoration haben. Wir besuchten ein Haus, welches mehrmals „gewonnen“ hat und somit in der Zeitung war. Es ist echt Wahnsinn, was sich die Amerikaner alles einfallen lassen! Nach dem „Helloween“- Stopp waren wir noch Lebensmittel einkaufen und schließlich kamen wir erst spät auf den „Highway“ in Richtung „Birmingham“. Erst nach Sonnenuntergang, spät am Abend, erreichten wir den „Campground“ und wir bauten unsere Zelte in absoluter Dunkelheit auf. Abendessen gab es um 22 Uhr und nach einem kleinen Lagerfeuer sind wir alle müde ins Bett gefallen.

ein typischer Vorgarten

Helloween im Garten

Helloween in Amerika

die lazy bones hab ich auch manchmal 😉

Am nächsten Morgen hatten wir etwas mehr Zeit und wir konnten gemütlich Frühstücken, bevor wir uns auf den Weg Richtung Stadt gemacht haben. Es war jedem selbst überlassen, ob er die Stadt ansehen möchte oder lieber länger schlafen will. „Schlafen kann ich zu Hause“, dachte ich mir und ich fuhr in eine Stadt, von der ich noch nie etwas gehört hatte. „Birmingham“ ist keine Touristenstadt und es gibt keine Sehenswürdigkeiten oder eine lebendige Innenstadt! ABER….oh mein Gott…ich war super überrascht! Die Stadt ist voller Geschichte und interessanten Denkmalen. In 1963 fanden die ganzen Freiheitskämpfe statt und die farbigen Leute standen für ihre Rechte ein. Ich lief einen „History-Walkway“ durch die ganze Stadt und lernte so viel über die Proteste und Kämpfe für Recht und Freiheit. Normalerweise bin ich an Geschichte nicht so wahnsinnig interessiert, aber diese Stadt hatte es mir irgendwie angetan! Ich genoss meinen Stadtspaziergang und lernte dabei noch viel – perfekt! In einem kleinen Eiscafe gönnte ich mir einen „Frozen Yoghurt“ und die Verkäuferin fing doch tatsächlich noch einen kleinen „Streit“ mit mir an! Ich unterhielt mich ein bisschen mit ihr, während ich meinen „Frozen Yoghurt“ ausgewählt habe und zum Schluss fragte sie mich, wo ich denn in Birmingham wohnen würde. Ich sagte, dass ich nur zum Urlaub hier bin und auf den Weg nach New York wäre. „Ah, sie wohnen also in New York“, meinte sie!  „Nein, ich komme aus Deutschland“, war meine Antwort. Das wäre ja überhaupt nicht möglich, meinte sie dann und ich sagte immer wieder „doch, doch…ich bin wirklich aus Deutschland!“ Warum ich sie anlügen würde, wollte sie dann wissen?!?! Man hört doch an meinem Akzent, -ganz klar!-  dass ich nicht aus Europa bin, sondern aus einem englischsprachigen Land. Sie war so beleidigt, weil ich sie „anlügen“ würde, dass ich ihr zu guter Letzt meinen Reisepass gezeigt habe. Ups…da war die gute Frau aber baff. Ich bin tatsächlich aus Deutschland!! Sie entschuldigte sich und sagte, ich solle es als Kompliment aufnehmen, denn mein Englisch wäre perfekt! „Danke für das Kompliment“, sagte ich und schließlich verließ ich das Cafe. Witzige Geschichte… 🙂 Nach dieser kleinen „Auseinandersetzung“ machte ich mich schließlich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt und ich fuhr mit den anderen aus meiner Gruppe weiter nach „Nashville“. Wir kamen am frühen Abend an, hatten aber nicht viel Zeit, denn wir wollten den Bus in die Stadt nehmen und zum Abendessen gehen. Ich schaffte es in 15 Minuten zu duschen, mir mein „Cowboy- Outfit“ anzuziehen , meine Haare zu föhnen und zur Bushaltestelle zu rennen!! Wir fuhren in die Stadt, aßen zu Abend und genossen die Live-Musik an jeder Ecke. „Nashville“ ist der Geburtsort von Countrymusik und Cowboys. In jeder Ecke spielten Bands und wir tanzten ein paar Runden „Jive“, bevor ich mit dem Shuttel zurück zum Campingplatz gefahren bin. Ich hatte kein Zelt aufgebaut, denn wir hatten ja keine Zeit!!! Ich schlief also unter freiem Himmel – einfach nur mit meiner Isomatte und meinem Schlafsack! (Wow…das ist vielleicht super!!- So lange das Wetter gut ist!) Der Wettergott meinte es aber gar nicht gut mit mir uns es fing an zu regnen. Ich flüchtete in unseren Van und verbrachte die Nacht im Auto. Das war gar nicht so schlecht, ich hatte schon schlimmere Betten auf meiner Reise! 🙂

eine Stadt voller Geschichte

Freiheits- und Rechtskämpfe fanden 1963 statt

Projekt „erhaltet Birmingham schön“

Denkmal 11. September

Cowboy-Boot for dem Coyoty Ugly

Um 6 Uhr klingelte der Wecker, denn unsere längste Tour (805km!) stand uns für diesen Tag bevor. Um 7 Uhr waren wir auf dem „Highway“ – alle mehr oder weniger im Halbschlaf. 10 Stunden Autofahrt lagen vor uns und wir vertrieben uns die Zeit mit Frühstück, kleinen Spielen und Erzählungen. Wir  machten immer mal wieder kleine Pausen und schließlich kamen wir am Abend in „Lansing“ (West Virginia) an. Wir hatten unsere letzte Zeitzone erreicht und somit eine Stunde verloren. Wir kochten unser Abendessen mit dem Campingkocher und nach einem gemütlichen Lagerfeuer bin ich in mein Zelt gekrochen!

Ich in der Dunkelheit (hab herausgefunden, was meine Kamera alles kann) 😉

typischer Campingabend: kochen in der Dunkelheit

…und Lagerfeuer

Am Sonntagmorgen konnten wir etwas länger schlafen und der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Es hatte die ganze Nacht geregnet und das Wetter war immer noch „nass und kalt“, aber ich machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Gegen Mittag sind wir dann wieder weiter gefahren. Unser nächstes Ziel: Washington DC! Es regnete den ganzen Tag und wir telefonierten -was das Zeug hält- um ein Motel oder Hostel zu finden. Leider waren wir zu spät dran….es gab also keine andere Möglichkeit…wir mussten campen. Wir kamen am Abend an und im Regen und in der Dunkelheit  bauten wir die Zelte auf! Alles war nass und kalt und es war nicht möglich mit dem Campingkocher zu kochen. Wir fanden ein Restaurant „China Buffet“ und genossen schließlich unser chinesisches Abendessen. Zurück im Camp sind wir in unsere Zelte gekrochen und versuchten zu schlafen. Es war verdammt kalt (0°C) und mein Schlafsack hat mich nicht mehr wärmen können. Die Nacht war dementsprechend kurz.

Spaziergang durch den Wald

Ich stand am frühen Morgen auf, um eine heiße Dusche zu nehmen. Ich machte mich fertig und frühstückte und schließlich ging es in die Stadt! Ein ganzer Tag lang Sightseeing in Washington!!! Es gibt sooooo viel zu sehen und ich dachte, dass mir die Zeit nicht ausreichen würde!! Aber ich habe das Beste drauß gemacht….insgesamt war ich 13 Stunden am Stück unterwegs. Ich habe mir zuerst das Museum für „Air & Space“ angesehen, danach ging es weiter zum „U.S. Capitol“ und zum „Nationalmuseum of Natural History“. Zum Mittagessen bin ich in das „alte Post Office“ gegangen und dort konnte ich einen Blick von oben auf die Stadt werfen. Man hat eine wunderbare Aussicht da oben!! Nach dem Mittagessen habe ich mir das „Weiße Haus“ angesehen und das „Washington Monument“, das „zweite Weltkrieg Denkmal“, das „Vietnam Krieg Denkmal“ und das „Lincoln Denkman“. Schließlich bin ich in das „Holocaust Museum“ gegangen und habe mir die Geschichte von Deutschland noch mal angesehen. Es ist immer wieder erschreckend und macht mich traurig….wieviele Juden sind doch in den Konzentrationslagern gestorben! 🙁 Nach dem Museum habe ich mich mit meiner Gruppe getroffen und gemeinsam haben wir uns den Wachwechsel an der „Arlington Cemetery“ angesehen, bevor wir zu unserem Abschluss-Abendessen gegangen sind. Es gab thailändisches Essen und zum Nachtisch die berühmten D.C. Cupcakes!!! Wow…das war ein tolles Abschlussessen!! Und lecker! 🙂 Zur Krönung sind wir danach noch mal in die Stadt gefahren und wir haben eine zweistündige Walking- Tour um die Monuments gemacht. Mit der Beleuchtung sieht noch mal alles ganz anders aus, als am Tag. Wir haben also das Denkmal für den Vietnamkrieg, das Denkmal für Lincoln, das Denkmal für Martin Luther King, das Denkmal für den Korean Krieg und das 2. Weltkrieg- Denkmal gesehen. Ich kann also stolz sagen: Ich habe alles gemacht, was in einem Tag nur möglich ist!!

im Air & Space Museum

Ich am Capitol

Museum of Natural History

old post office

Aussicht vom Post Office

das Post Office von innen

der Eingang

das weiße Haus

näher kommt man nicht dran 😉

Washington Monument

Eingang zum Holocaust Museum

„Reflection“ am Denkmal für den Vietnam Krieg

Reflection Pool mit Monument im Hintergrund

Arlington Cemetery

Wachwechsel

bester Nachtisch!!!

lecker!!!

Nachttour: Lincoln Denkmal

Korea Krieg Denkmal bei Nacht

Denkmal für Martin Luther King

2. Weltkrieg Denkmal bei Nacht

Jetzt (23 Uhr) sind wir zurück zum Campingplatz gekommen und wir sind alle sehr müde!! (Und mir tun die Füße weh!) Ich werde gleich in meinen Schlafsack kriechen, bevor es morgen Früh weiter geht! Nächstes (und letztes) Ziel: New York City! Leider ist mein Road Trip dann zu Ende und ich muss mich von meiner Reisegruppe trennen! Aber ich werde meine letzten 5 Tage mit einem Freund (Flo) in einer super Stadt verbringen….darauf freue ich mich!

Ich melde mich bald wieder!

eure Christiane



San Antonio, Lake Charles und New Orleans

3 10 2012

Hallo meine Lieben,

ich melde  mich mit heute mit einem kleinen Update, denn ich habe gerade mal kostenloses Internet zu Verfügung! 🙂

Am Sonntag hatte ich einen freien Tag in „San Antonio“ und somit hatte ich viel Zeit, um mir die Stadt anzusehen. Ich schlief endlich mal ein bisschen länger und nach dem Frühstück machte ich mich mit dem Bus auf den Weg in die Stadt! Ich besuchte „den Alamo“ und lief den berühmten „Riverwalk“. „San Antonio“ ist eine wunderschöne Stadt mit viel mexikanischen Einfluss! (Wen wundert es, ist ja nur zwei Stunden Autofahrt von Mexico entfernt!!) Ich genoss das ruhige Treiben und ein leckeres mexikanisches Mittagessen. Gegen Nachmittag fuhr ich wieder zurück zum Campingplatz und schwamm eine Runde im Pool! In Texas ist es nämlich ganz schön heiß! 🙂 Wir kochten zusammen, aßen unser Abendessen und danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich, bevor wir in unsere Zelte gekrochen sind.

Ich vor dem Alamo

Riverwalk

Sightseeing in San Antonio

Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen, denn die nächsten 600 km standen uns bevor. Wir fuhren nach „Houston“ und schauten uns das berühmte „Bierdosenhaus“ und das „Autosaxophone“ an, bevor wir zu unserem eigentlichen Ziel „Lake Charles“ weiter gefahren sind. Unterwegs erledigten wir wieder unseren Lebensmitteleinkauf und somit kamen wir erst spät am Abend an. Wir bauten unsere Zelte auf, kochten und dann war es auch schon dunkel. Leider haben wir von diesem Tag (außer Autofahren!) nicht viel gehabt! 🙁 Wir verbrachten den Abend wieder am Lagerfeuer und fielen schließlich müde auf unsere Isomatten.

das Bierdosenhaus

witzige Art das Haus zu dekorieren

harte Arbeit: 18 Jahre- jeden Tag- 6 Dosen Bier!

ein Saxophone aus Volkswagen-Autos

Am Dienstag schauten wir uns das „Sumpfland von Lake Charles“ aber noch ein bisschen genauer an. Wir liefen einen kleinen Wanderweg durch das Moor und hielten nach Alligatoren Ausschau. Diese sind hier nämliche keine Seltenheit. Leider (oder zum Glück?!) haben wir keine gesehen und schließlich mussten wir unser „Camp“ wieder räumen und uns auf den Weg machen. Unser nächstes Ziel: New Orleans!! Dort kamen wir am frühen Nachmittag an und wir machten uns gleich auf den Weg zu einer Stadtbesichtigung. Unser Hotel ist direkt im „French Quarter“ und somit da, „wo die Post abgeht“! Wir liefen durch die Stadt und genossen die ersten Eindrücke. An jeder Ecke spielen Jazz-Bands, stehen Künstler oder Vodoo-/ Kartenleser. Am Abend wurden wir von unseren Tourguides überrascht und somit stand eine „White-T-Shirt-Party“ an. Wir alle bekamen ein weißes T-Shirt und ein paar Textmarker und somit konnten wir uns gegenseitig die T-Shirts signieren. (Somit können wir alle eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen!) Die Idee war super und somit machten wir uns gleich dran und gestalteten unsere Shirts. Zusammen (alle in weißen T-Shirts mit witzigen Sprüchen bekleidet) zogen wir los und machten die berühmte „Bourbon- Street“ unsicher. Wir bekamen alle Aufmerksamkeit auf dieser Straße, denn eine große Gruppe mit weißen T-Shirts fällt einfach auf. Wir machten die interessantesten Bekanntschaften in dieser Nacht und sie alle signierten unsere Shirts. (Dieses T-Shirt bekommt einen Ehrenplatz bei mir!) Die „Bourbon-Street“ ist die Partymeile in New Orleans und man findet überall Live-Bands, gute Musik und Bars/Restaurants. Und man trifft auf die verrücktesten Menschen überhaupt! Ich liebe diese Stadt! Früh am Morgen (4 Uhr?!) hatte ich endlich genug und ich bin müde in mein Bett gefallen!

Sumpf-Wanderung

Sumpf in Lake Charles

Sightseeing in New Orleans

Ich im schönen New Orleans

Bourbon Street mit den berühmten Hurricane-Cocktails

die T-shirts werden gestaltet 🙂

Tourguide Whitney und Ich

die ersten T-Shirts sind fertig

4 Männer in Weiß….

und 7 Frauen in Weiß…ziehen los!

auf der Bourbon Street (Shipwreck und Ich)

ein wunderbare Erinnerung

…von einem wunderbaren Abend mit super Leuten!!!

Um 8 Uhr heute Morgen hatte ich aber wieder „Hummeln im Hintern“ und ich konnte nicht warten wieder in die Stadt zu gehen. Ich lief über die „French Markets“, schaute mir den „Armstrong Park“ an und genoss ein bisschen Jazz-Musik auf der Plaza, während ich mein Frühstück genoss. Ich bummelte durch die Stadt und am „Mississippi River“ entlang und schließlich lief ich wieder zum Hotel zurück. Heute Abend werden wir alle in die „Jazz-Preservation- Hall“ gehen und New Orleans noch mal so richtig auf uns wirken lassen, bevor wir morgen Früh wieder weiter reisen. New Orleans ist auf jeden Fall noch mal einen Besuch wert!! Aber….ich bin ja noch hier und kann noch ein paar Stunden genießen! 🙂

Mississipi River

Stadtbummel

Live Musik….überall

typische Häuser im French Quarter

Armstrong Park

Jazz heute Abend 🙂

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane



Monument Valley, New Mexico, Aliens in Roswell und Texas

30 09 2012

Hallo meine Lieben,

wieder sind ein paar Tage vergangen und ich saß sehr viel im Auto!!! Das ist eben so, wenn man knapp 7000 Kilometer in 21 Tagen zurücklegen will! 🙂 Trotzdem habe ich wieder so viel erlebt! Hier ist eine (diesmal wirklich kleine) Zusammenfassung:

Wie angekündigt haben wir uns am Montagabend  den Sonnenuntergang im „Grand Canyon“ angesehen. Dazu gab es Pizza und  Champagne! Ein perfekter Tag ging zu Ende!

Der Abschluss eines perfekten Tages im Grand Canyon!!

Am nächsten Morgen mussten wir wieder früh aufstehen, denn es ging weiter nach Monument Valley. Also Zelte abbauen, Trailer laden, frühstücken und los…! Wir fuhren über die nächste Zeitgrenze und somit haben wir eine Stunde verloren. Wir lernten eine Menge über die „Navajos“ (ich nenne sie Indianer!) und über das Leben der „Ureinwohner“. Die Landschaft wurde immer felsiger und schließlich kamen wir in „Monument Valley“ an. Habt ihr alle den Film „Forest Gump“ gesehen? Forest rennt und rennt und rennt….und plötzlich stoppt er an einer Stelle!!? Das war genau hier – an dieser Straße!! Wir hielten noch an den „Elefantenfüßen“ und schließlich kamen wir am Abend im „Camp“ an. Zelte aufbauen, kochen und das übliche Lagerfeuer…und schließlich sind wir alle müde „ins Bett“ (auf die Isomatte!) gefallen.

Hier stoppt „Forest Gump“ seinen Lauf!

…und wir waren da…

…und hatten Spaß….

10 Elefanten und 2 Elefantenfüße

Monument Valley

Monument Valley…die Indianerlandschaft aus allen Indianer-Filmen

Am Mittwoch hieß es –sehr- früh aufstehen, denn die nächsten 600km standen uns bevor. Wir bauten unsere Zelte ab und machten uns fertig für die Abreise. Schließlich ging es weiter nach „Santa Fe – New Mexico“! Unterwegs machten wir mehrere Stopps, denn wir mussten wieder Lebensmittel einkaufen und schließlich ein paar Fotos schießen! 🙂 Wir fuhren über die berühmte „Route 66“ und schließlich kamen wir spät am Abend in „Santa Fe“ an! Wieder bauten wir unsere Zelte auf und danach machten uns auf den Weg zu einem „New Mexico Restaurant“. Es gab scharfe Tortillias, Tacos und Enchiladas….mhm war das „spicy“…aber lecker! 🙂 Um Mitternacht feierten wir den Geburtstag von Jamie (er ist in meiner Reisegruppe) und schließlich krochen wir in unsere Schlafsäcke, um noch ein paar Stunden Schlaf zu haben.

die berühmte Route 66

Yeah…wir sind in New Mexico!

Am nächsten Morgen schauten wir uns die Stadt „Santa Fe“ noch etwas genauer an. Wir liefen über die „Plaza“ und durch die Geschäfte. „Santa Fe“ ist eine kleine verschlafene Künstlerstadt mit vielen kleinen Läden, handgemachten Gegenständen, Schmuck, Musik und kleinen Cafes! Ich genoss das „ruhige Treiben“ und die vielen neuen Eindrücke. „New Mexico“ ist eine Mischung aus Mexico, Spanien und den „Navajos“, und das sieht man der Stadt auch an. Ich mag besonders den Einfluss von Mexico….die Kleidung und das Essen ist einfach klasse! Danach ging es weiter mit unserem „Road Trip“….nächstes Ziel: Roswell! Gegen Mittag kamen wir dort an und wir machten uns auf die Suche nach Aliens. Wir besuchten das Roswell- UFO-Museum und erfuhren allerhand über „Alien Spotting“ in der Stadt. Wir schützten unsere Köpfe mit Alu-Hüten, denn es hieß, dass die Aliens einem das Gehirn aussaugen! 🙂 (Man macht ja jeden Spaß mit!!) Mit den Hüten ging es also los zur Stadtbesichtigung und wir haben sogar ein paar Aliens gesehen! Wir hatten eine Menge Spaß und schließlich fuhren wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel: „Carlsbad Nationalpark“. Am Abend kamen wir dort an, bauten unsere Zelte auf und machten uns auf den Weg zum Nationalpark. Jeden Abend, zur gleichen Zeit, kommen die Fledermäuse aus den Höhlen geflogen und gehen auf Jagd. Dieses Naturschauspiel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Tausende von Fledermäusen kamen aus den Höhlen geflogen und es war einfach wunderbar! Danach ging es zurück zum Campingplatz und ich kochte das Essen für alle (ich hatte Kochdienst!). Wir feierten den Geburtstag von Jamie und nach einer gemütlichen Lagerfeuerrunde kroch ich schließlich in mein Zelt.

Künstlerstadt Santa Fe und ihre Straßenmusiker

geschützt und bewaffnet geht es in den Alien-Kampf

Oh mein Gott…Aliens gesichtigt!! 😉

besiegt 😉

Nach dem Alien-Kampf 😉

Im Museum

Am Freitagmorgen konnten wir etwas länger schlafen, bevor wir uns noch mal auf den Weg zum „Carlsbad Nationalpark“ gemacht haben. Carlsbad ist berühmt für seine Höhlen und wir machten eine Wandertour durch die Dunkelheit. Gegen Mittag kamen wir wieder ans Tageslicht. Wir machten unsere Mittagspause, erledigten unseren Lebensmitteleinkauf und danach ging es schließlich weiter zu unserem nächsten Stopp „Fort Stockton“. Es regnete ununterbrochen und der Campingplatz stand unter Wasser, deshalb mussten wir spontan in ein Motel ausweichen. Endlich wieder warme Duschen und einen richtigen Raum mit Betten…diesen teilten wir mit vier Personen. Da wir „Day 10“ und damit Halbzeit unserer Tour hatten, feierten wir eine „kleine“ Party…die ganze Nacht!

es geht in die Höhlen von Carlsbad

Chrissi als Ranger

in den Höhlen

Heute kamen wir alle nur schwer in die Gänge, aber wir mussten trotzdem früh aufstehen und weiter, denn ein langer Weg stand uns bevor. Wir saßen den ganzen Tag im Auto und kamen am späten Nachmittag schließlich in „San Antonio“ (Texas) an. Ich schwamm eine Runde im Campingplatzpool und nach dem Abendessen nutze ich endlich mal wieder das Internet (um euch zu schreiben!). 🙂

Morgen haben wir einen freien Tag, hier in „San Antonio“! Ich werde mir die Satdt ansehen und den berühmten „Riverwalk“ laufen. Am Momtag geht es dann wieder weiter mit unserem Road Trip!

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane

 

 

 

 

 



Stars und Sternchen, Las Vegas, Zion und Grand Canyon!

24 09 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

ich habe meinen Kulturschock „Amerika“ überwunden und bin nun voll und ganz (auch mental) in den USA angekommen. Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell, weil ich jeden Tag so viele unterschiedliche Dinge erlebe und an verschiedenen Orten bin. Hier ist eine kleine Zusammenfassung meiner ersten Woche:

Am Dienstag ging es schon früh morgens los. Ich machte mich mit meinen Backpacks auf den Weg zum Startpunkt meiner Amerikatour. Unterwegs haben mich ganz viele Leute angegafft, denn in L.A. sind Backpacker mit Wanderschuhen und Outdoorhosen ehr eine Seltenheit. Los Angeles ist die Stadt der Stars und Sternchen…es ist Hollywood!!! Ich war pünktlich am vereinbarten Treffpunkt und lernte auch gleich meine Reisebegleiter kennen. Ich bin in einer netten Gruppe von 11 Leuten: eine amerikanische Tourleiterin namens Whitney, sechs Engländer, drei aus Korea und ich als einzige Deutsche! Alle sind super lieb und es hat von Anfang an gut gepasst! Perfekt für unsere 21-Tages-Tour durch Amerika! Nach dem ganzen organisatorischen Kram ging es auch endlich los! Wir haben uns Los Angeles angesehen, waren in Beverly Hills und in Hollywood! Dort trifft man auf ganz viele „Stars“ wie Spiderman, Shrek und Jonny Depp als Pirat. Die Straßen sind voll, überall hängen große bunte Werbeplakate und es geht hier nur um eins: sehen und gesehen werden! Ich habe den Ausflug nach Hollywood sehr genossen, war aber auch froh, als es dann weiter ging. Unsere Ziel: Las Vegas!! Wir fuhren 500km durch „Nichts“, denn dort ist echt nur Wüste!! Mitten in der Wüste taucht dann plötzlich eine bunte, verrückte Stadt namens „Las Vegas“ auf!! „Welcome to Las Vegas, Baby!! What happened in Las Vegas… stays in Las Vegas!!” Wir wurden begrüßt und checkten in unser Resort ein. Jeweils zu zweit teilten wir uns ein Zimmer, oder besser gesagt eine kleine Suite. Eine Nacht kostet hier 750 Dollar…wir bekamen sie für 25 Dollar!! Wow…so viel Luxus kenne ich gar nicht mehr! Ich duschte lange und ausgiebig in unserer Massagedusche, zog mir ein Kleid an und machte mich fertig zum Ausgehen! Nach dem Abendessen wartete unsere Partylimosine auf uns und wir wurden quer durch Las Vegas gefahren. Las Vegas ist der Hammer!! Alles ist knallbunt erleuchtet und strahlt! Es ist wie ein Kinderspieleparadies….nur eben für Erwachsene!! „Die kleine Christiane möchte bitte an der Hüpfburg abgeholt werden“, gibt es hier nicht! Wenn man in Amerika über 21 Jahre ist, dann darf man alles machen, alles spielen und alles trinken. Die Stadt hatte mich in ihrem Bann und wir sind über den „Strip“ gelaufen , haben uns die berühmten Shows angeguckt und sind in die Casinos gegangen! JA, ich habe mich ausgetobt!! Aber keine Angst…ich habe kein Tattoo und ich bin auch nicht verheiratet!! (Das hätte nur 34 Dollar gekostet, aber die Scheidung war mir mit 340 Dollar zu teuer!!) Man sieht überall Elvis oder Michael Jacksons und es ist einfach nur verrückt! Irgendwann bin ich mit dem Taxi zurück ins Hotel gefahren und in einen tiefen Schlaf (Koma!) gefallen.

Willkommen in Beverly Hills!

sieht so klein aus…ist aber 15 Meter hoch und 150 Meter lang…

…und hier noch mal in groß! 😉

der Roadtrip beginnt

durch die Wüste

der erste Blick auf Las Vegas!

unsere Partylimosine

und von innen 🙂

 

Endlich in Las Vegas!!!

Ich bin in Vegas!!!

Am nächsten Morgen (eigentlich schon Mittag!) konnte ich nur mit Sonnenbrille durch meine Augen gucken. Wow….Las Vegas mit Hangover also! Ist ja fast wie im Film! 😛 Ich kam nur langsam in die Gänge, aber den Anderen ging es genauso! Wir machten uns langsam auf dem Weg in die Stadt! An Frühstück wollte ich eigentlich gar nicht denken, aber ich musste ja irgendwas essen. Einen „Bagel“ später ging es mir auch tatsächlich besser! Die Sonne knallte schon wieder mit ihren 37°C auf uns ein und ich entschied mich (wegen meiner Kopfschmerzen!) wieder zurück zum Hotel zu gehen und den Tag am Pool zu verbringen!! Las Vegas ist bei Tageslicht nämlich ziemlich uninteressant! Nach einer Runde im Pool und einer Massagedusche später war ich auch tatsächlich wieder fit und machte mich mit den anderen auf den Weg zum „Strip“. Wir schauten uns andere Shows (die Piratenshow und die Vulkanshow war der Hammer…danke für den Tipp!!) an und ließen Las Vegas noch mal so richtig auf uns wirken!! Ich bin nicht ganz so spät zurück ins Hotel und habe mich schlafen gelegt.

alles leuchtet

Der Eifelturm in Las Vegas!

Die Fontänenshow vor dem Bellagio…da fühlt man sich wie in „Ocean 11“ 😉

Piratenshow in Las Vegas

Cesars Palace

Am Freitagmorgen machten wir uns früh auf den Weg zum „Zion-Nationalpark“. Jetzt ist die Hotelzeit vorbei…jetzt wird gecampt!! Wir erledigten unseren Lebensmitteleinkauf auf dem Weg und schließlich waren wir 4 Stunden später (und eine Zeitzone weiter!) endlich im Zion-Nationalpark!! Wir machten unsere Mittagspause und bauten unsere Zelte auf! Wow…ich war schockiert, wie viele junge Erwachsene (fast alle!) keine Ahnung vom Zelten haben!! Sie wussten nicht, wie man ein Zelt aufbaut und schon gar nicht, wie „einfach“ das Campingleben ist…also das man kein Licht hat und nur 6-Minuten-Duschen! Ein Mädchen fragte mich doch tatsächlich (im vollen Ernst!!), wie man mit nur 6 Minuten duschen kann? HALLO?? Im Ernst?? Nach diesem „Schock“ ging es aber auch endlich in den Nationalpark! Und das war super super schön! Ich war beeindruckt von den riesigen roten Felsen um mich herum! Wir sind einen wunderbaren „Track“ gelaufen, der uns mitten durch einen Bergfluss geführt hat! Das Wasser war eiskalt und mit einem “Kneip-Tretbad“ zu vergleichen! Aber das soll ja gesund sein! 😉 Ich habe den Wanderweg sehr genossen und wir waren erst zum späten Abendessen (schon nach Sonnenuntergang) zurück! Gegen 22 Uhr waren wir endlich fertig (ich hatte Spüldienst!) und nach meiner 6-Minuten-Dusche, fiel ich auch endlich auf meine Isomatte. Ich kuschelte mich in meinen Schlafsack (danke Stephanus…der ist super!!) und schlief gleich ein.

Ich beim „Riverwalk“

atemberaubende Farben in der Schlucht

Camping

Um 5.30 Uhr klingelte schon der Wecker! Oder besser gesagt um 6.30 Uhr, denn ich hatte vergessen die Uhr umzustellen! Mist…ich hatte eine Stunde verschlafen! So hatte ich nur 10 Minuten um mich anzuziehen, zu frühstücken und mich für die Wanderung fertig zu machen! Es war immer noch dunkel, aber nach diesem Stress war ich wenigstens hellwach. Wir fuhren mit dem Zion-Shuttel durch den Nationalpark, um an unseren Ausgangspunkt zu kommen. Es stand die „Angels Landing Wanderung“ an. Nur 10 km, aber steil auf und mit klettern und anderen kleinen (großen!) Herausforderungen! „Angels Landing“ heißt so, weil der Aussichtpunkt so hoch liegt (2500 Meter) und er so schwierig zu erreichen ist, dass angeblich nur Engel hier landen können….so die Geschichte. Ich wanderte also mutig mit allen Anderen los und schon nach 2 km drehte die Hälfte um! „Ich kann nicht mehr…das ist viel zu anstrengend!“, hieß es und sie drehten alle nach der Reihe um und liefen wieder nach unten. Ich bin weiter und immer weiter….und dann waren wir nur noch zu zweit! Es war wirklich steil, aber das schlimmste kam erst noch: wir mussten in 2000 Meter Höhe klettern und das auf einem 0.5 Meter breitem Weg! Nach unten gucken hat man lieber sein lassen, denn es war einfach zu angsteinflößend!! 6 Menschen sind auf diesem Weg schon gestorben, denn wenn man fällt oder ausrutscht….dann fällt man 2000 Meter! Ich hatte Angst! Das erste Mal auf meiner Reise kam ich so richtig an meine Grenzen!!! Ich habe sehr viel über mich gelernt (in den letzten 7 Monaten)…aber was mir absolut neu war ist, wie sehr ich doch Höhenangst habe!!! Ich stand also an einem Abgrund von 2000 Meter und es ging gar nichts mehr…nicht vor und nicht zurück! Ich stand wie angewurzelt da und mir war schlecht! Ich wollte nicht mehr weiter! Ja, ich hatte Panik!!! Mein Wanderpartner Oliver (man darf diesen Track nicht alleine laufen!) hat mich immer wieder ermutigt und sogar meine Tasche getragen! Aber auch das hatte mir in diesem Moment nicht viel geholfen! Ich atmete mehrmals tief ein und aus und wieder tief ein und aus. Ich war den Tränen nahe und ich zitterte! Nach 2 Minuten konnte ich wieder logisch denken und ich kam zu folgendem Schluss: ich habe zwei Optionen: 1. Ich kann stehen bleiben und nach ein paar Tagen erfrieren oder verdursten und sterben….oder 2. Ich kann weiter gehen und nur evtl. stolpern und sterben. Ich entschied, dass die zweite Variante immer noch die Bessere war. Ich ging weiter. Nach 2,5 Stunden Anstieg hatte ich es geschafft! Ich stand auf „Angels Landing“…..und somit bin ich ein Engel!! Ich war so stolz auf mich, dass ich das gemeistert hatte! Der Weg nach unten war noch mal doppelt so schlimm, aber auch das habe ich überlebt! Ich hatte den ganzen Tag Adrenalin im Blut….und das mehr, als nach meinem Fallschirmsprung! Man bin ich stolz auf mich!! Ich hatte seit langen kein solchen einprägendes Erlebnis mehr! Es scheint, als hätte Amerika doch noch ganz schön viel zu bieten! Gegen Mittag waren wir zurück auf dem Campingplatz, packten alles zusammen und fuhren weiter nach „Lake Powell“! Dort verbrachten wir nur eine Nacht auf einer Cowboy-Range und wir hatten eine lustige Kostümparty, bevor wir in unsere Schlafsäcke gekrochen sind!

Ihr seht den großen Felsen in der Mitte? Das ist Angels Landing! Da gehts hoch!

schmale Wege und man muss klettern….ihr seht den Weg im Hintergrund

oben angekommen….wie glücklich ich war sieht man mir glaub ich an….

Die Aussicht…..einfach geil! Jetzt bin ich ein Engel!

der Abstieg

Bad Taste Party

Am Sonntagmorgen mussten wir unsere Zelte wieder abbauen und es ging weiter zum Grand Canyon Nationalpark!! Unterwegs haben wir noch einen Blick auf den „Lake Powell Staudamm“ geworfen und einen Halt am „Glen Canyon Aussichtspunkt“ gemacht. Am „Glen Canyon“ fließt der „Colorado River“ und man sieht die Schluchten und den Fluss von einem hohen Aussichtspunkt! Das sieht soooo geil aus! Leider können alle meine Bilder nicht das wiedergeben, was es wirklich ist….umwerfend!!! Nach der kleinen Wanderung sind wir dann endlich am späten Nachmittag im „Grand Canyon Nationalpark“ angekommen! Unsere liebe Whitey (Guide!) hat uns mit verbundenen Augen zu einem  Aussichtspunkt geführt, denn unser erster Blick sollte fantastisch werden. Blind sind wir also durch die Gegend gelaufen, schließlich stehen geblieben und dann….3…2…1…Augen auf! WOW!! Geil! Amerika bringt mich jeden Tag wieder zum Staunen!! Einfach Hammer! Wir machten ein paar erste Bilder von dem Canyon und sind dann schließlich zu unserem Campingplatz gefahren. Wir bauten unsere Zelte auf, kochten und putzen das Auto (ich hatte Putzdienst!). Der Abend war kurz, denn wir gingen früh schlafen. Wir wollten am nächsten Tag nämlich früh aufstehen und den Sonnenaufgang im Canyon sehen!

Lake Powell Damm

Glen Canyon mit Colorado River

Ich genieße die Aussicht

Ich am Canyon

der erste Blick auf Grand Canyon

nicht das beste Wetter, aber trotzdem schön: Grand Canyon

Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker, aber man konnte eh nicht mehr schlafen, denn es war eiskalt! Der „Grand Canyon“ gehört zu den Wüsten in den USA und damit gibt es alle Extreme! Es ist „ultra heiß“ am Tag und richtig kalt in der Nacht! Wir machten uns fertig, frühstückten und fuhren los zu einem schönen Aussichtspunkt! Eingehüllt in ein paar Schlafsäcke warteten wir bis es losging. Und dann -Stück für Stück- kam die Sonne! Es war fantastisch! Der Canyon war in allen Farben gehüllt und minütlich hat sich das Bild geändert! Wahnsinn! Nach dem wunderschönen Sonnenaufgang haben wir uns auch gleich auf eine Wanderung gemacht! Wach waren wir sowieso und morgens ist es noch nicht so heiß! Wir sind einen 10km langen Wanderweg gegangen, bei dem man est 5 km nach unten in den Canyon geht und später wieder hoch laufen muss. Wir haben 800 Höhenmeter gemacht und es war tierisch anstrengend! Die Sonne knallte nach einer Weile wieder mit aller Gewalt und ich dachte, dass ich trotz meiner 3 Liter Wasser im Gepäck, verdursten muss! Aber es hat sich gelohnt! Die Aussicht war atemberaubend!! Ich bin so begeistert von diesem Naturwunder….Wow! Gegen Mittag kamen wir erschöpft am Zeltlager an und hatten Zeit für eine Dusche und zum Relaxen! Endlich Zeit um meinen Blog hochzuladen! 😉

am Canyon sitzen und auf die Sonne warten

es beginnt

Ich beim Sonnenaufgang

einfach unbeschreiblich

auf unserer Canyon-Wanderung

Grand Canyon….ein Naturwunder

Wandern bei extremen Bedingungen!

man wird belohnt mit der Aussicht

Heute Abend werden wir uns Pizza bestellen und diese mit zum Canyon nehmen! Dort werden wir uns zu guter Letzt noch den Sonnenuntergang angucken, bevor es morgen wieder weiter geht!

Die Reise durch Amerika geht schnell voran und ich habe viel Spaß hier! 😉

Ich melde mich wieder, wenn ich kann…..(Internet habe!)

Bis bald,

eure Christiane



Der längste Tag meines Lebens!

19 09 2012

Hallo meine Lieben!

Ich bin gut in Los Angeles angekommen! Mein Flug ging am 18.09.12 um 22 Uhr in Fiji los und ich bin nach 11 Stunden Flug am 18.09.12 um 13 Uhr in L.A. gelandet! Ich bin also über die Datumsgrenze und somit in die Vergangenheit geflogen! Es ist für mich immer noch der 18.09.12!! Es ist verrückt! Meine Lieben in Deutschland sind mir jetzt 9 Stunden voraus und meine Freunde in Australien sind mir sogar 17 Stunden voraus! 🙂 Und ich habe den längsten Tag meines Lebens!!!

Der Flug ging recht schnell um, denn ich konnte gut schlafen! Ich habe also wieder keinen Jetlag (hatte ich zum Glück noch nie!!) und ich kann gleich auf eine Erkundigungstour gehen!!

Mein erster Eindruck von Los Angeles ist: die Stadt ist riesig, laut, voll und bunt! Alles geht hektisch zu und es ist ein für alle mal vorbei mit der Fiji-Time! Man könnte sagen, dass ich einen Kulturschock habe…mal wieder!!! Aber auch daran werde ich mich wieder gewöhnen!

Heute habe ich für eine Nacht ein Zimmer (mit großem Doppelbett) ganz für mich alleine!! Solchen Luxus hatte ich auf der ganzen Reise noch nicht!!

gleich mal ausbreiten….solchen Luxus kenne ich gar nicht mehr

Ab morgen geht es dann „stressig“ zu, denn ich starte meine Tour quer durch Amerika bis New York!! Da es eine Campingtour ist, weiß ich nicht, wann ich wieder Internet habe, um euch zu schreiben!! Damit ihr aber trotzdem in etwa einen Eindruck habt, wo ich mich aufhalte…..hier ist mein Reiseplan:

Startdatum 19.09.2012/ 7.30 Uhr

Tag 1: Los Angeles

Tag 2 & 3: Las Vegas

Tag 4 & 5: Lake Powell & Zion National Park

Day 6 & 7: Grand Canyon National Park

Day 8: Monument Valley

Tag 9: Arizona / Roswell, New Mexico

Tag 10-11: Texas & Carlsbad Caverns National Park

Tag 12-13: San Antonio

Tag 14: Louisiana / Texas

Tag 15 & 16: New Orleans

Tag 17: Alabama / Mississippi

Tag 18 & 19: Virginia & Tennessee

Tag 20 & 21: Washington DC & New York Area   (Ankunft in NYC  am 09.10.12 ca. 17 Uhr)

Unterkunft: 16 Nächte Campen & 4 Nächte Hotel

ab morgen wirds stressig….ich fahre durch 3 Zeitzonen

Die letzten paar Tage werde ich dann mit einem Freund in New York verbringen und schließlich fliege ich am 14.10. wieder nach Hause!

Ihr seht also….ich habe einen straffen Zeitplan!

Ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten, kann aber nicht versprechen, dass ich regelmäßig an Internet komme!

Bis bald!

eure Christiane



Sightseeing pur!

28 10 2011

Details:

„Diese umwerfende Abenteuer-Tour durch die USA verbindet die explosive Energie der amerikanischen Ostküste mit der Gastfreundschaft des Südens und der verwegenen Schönheit des Westens. Besuche die Hauptstadt Washington D.C. und den tiefen Süden, bevor es weiter geht nach New Orleans und durch den großartigen Staat Texas. Entdecke das Geheimnis und das Wunder der südwestlichen Wüste, wenn Du in die Welt der Berge eintauchst, Dich in den Schluchten verlierst und mit den Einheimischen vertraut wirst. Setze dann in Las Vegas alles aufs Spiel, bevor Deine Reise an der Westküste in LA ihr Ende findet.“

Für mich gilt die umgekehrte Route von West nach Ost! 🙂 Aber klingt doch gut… 🙂