„Kulturschock Deutschland“

22 10 2012

Hallo meine Lieben,

jetzt bin ich schon eine Woche zu Hause, aber es kommt mir viel kürzer vor! Wo ist die ganze Zeit? Vor genau 8 Tagen war ich noch in New York und habe mich auf meine Abreise vorbereitet…

Flo und ich gaben unseren Koffer/Rucksack im Hotel ab und wir machten uns noch auf den Weg zum „Central Park“. Dort verbrachten wir den Nachmittag in der Sonne, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Wir fuhren mit dem Shuttel zum „JFK Airport“ und dort trennten sich unsere Wege. Flo musste zum Terminal 3 und ich zu Terminal 7. Wir verabschiedeten uns und ich machte mich auf den Weg zum Check- In. Meine letzten zwei Flüge meiner Weltreise standen mir bevor, aber ich war relativ gelassen und ruhig. Es war diesmal sogar ziemlich „einfach“ für mich, denn es war kein schwerer Abeschied von neu gewonnenen Freunden (Flo würde ich ja bald wieder sehen) und ich wusste, an meinem Zielort werde ich nicht alleine stehen und das Problem haben „Wo schlafe ich heute Nacht?“! Ich lief also durch den Flughafen, gab meine letzten Dollar aus und wartete auf meinen Flug.

„Central Park“ New York

im Central Park

Flo und Ich im Park

Auch im Flugzeug war ich die Ruhe selbst. Ich schauten einen Film und versuchte ein bisschen zu schlafen (was leider nicht möglich war!). In Island musste ich umsteigen und danach hatte ich weitere 3 Stunden bis nach Deutschland. Ich schrieb ein letztes Mal in mein Tagebuch und wurde ein bisschen nachdenklich. Mein Gott…was habe ich doch dieses Jahr alles erlebt! Wahnsinn! Ein bisschen nervös – vor meiner Ankunft- wurde ich dann doch. Wie werden mich meine Liebsten wohl empfangen und wer ist alles am Flughafen?? Ich kam in Frankfurt an, wartete auf mein Gepäck und ging schließlich zum „Exit“. Kaum war ich draußen, sah ich auch schon meine Mama und Oma. Ganz vorne in der Reihe warteten sie auf mich. Als auch sie mich sahen, liefen die ersten Tränen…!

Ich lief um die Absperrung herum, um meine Mama besser umarmen zu können und da sah ich auch gleich Andreas und….oh mein Gott….meine Freunde!!! Ich hatte mir immer einen „Flashmob“ zur Ankunft gewünscht und ich bekam ihn auch: einen T-Shirt-Flashmob!! (Danke noch mal, dass war eine tolle Idee!!!) Ich umarmte alle, die Tränen liefen, ich zitterte vor Aufregung, aber ich war glücklich! (Danke für alle, die am Flughafen waren und für die, die an mich gedacht haben!)

Ankunft

die Rücksäcke müssen runter

nach 226 Tagen…Mama und Tochter

meine Oma und Ich

Meine Freunde und Ich am Flughafen

mein Flashmob-Tshirt

…mit meinem Motto! 😉

Herzlich Willkommen zu Hause

Ich fuhr mit meiner Familie nach Hause, es gab Mittagessen und wir erzählten. Ich packte meinen Rucksack aus und zeigte dabei meiner Familie das „perfekte Packsystem“ und wie ich 8 Monate mit dem Rucksack gelebt hatte. Sie staunten nicht schlecht, was alles in diesen Rucksack reinpasste. 5 Maschinen Wäsche waren voll und liefen gleich bis in die Nacht hinein. Am nächsten Tag war schon alles sauber und endlich mal „gut riechend“. 🙂

Die nächsten Tage waren für mich sehr seltsam. Ich war zurück in Deutschland und zu Hause, aber ich kam mir erst mal wie ein Fremder vor. Wo sind noch mal die Gläser in der Küche? Wo steht der Mülleimer? Und oh mein Gott….ist das im Kleiderschrank tatsächlich alles mir? Ich fühlte mich wie erschlagen von meinen eigenen Sachen. Es war einfach alles viel zu viel. Ich kam doch 8 Monate mit dem Geringsten aus und plötzlich hatte ich wieder ein Auto, einen Schrank voller Klamotten, viele Schuhe, Schmuck, Make Up und einfach einer riesen Auswahl von allem. Von „fast nichts“ zurück in „alles“! Das erschreckende dabei ist: Ich hatte fast nichts davon vermisst! Ich kam wunderbar zurecht mit dem „Bisschen“, was ich hatte! 1Paar Schuhe, 2 Hosen und ein paar T-Shirts…was brauche ich schon mehr? Je weniger man im Rucksack hatte, desto weniger „Balast trug man auf den Schultern“ (auch im übertragenden Sinne)!

Ich hatte außerdem nahezu alle Passwörter und Pinnnummern vergessen und die ersten Nächte in meinem eigenen Bett waren seltsam. Wo waren die ganzen Mitschlafer im Raum, der Lärm, das Licht und die Atemgeräusche?! Das erste Mal Autofahren war auch sehr ungewöhnlich…auf der linken Seite war es mir permanent zu eng und ich musste aufpassen, dass ich nicht links herum in den Kreisverkehr hineinfahre. Ich wurde Überholt und dabei hupte der Fahrer…wie gewohnt hob ich meine Hand zum Gruß („Hi, how are you doing?“) und ein „Stinkefinger“ kam als Antwort zurück. Im Supermarkt fragte ich wie gewohnt an der Kasse „Wie geht es Ihnen?“ und die Frau guckte schockiert und antwortete nichts. Mhm…Welcome in Germany! Es ist alles ganau wie davor, aber für mich erscheint es jetzt anders. (Anders ist weder gut noch schlecht…es ist nur anders!) Ich glaube ich hatte einen typischen „kleinen“ Kulturschock!

Ich ging zu meinem ersten Vorstellungsgespräch und Mitte der Woche war ich auch der deutschen Sprache wieder mächtig. Mir rutschen immer noch ein paar englische Wörter raus, aber im großen und ganzen spreche ich wieder normal! 🙂

Der Samstag kam und ich sollte mit meinen Eltern und den Nachbarn zum Essen gehen. So richtig Lust hatte ich ja nicht und ich überlegte auch, ob ich daheim bleiben sollte. „Du musst aber mit!“, kam von Andreas und ich machte mich schließlich fertig zum Ausgehen. Mich hat es schon gewundert, warum sie sich so schick gemacht hatten?!! Naja…ich lief mit Andreas zur „Bauernstubb“ (dem Restaurant) und sollte dort meine Mama und meine Oma treffen, die schon vorgegangen waren. Von weitem sah ich ein bekanntes Gesicht: „Guck mal Andreas, der sieht aus wie der Peter“, sagte ich! „Nee…das ist nicht der Peter“, kam zur Antwort. Wir mussten nach links zum Restaurant abbiegen, aber mir ließ das doch keine Ruhe. Also sagte ich „warte mal hier, ich guck nur mal!“ Und siehe da…es war Peter! Und nicht nur Peter, sondern auch Dominik, Stephi und Flo! „Was macht ihr denn hier?????“, fragte ich! Die Antwort war klar: ÜBERRASCHUNG. Ich lief in das Restaurant und ein „Herzlich Willkommen Schild“ begrüßte mich. Ein großer Tisch war für uns gedeckt und nach und nach kamen 20 Leute in das Restaurant geschneit. Meine Mama hatte also eine Überraschungsparty für mich organisiert! (Danke Mama, du bist die Beste!) Ich verbrachte einen schönen (feucht-fröhligen) Abend mit meinen Freunden, der Familie und den Nachbarn. Das war wirklich eine gelungene Überraschung! Danke!

ich werde überrascht

Welcome Party

Überraschungsparty…gegen Ende! 😉

Das war also mein „Welcome back“ in Deutschland.

Mittlerweile bin ich auch ganz „angekommen“ und ich fühle mich sehr wohl. Meine Klamotten und Schuhe nutze ich wieder gerne und auch an alle anderen „Annehmlichkeiten“ gewöhnt man sich wieder sehr schnell. Der Unterschied ist jetzt  nur: Ich weiß, ich kann auch ohne! Und somit weiß ich alles viel mehr zu schätzen!

Ich melde mich bald noch mal mit meinem „Fazit meiner Weltreise“…ihr könnt euch also auf einen weiteren Blog-Eintrag freuen.

Bis bald,

eure Christiane



New York City und mein Fazit von Amerika

14 10 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

heute schreibe ich euch das das letzte Mal (zumindest während meiner Reise!). Ich war in den letzten Tagen in New York und habe viel erlebt:

Am Dienstag war mein letzer Tour-Tag und somit mussten wir unsere Campingausrüstung putzen und sortieren. Der Campingkocher wurde geschrubbt, die Töpfe gezählt und die Zelte getrocknet. Als der Van wieder beladen war, hieß es „auf Richtung New York“! Wir sind um 11 Uhr losgefahren und es lagen nur 300km vor uns. Leider hat uns das (mit allen Stopps) knapp 7 Stunden gekostet, denn wir standen 3 Stunden im Stau. Vor uns war ein Unfall und der Highway war gesperrt. Es ging absolut gar nichts mehr. Um 18 Uhr kamen wir endlich in „New Jersey“ an und dann hieß es auch -Abschied nehmen! Viele Tränen sind gekullert (auch bei mir), denn wir sind in den 3 Wochen als kleine „Familie“ zusammengewachsen. Wir haben zusammen gelacht und viel Spaß gehabt…! Nach dem -doch ziemlich schweren- Abschied, bin ich weiter nach New York City gefahren. Ich habe mir ein Taxi mit den anderen geteilt und somit wurde ich direkt an meinem Hotel raus gelassen. Ich stieg aus und dachte: „Mhm, ich glaube ich bin hier falsch, dieses 4****Hotel kann unmöglich das Richtige sein. Aber…es war das Richtige. Ein Freund- Florian- kam mich in New York besuchen und er hatte das Hotel gebucht. Er wartete bereits, als ich ankam. Wow…ich war wirklich baff von dem Hotel…ich glaube einen Backpacker haben die hier noch nicht gesehen! 🙂 So ging es also von der Isomatte zum 4**** Hotel!! DANKE Flo!!!!! Zusammen machten wir uns auf den Weg, um die ersten Eindrücke von New York zu sammeln. Wir liefen zum „Timesquare“ und ließen die Lichter auf uns wirken, bevor wir den M&M- Store, den Disney-Store und den Mega-Toy´s „R“us (Riesenrad inside!!) unsicher gemacht haben. Nach den ersten –wunderbaren- Eindrücken liefen wir zurück zum Hotel und erzählten noch ein bisschen.

Abschied nehmen war nicht leicht!

in Manhattan angekommen

am Timesquare

Flo und ich am Timesquare

Ich im M&M Store

Am Mittwochmorgen konnte ich seit langem mal wieder ausschlafen. Wir fuhren mit der U-Bahn nach „Chinatown“ und „Little Italy“. Wie man es sich vorstellt gab es überall chinesische Schriftzeichen oder -in Little Italy- kleine Restaurants und Cafes. Nach unserem Ausflug in die „anderen Welten“ liefen wir weiter zur „Brooklyn Bridge“, um die Aussicht auf „Manhattan“ zu genießen. Das Wetter wurde immer besser und so kam die Sonne raus und wir hatten blauen Himmel. Wir sind in das Museum „Bodies“ (man kennt es in Deutschland unter Körperwelten) gegangen und danach haben wir uns die berühmte „Wall-Street“ angeguckt. Am späten Nachmittag sind wir zum Hafen gelaufen, um dort einen Segeltrip zu buchen. Wir waren auf einem „Clipper“ und hatten eine „Manhattan- Rundfahrt“. Wir sahen die Freiheitsstatur, die Skyline von „Manhattan“ und den Sonnenuntergang. Und das Beste dabei….alles von einem Segelboot aus! 😉 Nach der Rundfahrt fuhren wir zum „Timesquare“ und schließlich zum Hotel.

in Chinatown

in little Italy

auf der Brooklyn Bridge

Wall- Street

Flo und Ich mit Skyline

Segeln in Manhattan

New York Skyline

Freiheitsstatur

Sonnenuntergang mit Freiheitsstatur

Am nächsten Tag kamen wir nur schwer aus den Federn…wir waren immer noch k.o. vom Sightseeing am Vortag! Dementsprechend sind wir erst ein bisschen später los und haben uns zuerst das „Empire State Building“ angeguckt. Es hat uns 45 min. „anstehen und warten“ gekostet, aber schließlich hatten wir von dem 86. Stock (des höchsten Gebäudes von NY) einen super Ausblick. Das Wetter war perfekt -blauer Himmel und Sonnenschein- und somit konnten wir richtig weit sehen. Ein atemberaubender Ausblick! Danach haben wir den „New York Skyride“ mitgemacht. Das ist eine „3D-Achterbahn“, die „über New York fliegt“ und man erfährt dabei einiges über die Stadt. Nice to see….aber ganz ehrlich: weiterempfehlen würde ich das nicht! Nach unserem „Skyride“ fuhren wir mit der U-Bahn zum „9/11 Memorial“. Dort haben wir uns die „St. Pauls Church“, das Museum vom 11. September und natürlich das 9/11-Denkmal angesehen! Die Bilder und die Geschichte geht wirklich unter die Haut und es ist nach wie vor unvorstellbar, was vor 11 Jahren hier passiert ist! Zu guter Letzt haben wir uns die „Tinity Church“ angesehen, bevor wir zurück zum Hotel gefahren sind. Wir machten uns fertig, denn wir waren mit zwei Mädels (aus meiner USA-Reisegruppe) zum Abendessen verabredet! Wir trafen uns mit ihnen, verbrachten noch einen netten Abend und trafen auch gleich noch auf M.C. aus meiner Reisegruppe. (New York ist eben ein „Kuhkaff“! ;)) Ich habe mich so gefreut, dass ich die Mädelsund auch M.C. noch mal sehen konnte, bevor sie (und auch ich) abreisen. Müde (und mit müden Füßen) sind wir zurück ins Hotel!

Empire State Building (höchstes Gebäude in NY!)

ein Blick vom Empire State Building

Flo und ich „ganz oben“

Manhattan von oben

St. Paul Church

Wo die Twin-Towers standen….heute ein Denkmal!

neues NY-Projekt…die Türme werden wieder aufgebaut

Tinity Church

Tinity Church

Am Freitagmorgen machten wir uns gleich auf den Weg zum „Madame Tussauds“. Ohne lange anzustehen, kamen wir in das Museum und wir haben uns die Stars unter die Lupe genommen. Nach Einstein und Co. sind wir weiter in das „Believe it or not – Museum“ gegangen. An jeder Ecke wartet dort ein kleines „Wunder“ oder eine Sinnestäuschung! 😉 Schließlich nahmen wir die U-Bahn zum „National Museum of Natural History“, um die Naturwelt zu bestaunen. Vom Urknall -über Dinosaurier- bis hin zum heutigen Mensch, erfährt man dort alles. Wir hielten uns eine Weile dort auf, bevor wir zum späten Mittagessen (es war bereits 16Uhr!) gekommen sind. Nach unserer „Mittagspause“ sind wir noch in die „St. Pauls Cathedral“ und zu guter Letzt zum „Rockefeller Center“. Dort haben wir den Ausblick vom 67. Stock genossen….erst bei Tageslicht und nach dem Sonnenuntergang mit den Lichtern der Stadt! Der Ausblick war einfach Wahnsinn. Wir hatten drei volle Tage mit Sightseeing zugebracht, dementsprechend sind wir müde zurück zum Hotel gefahren und dort ins Bett gefallen.

Jonny Depp und Ich

Ich hab da mal eine Idee…..

Believe it….or Not! 😉

Museum of Natural History

Museum of Natural History

St. Paul Cathedral

vor dem Rockefeller Center

Ausblick auf das Empire State Building

Flo und Ich auf dem Rockefeller Center

Sonnenuntergang

Skyline bei Nacht

Am Samstag hatten wir vom Sightseeing erst mal genug. Wir nahmen den Bus Richtung „New Jersey“, denn dort ist eine riesen Shopping-/Outlet- Mall! Wir waren ein paar Stunden shoppen (ich habe nur zwei Sachen gekauft, Flo ein bisschen mehr! 😉 ) und am Nachmittag ging es für uns wieder zurück nach „Manhattan“. Dort packte ich meinen Rucksack ein letztes Mal und wir machten uns für den Abend fertig. Ich zog mein Kleid an (und sogar hohe Schuhe!) und somit stand mein letzter Abend meiner Weltreise auch schon vor der Tür. Flo und ich liefen zur 51. Street und schauten uns dort (im zweitgrößten Theater von New York) das Musical „Wicked“ an. Es war ein wunderschönes Musical und ein wunderschöner letzter Abend in New York.

neue Klamotten auf dem Bett ausgebreitet 😉

Flo und ich vor dem Theater

und im Theater

vom Wanderschuh zum „Ausgehschuh“…..nach knapp 8 Monaten das erste Mal 🙂

Jetzt hat mein letzter Tag auf Reisen angefangen…..wir werden uns heute noch den „Central Park“ angucken und dort die Zeit verbringen, bevor wir uns gegen 17 Uhr auf den Weg zum Flughafen machen müssen. Flo und ich haben verschiedene Flüge nach Hause und somit lande ich erst morgen Mittag (etwa 2 Stunden nach ihm).

Nicht mehr lange und ich bin wieder daheim…..jetzt gibt es aber erst mal mein Fazit von Amerika:

 

Mein Fazit von Amerika

Das wunderschöne und vielfältige Land Amerika – es ist schwer die Eindrücke in Worte zu fassen, die ich hier gesammelt habe. Ein Wort, welches zum Land passt?? Definitiv das Wort „Groß“!! Alles ist einfach riesig! Aber es ist nicht nur riesig, sondern auch vielfältig. Am besten hat mir definitiv der Westen gefallen, mit den Bergen, den Nationalparks und der atemberaubenden Landschaft. Hier bin ich wieder ins Staunen gekommen und seit langem hatte mich wieder etwas so richtig begeistert. Aber auch der Süden, mit dem mexikanischen Einfluss,  ist einfach wunderbar. Das Essen ist scharf und die Menschen sind anders. Der Osten hat dafür die schöneren Städte: New Orleans, Nashville, Washington DC und New York waren der Hammer!! Es ist einfach für jeden Typ Mensch und für jeden Geschmack etwas dabei. Man hat alle Möglichkeiten der Welt, wenn man durch Amerika reist. Die „Outdoorliebhaber“ (wie auch ich) sind im Westen super aufgehoben und die „Fashionfreaks“ finden in New York ihr Glück. In Amerika ist einfach alles Möglich und ich bin begeistert von der Vielfältigkeit. Es ist ein Land der „Extreme“!! Alles ist entweder super groß, fett, süß, salzig, ungesund, lang, hoch, breit….ODER….klein, low fat, low calorien, zero, super gesund, sportlich, Fitness und Lifestyle. Die Spannbreite ist einfach riesig und somit gibt es beide Extreme. Im Supermarkt gibt es eine super große Abteilung nur mit „Zero“ und „Low Fat“ und gegenüber ist das Süßigkeitenregal mit einer Auswahl, die ist einfach Wahnsinn. Penutbutter-Schockoladen-Toffee-M&M´s -das gibt’s echt nur in Amerika! Auf der Straße trifft man auf viele Sportler beim Joggen und auf der anderen Straßenseite zieht man einen fettleibigen Amerikaner in einem Rollstuhl, weil er alleine nicht mehr laufen kann. In Amerika gibt es alles und es ist alles Möglich!

Genauso ist es mit dem Wetter und dem Klima. Der Westen und der Süden sind wunderbar warm oder sogar heiß, während der Osten kühler und der Norden sogar richtig kalt ist. Während ich nahezu überall in kurzen Hosen und Flip Flops umhergelaufen bin, erzählten mir die Einheimischen vom Norden, dass es bei ihnen gerade schneien würde.

Amerika ist groß und somit bin ich von West nach Ost durch 4 Zeitzonen gefahren. Man verliert 3 Stunden von Los Angeles bis New York und das innerhalb von einem Land! (Schwer vorzustellen, gell??!!)

Die Leute- also die Amerikaner- sind super liebe, hilfsbreite und aufgeschlossene Menschen. Wie in Australien oder Neuseeland wird man überall (auch in den Supermärkten) super freundlich begrüßt und man hat „Smalltalks“ den ganzen Tag lang. Es gibt „weiße“ und „schwarze“ Amerikaner, aber bis auf das das Aussehen, konnte ich keine Unterschiede feststellen. „Beide“ sind super liebe Menschen! 😉 Leider konnte ich hier nicht „Couchsurfen“, aber ich habe ein paar Amerikaner kennengelernt, die „Couchsurfer“ sind und diese waren super lieb. Ich bin mir sicher, dass ich hier auch wieder sehr gute Erfahrungen gemacht hätte. Definitiv sind sie alle sehr aufgeschlossen, freundlich, positiv und lustig.

„TrekAmerica“ heißt die Organisation, die die Touren durch Amerika, Kanada oder Südamerika anbietet. Mit meiner Tour habe ich einen absoluten Glücksgriff gemacht und ich bin begeistert! Das Konzept ist einfach super: eine kleine Reisegruppe, ein Tourguide, campen, ein paar Hotelnächte und der Mix zwischen „Outdoor, hiken, Natur“  und „Städten, Party, Fashion“. Die Tour ist geplant und organisiert, aber trotzdem muss man noch genug selbst machen (kochen, Zelte aufbauen, einkaufen usw.), sodass keine Langeweile aufkommt. Man hat eine feste Reiseroute, aber an den jeweiligen Orten hat man die absolute Freiheit den Tag zu planen, wie man möchte. Ich hatte eine super Gruppe mit super netten Leuten aus verschiedenen Ländern. Wir alle haben uns gut verstanden, uns gegenseitig geholfen und (das wichtigste!) voneinander gelernt! So gab es mal „Korea-Kochunterricht“,  „Englisch Nachhilfe“ und wir haben den „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert! Und das alles, während wir durch Amerika gereist sind und 6850km zurück gelegt haben. Jeder musste mal kochen, jeder musste man den Abwasch erledigen oder den Van reinigen. Es hatte einfach immer jeder eine Aufgabe und zusammen funktionierten wir wie eine Familie. Unsere Tourguide (Whitney) war/ist einfach die Beste. Sie war die „Mama“ unserer kleinen Familie, aber trotzdem mehr eine Freundin für uns. Mit ihren jungen 25 Jahren passte sie einfach super in unsere Gruppe, sie wusste alle Infos zu den Orten und Sehenswürdigkeiten und erledigte somit einen super „Guide- Job“! Und dabei war sie trotzdem super locker und für jeden Spaß zu haben. DANKE Whitney….du hast diesen Road Trip zu einem unvergesslichen Abendteuer gemacht. Ich hoffe, dass ich ein zweites Mal nach Amerika kommen kann und du mich dann wieder fragst: „Wanna surf my Couch??“ 😉 Ich kann diesen Trip und diese Organisation nur absolut empfehlen, wenn ihr mal eine Reise in die Staaten plant!

Zusammenfassend kann ich also sagen: JA, Amerika ist wieder eine Reise wert! Ich habe lange noch nicht alles gesehen und ich bin begeistert von diesem Land der Extreme. Es war ein wunderbarer Abschluss von meiner Weltreise und ich bin froh, dass ich noch mal so viele neue Eindrücke sammeln konnte.

Jetzt ist es also tatsächlich vorbei, ich bin am Ende meiner Reise, ich bin einmal um die Welt gereist!!! Es ist wortwörtlich „unfassbar“ für mich, was ich in diesem Jahr alles erlebt habe. Ich werde noch lange brauchen um das alles zu begreifen! Ich bin dankbar, für alle diese Erlebnisse (ob gut oder schlecht) und für alle netten und interessanten Begegnungen, die ich machen durfte. Ich hatte die beste Zeit meines Lebens und –natürlich-bin ich jetzt traurig, dass mein Abendteuer vorbei ist. Ich freue mich auf meine Familie und auf meine Freunde, die ich schon in wenigen Stunden in die Arme schließen kann….! Die Reise geht weiter – es geht nach Hause-  und ich komme definitiv reifer, erwachsener und verändert zurück.

In der Kategorie „Zurück in Deutschland“ werdet ihr in den nächsten Tagen/Wochen noch einen weiteren Blogeintrag lesen können. Ich werde auf jeden Fall noch ein „Fazit von meiner Weltreise“ verfassen, bevor ich tatsächlich meinen Blog „schließe“ und meine Weltreise somit beende.

Ich melde mich bald wieder.

Bis bald,

eure Weltenbummlerin



Birmingham, Nashville, Lansing und Washington DC

9 10 2012

What´s up there?! 🙂

^^Mal eine typisch amerikanische Begrüßung an meine lieben Daheimgebliebenen!

Heute melde ich mich (wahrscheinlich das vorletzte Mal auf meiner Reise) aus Washington DC! Wieder ist eine Woche vergangen und ich habe viel gesehen und viel erlebt. Es ist immer schwer alles in Worte zu fassen, denn ich könnte stundenlang darüber erzählen. Leider ist das nicht möglich und ich muss mich immer sehr kurz fassen. Hier ist meine kleine Zusammenfassung für euch:

Am Mittwochabend habe ich die letzten Stunden in New Orleans genossen. Ich lief durch die Stadt und lauschte der Musik an jeder Straßenecke. Schließlich traf ich mich mit meiner Reisegruppe zum Abendessen und wir verbrachten einen netten –Jazz- Abend in New Orleans. Ich genoss eine letzte Nacht im bequemen Hotelbett, bevor es am nächsten Morgen mit unserer Campingtour weiter ging.

Gegen Mittag haben wir uns auf den Weg nach „Birmingham“ gemacht. Unterwegs stoppten wir ein paar Mal um die kreative „Helloween“-Dekoration in den Vorgärten zu bestaunen. „Helloween“ ist in Amerika DAS Fest überhaupt und es wird überall ganz groß gefeiert. Anfang Oktober fangen die Leute an „verrückt“ zu werden und es wird dekoriert und an den Kostümen gearbeitet. Es ist ein richtiger Wahn und jeder will das beste Kostüm oder die beste Hausdekoration haben. Wir besuchten ein Haus, welches mehrmals „gewonnen“ hat und somit in der Zeitung war. Es ist echt Wahnsinn, was sich die Amerikaner alles einfallen lassen! Nach dem „Helloween“- Stopp waren wir noch Lebensmittel einkaufen und schließlich kamen wir erst spät auf den „Highway“ in Richtung „Birmingham“. Erst nach Sonnenuntergang, spät am Abend, erreichten wir den „Campground“ und wir bauten unsere Zelte in absoluter Dunkelheit auf. Abendessen gab es um 22 Uhr und nach einem kleinen Lagerfeuer sind wir alle müde ins Bett gefallen.

ein typischer Vorgarten

Helloween im Garten

Helloween in Amerika

die lazy bones hab ich auch manchmal 😉

Am nächsten Morgen hatten wir etwas mehr Zeit und wir konnten gemütlich Frühstücken, bevor wir uns auf den Weg Richtung Stadt gemacht haben. Es war jedem selbst überlassen, ob er die Stadt ansehen möchte oder lieber länger schlafen will. „Schlafen kann ich zu Hause“, dachte ich mir und ich fuhr in eine Stadt, von der ich noch nie etwas gehört hatte. „Birmingham“ ist keine Touristenstadt und es gibt keine Sehenswürdigkeiten oder eine lebendige Innenstadt! ABER….oh mein Gott…ich war super überrascht! Die Stadt ist voller Geschichte und interessanten Denkmalen. In 1963 fanden die ganzen Freiheitskämpfe statt und die farbigen Leute standen für ihre Rechte ein. Ich lief einen „History-Walkway“ durch die ganze Stadt und lernte so viel über die Proteste und Kämpfe für Recht und Freiheit. Normalerweise bin ich an Geschichte nicht so wahnsinnig interessiert, aber diese Stadt hatte es mir irgendwie angetan! Ich genoss meinen Stadtspaziergang und lernte dabei noch viel – perfekt! In einem kleinen Eiscafe gönnte ich mir einen „Frozen Yoghurt“ und die Verkäuferin fing doch tatsächlich noch einen kleinen „Streit“ mit mir an! Ich unterhielt mich ein bisschen mit ihr, während ich meinen „Frozen Yoghurt“ ausgewählt habe und zum Schluss fragte sie mich, wo ich denn in Birmingham wohnen würde. Ich sagte, dass ich nur zum Urlaub hier bin und auf den Weg nach New York wäre. „Ah, sie wohnen also in New York“, meinte sie!  „Nein, ich komme aus Deutschland“, war meine Antwort. Das wäre ja überhaupt nicht möglich, meinte sie dann und ich sagte immer wieder „doch, doch…ich bin wirklich aus Deutschland!“ Warum ich sie anlügen würde, wollte sie dann wissen?!?! Man hört doch an meinem Akzent, -ganz klar!-  dass ich nicht aus Europa bin, sondern aus einem englischsprachigen Land. Sie war so beleidigt, weil ich sie „anlügen“ würde, dass ich ihr zu guter Letzt meinen Reisepass gezeigt habe. Ups…da war die gute Frau aber baff. Ich bin tatsächlich aus Deutschland!! Sie entschuldigte sich und sagte, ich solle es als Kompliment aufnehmen, denn mein Englisch wäre perfekt! „Danke für das Kompliment“, sagte ich und schließlich verließ ich das Cafe. Witzige Geschichte… 🙂 Nach dieser kleinen „Auseinandersetzung“ machte ich mich schließlich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt und ich fuhr mit den anderen aus meiner Gruppe weiter nach „Nashville“. Wir kamen am frühen Abend an, hatten aber nicht viel Zeit, denn wir wollten den Bus in die Stadt nehmen und zum Abendessen gehen. Ich schaffte es in 15 Minuten zu duschen, mir mein „Cowboy- Outfit“ anzuziehen , meine Haare zu föhnen und zur Bushaltestelle zu rennen!! Wir fuhren in die Stadt, aßen zu Abend und genossen die Live-Musik an jeder Ecke. „Nashville“ ist der Geburtsort von Countrymusik und Cowboys. In jeder Ecke spielten Bands und wir tanzten ein paar Runden „Jive“, bevor ich mit dem Shuttel zurück zum Campingplatz gefahren bin. Ich hatte kein Zelt aufgebaut, denn wir hatten ja keine Zeit!!! Ich schlief also unter freiem Himmel – einfach nur mit meiner Isomatte und meinem Schlafsack! (Wow…das ist vielleicht super!!- So lange das Wetter gut ist!) Der Wettergott meinte es aber gar nicht gut mit mir uns es fing an zu regnen. Ich flüchtete in unseren Van und verbrachte die Nacht im Auto. Das war gar nicht so schlecht, ich hatte schon schlimmere Betten auf meiner Reise! 🙂

eine Stadt voller Geschichte

Freiheits- und Rechtskämpfe fanden 1963 statt

Projekt „erhaltet Birmingham schön“

Denkmal 11. September

Cowboy-Boot for dem Coyoty Ugly

Um 6 Uhr klingelte der Wecker, denn unsere längste Tour (805km!) stand uns für diesen Tag bevor. Um 7 Uhr waren wir auf dem „Highway“ – alle mehr oder weniger im Halbschlaf. 10 Stunden Autofahrt lagen vor uns und wir vertrieben uns die Zeit mit Frühstück, kleinen Spielen und Erzählungen. Wir  machten immer mal wieder kleine Pausen und schließlich kamen wir am Abend in „Lansing“ (West Virginia) an. Wir hatten unsere letzte Zeitzone erreicht und somit eine Stunde verloren. Wir kochten unser Abendessen mit dem Campingkocher und nach einem gemütlichen Lagerfeuer bin ich in mein Zelt gekrochen!

Ich in der Dunkelheit (hab herausgefunden, was meine Kamera alles kann) 😉

typischer Campingabend: kochen in der Dunkelheit

…und Lagerfeuer

Am Sonntagmorgen konnten wir etwas länger schlafen und der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Es hatte die ganze Nacht geregnet und das Wetter war immer noch „nass und kalt“, aber ich machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Gegen Mittag sind wir dann wieder weiter gefahren. Unser nächstes Ziel: Washington DC! Es regnete den ganzen Tag und wir telefonierten -was das Zeug hält- um ein Motel oder Hostel zu finden. Leider waren wir zu spät dran….es gab also keine andere Möglichkeit…wir mussten campen. Wir kamen am Abend an und im Regen und in der Dunkelheit  bauten wir die Zelte auf! Alles war nass und kalt und es war nicht möglich mit dem Campingkocher zu kochen. Wir fanden ein Restaurant „China Buffet“ und genossen schließlich unser chinesisches Abendessen. Zurück im Camp sind wir in unsere Zelte gekrochen und versuchten zu schlafen. Es war verdammt kalt (0°C) und mein Schlafsack hat mich nicht mehr wärmen können. Die Nacht war dementsprechend kurz.

Spaziergang durch den Wald

Ich stand am frühen Morgen auf, um eine heiße Dusche zu nehmen. Ich machte mich fertig und frühstückte und schließlich ging es in die Stadt! Ein ganzer Tag lang Sightseeing in Washington!!! Es gibt sooooo viel zu sehen und ich dachte, dass mir die Zeit nicht ausreichen würde!! Aber ich habe das Beste drauß gemacht….insgesamt war ich 13 Stunden am Stück unterwegs. Ich habe mir zuerst das Museum für „Air & Space“ angesehen, danach ging es weiter zum „U.S. Capitol“ und zum „Nationalmuseum of Natural History“. Zum Mittagessen bin ich in das „alte Post Office“ gegangen und dort konnte ich einen Blick von oben auf die Stadt werfen. Man hat eine wunderbare Aussicht da oben!! Nach dem Mittagessen habe ich mir das „Weiße Haus“ angesehen und das „Washington Monument“, das „zweite Weltkrieg Denkmal“, das „Vietnam Krieg Denkmal“ und das „Lincoln Denkman“. Schließlich bin ich in das „Holocaust Museum“ gegangen und habe mir die Geschichte von Deutschland noch mal angesehen. Es ist immer wieder erschreckend und macht mich traurig….wieviele Juden sind doch in den Konzentrationslagern gestorben! 🙁 Nach dem Museum habe ich mich mit meiner Gruppe getroffen und gemeinsam haben wir uns den Wachwechsel an der „Arlington Cemetery“ angesehen, bevor wir zu unserem Abschluss-Abendessen gegangen sind. Es gab thailändisches Essen und zum Nachtisch die berühmten D.C. Cupcakes!!! Wow…das war ein tolles Abschlussessen!! Und lecker! 🙂 Zur Krönung sind wir danach noch mal in die Stadt gefahren und wir haben eine zweistündige Walking- Tour um die Monuments gemacht. Mit der Beleuchtung sieht noch mal alles ganz anders aus, als am Tag. Wir haben also das Denkmal für den Vietnamkrieg, das Denkmal für Lincoln, das Denkmal für Martin Luther King, das Denkmal für den Korean Krieg und das 2. Weltkrieg- Denkmal gesehen. Ich kann also stolz sagen: Ich habe alles gemacht, was in einem Tag nur möglich ist!!

im Air & Space Museum

Ich am Capitol

Museum of Natural History

old post office

Aussicht vom Post Office

das Post Office von innen

der Eingang

das weiße Haus

näher kommt man nicht dran 😉

Washington Monument

Eingang zum Holocaust Museum

„Reflection“ am Denkmal für den Vietnam Krieg

Reflection Pool mit Monument im Hintergrund

Arlington Cemetery

Wachwechsel

bester Nachtisch!!!

lecker!!!

Nachttour: Lincoln Denkmal

Korea Krieg Denkmal bei Nacht

Denkmal für Martin Luther King

2. Weltkrieg Denkmal bei Nacht

Jetzt (23 Uhr) sind wir zurück zum Campingplatz gekommen und wir sind alle sehr müde!! (Und mir tun die Füße weh!) Ich werde gleich in meinen Schlafsack kriechen, bevor es morgen Früh weiter geht! Nächstes (und letztes) Ziel: New York City! Leider ist mein Road Trip dann zu Ende und ich muss mich von meiner Reisegruppe trennen! Aber ich werde meine letzten 5 Tage mit einem Freund (Flo) in einer super Stadt verbringen….darauf freue ich mich!

Ich melde mich bald wieder!

eure Christiane



San Antonio, Lake Charles und New Orleans

3 10 2012

Hallo meine Lieben,

ich melde  mich mit heute mit einem kleinen Update, denn ich habe gerade mal kostenloses Internet zu Verfügung! 🙂

Am Sonntag hatte ich einen freien Tag in „San Antonio“ und somit hatte ich viel Zeit, um mir die Stadt anzusehen. Ich schlief endlich mal ein bisschen länger und nach dem Frühstück machte ich mich mit dem Bus auf den Weg in die Stadt! Ich besuchte „den Alamo“ und lief den berühmten „Riverwalk“. „San Antonio“ ist eine wunderschöne Stadt mit viel mexikanischen Einfluss! (Wen wundert es, ist ja nur zwei Stunden Autofahrt von Mexico entfernt!!) Ich genoss das ruhige Treiben und ein leckeres mexikanisches Mittagessen. Gegen Nachmittag fuhr ich wieder zurück zum Campingplatz und schwamm eine Runde im Pool! In Texas ist es nämlich ganz schön heiß! 🙂 Wir kochten zusammen, aßen unser Abendessen und danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich, bevor wir in unsere Zelte gekrochen sind.

Ich vor dem Alamo

Riverwalk

Sightseeing in San Antonio

Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen, denn die nächsten 600 km standen uns bevor. Wir fuhren nach „Houston“ und schauten uns das berühmte „Bierdosenhaus“ und das „Autosaxophone“ an, bevor wir zu unserem eigentlichen Ziel „Lake Charles“ weiter gefahren sind. Unterwegs erledigten wir wieder unseren Lebensmitteleinkauf und somit kamen wir erst spät am Abend an. Wir bauten unsere Zelte auf, kochten und dann war es auch schon dunkel. Leider haben wir von diesem Tag (außer Autofahren!) nicht viel gehabt! 🙁 Wir verbrachten den Abend wieder am Lagerfeuer und fielen schließlich müde auf unsere Isomatten.

das Bierdosenhaus

witzige Art das Haus zu dekorieren

harte Arbeit: 18 Jahre- jeden Tag- 6 Dosen Bier!

ein Saxophone aus Volkswagen-Autos

Am Dienstag schauten wir uns das „Sumpfland von Lake Charles“ aber noch ein bisschen genauer an. Wir liefen einen kleinen Wanderweg durch das Moor und hielten nach Alligatoren Ausschau. Diese sind hier nämliche keine Seltenheit. Leider (oder zum Glück?!) haben wir keine gesehen und schließlich mussten wir unser „Camp“ wieder räumen und uns auf den Weg machen. Unser nächstes Ziel: New Orleans!! Dort kamen wir am frühen Nachmittag an und wir machten uns gleich auf den Weg zu einer Stadtbesichtigung. Unser Hotel ist direkt im „French Quarter“ und somit da, „wo die Post abgeht“! Wir liefen durch die Stadt und genossen die ersten Eindrücke. An jeder Ecke spielen Jazz-Bands, stehen Künstler oder Vodoo-/ Kartenleser. Am Abend wurden wir von unseren Tourguides überrascht und somit stand eine „White-T-Shirt-Party“ an. Wir alle bekamen ein weißes T-Shirt und ein paar Textmarker und somit konnten wir uns gegenseitig die T-Shirts signieren. (Somit können wir alle eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen!) Die Idee war super und somit machten wir uns gleich dran und gestalteten unsere Shirts. Zusammen (alle in weißen T-Shirts mit witzigen Sprüchen bekleidet) zogen wir los und machten die berühmte „Bourbon- Street“ unsicher. Wir bekamen alle Aufmerksamkeit auf dieser Straße, denn eine große Gruppe mit weißen T-Shirts fällt einfach auf. Wir machten die interessantesten Bekanntschaften in dieser Nacht und sie alle signierten unsere Shirts. (Dieses T-Shirt bekommt einen Ehrenplatz bei mir!) Die „Bourbon-Street“ ist die Partymeile in New Orleans und man findet überall Live-Bands, gute Musik und Bars/Restaurants. Und man trifft auf die verrücktesten Menschen überhaupt! Ich liebe diese Stadt! Früh am Morgen (4 Uhr?!) hatte ich endlich genug und ich bin müde in mein Bett gefallen!

Sumpf-Wanderung

Sumpf in Lake Charles

Sightseeing in New Orleans

Ich im schönen New Orleans

Bourbon Street mit den berühmten Hurricane-Cocktails

die T-shirts werden gestaltet 🙂

Tourguide Whitney und Ich

die ersten T-Shirts sind fertig

4 Männer in Weiß….

und 7 Frauen in Weiß…ziehen los!

auf der Bourbon Street (Shipwreck und Ich)

ein wunderbare Erinnerung

…von einem wunderbaren Abend mit super Leuten!!!

Um 8 Uhr heute Morgen hatte ich aber wieder „Hummeln im Hintern“ und ich konnte nicht warten wieder in die Stadt zu gehen. Ich lief über die „French Markets“, schaute mir den „Armstrong Park“ an und genoss ein bisschen Jazz-Musik auf der Plaza, während ich mein Frühstück genoss. Ich bummelte durch die Stadt und am „Mississippi River“ entlang und schließlich lief ich wieder zum Hotel zurück. Heute Abend werden wir alle in die „Jazz-Preservation- Hall“ gehen und New Orleans noch mal so richtig auf uns wirken lassen, bevor wir morgen Früh wieder weiter reisen. New Orleans ist auf jeden Fall noch mal einen Besuch wert!! Aber….ich bin ja noch hier und kann noch ein paar Stunden genießen! 🙂

Mississipi River

Stadtbummel

Live Musik….überall

typische Häuser im French Quarter

Armstrong Park

Jazz heute Abend 🙂

Ich melde mich bald wieder!

Bis bald,

eure Christiane