Surfen und Kangaroos!

30 06 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

da ich gerade mal kostenlos Internet habe, schreibe ich euch schon etwas früher als sonst! 🙂

Am Dienstag habe ich (wie angekündigt) das Surfen geübt. Leider war mein Board viel zu kurz für die kleinen Wellen und deshalb hatte ich wenig Erfolg dabei! Jonathan (der Irländer aus meinem Bus) und ich hatten aber trotzdem unseren Spaß dabei. Am Abend sind wir alle (die perfekte Reisegruppe!) noch mal zusammen ins „Cheeky Monkey“ gegangen, um einen letzten gemeinsamen Abend zu verbringen. Leider haben wir unterschiedliche Reisepläne und mussten uns deshalb trennen. Jonathan und ich werden aber noch bis Rainbow Beach zusammen reisen, weil wir beide die gleichen Reisepläne haben.

Früh morgens fuhr der Bus weiter nach „Surfers Paradise“. Schon vormittags kamen wir dort an und es hat den ganzen Tag geregnet…nein geschüttet!! Wir konnten also gar nichts unternehmen und haben deshalb einen „Ruhetag“ eingeschoben. Wir beide hatten etwas Schnupfen und Halsweh, also war ein Ruhetag genau das Richtige! Ich habe meinen Trip geplant, ein Buch gelesen und Tagebuch geschrieben. Ansonsten ist an diesem Tag gar nichts passiert! 🙂

ein gemütlicher Tag auf der Couch...mit zwei Iren! 😉

Am Donnerstag regnete es wieder. Zwischendurch kam aber mal die Sonne raus und das haben wir genutzt, um durch die Stadt zu laufen. Surfers Paradise ist berühmt für das Nachtleben und somit haben wir außer Bars, Restaurants und Casinos nicht viel gesehen. Wir waren noch kurz am Strand, aber auch da war (wegen dem Wetter) nicht viel los. Es hatte wieder angefangen zu regnen, also sind wir zurück ins Hostel und haben uns ein leckeres Abendessen gekocht. Es gab: Kangaroo-Burger!!! Mhm war das lecker! Und typisch australisch!! 🙂

Surfers Paradise Skyline

High Five!

Regenwolken am Surfers Paradise Beach

Skyline mit Beach

ein Sturm zieht auf und es ist richtig windig...

die Sonne kommt raus...

Surfers Paradise von der sonnigen Seite...

australische Spezialität: Kangaroo!

australische Spezialität: Kangaroo!

Zutaten für den "Aussi Burger"

an die Pfanne, fertig, los...

Fertig ist der Aussi Burger!

Am Freitag fuhren Jonathan und ich weiter nach Brisbane. Dort war das Wetter richtig schön und wir haben die Sonne genossen. Wir hatten einen Couchsurfer gefunden, der uns für zwei Tage in seinem Heim aufnehmen wollte. Leider war er aber noch bei der Arbeit und somit mussten wir den ganzen Tag mit unserem Gepäck durch die Stadt laufen, bevor wir „einchecken“ konnten. Wir sind in den botanischen Garten gegangen und haben dort ein Picknick gemacht und eine Runde in der Sonne relaxt. Abends sind wir dann zu Steven (unserem Couchsurfer) gefahren und dort wartete ein leckeres Essen auf uns. Steven hatte nämlich für uns gekocht. Super glücklich über unsere tolle Unterkunft, (und darüber, dass wir das Geld für ein Hostel sparen konnten) sind wir ins Bett gefallen.

Picknick im Park

Brisbane River

Segelboote auf den Brisbane River

relaxen im botanischen Garten

Nach dem Frühstück, heute Morgen, sind wir in die Stadt gegangen. Dort haben wir „Sightseeing“ gemacht und die typischen Sehenswürdigkeiten gesehen: King George Square, City Botanic Gardens, Old Government House, Parliament House, Brisbane Museum…usw.! Danach sind wir (bei 24°C) zum „Winter Festival“ gegangen. (Das ist der australische Wintermarkt mit einer Eisbahn und heißen Getränken…wie unser Weihnachtsmarkt!) Hier in Australien ist Winter, aber für mich fühlte es sich ziemlich komisch an, in T-Shirt, auf einem Wintermarkt zu stehen! 🙂 Hehe…

Welcome to Brisbane City!

City Hall

Parliaments House

Old Governments House

Botanic Garden with Skyline

Winter????

Schlittschuhlaufen im "Winter"

in T-Shirt!!! 😉

"Deutsche Bratwurst"

echte Schneemänner gibt es hier nicht

Danach sind wir zurück zu Stevens Haus. Mit ihm zusammen sind wir in den umliegenden „Busch“ gefahren, um Kangaroos zu sehen. Dort kommt man nämlich nur mit dem Auto hin. Nach ein paar schönen Fotos sind wir nun wieder zurück und werden uns noch einen gemütlichen Abend machen. 🙂

Baby-Kangaroo

im Sprung

Kangaroo-Familie

Mutter mit Kind 😉

voller Beutel

Morgen fahren wir dann weiter nach Noosa. Dort werden wir von einem weiteren Couchsurfer empfangen und sicherlich ein paar schöne Tage haben.

Ich melde mich bald wieder!

Cheers!

Eure Christiane



Sonne, Wellen, Surfen!!!

26 06 2012

Meine Lieben,
hier ist wieder ein Bericht voller Erlebnisse:
Am Mittwoch war ich stundenlang im Darling Harbour spazieren. Ich habe mich zur Mittagszeit auf eine Bank gelegt, gesonnt und ein Buch gelesen. Danach bin ich zurück in die Stadt gelaufen und dort war ich noch ein bisschen bummeln. Außerdem war ich in „Chinatown“ und habe den „Padys Market“ besucht. Auf dem Markt habe ich mich auch noch sehr lange aufgehalten, bevor ich wieder zu Mark (Couchsurfer!) zurück gefahren bin. Ich verbrachte einen letzten Abend mit den Couchsurfermädels und ich musste mal wieder meinen Rucksack packen und meine Weiterreise vorbereiten.

Darling Harbour

Am Donnerstag musste ich mit meinem ganzen Kram quer durch die Stadt fahren und ein „billiges“ Hostel in der Nähe von der „Central Station“ suchen. Die Preise in Sydney fangen bei 43 Dollar (pro Nacht!!) an. Ich hab ein super- super- super „Schnäppchen“ für 29 Dollar (die Nacht) gemacht.  Ich war ein zweites Mal froh, dass ich mir durch das Couchsurfen 5 Nächte gespart hatte. Nach dem Einchecken bin ich in die Stadt und habe mir Essen und Vorräte für die nächsten paar Tage gekauft.  Außerdem habe ich den Koala im Hafen besucht und danach habe ich mir das Opera House noch mal von innen und im dunkeln angesehen…wegen der Beleuchtung! 😉 Am Abend gab es dann ein „Free BBQ“ im Hostel und somit hatte ich mir das Kochen  auch noch gespart. Ich verbrachte den Abend mit zwei netten Mädels  aus Amerika in der Hostelbar!

Koalas schlafen 20 Stunden am Tag!!

Opera House by Night

der Mond geht auf

City-Skyline by Night

Harbour Bridge by Night

am Eingang zum Opera House

Am Freitag fuhr der Bus schon um 6.15 Uhr in Richtung „Spot X“ ab. Spot X ist das Surfcamp an der Ostküste. Ich traf im Bus auf einen Irländer, ein Mädchen aus Dänemark, ein Pärchen aus Holland und ein Mädchen aus Kanada. Wir 6 sind alle im selben Alter und waren sofort „die perfekte Reisegruppe“. Wir verstanden uns blind und es war so, als würde man sich schon ewig kennen. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Unterwegs haben wir bei der „Big Banana“ gehalten und das berühmte Foto gemacht.  Gegen Abend kamen wir im Surfcamp an und wurden super nett empfangen. Es gab gleich ein bisschen Theorieunterricht und danach ein Abendessen. Nach einer Flasche Wein sind wir früh ins Bett.

Big Banana in Coffs Harbour

Willkommen in der Surfschule!

im Surfcamp

im Surfcamp

Morgens um 6 Uhr klingelte wieder unser Wecker. Wir sind zum Strand gelaufen, um eine Runde joggen zu gehen. Wir hatte einen wunderschönen Sonnenaufgang und richtig viel Spaß beim Laufen. Nach dem Frühstück hatten wir unseren Surfunterricht! Das hat sooooooooo viel Spaß gemacht und wir haben dabei Delfine gesehen! Ich glaube ich bin ein Surftalent :)….die erste Welle kam und ich stand sofort auf meinem Board! Ich erwischte fast jede Welle und hatte richtig viel Spaß!!! Das Wetter war traumhaft und ich hatte außerdem ein Fotoshooting….die Surfbilder kommen bald! (Ich bekomme sie erst in 1-2 Wochen!) 🙂 Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus weiter zum „Byron Bay“. Gegen Abend kamen wir an, suchten uns ein Hostel und danach sind wir ins „Cheeky Monkey“ (eine Bar) gegangen. Dort war Ladies Night und wir waren als „OZ-V.I.P.“ dort… somit gab es den ganzen Abend freie Getränke für uns!! Es war ein langer und lustiger Abend!

Joggen vor Sonnenaufgang

die Sonne geht auf

Surfcamp Sonnenaufgang

Jipie!

ein toller Tag beginnt

Let's Go!!

erst mal "Trockenuebungen"

unsere Surfgruppe

links: Surflehrer : rechts: ich!!!

Surflehrer liegt im Wasser....ich stehe immer noch!! 🙂

und ich stehe...

und stehe.....

...und liege im Wasser!

Gluecklich nach der ersten Surflesson!

Am Sonntag wachte ich mit einem höllischen Muskelkater auf. Oh mein Gott….welche Muskeln man alle beim Surfen braucht! Wahnsinn! Ich kam nur mit viel Mühe aus dem Bett und nach dem Frühstück sind wir zum Strand gelaufen. Wir hatten wieder das beste Wetter und somit entschieden wir uns den Walkway zum berühmten Byron Bay Leuchtturm zu laufen. Ich hatte viel Mühe mit meinem Muskelkater die vielen Stufen hoch zu „krabbeln“, aber ich habe es geschafft! Die Aussicht war atemberaubend!! Der Byron Beach ist ewig lang und wir sind den ganzen Weg wieder zurück gelaufen. Wir haben uns noch den Sonnenuntergang angesehen, bevor wir  zurück zu unserem Hostel gelaufen sind, um uns ein Abendessen zu kochen. Danach sind wir müde ins Bett gefallen!!

auf dem Weg zum Leuchtturm

auf dem Leuchtturm...im Hintergrund Byron Bay Beach

die perfekte Reisegruppe 🙂

Australia 2012!!!

Sunset am Byron Bay Beach

Am Montag haben wir einen Tagesausflug in die Hippie-Stadt „Nimbin“ gemacht. Das Wetter war wieder super und somit konnten wir dort gut „abhängen“! 🙂 Auch ohne die „Special Cookies“ bekamen wir viel von dem „Hippie-Feeling“ mit. Ein alter Hippie erklärte uns (gefühlte) stundenlang, dass wir das Leben genießen sollen und das Leben Freiheit ist….usw…! 🙂 Es war ein richtig schöner Tag und auf dem Rückweg hatten wir noch ein BBQ, bevor wir uns einen Wasserfall in der Nähe von Byron Bay angeguckt haben. Am Abend waren wir zurück in unserem Hostel und gönnten uns noch einen „Free Drink“ an der Bar.

mit dem Hipiebus nach Nimbin

Willkommen in Nimbin!

Lebe und liebe das Leben!

typisch Nimbin!

im Hippie- Museum

Wegweiser zur inneren Ruhe....

wieder mal ein Wasserfall 🙂

Heute werde ich noch mal surfen gehen und ein bisschen die „Wellentechnik“ trainieren.
Morgen fahre ich dann weiter nach „Surfers Paradise“!
Ich melde mich bald wieder,
Cheers!
Eure Christiane



HALBZEIT!!!!

24 06 2012

Meine Lieben!

Heute ist Tag 113! Das heißt, dass ich bereits „Halbzeit“ habe. Wahnsinn….ist das denn möglich? Wo ist die Zeit geblieben? Am Anfang meiner Reise hat sich die Zeit noch gezogen wie Kaugummi und mittlerweile rennt sie mindestens dreimal so schnell!!

Ob ich nach Hause möchte? Klar!!!

Aber noch nicht jetzt! Ich bin froh, dass ich noch weitere 113 Tage, voller neuer Erfahrungen, vor mir habe. Ich habe schon so viel erlebt und ich bin mir sicher, dass die zweite Hälfte meiner Reise genauso aufregend wird!

Indien war die „harte“ Zeit meiner Reise…es war gewöhnungsbedürftige ein Backpacker zu sein und somit mit wenigen Dingen klar zu kommen. Außerdem fiel mir der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden schwer. Dazu kam der Kulturschock, denn es war dreckig, laut und „anders“. Am meisten bewegt haben mich aber die Menschen. So viel Armut, so viele hungernde Kinder und so viel Leid!

Thailand war die „anstrengende“ Zeit meiner Reise….jeden Tag 40°C und trotzdem wurde gewandert und trotzdem musste ich auf dem Feld arbeiten. Dann auch noch mit den Waisenkindern konfrontiert zu werden, war sehr bewegend. Ich blickte in die Augen von Kindern, die bald sterben würden oder kaum eine Zukunft haben. Wenn ich heute an Indien und Thailand denke, dann sehe ich viele Bilder in meinen Kopf! Bilder, die ich nie vergessen werde und die mich noch lange beschäftigen werden.

Neuseeland war die „abenteuerliche“ Zeit meiner Reise. Ich bin mit dem Fallschirm aus 4000 Metern gesprungen und ich habe eine Gletschertour gemacht. Die vielen Wanderungen, Erlebnisse und vor allem die Begegnungen werde ich noch lange vermissen. (Wie gesagt…ich habe mich in dieses Land verliebt!)

Und nun bin ich also schon in Australien. Wie wird diese Zeit wohl für mich werden?

Wie auch immer….es wird mich auf jeden Fall weiter bringen, denn ich lerne jeden Tag dazu, auf meiner Reise!

Also es bleibt spannend und natürlich halte ich euch weiterhin über meinen Blog auf dem Laufenden.

Nicht mehr lange, (ihr könnt jetzt schon runter zählen!) dann bin ich wieder zu Hause und dann gibt es die ganzen Berichte noch mal im Detail und persönlich! 😉

Bis bald,

eure Christiane



Meine ersten Eindrücke aus „Down Under“!

19 06 2012

Hallo meine Lieben,

nun bin ich schon in Australien und somit hat die vierte Etappe begonnen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit rennt. In meinen ersten paar Tagen, hier in Sydney, habe ich schon eine Menge erlebt:

Angefangen hat es am Samstag in Christchurch. Ich musste Abschied nehmen, von dem wundervollen Land und von meiner Freundin Anna-Lena. Der Abschied war nicht leicht, denn jetzt reise ich wieder alleine durch die Welt. Neuseeland hat sich mit einem wunderbaren Ausblick (vom Flugzeug aus) von mir verabschiedet! Ich habe den kurzen Flug von vier Stunden sehr genossen.

ein letzter Blick auf Neuseeland

Am Abend kam ich in Sydney an und es hat leider geregnet. So musste ich mit meinem ganzen Gepäck durch den Regen rennen und den richtigen Bus in die Stadt finden. Eine Stunde später saß ich endlich im richtigen Bus und musste sehr aufpassen, dass ich an der richtigen Haltestelle aussteige und umsteige. Als ich auch den letzten richtigen Bus gefunden hatte, war ich schon sehr beruhigt. Der Busfahrer war so lieb und hat mir zum richtigen Zeitpunkt gesagt, dass ich jetzt aussteigen muss. Ich lief (wieder durch den Regen) mit meinem ganzen Gepäck durch die Straßen und suchte die „Cobar Street“. Meine Schultern und meine Knie schmerzten immer mehr (25 kg Gepäck!) und es regnete immer mehr. Die „Cobar Street“ war aber nicht zu finden. Ich fragte alle Leute und Taxifahrer und sie waren sehr hilfsbereit, aber die richtige Straße kannte keiner. Ich bin (gefühlt) ewig durch den Regen und die Dunkelheit gelaufen, bis ich plötzlich vor dem Straßenschild stand: „Cobar Street“! Wunderbar…ich hatte es gefunden!! Dort wollte ich also ein paar Nächte bei einem „Couchsurfer“ schlafen. Für alle, die noch nichts vom Couchsurfing gehört haben:

CouchSurfing ist ein kostenloses, internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen.

Kurz gesagt: Man schläft und lebt bei wildfremden Leuten- ganz umsonst! Das hat viele Vorteile, denn man lernt Leute kennen und spart auch noch Geld. Etwas komisch war mir aber schon dabei, zu einem wildfremden Kerl nach Hause zu gehen. Meine Bedenken waren aber völlig umsonst! Ich kam dort an und sein Schlüssel lag (wie vereinbart) im Briefkasten für mich bereit, weil er noch arbeiten musste. Ich traf dort direkt auf vier andere, deutsche Mädels, die dort auch „couchsurfing“ machten. (Sein Haus ist groß genug!) Ich bekam ein kleines Zimmer mit einem großen Doppelbett für mich alleine und machte es mir bequem. Die Mädels nahmen mich direkt mit in die Stadt und dort sahen wir uns das große Feuerwerk über den Darling Harbour an. Das nenne ich mal eine Begrüßung!!! Schon hatte ich den Regen vergessen und mich auf meine Zeit in dieser wundervollen Stadt gefreut! Gegen Mitternacht bin ich müde ins Bett gefallen.

"Darling Harbour" bei meiner Ankunft!

großes Feuerwerk im Darling Harbour

trotz Nieselregen sehr schön...

Ein gelungener Willkommensgruß!

mein Zimmerchen beim Couchsurfing

Am Sonntag war ich den ganzen Tag auf Sightseeingtour. Das Wetter war traumhaft schön (blauer Himmel und Sonnenschein) und ich bin am Hafen entlang gelaufen und habe mir das „Opera House“ angesehen. Außerdem bin ich über die berühmte „Harbour Bridge“ gelaufen und habe dabei die vielen Segler beobachtet. Den ganzen Tag war ich zu Fuß in der Stadt unterwegs und am Abend haben wir fünf Mädels für unseren Gastgeber gekocht. Ein „kleines Dankeschön“ musste schon sein! Es gab typisch deutsche Schnitzel, Kartoffelbrei und Gemüse.

am Hafen von Sydney

das "Opera House"

...und von der anderen Seite

die "Harbour Bridge"

"Americas Cup" Sailing Yacht

Segeln unter der Harbour Bridge

Cityview von der Harbour Bridge

wir Mädels beim Kochen für unseren Gastgeber

Am nächsten Morgen bin ich früh los Richtung Stadt! Von den Mädels wusste ich, dass am Vormittag eine „Free City Tour“ angeboten wird. Ich machte also eine geführte Sightseeingtour durch die ganze Stadt, bekam alle Sehenswürdigkeiten zu sehen – und das wieder ganz umsonst. Der nette Tourguide hat lediglich ein Trinkgeld von jedem bekommen. Auf der Tour habe ich viel über die Geschichte von Sydney erfahren und wir hatten super Wetter! Danach bin ich durch den botanischen Garten gelaufen, um einen Blick auf die Brücke UND das Opern Haus zu werfen (ist nämlich ein berühmtes Postkartenfoto!). Außerdem war ich in „Kings Cross“ (etwa wie die Reeperbahn!) und im „Hyde Park“. Nach vielen Stunden quer durch die Stadt laufen war ich ziemlich erschöpft.

im botanischen Garten

"Das" Postkartenfoto 😉

City-Skyline

Sightseeingtour "St. Marys Cathedral"

botanic gardens

the government house

Da die zwei Tage Sightseeing in der Stadt sehr „stressig“ waren, bin ich heute mit dem Bus aus der Stadt raus gefahren. Ich wollte wieder mehr Natur sehen und bin zum „Bondi Beach“. Dort  bin ich den „Costal Walk“ (an der Küste entlang) gelaufen und hab das gute Wetter genossen. Ich konnte mich sogar ein bisschen Sonnen und dabei stundenlang den Surfern im Wasser zugucken. Ich hatte einen richtig schönen Tag!

"Bondi Beach"

auf dem Costal Walkway

Sonne tanken...

Ich am Bondi Beach

Surfer am Beach

Morgen werde ich noch mal den „Darling Harbour“ bei Tag angucken und zu „Chinatown“ gehen. Am Donnerstag werde ich beim Couchsurfer ausziehen und in Hostel gehen, damit ich am Freitag den Bus (pünktlich um 6 Uhr morgens!) bekomme. Dann geht es die Ostküste hoch! Am Samstag werde ich dann selbst auf einem Surfbrett stehen (oder zumindest liegen 😉 ).

Ich melde mich bald wieder,

Cheers!

eure Christiane



Die letzten Tage in Neuseeland & mein Fazit!

15 06 2012

Meine lieben Daheimgebliebenen,

nun ist es schon wieder soweit und ich schicke euch den letzten Beitrag aus Neuseeland. Die letzten Tage waren sehr ruhig und ich habe nicht sooooo viel zu berichten. Am Montag und am Dienstag haben wir uns viel Ruhe und Schlaf gegönnt, denn wir hatten es dringend nötig. Die Rücken schmerzten von den schweren Backpacks und den durchgelegenen Betten und unsere Energietanks mussten auch erst wieder aufgefüllt werden. Auf so einer Reise bekommt man oft viel zu wenig Schlaf, weil in einem 8-10 Bett-Zimmer immer ein Schnarcher dabei ist. 🙂 Wir haben die Zeit genutzt und unsere Wäsche gewaschen, Internetgeschäfte abgeschlossen und ich musste meine Weiterreise nach Australien planen. Außerdem haben wir zwei gemütliche Stadtbummel durch Queenstown gemacht und  zwei nette Abende mit neu gewonnenen Freunden verbracht! (Unsere zwei Deutschen haben wir auch noch mal getroffen….wir haben uns riesig gefreut!)

Queenstown Lake

Am Mittwoch war ich nach einem gemütlichen Frühstück mit einem Irländer in der Nähe von Queenstown unterwegs. Wir sind mit dem Auto um den See gefahren und waren (bei wunderschönen Wetter!) spazieren. Am Abend sind Anna-Lena, Rick (der Irländer), Käthe und Raul (die beiden Deutschen) und ich noch den berühmten „Fergburger“ in Queenstown essen gegangen und danach war ich mit Rick im Kino! Mittlerweile verstehe ich auch die englischen Filme ohne Probleme! 🙂 Danach mussten wir unsere Backpacks wieder packen, denn am nächsten Morgen ging es sehr früh los.

Rick und Ich unterwegs

Spaziergang am Queenstown Lake

die Sonne verschwindet hinter dem Berg

Der "Fergburger" ist der weltbeste Burger!!

Am Donnerstag fuhren wir nach Christchurch. Den ganzen Tag waren wir mit dem Bus unterwegs und wir kamen erst am späten Nachmittag an. Im Bus war es sehr kalt, da die Heizung ausgefallen war. Ich habe so sehr gefroren, dass sogar meine Zehen ganz blau waren. Umso schöner, dass unser Hostel eine Sauna und einen Hot Pool hatte. Zwei Stunden haben wir in der Sauna und im Pool verbracht, um uns wieder aufzuwärmen. Nach dem Abendessen haben wir uns noch einen gemütlichen Abend gemacht.

auf dem Weg nach Christchurch

Mt Cook...der höchste Berg in Neuseeland

der Mt Cook auf dem Weg nach Christchurch

wunderschöne Aussicht in der "Mittagspause"

unsere Sauna in "Weinfassformat"

Heute waren wir in Christchurch unterwegs. Die Stadt ist wie ausgestorben und man sieht immer noch die Schäden vom Erdbeben. Ein beklemmendes Gefühl überkommt einen, wenn man durch die aufgerissenen Straßen läuft. Es hat den ganzen Tag geregnet und wir wollten ins Stadtzentrum….leider sind wir viel zu lange in die Falsche Richtung gelaufen. Als wir eine Einheimische fragten, wo wir denn lang gehen müssten, sagte sie „Oh God! You are miles away!!“. Ich hatte überhaupt keine Lust mehr im Regen umherzulaufen, aber das musste ich auch nicht! Die nette Dame war so freundlich und hat uns mit dem Auto in die Stadt gefahren. Einfach so…obwohl wir wildfremde Leute waren. Sie war sehr nett und durch sie haben wir viel über die Erdbeben und die Angst der Bewohner erfahren. Nach dem Stadtbummel bin ich noch mal in die Sauna und danach musste ich alle meine Sachen wieder packen und für den nächsten Flug vorbereiten.

Morgen fliege ich weiter nach Sydney. Dort werde ich eine Woche bleiben. Ich melde mich (sobald ich kann) wieder mit den neusten Infos.

Jetzt aber erst mal mein Fazit von Neuseeland:

Neuseeland ist wunderbar und ich habe mich in dieses Land verliebt! Ich werde auf jeden Fall noch mal wieder kommen, denn Neuseeland hat noch so viel mehr zu bieten! Die Landschaft ist einfach atemberaubend und wunderschön…anders kann man das nicht beschreiben. Außerdem ist dieses Land so vielfältig, dass man einfach alles machen kann! Man geht morgens aus der Tür raus und hat die Wahl: „Schnappe ich mir mein Surfbrett oder mein Snowboard??“ Man kann zum Strand oder auf den Berg. Man kann wandern, bergsteigen oder mit dem Fahrrad fahren. Es gibt wunderschöne Seen und Flüsse und es gibt zwei Meere und die Fjorde. Also auch für die Wassersporter ist gesorgt!! Die Tierwelt ist genial und man sieht so viele Tiere hier, die man zu Hause nur im Fernsehen sehen kann.

Die Menschen sind super nett und freundlich! Die freundlichsten Menschen, die ich je erlebt habe!! Stellt euch folgende Situation vor: Ihr steht im Supermarkt an der Kasse! In Deutschland schaut euch ein mürrisches Gesicht mit der „ich hab kein Bock zu arbeiten Einstellung“ an (wenn sie oder er überhaupt hinschaut!). Dann wird fleißig die Ware abgescannt und man muss sich beeilen, dass man wegkommt, denn der Nächste in der Reihe wartet schon und alle sind gestresst. Ist doch so, oder? In Neuseeland ist das anders: Man kommt an die Kasse und ein freundliches Gesicht lächelt einen an und fragt dich „Wie geht’s dir und wie war dein Tag bisher?“ Es wird ein bisschen gequatscht, während sie oder er deine Ware abscannt und für dich einpackt. Danach wird bezahlt und sie oder er gibt dir deine Tüte in die Hand und wünscht dir einen wunderschönen Tag! Und das ist nur ein Beispiel von vielen!! Überall wird sich nach deinem Befinden erkundigt und alle Menschen sind offen, freundlich und hilfsbereit. Die „Kiwis“ (wie sich die Einheimischen selbst nennen) sind einfach nur lieb!

Ich liebe Neuseeland!

Meine Tour quer durch Neuseeland war spitze und ich habe viele wunderbare Dinge erlebt. Insgesamt habe ich knapp 4650 km zurückgelegt: Auckland-Waiheke Island- Auckland- Paihia- Cape Reinga- Paihia- Auckland- Hot Water Beach- Waitomo- Rotorua- Taupo- River Valley-Wellington- Kaiteriteri- Westport- Lake Mahinapua- Franz Josef- Wanaka-Queenstown- Dunedin- Invercargill-Te Anau- Milford- Queenstown- Christchurch

Ich kann nicht sagen, was mir am besten gefallen hat. Ich kann nicht mal sagen, ob mir der Norden oder der Süden besser gefällt. Es ist beides schön, aber der Süden ist einfach noch vielfältiger! Meine Erlebnisse in Neuseeland waren auch einfach klasse….ich würde jederzeit wieder aus einem Flugzeug springen und eine Gletschertour machen. Den Bungy-Jump mache ich dann bei meinem nächsten Besuch hier und auch den Milford- Track will ich unbedingt noch laufen. Also hier merkt schon….mit Neuseeland habe ich noch nicht abgeschlossen!

noch ein letztes Mal Grüße aus New Zealand

Die meiste Zeit habe ich mich hier auch sehr wohl gefühlt und war in netten Hostels. Insgesamt habe ich schon in 35 verschiedenen Betten geschlafen und ich habe da so einiges mitgemacht! 🙂 Um es für das nächste Mal einfacher zu machen, (oder für euch, wenn ihr nach Neuseeland wollt!) habe ich eine Hostelbewertung gemacht und nun zusammengefasst! So kann man sich einige „sch…“ Hostels einfach sparen! Meine Bewertung geht von 1-5 Sterne.  1 = miserabel, 2 = schlecht, 3 = o.k.!, 4 = sehr schön, 5 = spitzenklasse!

Silverfern Backpacker Auckland                     ***

Hekerua Lodge Waiheke Island (BBH)         ****

Mousetrap Paihia (BBH)                                  *****

Verandahs Auckland (BBH)                            ****

Seebreeze Hot Water Beach (BBH)                **(*)

Juno Hall Waitomo (BBH)                              ***

Funky Green Voyager Rotoura (BBH)          ***

Rainbow Lodge Taupo (BBH)                        *****

Riverstone Backpackers Turangi (BBH)      *****

River Valley Lodge                                            **

BASE Wellington                                               *

Kaiteri Lodge Kaiteriteri                                  **

TrippInn Westport (BBH)                              ****

Hostel Mahinapua                                            *

Glow Worm Cottages Franz Josef (BBH)    *****

Wanaka Bakpaka (BBH)                                  *****

Manor House Backpackers Dunedin (BBH) **

The Flaming Kiwi Queenstown (BBH)           ****

Tuatora Lodge Invercargill                               **

Bungy Backpackers Queenstown (BBH)       **

The Old Country House Christchurch (BBH) ****

So, das ist also meine Bewertung, die es euch (oder mir) einfacher macht! 🙂

Es war außerdem schön, dass ich in Neuseeland nicht alleine war! Ich hatte meine Freunde Peter und Anna-Lena bei mir und das hat vieles angenehmer gemacht! Ich konnte meine Erlebnisse teilen und war nicht ganz so einsam. Außerdem habe ich hier viele nette Leute kennengelernt und davon werde ich sicherlich einige wieder in Deutschland treffen. Ich habe neue Freunde in der ganzen Welt gefunden.

Mein Fazit ist also: Neuseeland war der Hammer! Awesome! Amazing! New Zealand….I´ll come back soon!

Jetzt muss ich aber los…die nächste Etappe wartet!!

mit "Sack und Pack" gehe ich durch die Welt

Ich melde mich bald wieder,

eure Christiane



Am südlichsten Ende der Welt!

11 06 2012

Kia Ora meine Lieben!

Am Sonntag waren Anna-Lena und ich auf dem Mt Iron und haben einen Blick auf Wanaka geworfen. Der Aufstieg war anstrengend, aber der Ausblick dafür atemberaubend! Zum Abendessen haben wir uns eine leckere (selbstgemachte!) Pizza gemacht und danach hatten wir einen lustigen Spieleabend mit zwei anderen Deutschen, die wir in Franz Josef kennengelernt hatten. Diese Beiden begleiteten uns schon seit ein paar Tagen…wir haben sie immer wieder getroffen!

Aussicht vom Mt Iron

 

Lake Wanaka

 

Wanaka von oben

Am Montag sind wir in das Museum „Puzzeling World“ gegangen! Das war vielleicht witzig! Alles ist dreidimensional gebaut und somit werden die Sinne getäuscht! Wasser kann plötzlich auch bergauf fließen und feste Bilder bewegen sich! Unglaublich! Zum Schluss sind wir noch in ein Labyrinth gegangen und wir haben 1 ½ Stunden gebraucht, um da wieder raus zu finden! Wir hatten so viel Spaß! Danach haben wir uns mit Vorräten für die nächsten Tage eingedeckt, unsere Weiterreise geplant und ein Brot gebacken. Am Abend mussten wir unsere „sieben Sachen“ wieder packen, denn wir wollten am nächsten Tag nach Queenstown fahren.

 

"schräges" Museum

 

Wieviele Beine hat der Elefant?

voll schräg...

...oder doch gerade???

Der Bus nach Queenstown war für Dienstag schon voll ausgebucht, deshalb beschlossen wir mit den beiden Deutschen (oben genannt) weiterzureisen. Sie nahmen uns bis Queenstown mit und setzten uns am Hostel ab. Leider regnete es den ganzen Tag, deshalb konnten wir nur kurz durch die Stadt laufen und keine Sightseeingtour machen. (Da wir aber noch ein paar Tage in Queenstown haben werden, war das gar nicht schlimm.) Danach haben wir einen letzten Abend mit unseren neu gewonnenen Freunden aus Deutschland verbracht.

Käthe und Raul....unsere Freunde aus Deutschland!

Am Mittwoch ging es dann los Richtung Dunedin. Dunedin ist eine „schottische Studentenstadt“ und wir kamen gegen Abend im Hostel an. Vorher waren wir auf der steilsten Straße der Welt und alleine auf dieser Straße zu laufen war so anstrengend, als würde man den Mt Everest besteigen! 🙂 Außerdem hatten wir eine kleine Stadtführung von unserem Busfahrer und so haben wir das große Rugby-Stadion, die Railwaystation, die Bierfabrik und die Schokoladenfabrik gesehen. Wir beschlossen für den nächsten Tag eine Schokoladenfabriktour zu buchen. Am Abend liefen wir noch mal durch die Stadt, um das „Großstadtfeeling“ zu genießen.

die steilste Straße der Welt

 

....ist wie Bergsteigen 😉

oben angekommen

Am Donnerstag ging es gleich nach dem Frühstück zu der „Cadbury“ Schokoladenfabrik. Dort hatten wir eine ganz interessante Führung durchs Werk und wir haben alles über die Schokoladenherstellung erfahren. Es roch super lecker und wir konnten auch mal naschen! 😉 Wir haben den größten Schokobrunnen der Welt gesehen…innerhalb weniger Sekunden floss eine Tonne Vollmilchschokolade an uns vorbei! Einfach beeindruckend!! Im Schokoladenlabor hätte ich mir am liebsten gleichen einen Job klargemacht, aber jeden Tag die „Geschmacksprobe“ durchzuführen, ist vielleicht nicht ganz so gesund! Nach der Führung sind Anna-Lena und ich in die Stadt gegangen und ich war endlich mal beim Friseur! Nach drei Monaten Reisen, Sonne, Wind und Salzwasser waren meine Haare ziemlich kaputt und ich musste dringend etwas dagegen tun! Den Tag haben wir mit einen gemütlichen Stadtbummel ausklingen lassen.

Ausgestattet mit einem Haarnetz sind wir los...mit Schokoriegeln wieder zurück!

Ich im Schokoladenauto 😉

ein Schokotraum

schnipp, schnapp....Haare ab... Ergebnis!

Am Freitag haben wir einen laaaaangen Spaziergang gemacht. Wir sind durch die Stadt zum Strand gelaufen, danach Richtung Hafen und wieder zurück in die Stadt. Somit haben wir auch mal wieder den Pazifik gesehen und eine frische Meeresbrise gespürt. Das Wetter war sehr wechselhaft und immer wieder  waren ein paar Regentropfen dabei. (Zum Glück kein Schnee!) Wir sind an der berühmten Railwaystation von Dunedin vorbeigekommen und auf dem Rückweg habe ich mir einen leckeren „Starbuckscafe“ gegönnt, um aus der Kälte zu kommen. Am Abend mussten wir wieder packen und früh ins Bett, denn die Weiterreise nach Invercargill war für 7.30 Uhr am nächsten Morgen geplant.

Strand von Dunedin

Hafen von Dunedin...die Sonne kommt raus!

Hafen von Dunedin...die Sonne kommt raus!

Railwaysation

Am Samstag ging es also früh los, aber das hat sich auch gelohnt! Wir haben einen schönen Sonnenaufgang gesehen und dabei auch gleich noch einen Seelöwen entdeckt. Danach sind wir weiter zu den „Nugget Point“ gefahren, um dort (auch bei schlechten Wetter) ein Stück zu laufen und den Leuchtturm und die „Nuggets“ (Felsen im Wasser) zu sehen. Danach haben wir einen kleinen Abstecher bei den „Purakaunui Fall“ gemacht. (Das ist ein wunderschöner Wasserfall, zu dem man über einen kleinen Wanderweg gelangt.) Nach einem langen Strandspaziergang in „Papatöwai“ sind wir zum „Florence Hill“ gefahren und dort hatten wir eine super Aussicht! Und schließlich sind wir zum südlichsten Punkt von Neuseeland gefahren! Das war also wirklich „das Ende der Welt“. Dort kann man sogar Pinguine sehen, wenn man Glück hat! (Wir hatten Glück! 🙂 ) Es war so kalt dort, dass wir recht schnell nach Invercargill weitergefahren sind. Dort kamen wir erst am Abend an und nach einem kleinen Stadtspaziergang sind wir auch gleich ins Bett (war ja mittlerweile schon 0 Uhr!).

Sonnenaufgang am Strand

unser Seelöwe

auf zu den Nugget Point

der Leuchtturm bei den Nuggets

"Nuggets" im Wasser

wer gute Augen hat, (oder einen guten Zoom 😉 ) kann die Seelöwen sehen...

Purakaunui Falls

Ausblick!

DA...genau DA ist der südlichste Punkt von Neuseeland!

Ich stehe am "Asshole of the World" (wie der Busfahrer so schön gesagt hat) 😉

ein Pinguin

Um kurz nach 6 Uhr klingelte der Wecker wieder und es ging weiter Richtung Te Anau und den berühmten Milford Sound. Am Lake Te Anau haben wir eine kleine Frühstückspause gemacht und danach sind wir durch den „Fjordland Nationalpark“ gefahren. Dort haben wir wunderschöne Wasserfälle, Regenwälder und ganz viele schneebedeckte Berge gesehen. Außerdem waren wir bei den „Mirror Lake“ und ein atemberaubendes Panorama hat uns umgeben! Über einen hohen Berg kamen wir schließlich zum Milford Sound. Tja was soll ich dazu jetzt schreiben…mir fehlen die Worte! Es war einfach wunder-wunder-wunderschön dort! Kein Wort kann beschreiben, und kein Bild kann zeigen, was die Natur dort geschaffen hat! Es ist einfach nur „amazing“, „awesome“ und „beautiful“ in Einem! Nach der Bootstour haben wir uns noch die Unterwasserwelt vom Milford Sound angeguckt. Dort gibt es die vom Aussterben bedrohten „black coralls“ (die eigentlich weiß sind!). Mit dem Bus ging es dann über Te Anau wieder nach Queenstown zurück. Am späten Abend kamen wir im Hostel an.

Lake Te Anau

Lake Te Anau am frühen Morgen

Welcome to the Fjordland Nationalpark

Wolken ziehen über die Berge

Mirror Lake

Mirror Lake

auf einer Höhe von 920 Meter

durch Schnee und Eis...

durch den Regenwald

ein schöner Kea läuft uns über den Weg

Milford Sound in Wolken

der Nebel zieht durch den Milford Sound

wunderschöne Wasserfälle

atemberaubende Naturgewalten so weit das Auge reicht

so dicht am 20 Meter hohen Wasserfall

Anna-Lena und Ich beim Aufwärmen

ein Seelöwe im Milford Sound

Besichtigung der Unterwasserwelt

weiße "black coralls"

durch den Sound zurück

jetzt lässt sich auch die Sonne über den Milford Sound blicken

Eins ist klar…die nächsten Tage werden wir ruhig angehen lassen, denn so viele Bilder und Eindrücke müssen auch erst mal verarbeitet werden! Schon in ein paar Tagen geht es weiter nach Christchurch und dann nach Australien, deshalb gönne ich mir jetzt ein bisschen mehr Ruhe! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

Liebe Grüße

Eure Christiane



„Eiszeit“ auf der Südinsel!

3 06 2012

Hallo meine Lieben,

wieder ist eine Woche vergangen! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!

Am Montag sind wir einen Wanderweg in der Nähe von Westport gelaufen (am Cape Foulwind). Die Westküste ist sehr schön und auch bei schlechtem Wetter konnten wir die hohen Wellen der Tasmanischen See sehen. Es wehte eine frische Brise und dann fing es auch noch an zu regnen….dadurch haben wir einen wunderschönen Regenbogen gesehen! (In Neuseeland sehen wir mindestens einmal am Tag einen Regenbogen!) Danach sind wir nach Punakaiki gefahren, um die berühmten „Pancake Rocks“ zu besichtigen. Diese Felsen heißen so, weil sie aussehen, als wären viele Pancakes übereinander gestapelt worden. Nach der Felsentour ging es weiter über Greymouth nach Lake Mahinapua. (Wenn ihr nicht wisst, wo das ist: keine Sorge! Ist wieder nur in der „Pampa“ und besteht aus einem kleinen Haus…unser Hostel!) Das war bisher das Schlimmste, was ich erlebt habe (in Neuseeland!). Die Betten waren so durchgelegen, dass ich auf dem Boden geschlafen habe, die „Zimmer“ (Container) waren viel zu klein und zu kalt und zu den Toiletten und den Duschen musste man durch das kalte Sauwetter und den Regen laufen, um zum nächsten Container zu kommen. Schrecklich! Aber zum Glück wieder nur für eine Nacht! Die Küche war auch etwas notdürftig, sodass man sich nur mit viel Mühe ein Abendessen zubereiten konnte! Wir sind nur noch kurz an den Strand und haben den Sonnenuntergang angeguckt und ansonsten war der Abend sehr kurz und wir sind früh ins Bett.

"mein" Regenbogen

die "tasmanische See"

"Pancake Rocks"

Ich zwischen den Pancakes!

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas gutes dort! :)

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas "Gutes" dort! 🙂

"Schaumparty"

Am nächsten Tag fuhren Anna-Lena und ich weiter nach Franz Josef! Schon auf dem Weg haben wir die Berge, den Regenwald und den Gletscher gesehen! Ich sage nur: Wow! Am Nachmittag kamen wir an und haben auch gleich unsere Gletschertour gebucht, waren einkaufen und haben ein bisschen unsere Weiterreise geplant. Danach sind wir eine kleine Runde wandern gegangen und im Anschluss in den heißen Spa-Pool vom Hostel. Wir hatten diesmal wieder viel Glück mit unserer Hostelwahl und somit konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Um den Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen, sind wir früh ins Bett gegangen.

der Weg nach Franz Josef

Am Mittwoch war unsere Gletschertour, auf die ich mich lange gefreut habe. Schon früh morgens ging es los und wir wurden mit der passenden Kleidung ausgestattet. Nach einer kleinen Einweisung ging es auch schon los. Mit dem Helikopter sind wir auf den Gletscher geflogen und hatten eine super Aussicht von da oben! Danach hatten wir eine 3-stündige Tour auf-  und in dem Eis. Wir sind durch enge Eishöhlen gekrabbelt, haben uns durch enge Eisschluchten gequetscht und sind auf dem Eis hoch- und runter gelaufen. Dabei haben wir sehr viel über den Franz Josef Gletscher erfahren! Sehr interessant ist bei diesem Gletscher, dass das Eis und der Regenwald direkt nebeneinander liegen. Nach der Tour waren wir alle pitschnass und durchgefrohren und mit dem Helikopter ging es wieder ab ins Tal. Dort hatten wir noch einen freien Eintritt in die „Glacier Hot Pools“ und haben uns so richtig aufgewärmt. Abends bin ich müde ins Bett gefallen.

erst mal in die "richtigen" Klamotten

dann in das passende Schuhwerk

Vorfreude!

kurz vor dem Abflug

der Helikopter wartet auf uns

Juhu...endlich in der Luft!

der Gletscher von Oben

nach der Landung auf dem Eis

Anna-Lena und ich im Eis

ab durch das Eis

im Eis

kleine Pause

Hoffen, dass man nicht stecken bleibt!

wie die "sieben Zwerge" 🙂

auf dem Gletscher

im Gletscher 🙂

durch enge Schluchten

Franz Josef und der Regenwald nicht weit entfernt

Aufwaermen im Hot Pool!

Am nächsten Tag sind Anna-Lena und ich auf Wandertour gegangen. Zuerst waren wir beim „Peters Pool“, einem wunderschönen Aussichtspunkt in Franz Josef. Dort ist ein spiegelglatter See und man sieht den Berg gleich zweimal…in echt und als Spiegelbild. Wow! Danach sind wir einen Tunnelwanderweg gelaufen. Dort war es aber so dunkel und nass, (man hätte Gummistiefel gebraucht) dass wir nach einigen Metern umkehren mussten. Also hatten wir noch genügend Zeit um ins „Wildlife Museum“ zu gehen und Kiwis zu sehen. Die sind soooo süß! Leider aber vom Aussterben bedroht! Am Abend habe ich dann noch ein Brot gebacken! Ich kann dieses Toastbrot (Weißbrot) nach knapp 3 Monaten einfach nicht mehr sehen. Also habe ich Mehl, Sonnenblumenkerne, Karotten und Hefe gekauft und ein leckeres Brot gemacht! 🙂 Nach dem Backen habe ich noch eine DVD geguckt und danach bin ich wieder (müde) ins Bett gefallen.

Wandern in Franz Josef!

vor dem Tunnel

im Tunnel

"Peters Pool"

am Kiwi- Museum

beim Brotbacken

Endlich ein richtiges Brot!

Am Freitag liefen wir früh los, denn wir hatten eine lange Wandertour geplant. Wir trafen einen Kanadier und einen Engländer, die wir gleich dazu eingeladen haben, mit uns zu kommen. Wir liefen insgesamt über 20 km und davon waren 7 km einfach nur Bergauf. Die Wanderstrecke war eine „wirkliche“ Wanderstrecke (Peter, du weißt was ich meine!), doch zwischendurch war es mehr eine Kletterstrecke. Es ging nur Bergauf und plötzlich ging der Weg 1-2 Meter senkrecht nach oben. Da blieb einem nichts anderes übrig als zu klettern! Es war wirklich anstrengend, aber wir hatten sehr viel Spaß! Es gab nette Aussichtspunkte und wir konnten noch mal einen Blick auf den Gletscher werfen. Wir kamen am Abend zurück und nach einem leckeren Abendessen mussten wir schon unsere Backpacks packen und unsere Weiterreise vorbereiten.

ein Kanadier, ein Englaender und eine Deutsche 🙂

auf unserer 20km Tour

der erste Aussichtspunkt ist erreicht

Geschafft! Endlich oben!

Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen, um den Bus Richtung Wanaka zu nehmen. In Fox haben wir angehalten um den „Lake Matheson“ zu sehen, denn dieser ist „das berühmteste Postkartenmotiv“ (laut Reiseführer!) von Neuseeland. Leider waren zu viele Wolken über den Bergen, sodass ich kein Postkartenbild hinbekommen habe. Danach sind wir über „Ship Creek“ nach „Haast“ gefahren. In „Ship Creek“ haben wir Delfine gesehen und den Strand genossen und in „Haast“ haben wir uns die „Thunder Creek Falls“ angeguckt. Danach ging es weiter zu den „Blue Pools“, das sind gaaaaanz blaue, klare Seen. Die sind super schön! Zu guter Letzt sind wir am Nachmittag in Wanaka angekommen und konnten den Sonnenuntergang über den „Wanaka Lake“ genießen.

das beruehmte Postkartenfoto....nur nicht ganz so schoen 🙂

Thunder Creek Falls

Thunder Creek Falls

very "blue Pools"

Lake Wanaka!

Heute werden wir auf den Mt Iron laufen, um einen Blick ueber Wanaka zu haben.

Ich melde mich bald wieder,

bis bald!

eure Christiane