Die letzten Tage in Neuseeland & mein Fazit!

15 06 2012

Meine lieben Daheimgebliebenen,

nun ist es schon wieder soweit und ich schicke euch den letzten Beitrag aus Neuseeland. Die letzten Tage waren sehr ruhig und ich habe nicht sooooo viel zu berichten. Am Montag und am Dienstag haben wir uns viel Ruhe und Schlaf gegönnt, denn wir hatten es dringend nötig. Die Rücken schmerzten von den schweren Backpacks und den durchgelegenen Betten und unsere Energietanks mussten auch erst wieder aufgefüllt werden. Auf so einer Reise bekommt man oft viel zu wenig Schlaf, weil in einem 8-10 Bett-Zimmer immer ein Schnarcher dabei ist. 🙂 Wir haben die Zeit genutzt und unsere Wäsche gewaschen, Internetgeschäfte abgeschlossen und ich musste meine Weiterreise nach Australien planen. Außerdem haben wir zwei gemütliche Stadtbummel durch Queenstown gemacht und  zwei nette Abende mit neu gewonnenen Freunden verbracht! (Unsere zwei Deutschen haben wir auch noch mal getroffen….wir haben uns riesig gefreut!)

Queenstown Lake

Am Mittwoch war ich nach einem gemütlichen Frühstück mit einem Irländer in der Nähe von Queenstown unterwegs. Wir sind mit dem Auto um den See gefahren und waren (bei wunderschönen Wetter!) spazieren. Am Abend sind Anna-Lena, Rick (der Irländer), Käthe und Raul (die beiden Deutschen) und ich noch den berühmten „Fergburger“ in Queenstown essen gegangen und danach war ich mit Rick im Kino! Mittlerweile verstehe ich auch die englischen Filme ohne Probleme! 🙂 Danach mussten wir unsere Backpacks wieder packen, denn am nächsten Morgen ging es sehr früh los.

Rick und Ich unterwegs

Spaziergang am Queenstown Lake

die Sonne verschwindet hinter dem Berg

Der "Fergburger" ist der weltbeste Burger!!

Am Donnerstag fuhren wir nach Christchurch. Den ganzen Tag waren wir mit dem Bus unterwegs und wir kamen erst am späten Nachmittag an. Im Bus war es sehr kalt, da die Heizung ausgefallen war. Ich habe so sehr gefroren, dass sogar meine Zehen ganz blau waren. Umso schöner, dass unser Hostel eine Sauna und einen Hot Pool hatte. Zwei Stunden haben wir in der Sauna und im Pool verbracht, um uns wieder aufzuwärmen. Nach dem Abendessen haben wir uns noch einen gemütlichen Abend gemacht.

auf dem Weg nach Christchurch

Mt Cook...der höchste Berg in Neuseeland

der Mt Cook auf dem Weg nach Christchurch

wunderschöne Aussicht in der "Mittagspause"

unsere Sauna in "Weinfassformat"

Heute waren wir in Christchurch unterwegs. Die Stadt ist wie ausgestorben und man sieht immer noch die Schäden vom Erdbeben. Ein beklemmendes Gefühl überkommt einen, wenn man durch die aufgerissenen Straßen läuft. Es hat den ganzen Tag geregnet und wir wollten ins Stadtzentrum….leider sind wir viel zu lange in die Falsche Richtung gelaufen. Als wir eine Einheimische fragten, wo wir denn lang gehen müssten, sagte sie „Oh God! You are miles away!!“. Ich hatte überhaupt keine Lust mehr im Regen umherzulaufen, aber das musste ich auch nicht! Die nette Dame war so freundlich und hat uns mit dem Auto in die Stadt gefahren. Einfach so…obwohl wir wildfremde Leute waren. Sie war sehr nett und durch sie haben wir viel über die Erdbeben und die Angst der Bewohner erfahren. Nach dem Stadtbummel bin ich noch mal in die Sauna und danach musste ich alle meine Sachen wieder packen und für den nächsten Flug vorbereiten.

Morgen fliege ich weiter nach Sydney. Dort werde ich eine Woche bleiben. Ich melde mich (sobald ich kann) wieder mit den neusten Infos.

Jetzt aber erst mal mein Fazit von Neuseeland:

Neuseeland ist wunderbar und ich habe mich in dieses Land verliebt! Ich werde auf jeden Fall noch mal wieder kommen, denn Neuseeland hat noch so viel mehr zu bieten! Die Landschaft ist einfach atemberaubend und wunderschön…anders kann man das nicht beschreiben. Außerdem ist dieses Land so vielfältig, dass man einfach alles machen kann! Man geht morgens aus der Tür raus und hat die Wahl: „Schnappe ich mir mein Surfbrett oder mein Snowboard??“ Man kann zum Strand oder auf den Berg. Man kann wandern, bergsteigen oder mit dem Fahrrad fahren. Es gibt wunderschöne Seen und Flüsse und es gibt zwei Meere und die Fjorde. Also auch für die Wassersporter ist gesorgt!! Die Tierwelt ist genial und man sieht so viele Tiere hier, die man zu Hause nur im Fernsehen sehen kann.

Die Menschen sind super nett und freundlich! Die freundlichsten Menschen, die ich je erlebt habe!! Stellt euch folgende Situation vor: Ihr steht im Supermarkt an der Kasse! In Deutschland schaut euch ein mürrisches Gesicht mit der „ich hab kein Bock zu arbeiten Einstellung“ an (wenn sie oder er überhaupt hinschaut!). Dann wird fleißig die Ware abgescannt und man muss sich beeilen, dass man wegkommt, denn der Nächste in der Reihe wartet schon und alle sind gestresst. Ist doch so, oder? In Neuseeland ist das anders: Man kommt an die Kasse und ein freundliches Gesicht lächelt einen an und fragt dich „Wie geht’s dir und wie war dein Tag bisher?“ Es wird ein bisschen gequatscht, während sie oder er deine Ware abscannt und für dich einpackt. Danach wird bezahlt und sie oder er gibt dir deine Tüte in die Hand und wünscht dir einen wunderschönen Tag! Und das ist nur ein Beispiel von vielen!! Überall wird sich nach deinem Befinden erkundigt und alle Menschen sind offen, freundlich und hilfsbereit. Die „Kiwis“ (wie sich die Einheimischen selbst nennen) sind einfach nur lieb!

Ich liebe Neuseeland!

Meine Tour quer durch Neuseeland war spitze und ich habe viele wunderbare Dinge erlebt. Insgesamt habe ich knapp 4650 km zurückgelegt: Auckland-Waiheke Island- Auckland- Paihia- Cape Reinga- Paihia- Auckland- Hot Water Beach- Waitomo- Rotorua- Taupo- River Valley-Wellington- Kaiteriteri- Westport- Lake Mahinapua- Franz Josef- Wanaka-Queenstown- Dunedin- Invercargill-Te Anau- Milford- Queenstown- Christchurch

Ich kann nicht sagen, was mir am besten gefallen hat. Ich kann nicht mal sagen, ob mir der Norden oder der Süden besser gefällt. Es ist beides schön, aber der Süden ist einfach noch vielfältiger! Meine Erlebnisse in Neuseeland waren auch einfach klasse….ich würde jederzeit wieder aus einem Flugzeug springen und eine Gletschertour machen. Den Bungy-Jump mache ich dann bei meinem nächsten Besuch hier und auch den Milford- Track will ich unbedingt noch laufen. Also hier merkt schon….mit Neuseeland habe ich noch nicht abgeschlossen!

noch ein letztes Mal Grüße aus New Zealand

Die meiste Zeit habe ich mich hier auch sehr wohl gefühlt und war in netten Hostels. Insgesamt habe ich schon in 35 verschiedenen Betten geschlafen und ich habe da so einiges mitgemacht! 🙂 Um es für das nächste Mal einfacher zu machen, (oder für euch, wenn ihr nach Neuseeland wollt!) habe ich eine Hostelbewertung gemacht und nun zusammengefasst! So kann man sich einige „sch…“ Hostels einfach sparen! Meine Bewertung geht von 1-5 Sterne.  1 = miserabel, 2 = schlecht, 3 = o.k.!, 4 = sehr schön, 5 = spitzenklasse!

Silverfern Backpacker Auckland                     ***

Hekerua Lodge Waiheke Island (BBH)         ****

Mousetrap Paihia (BBH)                                  *****

Verandahs Auckland (BBH)                            ****

Seebreeze Hot Water Beach (BBH)                **(*)

Juno Hall Waitomo (BBH)                              ***

Funky Green Voyager Rotoura (BBH)          ***

Rainbow Lodge Taupo (BBH)                        *****

Riverstone Backpackers Turangi (BBH)      *****

River Valley Lodge                                            **

BASE Wellington                                               *

Kaiteri Lodge Kaiteriteri                                  **

TrippInn Westport (BBH)                              ****

Hostel Mahinapua                                            *

Glow Worm Cottages Franz Josef (BBH)    *****

Wanaka Bakpaka (BBH)                                  *****

Manor House Backpackers Dunedin (BBH) **

The Flaming Kiwi Queenstown (BBH)           ****

Tuatora Lodge Invercargill                               **

Bungy Backpackers Queenstown (BBH)       **

The Old Country House Christchurch (BBH) ****

So, das ist also meine Bewertung, die es euch (oder mir) einfacher macht! 🙂

Es war außerdem schön, dass ich in Neuseeland nicht alleine war! Ich hatte meine Freunde Peter und Anna-Lena bei mir und das hat vieles angenehmer gemacht! Ich konnte meine Erlebnisse teilen und war nicht ganz so einsam. Außerdem habe ich hier viele nette Leute kennengelernt und davon werde ich sicherlich einige wieder in Deutschland treffen. Ich habe neue Freunde in der ganzen Welt gefunden.

Mein Fazit ist also: Neuseeland war der Hammer! Awesome! Amazing! New Zealand….I´ll come back soon!

Jetzt muss ich aber los…die nächste Etappe wartet!!

mit "Sack und Pack" gehe ich durch die Welt

Ich melde mich bald wieder,

eure Christiane



Am südlichsten Ende der Welt!

11 06 2012

Kia Ora meine Lieben!

Am Sonntag waren Anna-Lena und ich auf dem Mt Iron und haben einen Blick auf Wanaka geworfen. Der Aufstieg war anstrengend, aber der Ausblick dafür atemberaubend! Zum Abendessen haben wir uns eine leckere (selbstgemachte!) Pizza gemacht und danach hatten wir einen lustigen Spieleabend mit zwei anderen Deutschen, die wir in Franz Josef kennengelernt hatten. Diese Beiden begleiteten uns schon seit ein paar Tagen…wir haben sie immer wieder getroffen!

Aussicht vom Mt Iron

 

Lake Wanaka

 

Wanaka von oben

Am Montag sind wir in das Museum „Puzzeling World“ gegangen! Das war vielleicht witzig! Alles ist dreidimensional gebaut und somit werden die Sinne getäuscht! Wasser kann plötzlich auch bergauf fließen und feste Bilder bewegen sich! Unglaublich! Zum Schluss sind wir noch in ein Labyrinth gegangen und wir haben 1 ½ Stunden gebraucht, um da wieder raus zu finden! Wir hatten so viel Spaß! Danach haben wir uns mit Vorräten für die nächsten Tage eingedeckt, unsere Weiterreise geplant und ein Brot gebacken. Am Abend mussten wir unsere „sieben Sachen“ wieder packen, denn wir wollten am nächsten Tag nach Queenstown fahren.

 

"schräges" Museum

 

Wieviele Beine hat der Elefant?

voll schräg...

...oder doch gerade???

Der Bus nach Queenstown war für Dienstag schon voll ausgebucht, deshalb beschlossen wir mit den beiden Deutschen (oben genannt) weiterzureisen. Sie nahmen uns bis Queenstown mit und setzten uns am Hostel ab. Leider regnete es den ganzen Tag, deshalb konnten wir nur kurz durch die Stadt laufen und keine Sightseeingtour machen. (Da wir aber noch ein paar Tage in Queenstown haben werden, war das gar nicht schlimm.) Danach haben wir einen letzten Abend mit unseren neu gewonnenen Freunden aus Deutschland verbracht.

Käthe und Raul....unsere Freunde aus Deutschland!

Am Mittwoch ging es dann los Richtung Dunedin. Dunedin ist eine „schottische Studentenstadt“ und wir kamen gegen Abend im Hostel an. Vorher waren wir auf der steilsten Straße der Welt und alleine auf dieser Straße zu laufen war so anstrengend, als würde man den Mt Everest besteigen! 🙂 Außerdem hatten wir eine kleine Stadtführung von unserem Busfahrer und so haben wir das große Rugby-Stadion, die Railwaystation, die Bierfabrik und die Schokoladenfabrik gesehen. Wir beschlossen für den nächsten Tag eine Schokoladenfabriktour zu buchen. Am Abend liefen wir noch mal durch die Stadt, um das „Großstadtfeeling“ zu genießen.

die steilste Straße der Welt

 

....ist wie Bergsteigen 😉

oben angekommen

Am Donnerstag ging es gleich nach dem Frühstück zu der „Cadbury“ Schokoladenfabrik. Dort hatten wir eine ganz interessante Führung durchs Werk und wir haben alles über die Schokoladenherstellung erfahren. Es roch super lecker und wir konnten auch mal naschen! 😉 Wir haben den größten Schokobrunnen der Welt gesehen…innerhalb weniger Sekunden floss eine Tonne Vollmilchschokolade an uns vorbei! Einfach beeindruckend!! Im Schokoladenlabor hätte ich mir am liebsten gleichen einen Job klargemacht, aber jeden Tag die „Geschmacksprobe“ durchzuführen, ist vielleicht nicht ganz so gesund! Nach der Führung sind Anna-Lena und ich in die Stadt gegangen und ich war endlich mal beim Friseur! Nach drei Monaten Reisen, Sonne, Wind und Salzwasser waren meine Haare ziemlich kaputt und ich musste dringend etwas dagegen tun! Den Tag haben wir mit einen gemütlichen Stadtbummel ausklingen lassen.

Ausgestattet mit einem Haarnetz sind wir los...mit Schokoriegeln wieder zurück!

Ich im Schokoladenauto 😉

ein Schokotraum

schnipp, schnapp....Haare ab... Ergebnis!

Am Freitag haben wir einen laaaaangen Spaziergang gemacht. Wir sind durch die Stadt zum Strand gelaufen, danach Richtung Hafen und wieder zurück in die Stadt. Somit haben wir auch mal wieder den Pazifik gesehen und eine frische Meeresbrise gespürt. Das Wetter war sehr wechselhaft und immer wieder  waren ein paar Regentropfen dabei. (Zum Glück kein Schnee!) Wir sind an der berühmten Railwaystation von Dunedin vorbeigekommen und auf dem Rückweg habe ich mir einen leckeren „Starbuckscafe“ gegönnt, um aus der Kälte zu kommen. Am Abend mussten wir wieder packen und früh ins Bett, denn die Weiterreise nach Invercargill war für 7.30 Uhr am nächsten Morgen geplant.

Strand von Dunedin

Hafen von Dunedin...die Sonne kommt raus!

Hafen von Dunedin...die Sonne kommt raus!

Railwaysation

Am Samstag ging es also früh los, aber das hat sich auch gelohnt! Wir haben einen schönen Sonnenaufgang gesehen und dabei auch gleich noch einen Seelöwen entdeckt. Danach sind wir weiter zu den „Nugget Point“ gefahren, um dort (auch bei schlechten Wetter) ein Stück zu laufen und den Leuchtturm und die „Nuggets“ (Felsen im Wasser) zu sehen. Danach haben wir einen kleinen Abstecher bei den „Purakaunui Fall“ gemacht. (Das ist ein wunderschöner Wasserfall, zu dem man über einen kleinen Wanderweg gelangt.) Nach einem langen Strandspaziergang in „Papatöwai“ sind wir zum „Florence Hill“ gefahren und dort hatten wir eine super Aussicht! Und schließlich sind wir zum südlichsten Punkt von Neuseeland gefahren! Das war also wirklich „das Ende der Welt“. Dort kann man sogar Pinguine sehen, wenn man Glück hat! (Wir hatten Glück! 🙂 ) Es war so kalt dort, dass wir recht schnell nach Invercargill weitergefahren sind. Dort kamen wir erst am Abend an und nach einem kleinen Stadtspaziergang sind wir auch gleich ins Bett (war ja mittlerweile schon 0 Uhr!).

Sonnenaufgang am Strand

unser Seelöwe

auf zu den Nugget Point

der Leuchtturm bei den Nuggets

"Nuggets" im Wasser

wer gute Augen hat, (oder einen guten Zoom 😉 ) kann die Seelöwen sehen...

Purakaunui Falls

Ausblick!

DA...genau DA ist der südlichste Punkt von Neuseeland!

Ich stehe am "Asshole of the World" (wie der Busfahrer so schön gesagt hat) 😉

ein Pinguin

Um kurz nach 6 Uhr klingelte der Wecker wieder und es ging weiter Richtung Te Anau und den berühmten Milford Sound. Am Lake Te Anau haben wir eine kleine Frühstückspause gemacht und danach sind wir durch den „Fjordland Nationalpark“ gefahren. Dort haben wir wunderschöne Wasserfälle, Regenwälder und ganz viele schneebedeckte Berge gesehen. Außerdem waren wir bei den „Mirror Lake“ und ein atemberaubendes Panorama hat uns umgeben! Über einen hohen Berg kamen wir schließlich zum Milford Sound. Tja was soll ich dazu jetzt schreiben…mir fehlen die Worte! Es war einfach wunder-wunder-wunderschön dort! Kein Wort kann beschreiben, und kein Bild kann zeigen, was die Natur dort geschaffen hat! Es ist einfach nur „amazing“, „awesome“ und „beautiful“ in Einem! Nach der Bootstour haben wir uns noch die Unterwasserwelt vom Milford Sound angeguckt. Dort gibt es die vom Aussterben bedrohten „black coralls“ (die eigentlich weiß sind!). Mit dem Bus ging es dann über Te Anau wieder nach Queenstown zurück. Am späten Abend kamen wir im Hostel an.

Lake Te Anau

Lake Te Anau am frühen Morgen

Welcome to the Fjordland Nationalpark

Wolken ziehen über die Berge

Mirror Lake

Mirror Lake

auf einer Höhe von 920 Meter

durch Schnee und Eis...

durch den Regenwald

ein schöner Kea läuft uns über den Weg

Milford Sound in Wolken

der Nebel zieht durch den Milford Sound

wunderschöne Wasserfälle

atemberaubende Naturgewalten so weit das Auge reicht

so dicht am 20 Meter hohen Wasserfall

Anna-Lena und Ich beim Aufwärmen

ein Seelöwe im Milford Sound

Besichtigung der Unterwasserwelt

weiße "black coralls"

durch den Sound zurück

jetzt lässt sich auch die Sonne über den Milford Sound blicken

Eins ist klar…die nächsten Tage werden wir ruhig angehen lassen, denn so viele Bilder und Eindrücke müssen auch erst mal verarbeitet werden! Schon in ein paar Tagen geht es weiter nach Christchurch und dann nach Australien, deshalb gönne ich mir jetzt ein bisschen mehr Ruhe! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

Liebe Grüße

Eure Christiane



„Eiszeit“ auf der Südinsel!

3 06 2012

Hallo meine Lieben,

wieder ist eine Woche vergangen! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!

Am Montag sind wir einen Wanderweg in der Nähe von Westport gelaufen (am Cape Foulwind). Die Westküste ist sehr schön und auch bei schlechtem Wetter konnten wir die hohen Wellen der Tasmanischen See sehen. Es wehte eine frische Brise und dann fing es auch noch an zu regnen….dadurch haben wir einen wunderschönen Regenbogen gesehen! (In Neuseeland sehen wir mindestens einmal am Tag einen Regenbogen!) Danach sind wir nach Punakaiki gefahren, um die berühmten „Pancake Rocks“ zu besichtigen. Diese Felsen heißen so, weil sie aussehen, als wären viele Pancakes übereinander gestapelt worden. Nach der Felsentour ging es weiter über Greymouth nach Lake Mahinapua. (Wenn ihr nicht wisst, wo das ist: keine Sorge! Ist wieder nur in der „Pampa“ und besteht aus einem kleinen Haus…unser Hostel!) Das war bisher das Schlimmste, was ich erlebt habe (in Neuseeland!). Die Betten waren so durchgelegen, dass ich auf dem Boden geschlafen habe, die „Zimmer“ (Container) waren viel zu klein und zu kalt und zu den Toiletten und den Duschen musste man durch das kalte Sauwetter und den Regen laufen, um zum nächsten Container zu kommen. Schrecklich! Aber zum Glück wieder nur für eine Nacht! Die Küche war auch etwas notdürftig, sodass man sich nur mit viel Mühe ein Abendessen zubereiten konnte! Wir sind nur noch kurz an den Strand und haben den Sonnenuntergang angeguckt und ansonsten war der Abend sehr kurz und wir sind früh ins Bett.

"mein" Regenbogen

die "tasmanische See"

"Pancake Rocks"

Ich zwischen den Pancakes!

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas gutes dort! :)

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas "Gutes" dort! 🙂

"Schaumparty"

Am nächsten Tag fuhren Anna-Lena und ich weiter nach Franz Josef! Schon auf dem Weg haben wir die Berge, den Regenwald und den Gletscher gesehen! Ich sage nur: Wow! Am Nachmittag kamen wir an und haben auch gleich unsere Gletschertour gebucht, waren einkaufen und haben ein bisschen unsere Weiterreise geplant. Danach sind wir eine kleine Runde wandern gegangen und im Anschluss in den heißen Spa-Pool vom Hostel. Wir hatten diesmal wieder viel Glück mit unserer Hostelwahl und somit konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Um den Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen, sind wir früh ins Bett gegangen.

der Weg nach Franz Josef

Am Mittwoch war unsere Gletschertour, auf die ich mich lange gefreut habe. Schon früh morgens ging es los und wir wurden mit der passenden Kleidung ausgestattet. Nach einer kleinen Einweisung ging es auch schon los. Mit dem Helikopter sind wir auf den Gletscher geflogen und hatten eine super Aussicht von da oben! Danach hatten wir eine 3-stündige Tour auf-  und in dem Eis. Wir sind durch enge Eishöhlen gekrabbelt, haben uns durch enge Eisschluchten gequetscht und sind auf dem Eis hoch- und runter gelaufen. Dabei haben wir sehr viel über den Franz Josef Gletscher erfahren! Sehr interessant ist bei diesem Gletscher, dass das Eis und der Regenwald direkt nebeneinander liegen. Nach der Tour waren wir alle pitschnass und durchgefrohren und mit dem Helikopter ging es wieder ab ins Tal. Dort hatten wir noch einen freien Eintritt in die „Glacier Hot Pools“ und haben uns so richtig aufgewärmt. Abends bin ich müde ins Bett gefallen.

erst mal in die "richtigen" Klamotten

dann in das passende Schuhwerk

Vorfreude!

kurz vor dem Abflug

der Helikopter wartet auf uns

Juhu...endlich in der Luft!

der Gletscher von Oben

nach der Landung auf dem Eis

Anna-Lena und ich im Eis

ab durch das Eis

im Eis

kleine Pause

Hoffen, dass man nicht stecken bleibt!

wie die "sieben Zwerge" 🙂

auf dem Gletscher

im Gletscher 🙂

durch enge Schluchten

Franz Josef und der Regenwald nicht weit entfernt

Aufwaermen im Hot Pool!

Am nächsten Tag sind Anna-Lena und ich auf Wandertour gegangen. Zuerst waren wir beim „Peters Pool“, einem wunderschönen Aussichtspunkt in Franz Josef. Dort ist ein spiegelglatter See und man sieht den Berg gleich zweimal…in echt und als Spiegelbild. Wow! Danach sind wir einen Tunnelwanderweg gelaufen. Dort war es aber so dunkel und nass, (man hätte Gummistiefel gebraucht) dass wir nach einigen Metern umkehren mussten. Also hatten wir noch genügend Zeit um ins „Wildlife Museum“ zu gehen und Kiwis zu sehen. Die sind soooo süß! Leider aber vom Aussterben bedroht! Am Abend habe ich dann noch ein Brot gebacken! Ich kann dieses Toastbrot (Weißbrot) nach knapp 3 Monaten einfach nicht mehr sehen. Also habe ich Mehl, Sonnenblumenkerne, Karotten und Hefe gekauft und ein leckeres Brot gemacht! 🙂 Nach dem Backen habe ich noch eine DVD geguckt und danach bin ich wieder (müde) ins Bett gefallen.

Wandern in Franz Josef!

vor dem Tunnel

im Tunnel

"Peters Pool"

am Kiwi- Museum

beim Brotbacken

Endlich ein richtiges Brot!

Am Freitag liefen wir früh los, denn wir hatten eine lange Wandertour geplant. Wir trafen einen Kanadier und einen Engländer, die wir gleich dazu eingeladen haben, mit uns zu kommen. Wir liefen insgesamt über 20 km und davon waren 7 km einfach nur Bergauf. Die Wanderstrecke war eine „wirkliche“ Wanderstrecke (Peter, du weißt was ich meine!), doch zwischendurch war es mehr eine Kletterstrecke. Es ging nur Bergauf und plötzlich ging der Weg 1-2 Meter senkrecht nach oben. Da blieb einem nichts anderes übrig als zu klettern! Es war wirklich anstrengend, aber wir hatten sehr viel Spaß! Es gab nette Aussichtspunkte und wir konnten noch mal einen Blick auf den Gletscher werfen. Wir kamen am Abend zurück und nach einem leckeren Abendessen mussten wir schon unsere Backpacks packen und unsere Weiterreise vorbereiten.

ein Kanadier, ein Englaender und eine Deutsche 🙂

auf unserer 20km Tour

der erste Aussichtspunkt ist erreicht

Geschafft! Endlich oben!

Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen, um den Bus Richtung Wanaka zu nehmen. In Fox haben wir angehalten um den „Lake Matheson“ zu sehen, denn dieser ist „das berühmteste Postkartenmotiv“ (laut Reiseführer!) von Neuseeland. Leider waren zu viele Wolken über den Bergen, sodass ich kein Postkartenbild hinbekommen habe. Danach sind wir über „Ship Creek“ nach „Haast“ gefahren. In „Ship Creek“ haben wir Delfine gesehen und den Strand genossen und in „Haast“ haben wir uns die „Thunder Creek Falls“ angeguckt. Danach ging es weiter zu den „Blue Pools“, das sind gaaaaanz blaue, klare Seen. Die sind super schön! Zu guter Letzt sind wir am Nachmittag in Wanaka angekommen und konnten den Sonnenuntergang über den „Wanaka Lake“ genießen.

das beruehmte Postkartenfoto....nur nicht ganz so schoen 🙂

Thunder Creek Falls

Thunder Creek Falls

very "blue Pools"

Lake Wanaka!

Heute werden wir auf den Mt Iron laufen, um einen Blick ueber Wanaka zu haben.

Ich melde mich bald wieder,

bis bald!

eure Christiane



Nordinsel – Finale & Südinsel- Start

27 05 2012

 

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen,

es gibt wieder viel zu berichten! 🙂

Am Montag sind wir in Turangi angekommen. Turangi ist für viele Wanderwege und natürlich dem „Tongariro Nationalpark“ bekannt. Dort gab es weit und breit nichts…außer „Natur pur“ und einem kleinen Städtchen. Peter und ich sind bei schönem Herbstwetter (blauer Himmel und Sonnenschein) einen Wanderweg, entlang des Turangi-River, gelaufen. Unterwegs haben wir ein kleines Picknick gemacht und am Abend haben wir uns noch etwas Leckeres gekocht und einen Film geguckt.

River Walkway

River Walkway

Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, damit wir zum „Tongariro Nationalpark“ fahren konnten. Dort gibt es den bekannten „Tongariro Crossing Track“, der aber im Moment nicht mehr alleine begehbar ist. Der Winter ist da und es liegt zu viel Schnee und Eis auf dem Berg, sodass eine Tour ein gefährliches Unterfangen werden könnte. Deshalb wird eine geführte Tour mit einem Guid angeboten, die aber leider 155 Dollar kostet. Das war uns viel zu teuer, deshalb beschlossen wir ein paar andere Wanderwege im Nationalpark zu gehen. Wir sind zuerst zu den „Taranaki Falls“ gelaufen und im Anschluss Richtung „Tama Lakes“. Insgesamt haben wir eine Tagestour von 18km geschafft. Das Wetter war traumhaft und wir haben die Aussicht im Nationalpark genossen. Dort sieht man unter anderem ganz viele Kulissen aus „Herr der Ringe“. Die Landschaft dort ist einfach atemberaubend!!!

früh morgens am Nationalpark

früh morgens am Nationalpark

bei - 2°C los...aber mit Sonnenschein!

bei - 2°C los...aber mit Sonnenschein!

ab in den Nationalpark

ab in den Nationalpark

die Sonne über dem "Schicksalsberg" ;)

die Sonne über dem "Schicksalsberg" 😉

alleine im Nationalpark

alleine im Nationalpark

„Taranaki Falls“

„Taranaki Falls“

ein Blick in den Nationalpark

ein Blick in den Nationalpark

noch ein Blick in den Nationalpark ;)

noch ein Blick in den Nationalpark 😉

eine kleine Wanderpause

eine kleine Wanderpause

die Ruhe im Nationalpark genießen...

die Ruhe im Nationalpark genießen...

vorbei an dem nächsten Wasserfall

vorbei an dem nächsten Wasserfall

noch mal aus der Ferne (Rückweg)

noch mal aus der Ferne (Rückweg)

an einem schönen See im Wald vorbei

an einem schönen See im Wald vorbei

Am Mittwoch fuhren wir weiter nach River Valley. Auf dem Weg haben wir noch mal einen Stopp im Nationalpark eingelegt um einen weiteren Wasserfall zu besichtigen. Dieser Wasserfall war der Drehort für „Golums Teich“ aus „Herr der Ringe“. Im Anschluss konnten wir noch ein bisschen die Sonne genießen, bevor es weiter ging, Am Abend erreichten wir River Valley. (Wenn ihr nicht wisst, wo das ist, ist es nicht schlimm….es besteht aus einem einzigen Haus!!!) Dieses Haus war unser Hostel und wir mussten uns ein Zimmer mit 32 Leuten teilen. Das war gar nicht angenehm, aber zum Glück nur für eine Nacht und ich hatte ja Ohrstöpsel.

der Wasserfall an "Golums Teich"

der Wasserfall an "Golums Teich"

Willkommen in River Valley!

Willkommen in River Valley!

Und das ist River Valley!

Und das ist River Valley!

Am nächsten Tag sind wir weiter nach Wellington gefahren. Am Abend kamen wir an und mussten erst mal ein paar wichtige Sachen erledigen, die leider viel Zeit gekostet haben (Tickets für die Fähre buchen, Waschen, Einkaufen…). Nach dem Abendessen sind Peter und ich aber doch noch mal in die Stadt um ein bisschen die Gegend zu erkunden. Wir sind in einem „Irish Pub“ hängengeblieben (obwohl ich mit meinen Outdoor-Klamotten definitiv nicht die richtige Abendgarderobe hatte!). Dort spielte eine Band mein Lieblingslied und wir konnten einfach nicht vorbeigehen. Mit Musik und Tanz haben wir dann einen lustigen Abend gehabt. 🙂

auf allen Busfahrten sieht man eins...Schafe!! :)

auf allen Busfahrten sieht man eins...Schafe!! 🙂

ein "Ausflug" ins Irish Pub ;)

ein "Ausflug" ins Irish Pub 😉

Am Freitag haben wir eine Sightseeingtour durch Wellington gemacht. Zuerst sind wir mit der Cable Bahn (Seilbahn) einem Berg nach oben gefahren, um ein paar Aussichtsfotos zu machen. Im Anschluss waren wir im botanischen Garten und haben einen kleinen Spaziergang gemacht. Danach haben wir uns noch das Parlamentsgebäude angesehen und sind zu guter Letzt sind wir ins Nationalmuseum von Neuseeland, dem „Te Papa“. Dort haben wir noch viel Zeit verbracht, bevor wir zurück ins Hostel sind, um unserer Weiterreise vorzubereiten. Peter musste am nächsten Tag zum Flughafen (und leider wieder nach Hause) und Anna-Lena und ich wollten weiter in den Süden. Mit einer „kleinen Abschiedsfeier“ für Peter, ging der Abend zu Ende. Und die Zeit auf der Nordinsel!

mit der Seilbahn nach oben

mit der Seilbahn nach oben

ein Blick auf Wellington

ein Blick auf Wellington

bunte Herbstlandschaft

bunte Herbstlandschaft

Parlamentsgebäude "der Bienenstock"

Parlamentsgebäude "der Bienenstock"

der Eingang zum berühmten Nationalmuseum

der Eingang zum berühmten Nationalmuseum

Am nächsten Morgen mussten wir früh los zur Fähre. Durch die Marlborough Sounds sind wir Richtung Picton gefahren. Gegen Mittag erreichten wir die Südinsel und mit dem Bus ging es für uns über Havelock und Nelson nach Kaiteriteri. Unterwegs machten wir eine kleine Pause, um einen schönen Spaziergang zu machen. Ansonsten war das ein reiner Reisetag und wir kamen erst am Abend in unserer „Zwischenstation“ Kaiteriteri an. Für die nächsten Tage war die Westküste bis Franz Josef geplant.

die Route mit der Fähre

die Route mit der Fähre

Ankommen im Hafen von Picton

Ankommen im Hafen von Picton

ein kleiner Spaziergang am Reisetag

ein kleiner Spaziergang am Reisetag

Heute sind wir gleich weiter nach Westport gefahren. Das ist mit 2000 Sonnenstunden im Jahr die sonnigste Gegend in Neuseeland. Wir haben davon nicht viel gesehen….es hat den ganzen Tag geregnet!! Gegen Nachmittag kamen wir an und nun machen wir uns einen gemütlichen Abend.

Die nächsten Tage geht es weiter Richtung Franz Josef, Wanaka und Queenstown….dort werden wir viel Zeit verbringen.

Ich berichte euch bald wieder!

Kia Ora,

eure Christiane

 



von ganz oben – wieder nach unten (im doppelten Sinne)

20 05 2012

Hallo meine Lieben,

nachdem wir in der ersten Woche ganz im Norden waren, hieß es für uns: Jetzt geht’s nur noch südlicher! Am Montag sind wir am „Hot Water Beach“ angekommen. Mit unserer Hostelwahl hatten wir das erste Mal „Pech“ und somit waren wir gar nicht zufrieden. Das Hostel lag mitten im „Nichts“ (noch 10km zum Beach entfernt!), die Zimmer waren winzig und für alles musste man extra bezahlen….für die Duschen, für die Bettdecken…! Das war etwas ungünstig, denn wir hatten drei Tage für diese Ecke eingeplant. Da mussten wir aber durch! Es hat den ganzen Tag geregnet (besser gesagt geschüttet!!) und somit haben wir uns erst mal um die „wesentlichen“ Dinge (einkaufen, kochen und Wäsche waschen) gekümmert. Das musste auch mal wieder sein!

Am Dienstag sind wir voller Tatendran aufgestanden und wollten gleich nach dem Frühstück los zu dem eigentlichen „Hot Water Beach“. Leider hat es immer noch geschüttet und wir saßen bis nach 12 Uhr im Hostel fest. Gerade als wir die Hoffnung auf besseres Wetter aufgegeben hatten, kam die Sonne für ein paar Minuten raus. Wir gingen das Risiko ein, nass zu werden, und setzten uns auf die Fahrräder. 10 km waren es zum Beach und dort angekommen haben wir einen leckeren Cafe getrunken, um einen weiteren Regenschauer zu entkommen. Auf dem Rückweg wurden wir dann doch noch nass, aber nach einer heißen Dusche im Hostel ging es uns wieder gut. Den Abend haben wir dann mal gemütlich auf dem Sofa verbracht und gepuzzelt, gelesen oder Filme geguckt.

trotz Regen auf die Bikes

trotz Regen auf die Bikes

alle mal grinsen

alle mal grinsen

Hot Water Beach in Wolken

Hot Water Beach in Wolken

Juhu die Sonne kommt raus...

Juhu die Sonne kommt raus...

Hot Water Beach mit Sonne

Hot Water Beach mit Sonne

Die ganze Nacht hatte es durchgeregnet und wir saßen am nächsten Morgen wieder bis 10 Uhr fest. Peter und ich sind dann aber doch noch mit den Fahrrädern zur „Cathedral  Colve“ (einem Wanderweg) gefahren und das Wetter wurde auch immer besser. Wir sind nur einmal kurz nass geworden! 26 km (hoch und runter) mussten wir mit den Fahrrädern zurücklegen, damit wir den 1,5 Stunden-Wanderweg auch wandern konnten. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt….traumhafte Sandstrände und wunderbare Natur! Am Nachmittag waren wir wieder zurück und nach einer heißen Dusche waren wir nur noch fähig, auf dem Sofa zu liegen, etwas zu essen und „Herr der Ringe“ zu gucken. (Einige der Kulissen habe ich hier schon gesehen!) 🙂 Am Abend mussten wir wieder unsere Backpacks packen und unsere Weiterreise vorbereiten.

Cathedral Colve

Cathedral Colve

Cathedral Colve

Cathedral Colve

Cathedral Colve

Cathedral Colve

Ich am Cathedral Colve

Ich am Cathedral Colve

Am Donnerstagmorgen (7Uhr) ging die Reise für uns dann weiter Richtung Waitomo. Auf dem Weg dorthin haben wir gleich noch einen alten Minen-Wanderweg „Karangahake“ mitgenommen. Wir sind über Hängebrücken gelaufen und durch (stockdunkle!) Tunnel gewandert. Die Landschaft dort war mal wieder atemberaubend! Am frühen Nachmittag haben wir Waitomo erreicht und jeder ist seinen eigenen Weg gegangen. Peter wollte einen Ausflug machen, Anna-Lena wollte einfach relaxen und ich wollte in die Natur. Also bin ich dann alleine los, um einen kleinen Wanderweg zu gehen! Der Eingang zum Weg war etwas unheimlich und ich war weit und breit die Einzige, die unterwegs war. Ich habe diese Stille bzw. die Naturgeräusche aber sehr genossen!!

auf dem alten Minenwanderweg

auf dem alten Minenwanderweg

durch dunkle Hoehlen (Bild ist nur vom Blitz hell :) )

durch dunkle Hoehlen (Bild ist nur vom Blitz hell 🙂 )

Minenwanderweg

Minenwanderweg

ueber Wackelbruecken :)

ueber Wackelbruecken 🙂

gruseliger Eingang zum "einsamen" Wanderweg

gruseliger Eingang zum "einsamen" Wanderweg

Am nächsten Morgen mussten wir gleich weiter Richtung Rotoura. Gegen Mittag kamen wir an und somit hatten wir den ganzen Nachmittag um den Ort zu erkunden. Rotoura ist bekannt für die hohe Vulkanaktivität und dadurch sieht man überall in der Stadt „heiße Quellen“ mit Schwefelwasser. Heiße Dämpfe ziehen auf und in der ganzen Stadt stinkt es nach faulen Eiern! 🙂 Aber genau dieses „Stinkewasser“ ist total gesund für die Haut und deshalb gibt es überall Thermalbäder und wir haben unsere Füße auch gleich mal gebadet! Danach sind wir noch zum Rotoura Lake gelaufen und haben die Sonne genossen.

Vulkanaktivitaet

Vulkanaktivitaet

heisse Daempfe ziehen auf

heisse Daempfe ziehen auf

 

Fuesse baden :)

Fuesse baden 🙂

...und Sonne tanken!

...und Sonne tanken!

Herbst in Rotoura

Herbst in Rotoura

Rotoura Lake

Rotoura Lake

Am Samstag ging es für uns weiter nach Taupo. Auf dem Weg waren wir noch in den „Redwoods“, um einen kleinen Spaziergang in dem berühmten Wald zu machen. Kurz vor Taupo haben wir einen weiteren Halt gemacht um die „Huka Falls“ zu sehen. Wahnsinn! Ich bin immer noch beeindruckt von der Natur in Neuseeland.

im Redwood

im Redwood

Huka Falls

Huka Falls

Huka Falls

Huka Falls

Nach dem Mittagessen (wir brauchten ein bissen Nervennahrung) stand auch schon unsere Limousine vor der Tür! (Jetzt werdet ihr euch fragen, warum ich „unsere Limousine“ sage?!!?!)

Abholservice

Abholservice

„Unsere Limousine“ hat uns abgeholt und uns zu unserem (vorgebuchten) Skydive gebracht!

2006 hatte ich meinen ersten Fallschirmsprung und ich fand es an der Zeit, dass ich diese tolle Erfahrung auffrische. Warum dann nicht gleich in Neuseeland und mit guten Freunden? (Neuseeland ist wie gesagt berühmt für Skydiving und Bungy-Jumps) Und vor allem: Warum nicht gleich über den größten See (Taupo Lake) in Neuseeland??

Wir sind also zum „Freefall Flugplatz“ gebracht worden, wurden ganz nett empfangen und hatten unsere Einweisung. Danach hieß es „warten“, denn das Flugzeug war noch in der Luft und noch zwei Gruppen waren vor uns. Die Zeit lief uns davon, denn in Neuseeland wird es schon um 17 Uhr dunkel (Winter) und kurz nach 16 Uhr sagte uns der Chef, dass wir vielleicht nicht mehr springen können, weil es nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr erlaubt ist! Wir haben also bis zum Schluss gehofft und es hatte sich gelohnt! Wir hatten einen Skydive mit Sonnenuntergang, und das über den berühmten See. Tja was soll ich sagen? : Es war geil!!!!! Ich kenne nichts, was aufregender ist, als ein Fallschirmsprung! Adrenalin pur und ein absolutes Gefühl von Freiheit! Ein persönlicher Kameramann ist mit mir gesprungen und hat eine DVD gedreht und ganz viele Bilder gemacht. Wenn ich dann also wieder in Deutschland bin, kann ich euch meine Skydiving-DVD abspielen, sodass ihr ein bisschen mitfiebern könnt! 🙂

noch am Boden

noch am Boden

im Flugzeug

im Flugzeug

ab nach oben mit Sonnenuntergang

ab nach oben mit Sonnenuntergang

aus dem Flugzeug - Jump

aus dem Flugzeug - Jump

200km/h freier Fall

200km/h freier Fall

ueber dem Lake Taupo

ueber dem Lake Taupo

meine Botschaft: Traeme leben!

meine Botschaft: Traeme leben!

Yeah!!!!!

Yeah!!!!!

Am Abend haben wir dann noch auf Anna-Lenas und Peters 1. Skydive und auf meinen 2. Skydive angestoßen und sind im Anschluss (zum relaxen) in die Hostel-Sauna gegangen!! Das erste Hostel mit einer Sauna…ich habe es sehr genossen!!

Heute waren wir in Taupo unterwegs, um die heißen Quellen zu sehen und den See (von unten) zu betrachten. Der See ist so groß, dass man ihn tatsächlich nur von oben in seiner vollen Größe betrachten kann. Die heißen Quellen waren wirklich sehr heiß und man konnte trotz kalter Außentemperaturen sehr lange baden gehen.

wir 3 am Lake Taupo

wir 3 am Lake Taupo

Fluss aus "Herr der Ringe"

Fluss aus "Herr der Ringe"

vor den heissen Quellen

vor den heissen Quellen

in den heissen Quellen

in den heissen Quellen

Morgen geht es für uns weiter Richtung Turangi. Dort ist ein großer Nationalpark und wir werden zwei Tage wandern gehen.

Ich melde mich bald wieder!

Kia Ora,

eure Christiane



die ersten Tage „am anderen Ende der Welt“

13 05 2012

Kia Ora meine Lieben,

nun melde ich mich mit meinem ersten Bericht aus NZ.

Am Montagabend bin ich zu Sonnenuntergang in Auckland angekommen. Mein erster Blick (vom Flugzeug aus) auf die Insel war atemberaubend. Die Sonne hat die Insel in rötliches Licht gehüllt und ich war fasziniert von diesem schönen Anblick. Neuseeland ist grün und hat ganz viele Berge und beim Landeanflug auf Auckland hat sich die Sonne und das „viele Grün“ im Meer gespiegelt! Wahnsinn!

Am Flughafen habe ich gleich Anna-Lena und Peter getroffen, die auf mich gewartet haben. Kaum aus dem Flughafen raus, musste ich meine Jacke anziehen, weil es kalt war…das war ein ganz neues Lebensgefühl! 🙂 Zusammen ging es dann mit dem Schuttel in die Stadt und zu unserem Hostel. Das war ganz nett…wir schliefen in einem 6-Bett-Zimmer und die Duschen waren für alle auf dem Gang. Und es gab eine Küche, die man benutzen durfte. (Also normaler Hostelstandard)

Wiedersehen am Flughafen

Wiedersehen am Flughafen

Am nächsten Tag sind wir durch Auckland gelaufen und haben uns erst mal die Gegend angesehen. Am Nachmittag fing es dann an zu regnen und wir mussten zurück ins Hostel flüchten. Dort haben wir die Zeit genutzt und unsere Reisepläne für die nächsten Tage gemacht. Im Aufenthaltsraum haben wir ein Paar getroffen, welches uns viele Tipps geben konnte. Wir planten für den nächsten Tag einen Trip nach Waiheke Island, um dort einen Tag und eine Nacht zu verbringen.

Regen!

Regen!

Am nächsten Morgen sind wir also direkt nach dem Frühstück mit unserem ganzen Gepäck zur Fähre gelaufen (wieder im Regen!). Nur 35 Minuten brauchte die Schnellfähre zur Waiheke Insel, die für ihren neuseeländischen Wein und für die schönen Strände bekannt ist. Wir sind mit dem Bus zu unserm Hostel gefahren um unser Gepäck loszuwerden, bevor es auf Erkundungstour ging. Das Hostel war richtig schön und hatte sogar einen Pool und einen Wirlpool. Zu Fuß haben wir die Insel erkundet und uns zum Sonnenuntergang auf einer Klippe einen neuseeländischen Wein gegönnt. Das war ein wunderschöner Moment.

Vor der Faehre nach Waiheke

Vor der Faehre nach Waiheke

Ankunft Waiheke Island

Ankunft Waiheke Island

Waiheke Island

Waiheke Island

ein schoener Strand

eine schoene Aussicht

wir 3 auf Waiheke

wir 3 auf Waiheke

die Sonne kommt raus

die Sonne kommt raus

der kleine Strand von Oneroa

der kleine Strand von Oneroa

Sonnenuntergang...

Sonnenuntergang...

...mit neuseelaendischen Wein! :)

...mit neuseelaendischen Wein! 🙂

Vor dem Abendessen sind wir noch in den (eiskalten!!) Pool gesprungen und haben danach im Wirlpool entspannt. Die Anderen im Hostel haben sich wahrscheinlich nur gedacht: „crazy germans“, als wir bibbernd aus dem Wasser kamen. 🙂

geniessen :)

geniessen 🙂

Nach dem Frühstück am nächsten Tag mussten wir leider schon wieder Richtung Fähre und damit zurück nach Auckland City. Dort haben wir noch eine Stadtbesichtigung zu Fuß gemacht und sind Richtung Harbour Bridge gelaufen. Peter und ich wollten dort einen Bungy-Jump von der Brücke machen (Neuseeland ist für Bungy-Jumping und Skydiving berühmt!). Leider kamen wir zu spät und das Geschäft hatte schon zu! So ein Mist! Um trotzdem ein bisschen Höhe zu spüren, sind wir zum Skytower gelaufen und haben uns die Stadt von oben angesehen! Dort waren wir zum Sonnenuntergang und der Ausblick war wunderschön!

Abfahrt nach Auckland

Abfahrt nach Auckland

auf der Faehre zurueck nach Auckland

auf der Faehre zurueck nach Auckland

Auckland City

Auckland City

Harbour Bridge

Harbour Bridge

da wollten wir springen.... :)

da wollten wir springen.... 🙂

Aussicht nach unten vom Skytower

Aussicht nach unten vom Skytower

Sonnenuntergang auf dem Skytower

Sonnenuntergang auf dem Skytower

wir 3 mal wieder...

wir 3 mal wieder...

Am Abend haben wir unsere Backpacks wieder gepackt (eigentlich packt man ja sowieso nie richtig aus!), uns ein Abendessen zubereitet und uns auf die Reise am nächsten Tag vorbereitet. Um 7 Uhr (am nächsten Morgen) ging der Bus Richtung Norden. Unser nächstes Ziel: Paihia= Bay of Islands!

mit dem Kiwi Experience Bus gehts los...

mit dem Kiwi Experience Bus gehts los...

Gegen Mittag kamen wir in Paihia an und nach dem Einchecken ins Hostel sind wir auch gleich mit den Fahrrädern los, um die Gegend zu erkunden. Wir wollten uns außerdem einen Wasserfall in der Gegend ansehen und mussten dazu recht schnell die Fahrräder stehen lassen. Somit hatten wir auch noch eine „kleine“ 10km Wanderung um den Wasserfall zu sehen und sind gerade pünktlich zu Sonnenuntergang mit den Rädern zurück im Hostel gewesen. Aber schön wars!! 🙂

mit den "Bikes" durch Paihia

mit den "Bikes" durch Paihia

Wanderung zum Wasserfall

Wanderung zum Wasserfall

wunderschoene Aussicht wohin man auch guckt...

wunderschoene Aussicht wohin man auch guckt...

angekommen am Wasserfall

angekommen am Wasserfall

wir 3 nach der "kleinen" Wanderung :)

wir 3 nach der "kleinen" Wanderung 🙂

Am Samstag mussten wir wieder früh aufstehen, damit wir den Bus um 7 Uhr weiter Richtung Norden bekamen. Unser Ziel: Cape Reinga….der nördlichste Teil von Neuseeland. Dort trifft sich die tasmanische See mit dem Pazifik, was man von einem Leuchtturm aus „beobachten“ kann. Irgendwie fühlte es sich an, als würde man am Ende der Welt stehen…vor einem lag nur noch der Ozean! 🙂 Auf dem Weg dorthin sind wir noch zum Kauri Wald gefahren um die uralten, großen Bäume zu sehen. Außerdem waren wir am 90 Mile Beach und haben das „Sandsufen“ ausprobiert. Das war so witzig!! 🙂

Kauri Forest

Kauri Forest

Bereit zum Sandsurfen?

Bereit zum Sandsurfen?

los gehts...

los gehts...

Jipie....have fun!

Jipie....have fun!

Cape Reinga

Cape Reinga

Ich am noerdlichsten Teil von NZ...

Ich am noerdlichsten Teil von NZ...

"das Ende der Welt"

"das Ende der Welt"

da wo die Weltmeere zusammentreffen....

da wo die Weltmeere zusammentreffen....

Heute haben wir dann einen Bootsausflug gemacht um „Bay of Island“ so richtig kennenzulernen. Wir haben alle Inseln gesehen und auch ganz viele Delfine. Ich wollte mit den Delfinen schwimmen gehen, aber das war leider zu gefährlich, da ein Orca im Umkreis war. Schade…ich hatte mich schon so sehr darauf gefreut!! Trotzdem war es eine schöne Tour und wir haben auch das berühmte „Hole of Rock“ gesehen. (Ich kann hier leider kein Video hochladen…aber ich versuche es die nächsten Tage auf Facebook…dann könnt ihr die Delfine sehen! 🙂 )

Bootstour am Bay of Island

Bootstour am Bay of Islands

Hole of Rock

Hole of Rock

Delfine

Delfine

noch mehr Delfine

noch mehr Delfine

Bay of Islands

Bay of Islands

Danach ging es wieder mit dem Bus nach Auckland. Hier verbringen wir heute eine Nacht und morgen Früh geht es dann weiter nach „Hot Water Beach“…wir sind also nur noch unterwegs! 🙂

Ich melde mich bald wieder,

Bis bald,

eure Christiane



In Auckland

8 05 2012

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen!

Ich bin gut in NZ Auckland angekommen und wurde auch gleich am Flughafen in Empfang genommen. Anna-Lena und Peter sind aus Deutschland gekommen und sie werden mich die naechsten Wochen begleiten. Unser Hostel fuer die ersten Naechte ist sehr schoen und mein erster Eindruck ist einfach nur: amazing!!!! Der Blick vom Flugzeug auf die Insel war fantastisch…so wie man sich es vorstellt: gruen und huegelig! Es regnet und ich friere, aber ich liebe es schon jetzt! 🙂

Ich melde mich (auch mit Bildern), wenn ich kann….

Bis bald,

Eure Christiane



Zwischenstopp in Sydney!

7 05 2012

Hallo meine Lieben,

ich bin sooooo muede, kann ich euch sagen!
Habe gerade (nach 9 Stunden Flug) einen Zwischenstopp von 4 Stunden in Sydney. Nachdem ich 2 Stunden auf dem Boden geschlafen habe (unbequem wie sau, weil ich meinen Rucksack als Kissen hatte, damit er nicht geklaut wird!), habe ich beschlossen noch etwas die Beine zu vertreten….und siehe da: Free Internet am Flughafen!!!
So…in einer Stunde geht es weiter nach Auckland.
Ich erreiche dann um 17.20 Uhr Ortszeit den Flughafen….da ist es bei euch gerade mal 7.20 Uhr.

Meine Fluege waren bisher immer super….das muss ich jetzt mal loswerden!

Fliege immer mit guten Airlines, immer mit den grossen Jumbos, man bekommt Decken, Kissen, eine Schlafmaske, Zahnbuerste und Zahnpasta und gutes Essen!! Und alle Getraenke (auch alkoholische: Wein, Bier und Cocktails!!!) sind inbegriffen. 🙂 Und es gibt ein Unterhaltungsprogramm mit gaaaaaanz vielen Filmen und guter Musik. So hab ich viele Filme gesehen, die jetzt im Kino sind!
So vergehen die vielen Stunden tatsaechlich wie im Flug! 🙂

So das wars von mir….ich muss los zu meinem Gate.

Liebe Gruesse aus Sydney!
eure Christiane



Kiwi Vogel

28 10 2011

ich bin gespannt, wieviele Kiwi`s ich in Neuseeland tatsächlich sehen werde….kiwi