„Eiszeit“ auf der Südinsel!

3 06 2012

Hallo meine Lieben,

wieder ist eine Woche vergangen! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!

Am Montag sind wir einen Wanderweg in der Nähe von Westport gelaufen (am Cape Foulwind). Die Westküste ist sehr schön und auch bei schlechtem Wetter konnten wir die hohen Wellen der Tasmanischen See sehen. Es wehte eine frische Brise und dann fing es auch noch an zu regnen….dadurch haben wir einen wunderschönen Regenbogen gesehen! (In Neuseeland sehen wir mindestens einmal am Tag einen Regenbogen!) Danach sind wir nach Punakaiki gefahren, um die berühmten „Pancake Rocks“ zu besichtigen. Diese Felsen heißen so, weil sie aussehen, als wären viele Pancakes übereinander gestapelt worden. Nach der Felsentour ging es weiter über Greymouth nach Lake Mahinapua. (Wenn ihr nicht wisst, wo das ist: keine Sorge! Ist wieder nur in der „Pampa“ und besteht aus einem kleinen Haus…unser Hostel!) Das war bisher das Schlimmste, was ich erlebt habe (in Neuseeland!). Die Betten waren so durchgelegen, dass ich auf dem Boden geschlafen habe, die „Zimmer“ (Container) waren viel zu klein und zu kalt und zu den Toiletten und den Duschen musste man durch das kalte Sauwetter und den Regen laufen, um zum nächsten Container zu kommen. Schrecklich! Aber zum Glück wieder nur für eine Nacht! Die Küche war auch etwas notdürftig, sodass man sich nur mit viel Mühe ein Abendessen zubereiten konnte! Wir sind nur noch kurz an den Strand und haben den Sonnenuntergang angeguckt und ansonsten war der Abend sehr kurz und wir sind früh ins Bett.

"mein" Regenbogen

die "tasmanische See"

"Pancake Rocks"

Ich zwischen den Pancakes!

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas gutes dort! :)

Sonnenuntergang am Strand...wenigstens etwas "Gutes" dort! 🙂

"Schaumparty"

Am nächsten Tag fuhren Anna-Lena und ich weiter nach Franz Josef! Schon auf dem Weg haben wir die Berge, den Regenwald und den Gletscher gesehen! Ich sage nur: Wow! Am Nachmittag kamen wir an und haben auch gleich unsere Gletschertour gebucht, waren einkaufen und haben ein bisschen unsere Weiterreise geplant. Danach sind wir eine kleine Runde wandern gegangen und im Anschluss in den heißen Spa-Pool vom Hostel. Wir hatten diesmal wieder viel Glück mit unserer Hostelwahl und somit konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Um den Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen, sind wir früh ins Bett gegangen.

der Weg nach Franz Josef

Am Mittwoch war unsere Gletschertour, auf die ich mich lange gefreut habe. Schon früh morgens ging es los und wir wurden mit der passenden Kleidung ausgestattet. Nach einer kleinen Einweisung ging es auch schon los. Mit dem Helikopter sind wir auf den Gletscher geflogen und hatten eine super Aussicht von da oben! Danach hatten wir eine 3-stündige Tour auf-  und in dem Eis. Wir sind durch enge Eishöhlen gekrabbelt, haben uns durch enge Eisschluchten gequetscht und sind auf dem Eis hoch- und runter gelaufen. Dabei haben wir sehr viel über den Franz Josef Gletscher erfahren! Sehr interessant ist bei diesem Gletscher, dass das Eis und der Regenwald direkt nebeneinander liegen. Nach der Tour waren wir alle pitschnass und durchgefrohren und mit dem Helikopter ging es wieder ab ins Tal. Dort hatten wir noch einen freien Eintritt in die „Glacier Hot Pools“ und haben uns so richtig aufgewärmt. Abends bin ich müde ins Bett gefallen.

erst mal in die "richtigen" Klamotten

dann in das passende Schuhwerk

Vorfreude!

kurz vor dem Abflug

der Helikopter wartet auf uns

Juhu...endlich in der Luft!

der Gletscher von Oben

nach der Landung auf dem Eis

Anna-Lena und ich im Eis

ab durch das Eis

im Eis

kleine Pause

Hoffen, dass man nicht stecken bleibt!

wie die "sieben Zwerge" 🙂

auf dem Gletscher

im Gletscher 🙂

durch enge Schluchten

Franz Josef und der Regenwald nicht weit entfernt

Aufwaermen im Hot Pool!

Am nächsten Tag sind Anna-Lena und ich auf Wandertour gegangen. Zuerst waren wir beim „Peters Pool“, einem wunderschönen Aussichtspunkt in Franz Josef. Dort ist ein spiegelglatter See und man sieht den Berg gleich zweimal…in echt und als Spiegelbild. Wow! Danach sind wir einen Tunnelwanderweg gelaufen. Dort war es aber so dunkel und nass, (man hätte Gummistiefel gebraucht) dass wir nach einigen Metern umkehren mussten. Also hatten wir noch genügend Zeit um ins „Wildlife Museum“ zu gehen und Kiwis zu sehen. Die sind soooo süß! Leider aber vom Aussterben bedroht! Am Abend habe ich dann noch ein Brot gebacken! Ich kann dieses Toastbrot (Weißbrot) nach knapp 3 Monaten einfach nicht mehr sehen. Also habe ich Mehl, Sonnenblumenkerne, Karotten und Hefe gekauft und ein leckeres Brot gemacht! 🙂 Nach dem Backen habe ich noch eine DVD geguckt und danach bin ich wieder (müde) ins Bett gefallen.

Wandern in Franz Josef!

vor dem Tunnel

im Tunnel

"Peters Pool"

am Kiwi- Museum

beim Brotbacken

Endlich ein richtiges Brot!

Am Freitag liefen wir früh los, denn wir hatten eine lange Wandertour geplant. Wir trafen einen Kanadier und einen Engländer, die wir gleich dazu eingeladen haben, mit uns zu kommen. Wir liefen insgesamt über 20 km und davon waren 7 km einfach nur Bergauf. Die Wanderstrecke war eine „wirkliche“ Wanderstrecke (Peter, du weißt was ich meine!), doch zwischendurch war es mehr eine Kletterstrecke. Es ging nur Bergauf und plötzlich ging der Weg 1-2 Meter senkrecht nach oben. Da blieb einem nichts anderes übrig als zu klettern! Es war wirklich anstrengend, aber wir hatten sehr viel Spaß! Es gab nette Aussichtspunkte und wir konnten noch mal einen Blick auf den Gletscher werfen. Wir kamen am Abend zurück und nach einem leckeren Abendessen mussten wir schon unsere Backpacks packen und unsere Weiterreise vorbereiten.

ein Kanadier, ein Englaender und eine Deutsche 🙂

auf unserer 20km Tour

der erste Aussichtspunkt ist erreicht

Geschafft! Endlich oben!

Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen, um den Bus Richtung Wanaka zu nehmen. In Fox haben wir angehalten um den „Lake Matheson“ zu sehen, denn dieser ist „das berühmteste Postkartenmotiv“ (laut Reiseführer!) von Neuseeland. Leider waren zu viele Wolken über den Bergen, sodass ich kein Postkartenbild hinbekommen habe. Danach sind wir über „Ship Creek“ nach „Haast“ gefahren. In „Ship Creek“ haben wir Delfine gesehen und den Strand genossen und in „Haast“ haben wir uns die „Thunder Creek Falls“ angeguckt. Danach ging es weiter zu den „Blue Pools“, das sind gaaaaanz blaue, klare Seen. Die sind super schön! Zu guter Letzt sind wir am Nachmittag in Wanaka angekommen und konnten den Sonnenuntergang über den „Wanaka Lake“ genießen.

das beruehmte Postkartenfoto....nur nicht ganz so schoen 🙂

Thunder Creek Falls

Thunder Creek Falls

very "blue Pools"

Lake Wanaka!

Heute werden wir auf den Mt Iron laufen, um einen Blick ueber Wanaka zu haben.

Ich melde mich bald wieder,

bis bald!

eure Christiane



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2 Antworten zu “„Eiszeit“ auf der Südinsel!”

  • Steffen sagt:

    Gelesen und für Super befunden ! 🙂 Werde aber nach vor neidisch bei deinen Erlebnissen Schwesterchen! ^^

  • Madeleine sagt:

    Ach meine Liebe,
    Ich lese jeden deiner Berichte mit Spannung und kann es kaum erwarten, bis der nächste kommt mit den nächsten tollen Bildern!
    Ich finde es so toll was du machst, ich bin immer noch neidisch 😉
    Und deine spannenden Berichte sind auch eine super Ablenkung zu meiner Hausarbeit 😉
    Dass du diese Gletschertour gemacht hast bewundere ich sehr. Aber ich glaube meine Platzangst hätte mir da einen riiiesen Strich durch die Rechnung gemacht. Du hast vor nichts Angst, oder? Ich glaube du bist durch diese Reise innerlich schon mächtig gewachsen =)
    Hab dich lieb und freu mich auf dich,
    Madeleine.

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