„Alleine“ unterwegs in Bangkok!

6 04 2012

Meine Lieben!

Meine zweite Etappe (Thailand) hat begonnen und ich bin nun seit 5 Tagen in Bangkok. Ich habe eine Woche „zur freien Verfügung“, da mein Volunteer/Adventure Programm erst am Samstag den 7.4. losgeht. Also bin ich gerade mehr oder weniger alleine unterwegs und warte auf die anderen Programmteilnehmer, die am Samstag kommen werden. Bangkok gefällt mir richtig gut! Es ist nicht so dreckig und laut wie in Mumbai und ich habe auch nicht so viel Müll und Armut gesehen. Außerdem sind hier mehr Touristen unterwegs und man lernt schnell auch andere Reisende kennen.

saubere Stadt und Gruenanlagen

saubere Stadt und Gruenanlagen

Am Montag wurde ich von Klaus am Flughafen abgeholt. Gleich nach dem Frühstück sind wir (Klaus, seine Tochter Jenny und ich) zum berühmten „Grand Palace“ gelaufen. Dort haben wir eine zweistündige Führung mitgemacht und ganz viel über die thailändische Geschichte gelernt. Der Grand Palace ist 2,6 Quadratkilometer groß und beinhaltet das Königshaus, die Thronhalle, den Buddha- Tempel und viele kleinere Gebäude und Gemälde.  Als Rama der Erste 1782 zum König gekrönt wurde, wurde der Grand Palace gebaut. Er ist von einer langen, weißen Mauer (insgesamt 1900 Meter) umgeben und fast alles ist aus Gold. Ich war ganz schön fasziniert von diesem glitzernden Anblick!

the Grand Palace

the Grand Palace

in den Grand Palace kommt man nur mit bedeckten Schultern und Beinen

in den Grand Palace kommt man nur mit bedeckten Schultern und Beinen

alles Gold...

alles Gold...

und ganz viele Figuren....

und ganz viele Figuren....

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die "Wachen"

die "Wachen"

"Opfergabe"

"Opfergabe"

kleine Tempelanlage

Koenigshaus

Am Abend sind wir dann noch auf die Khao San Road und haben uns einfach  von der Menge mitziehen lassen. Dort ist so viel los…es gibt überall Einkaufsmöglichkeiten, kleine Essensstände, Bars, Restaurants und Discotheken. Diese Straße schläft einfach nie!! Danach sind wir noch zur Thaimassage gegangen. Hier kann man sich für 4,50 Euro eine Stunde lang durchkneten lassen! Das ist der Wahnsinn! Unter vollem Körpereinsatz wird man mit Händen, Füßen und Ellenbogen durchgeknetet und es ist schon sehr nahe an der Schmerzgrenze! 🙂  Aber ich hatte die Massage dringend nötig. Ich schleppe mittlerweile 22 kg Rucksackgepäck mit mir umher und die Betten in Indien waren sooo hart. Seit der Massage geht es meinem Rücken schon viel besser!

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Boot über den Chao Phraya Fluss gefahren und in „China Town“ ausgestiegen. China Town ist sozusagen ein Stadtteil für sich und richtig groß. Man kann den ganzen Tag damit verbringen durch die Gassen und Märkte zu schlendern und einfach zu gucken. Man sieht so viele komische Dinge, die man gar nicht kennt….Gewürze, Fischsorten, Obstsorten usw. Ich war wieder total fasziniert!

Bootsfahrt

Bootsfahrt

auf dem Speedboot muss man sich gut festhalten :)

auf dem Speedboot muss man sich gut festhalten 🙂

China Town

China Town

China Town Markt

China Town Markt

mit dem Tuk Tuk wieder zur Khao San Road

mit dem Tuk Tuk wieder zur Khao San Road

Abends haben sich dann Klaus und Jenny von mir verabschiedet, denn sie wollten noch auf die Insel Koh Samet weiter. Ich wollte mich am nächsten Tag mit einem Arbeitskollegen im Lumphini Park treffen, und bin deshalb nicht mit.

Am Mittwoch bin ich also früh aufgestanden und habe mich nach einem Busfahrplan erkundet. Ich habe leider keinen bekommen, aber immerhin konnte mir die Touristeninformation sagen, dass ich den Bus 15 oder 47 nehmen muss. Nur in welche Richtung? Es ist schwierig, wenn man die Schilder nicht lesen kann, weil man die Schriftzeichen nicht kennt. Ich habe mich also bei den Thailändern durchgefragt und musste schnell feststellen, dass ich so nicht weiterkommen würde. Die Thais sagen niemals „nein“ oder „das weiß ich nicht“…das ist für sie unhöflich. Also sagen sie immer IRGENDWAS, nur damit sie eine Auskunft gegeben haben. Ich hatte also 10 verschiedene Informationen und keine davon war richtig. Ich habe in den Stadtplan geguckt und kannte in etwa die Richtung in die ich musste und bin dann einfach in den nächsten Bus (Nummer 15) eingestiegen. Ich fragte den Busfahrer, ob er mir sagen könnte, wenn wir an der Bushaltestelle „Lumphini Park“ sind, weil ich die Schriftzeichen nicht lesen kann… Er sagte mit einem breiten Lächeln „Ja, ich sage dir Bescheid“ und mir war sofort klar, dass er einfach nicht „Nein“ sagen wollte. Also nahm ich mir den Stadtplan und verfolgte die gesamte Busfahrt mit….rechts, links, geradeaus….ich versuchte immer zu verfolgen, wo ich gerade war. Ein Kreisel, eine Bahnschiene oder ein Fluss ist ganz toll, denn man findet sie ganz leicht in der Karte und ich habe mich jedes Mal total gefreut, wenn ich wieder wusste, wo ich war. Und ich bin angekommen. 🙂 Im Park habe ich mich dann mit Hans, seiner Frau und seinem Sohn getroffen. Wir haben sehr lange über meine Erlebnisse in Indien geredet und sich dann schließlich noch indisch Essen gegangen. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Treffen mit Hans geklappt hat und ich wieder ein bekanntes Gesicht gesehen habe.

Lumphini Park

Lumphini Park

Lumphini Park mit Bangkok Skyline

Lumphini Park mit Bangkok Skyline

ein Treffen mit Hans :)

ein Treffen mit Hans 🙂

Am Abend habe ich dann noch einen anderen Alleinreisenden getroffen, mit dem ich lange auf der Khao San Road unterwegs war. Ich war also wieder nicht „alleine“. 🙂

Wir wollten uns am nächsten Tag zusammen den Wat Pho ansehen, dass hat aber leider nicht geklappt. Aber ich musste sowieso ein paar Dinge erledigen…Wäsche waschen, Einkaufen, die Löcher in meiner Tasche zunähen, mein Hotelzimmer verlängern, Bilder sichern usw….das hat mich einen ganzen Tag gekostet. Und zum Abendessen habe ich mich noch mal mit Hans und seiner Familie getroffen. Mit Simon (dem Sohn von Hans) bin ich dann noch auf die Khao San losgezogen. Dort gibt es überall die Delikatesse „Insekten“ zu kaufen. Ich hätte mich da eigentlich nicht dran gewagt, aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat?? 🙂 Simon bestellte sich „eine Portion Maden“ und ich habe gleich mal probiert. Schmeckt ein bisschen wie Maronen, aber mein Fall ist es nicht!

mhm lecker Insekten....

mhm lecker Insekten....

Ich esse eine Made....

Ich esse eine Made....

und noch mehr leckere Maden :)

und noch mehr leckere Maden 🙂

Danach haben wir den Abend mit einem Cocktail „Around the World“ ausklingen lassen. Ich fand den Cocktailnamen so passend! 🙂

Around the World

Around the World

Am Samstag kommen dann die anderen Programmteilnehmer, deshalb musste ich heute schon in das 3-Bett-Zimmer umziehen. Danach war ich am „Buddha“ und habe für euch ganz viele Räucherstäbchen als „Opfergabe“ angezündet.

Buddha

Buddha

Meine "Opfergabe" mit den besten Wuenschen an meine Daheimgebliebenen

Meine "Opfergabe" mit den besten Wuenschen an meine Daheimgebliebenen

Den Rest des Tages werde ich noch mit Sightseeing füllen und am Abend treffe ich mich noch mal mit Klaus und Jenny. Morgen kommen dann die anderen Programmteilnehmer und wir werden noch zwei Tage in Bangkok bleiben. Meinen Geburtstag werde ich also bei der „Welcome Party“ in Bangkok feiern können.  Am Montag geht es dann weiter nach Kanchanaburi und nach einigen Tagen dann wieder weiter nach Sangkhlaburi. Dort wartet dann die Arbeit als Volunteer auf mich. Ich bin schon sehr gespannt darauf! Ich halte euch auf dem Laufenden…sobald ich wieder Internetzugang habe!

Bis bald,

eure Christiane

P.S: Da ich immer wieder gefragt werde, wie man mich am 8.4. erreichen kann….ihr erreicht mich vorübergehend unter der 0066884946613…das ist eine thailändische Prepaidnummer und wahrscheinlich ist es auch nicht ganz billig. Ich freue mich also genauso über Emails. 🙂



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5 Antworten zu “„Alleine“ unterwegs in Bangkok!”

  • Carola Helfrich sagt:

    Huhu,

    Respekt mit den Maden 🙂 Ich war nicht so mutig…mein Freund hat das ganze „Buffet“ probiert und es sich mit einem TuckTuck-Fahrer schmecken lassen, aber ich fand es nur widerlich…vielleicht beim nächsten mal, wenn ich davor ein paar Cocktails intus habe…hihi

    Viel Spass noch!
    c

  • Bibi sagt:

    Ahh du bist echt der Hammer!! Was du dich traust!! xD xD Echt stark!!
    Den Hans… tatsäächlich. Den kenn ich ja auch noch. 🙂

    Viel Spaß dir weiterhin, Süße.

  • Hi Chrissi,
    freut mich sehr, dass es Dir in Thailand so gut gefällt.
    Übrigens haben mir die kleinen Grashüpfer etwas besser geschmeckt als die „Maden“ (eigentlich Mehlwürmer oder so), aber das ist sicherlich Geschmackssache. Es kommt auch immer auf das Gewürzöl an, in denen sie frittiert werden.
    Wenn Du Gelegenheit dazu bekommst, probiere ruhig mal Hund oder Schlange – ist beides sehr lecker!
    Ich freue mich schon auf die nächsten Berichte.
    Dicker Schmatza,
    Peter.

  • Madeleine sagt:

    Hey das „ich esse eine Made“ fand ich nicht so lustig 😉 Wie schmecke ich denn so?

  • Steffen sagt:

    huhu Schwesterherz,
    jetzt bist du schon über einen Monat weg und in Station 2 deiner Reise angelangt,wow,die Zeit ging irgendwie total schnell rum finde ich.

    Der Palast und die Figuren sehen aus wie aus dem Märchen,echt toll !!
    OMG,ich wäre wahnsinnig geworden mit den Leuten und den Schriftzeichen,aargh allein die Vorstellung ……

    ….wie schmecken eigentlich die thailändischen leckerlis? Maden sind sicher weich und Heuschrecken schön knusprig,oder?

    btw,ich hoffe dein Geschenk hat dir gefallen 🙂

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